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Archiv: Juni 2010

Klimawandel erfordert neue Bündnisse

7. Juni 2010, Comments (0)

by Björn Lohmann

Eine flammende Rede mit US-amerikanischem Hintergrund und ein Interessenkonflikt der Arbeitnehmerverbände beschäftigte das erste Panel am Samstag morgen auf der Great-Transformation-Konferenz. Doch trotz einzelner Differenzen hinsichtlich mancher Schritte auf dem Weg, herrschte Einigkeit: Aus der White- und Blue-Collar-Arbeitswelt muss eine Green-Collar-Arbeitswelt werden.
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Ecocraft

7. Juni 2010, Comments (0)

Name des Projektes:
Ecocraft

Anschrift des Projektes:
Ecocraft Automotive GmbH
Adolf-Osterheld-Straße 25-29
31515 Wunstorf
Tel. 05031-97968-0
info@ecocraft-automotive.de

Website:
www.ecocraft-automotive.de

Beschreibung:
Die EcoCraft Automotive GmbH & Co. KG ist ein deutscher Kleinhersteller von Elektroautos. Ecocraft entwickelte den Kleintransporter Eco Carrier in verschiedenen Varianten; dabei handelt es sich um den ersten in Deutschland in Serie gefertigten Elektro-Kleinlaster.

Begründung:
Mit der Herstellung von Elektro-Kleintransportern bietet Ecocraft eine energieeffiziente Alternative im Transportwesen. Das Unternehmen ist damit ein Pionier im Bereich der Elektromobilität; es führt vor, dass die Branche schon heute wirtschaftlich arbeiten kann. Wenn Elektroautos mit Strom aus erneuerbaren Energien betankt werden, können sie einen Beitrag zu deren Ausbau leisten – und wenn sie in ein System vernetzter Mobilität mit öffentlichen Verkehrsmitteln eingebunden werden, auch einen wichtigen Schritt hin zu größerer Nachhaltigkeit im Transportwesen.

Vorgeschlagen von:
Stiftung Leben & Umwelt | Heinrich Böll Stiftung Niedersachsen auf Hinweis von Enno Hagenah, MdL

Video der Debatte in Dresden: Wohlfahrt für alle? Wohlstandsillusionen und neue Wachstumskonzepte

7. Juni 2010, Comments (0)

Wohlfahrt für alle? Wohlstandsillusionen und neue Wachstumskonzepte
Dresden, Kleines Haus, 1. Juni 2010

Kurzzusammenfassung der Konferenz: Die Große Transformation – die Ökologisierung der Wirtschaft

7. Juni 2010, Comments (0)

Freitag, 28. Mai und Samstag, 29. Mai 2010
Heinrich Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin, Deutschland

Auf der zweitägigen internationalen Konferenz »The Great Transformation – Greening the Economy« diskutierten 450 Teilnehmer aus aller Welt darüber, wie eine umfassende Transformation zu einer »CO2-armen« und umweltverträglichen Wirtschaftsweise erreicht werden kann. Dazu konzentrierte sich diese Konferenz auf drei Hauptfragen: Welche »intelligenten Politiken«, sprich Strukturen und Instrumente, sind notwendig zur Reduktion der CO2-Emissionen? Welche »intelligenten Technologien« befinden sich in der Entwicklung, mit denen wir die Emissionen reduzieren und uns aus der Abhängigkeit von den fossilen Energien befreien können? Und welche Bündnisse und Schlüsselakteure müssen zusammenarbeiten, um diese Transformation zu bewerkstelligen? In diesem Überblick werden die auf der Konferenz diskutierten vielfältigen Themen in drei umfassendere Kategorien der »Großen Transformation« untergliedert, ergänzt durch einen Abschnitt über die Herausbildung einer grünen Gesellschaft.

Ausgerichtet wurde die Konferenz in der Zentrale der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin. Die Hauptveranstalter waren die Heinrich-Böll-Stiftung, das Center for American Progress aus Washington D.C. und die deutsche Stiftung Mercator. Die Diskussionen der Konferenz konnten live über Twitter und einen Online-Feed verfolgt und in einem eigens eingerichteten Blog kommentiert werden. Zusätzlich zu den Hauptforen für alle Teilnehmer wurden in zahlreichen Unterforen verschiedene Aspekte der Transformation behandelt.

Die Redner auf der Konferenz repräsentierten eine gesunde Mischung aus Hintergründen und Perspektiven. Stark vertreten waren Teilnehmer von staatlicher Seite, darunter mehrere deutsche Bundestagsabgeordnete, die spanische Staatssekretärin für Klimawandel und ein Experte der Europäischen Kommission. Weitere Sichtweisen und Bewertungen wurden von Experten aus unterschiedlichsten Organisationen der Zivilgesellschaft und Arbeiterbewegung sowie Denkfabriken beigesteuert, abgerundet durch die Beiträge von Vertretern des privaten Sektors, darunter von Unternehmen wie BMW, Daimler und Areva. (weiterlesen …)

Tag der Erneuerbaren Energien

6. Juni 2010, Comments (0)

Name des Projektes:
Tag der Erneuerbaren Energien

Anschrift des Projektes:
Stadtverwaltung Oederan
Ansprechpartner: Eberhard Ohm
Markt 5
09569 Oederan

Website:
http://www.energietag.de/

Beschreibung:
Zehn Jahre nach Tschernobyl rief die Stadt Oederan 1996 erstmals den „Tag der Erneuerbaren Energien” aus. Mittlerweile ist daraus eine bundesweite Initiative von Anlagenbetreibern, Bürgerinitiativen, Agenda21-Gruppen und Unternehmen entstanden, die durch Aktionen, Informationsstände, Diskussionsrunden, einem Schulenergietag sowie dem Prinzip der „offenen Tür“ öffentlichkeitswirksam und bürgernah die Nutzung von energieeffizienten Techniken und alternativen Energiekonzepten vor Ort demonstrieren.

