by Mark Notaras, Blogger ‑ United Nations University
On the first morning of The Great Transformation – Greening the Economy conference, Alliance 90/Greens Bundestag member Renate Künast was passionately calling for reduced electricity use when she was rudely interrupted.
However, she was not cut short mid-sentence by her fellow panelist, an impatient chairperson or an overexcited audience. more
Archiv: Mai 2010
Buildings speak louder than words
Video von der Debatte in Postdam: Großkraftwerke und dezentrale Energiekonzepte
Green New Deal – Investieren in die Zukunft: Großkraftwerke und dezentrale Energiekonzepte
Potsdam, Haus der Natur, 20.05.2010
Dresden: Debatte – Wohlfahrt für alle? Wohlstandsillusionen und neue Wachstumskonzepte
Di. 1. Juni 2010,
Dresden, Kleines Haus – Foyer, Glacisstraße 28
Wohlfahrt für alle?
Wohlstandsillusionen und neue Wachstumskonzepte
In unserer Reihe diskutieren wir die Zusammenhänge von Wohlstand, Wachstum und Gemeingütern. Für ein nachhaltiges Verständnis von Wachstum scheint auch eine Neujustierung der Wohlstandsmessung notwendig. Der umfassende “Nationale Wohlfahrtsindex” erweitert den traditionellen Indikator “Bruttoinlandsprodukt” (BIP) u.a. um ökologische sowie soziale Variablen und zeigt: Trotz eines Wachstums des BIP ist die Wohlfahrt in Deutschland aufgrund von Umweltschäden und wachsender sozialer Ungleichheit rückläufig. Wie helfen diese Erkenntnisse bei der Neuausrichtung der Wirtschafts- und Sozialpolitik? Wie könnte ein nachhaltiges Zusammenspiel von Wachstum, Wohlstand und Wohlfahrt aussehen?
20.00 Vortrag Roland Zieschank, FU Berlin
Podiumsdiskussion:
- Ronald Zieschank, er arbeitet als Projektleiter an der Forschungsstelle für Umweltpolitik der Freien Universität Berlin; zu seinem Schwerpunkt gehört die Entwicklung nationaler Umweltindikatoren sowie Nachhaltigkeitsstrategien; zusammen mit dem Wirtschaftswissenschaftler Hans Diefenbacher entwarf er den Nationalen Wohlfahrtsindex für Deutschland.
- Reinhard Bütikofer, MdEP Bündnis 90/Die Grünen, macht den Green New Deal zu einem europäischen Thema.
Moderation: Vera Gaserow, freie Journalistin
Eine Videozusammenfassung der Debatte finden Sie hier.
Die Veranstaltung ist Teil der Debattenenreihe Wohlstand, Wachstum, Gemeingüter
Stuttgart: Gemeingüter als Antwort auf die Krise? Das Beispiel Landwirtschaft
Green New Deal – Investieren in die Zukunft
Eine Debattenreihe im Verbund der Heinrich-Böll-Stiftung
Debattenreihe II: Wohlstand – Wachstum – Gemeingüter
Veranstaltung 4: Gemeingüter
Gemeingüter als Antwort auf die Krise?
Das Beispiel Landwirtschaft
Do, 24. Juni 2010, 18.30 Uhr
Universität Hohenheim bei Stuttgart
Aula im Schloss Hohenheim, Mittelbau, 1. OG
Die Krise der Ökonomie, der Ökologie und der Gerechtigkeit verlangt einen Systemwechsel. Während die Regierung Zeit und Geld verschwendet, keimen an vielen Orten Ansätze für die Umorientierung zu einem ökologisch-sozialen Wirtschaften. Es ist kein Zufall, dass der Wirtschaftsnobelpreis 2009 Elinor Ostrom verliehen wurde, der Vordenkerin der Gemeingüter-Ökonomie.
Die Krisen schärfen das Bewusstsein für die Existenz und die Bedeutung von Gemeingütern: materielle, natürliche Ressourcen ebenso wie immaterielle, intellektuelle Ressourcen, die als Gemeinschaftsbesitz Grundlage unseres Wohlstandes sind.
Rund 60 Prozent der Erdoberfläche und damit ein Großteil aller natürlichen Gemeingüter werden von Land- und ForstwirtInnen genutzt und verwaltet. Klima, biologische Vielfalt, Boden-, Wasser- und Lebensmittelqualität, der Erhalt von Kulturlandschaft hängt von ihnen ab. Ernährungskrise und Klimawandel, Patentierung von Saatgut und DNA und Privatisierung wissenschaftlicher Erkenntnisse zeigen die zentrale Rolle von Land- und Forstwirtschaft beim Schutz von Gemeingütern.
Wir diskutieren
- Was steckt hinter dem Konzept der Gemeingüter?
- Was ist der Zusammenhang zu Wachstum, Wohlstand und zum Green New Deal?
- Welche Rolle kommt der Landwirtschaft bei der Auseinandersetzung um Gemeingüter zu?
- Wie können Zugangs-, Nutzungs- und Teilhaberechte geregelt werden?
- Wie können Gemeingüter gestärkt werden?
- Taugt Privatisierung zum Erhalt gefährdeter Gemeingüter?
- Tun sich neue gesellschaftliche Allianzen zum Schutz von Gemeingütern auf?
Mit:
Silke Helfrich, Bildungsreferentin und Publizistin, gab 2009 “Wem gehört die Welt? Zur Wiederentdeckung der Gemeingüter” heraus und betreibt das deutschsprachige Blog www.commonsblog.de. Sie kommt aus der (entwicklungs-)politischen Bildungsarbeit und war 1999-2007 Leiterin des Regionalbüros Mittelamerika der Heinrich-Böll-Stiftung.
Benny Härlin leitet seit 2002 das Berliner Büro der Zukunftsstiftung Landwirtschaft; er ist Initiator der Initiative Save Our Seeds gegen Gentechnik im Saatgut und der Aktion Golden Bantam. Er vertrat 2004-2008 Nichtregierungsorganisationen im Aufsichtsrat des Weltagrarberichts und ist Mitglied der International Commission on the Future of Food.
und Kommentaren von
Christian Hiß, Vorstand der Regionalwert AG – Bürgeraktiengesellschaft in der Region Freiburg, Franz Heidhues, Professor für Entwicklungstheorie und ländliche Entwicklungspolitik an der Universität Hohenheim und Gesa U. Schönberger, Memorandum Lebens-Mittel, Denkwerk Zukunft und Geschäftsführerin Wild-Stiftung
Moderation:
Vera Gaserow, Journalistin (taz, ZEIT, Frankfurter Rundschau)
Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Grünen Hochschulgruppe der Uni Hohenheim statt.
Ein vertiefendes Dossier zum Thema Gemeingüter, Commons und Allmende finden Sie auf boell.de.
Der Gemeingüter-Report stellt die “Allmende” in leicht verständlicher Form vor.
Manifest: Gemeingüter stärken. Jetzt!
Ein in kollektiver Autorenschaft betriebenes Nachrichtenportal zum Thema
Gemeingüter/Commons ist www.gemeingueter.de. Hier finden sich Hinweise auf die öffentliche
Diskussion zu Gemeingütern, auf interessante Veranstaltungen und
Publikationen.
Marburg: Nachhaltigkeit beginnt beim Design
Veranstaltungsreihe: Konsum und/oder Ethik. Was macht Konsum nachhaltig?
Nachhaltigkeit beginnt beim Design
Bernd Draser (Lehrbeauftragter für Philosophie, ecodesign-Akademie für Gestaltung, Köln)
24. Juni 2010, 18.00
im Hörsaal 110, Hörsaalgebäude, Biegenstraße 14, Marburg
>>> Weitere Veranstaltungen dieser Reihe
Marburg: Nachhaltigkeit – ein Mythos?
Veranstaltungsreihe: Konsum und/oder Ethik. Was macht Konsum nachhaltig?
Nachhaltigkeit, ein Mythos?
Richard Häusler (Geschäftsführer, stratum consult, München)
17. Juni 2010, 18.00
im Hörsaal 110, Hörsaalgebäude, Biegenstraße 14, Marburg
>>> Weitere Veranstaltungen dieser Reihe
Marburg: “Ende der Märchenstunde” Wie die Industrie die Lohas und Lifestyle-Ökos vereinnahmt.
Veranstaltungsreihe: Konsum und/oder Ethik. Was macht Konsum nachhaltig?
II.
“Ende der Märchenstunde” Wie die Industrie die Lohas und Lifestyle-Ökos vereinnahmt.
Lesung mit: Kathrin Hartmann (Autorin, Journalistin, München)
10. Juni 2010, 20.00
im KFZ, Schulstr. 6, Marburg
Eintritt 5€/ 3€ ermäßigt
>>> Weitere Veranstaltungen dieser Reihe
Marburg: "Die Entdeckung der Nachhaltigkeit" Kulturgeschichte eines Begriffs
Veranstaltungsreihe: Konsum und/oder Ethik. Was macht Konsum nachhaltig?