Begründung:
Oederan setzt mit seinem Tag der Erneuerbaren Energien ein wichtiges Zeichen für die Nutzung alternativer Energien und Energieeffizienz, vor allem mittels regionaler und dezentraler Lösungen. Durch die Demonstration von Erfahrungen vor Ort und den Kontakt zwischen lokalen Akteuren, Unternehmen und BürgerInnen wird die Akzeptanz der Erneuerbaren Energien gesteigert und die lokale Wirtschaft gestärkt. Der begleitende Schulenergietag ermöglicht Kindern und Jugendlichen einen altersgerechten Zugang.

Vorgeschlagen von:
Bildungswerk Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen

Energiespargemeinde Zschadraß

6. Juni 2010, Comments (0)

Name des Projektes:
Energiespargemeinde Zschadraß

Anschrift des Projektes:
Gemeinde Zschadraß
Vertreten durch BM Matthias Schmiedel
Hauptstrasse 38
04680 Zschadrass OT Hausdorf

Website:
http://www.zschadrass.de/

Beschreibung:
Bereits im Jahr 1999 entschied sich die Gemeinde Zschadraß dazu, bis 2050 100% ihres Energiebedarfes aus Erneuerbaren Energien zu decken. Im Jahr 2004 konnte die Gemeinde dank der finanziellen Unterstützung durch Werner Nold (Frankfurt/Main) eine Stiftung für Ökologie und Soziales gründen. Es folgten eine CO2-neutrale Turnhalle, Biomassebeheizung öffentlicher Gebäude, Solaranlagen und zuletzt ein Bürgerwindrad. Die Gemeinde-Gewinne aus der Energieerzeugung werden für soziale Zwecke eingesetzt.

Begründung:
Bei der Umsetzung der Klimaschutzziele und der Neuausrichtung der Energieerzeugung sind die Kommunen in besonderem Maße gefragt: Die Gemeinde Zschadraß verfolgt seit zehn Jahren eine konsequente Energiepolitik, die auf Einsparung, Effizienz und Erneuerbare setzt. Dass dabei Gewinne aus der Stromerzeugung in soziale Projekte, wie zum Beispiel kostenlose Schulspeisung, ermäßigte Kita-Beiträge und Ferienlager, investiert werden, zeigt die Verbindung der ökologische Wende mit sozialer Verantwortung.

Vorgeschlagen von:
Bildungswerk Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen

100 Prozent erneuerbare Energien sind möglich – und notwendig

1. Juni 2010, Comments (0)

Von Björn Lohmann, Essen
In der letzten Session der Great-Transformation-Konferenz ging es um die Frage, wie wir 100 Prozent erneuerbare Energien erreichen können. Dabei zeigte sich, dass das Zwei-Grad-Ziel gar keine Alternative lässt. Noch wichtiger ist jedoch die Botschaft, dass Europa das Ziel erreichen kann – und das fast ohne Zusatzkosten.

Bei heutigen Emissionen müssen wir bis 2030 CO2-frei wirtschaften

Es war kein Panel der Ökofreaks, es waren Wissenschaftler und Wirtschaftsexperten, die einstimmig Optimismus verbreiteten. Den Anfang machte Eicke Weber, der Leiter der Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme. Er betonte, dass zum Unterschreiten einer Erwärmung von zwei Grad bis zum Jahrhundertende weltweit maximal 750 Gigatonnen CO2-Äquivalente ausgestoßen werden dürfen. Bei den aktuellen 30 bis 35 Gigatonnen pro Jahr müsste die Welt 2030 CO2-frei wirtschaften. Und das sei möglich.

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Dresden: Debatte – Wohlfahrt für alle? Wohlstandsillusionen und neue Wachstumskonzepte

21. Mai 2010, Comments (0)

Di. 1. Juni 2010,
Dresden, Kleines Haus – Foyer, Glacisstraße 28

Wohlfahrt für alle?
Wohlstandsillusionen und neue Wachstumskonzepte

In unserer Reihe diskutieren wir die Zusammenhänge von Wohlstand, Wachstum und Gemeingütern. Für ein nachhaltiges Verständnis von Wachstum scheint auch eine Neujustierung der Wohlstandsmessung notwendig. Der umfassende “Nationale Wohlfahrtsindex” erweitert den traditionellen Indikator “Bruttoinlandsprodukt” (BIP) u.a. um ökologische sowie soziale Variablen und zeigt: Trotz eines Wachstums des BIP ist die Wohlfahrt in Deutschland aufgrund von Umweltschäden und wachsender sozialer Ungleichheit rückläufig. Wie helfen diese Erkenntnisse bei der Neuausrichtung der Wirtschafts- und Sozialpolitik? Wie könnte ein nachhaltiges Zusammenspiel von Wachstum, Wohlstand und Wohlfahrt aussehen?

20.00 Vortrag Roland Zieschank, FU Berlin

Podiumsdiskussion:

  • Ronald Zieschank, er arbeitet als Projektleiter an der Forschungsstelle für Umweltpolitik der Freien Universität