I.
“Die Entdeckung der Nachhaltigkeit” Kulturgeschichte eines Begriffs.
Lesung mit Ulrich Grober (Autor, Publizist, Marl)
1. Juni 2010, 18.00 Uhr
im Technologie- und Tagungszentrum (TTZ), Softwarecenter 3, Marburg
Eintritt 5€/ 3€ ermäßigt
>>> Weitere Veranstaltungen dieser Reihe
Green New Deal vor Ort – Veranstaltungsreihe: Konsum und/oder Ethik. Was macht Konsum nachhaltig?
Konsum und/oder Ethik. Was macht Konsum nachhaltig?
1. bis 24. Juni, Marburg
I.
“Die Entdeckung der Nachhaltigkeit” Kulturgeschichte eines Begriffs.
Lesung mit Ulrich Grober (Autor, Publizist, Marl)
1. Juni 2010, 18.00 Uhr
im Technologie- und Tagungszentrum (TTZ), Softwarecenter 3, Marburg
Eintritt 5€/ 3€ ermäßigt
II.
“Ende der Märchenstunde” Wie die Industrie die Lohas und Lifestyle-Ökos vereinnahmt.
Lesung mit: Kathrin Hartmann (Autorin, Journalistin, München)
10. Juni 2010, 20.00
im KFZ, Schulstr. 6, Marburg
Eintritt 5€/ 3€ ermäßigt
III.
Nachhaltigkeit, ein Mythos?
Richard Häusler (Geschäftsführer, stratum consult, München)
17. Juni 2010, 18.00
im Hörsaal 110, Hörsaalgebäude, Biegenstraße 14, Marburg
IV.
Nachhaltigkeit beginnt beim Design
Bernd Draser (Lehrbeauftragter für Philosophie, ecodesign-Akademie für Gestaltung, Köln)
24. Juni 2010, 18.00
im Hörsaal 110, Hörsaalgebäude, Biegenstraße 14, Marburg
Veranstalter: Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.V., Phlink e.V., Artgerecht e.V., Umweltreferat des Asta-Marburg, Stadt Marburg, Roter Stern Marburg, Marburger Weltladen, KFZ Marburg, TTZ Marburg und Kulturelle Aktion Marburg strömungen e.V.
Desertec – mit Sonne aus Afrika auf in die Zukunft oder zurück zum Zentralismus?
Desertec – mit Sonne aus Afrika auf in die Zukunft oder zurück zum Zentralismus?
Wie nachhaltig und gerecht ist das Megaprojekt wirklich?
Workshop im Rahmen des Jugend-Umwelt-Festivals “Aufstand 2010″ der NAJU Baden-Württemberg
Zeltlager Schachen, Münsingen, 05. Juni 2010, 16:00h
Mit dem Schlagwort “Nachhaltige Entwicklung” wird – so scheint es – jedes neue wirtschaftliche Projekt, jedes neue politische Vorhaben versehen. Vielleicht das prominenteste der jüngst als nachhaltig oder auch zukunftsfähig charakterisierten Projekte ist die Desertec-Initiative, die in diesem Sinne unter anderem von greenpeace während ihrer Geburtstunde unterstützt wurde.
Die Grundidee hinter Desertec ist, dass nur 3/1000 der Wüstenfläche ausreichen würden, um den heutigen globalen Strombedarf von 18.000 Terawattstunden pro Jahr zu decken. Doch ist Desertec auch wirklich ein Schritt hin zu einer nachhaltigen und gerechten globalen Entwicklung?
Nach einer kurzen Einführung in das Konzept von Desertec, einer Beschreibung der dahinter stehenden Akteure sowie einer knappen Einführung in die Idee der Nachhaltigkeit werden wir im Workshop gemeinsam kritisch analysieren, welche ökonomischen, ökologischen und sozialen Implikationen mit der Desertec-Initiative verbunden sind. Dabei wird ein ganzheitlicher, globaler Blickpunkt eingenommen, der auch die Gegebenheiten in den Erzeugerländern berücksichtigt. Am Schluss soll eine Diskussion über die Alternative einer dezentralen Stromversorgung stehen.
mit: Ann-Kathrin Neureuther, Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen
Facebook
Twitter
YouTube
Flickr
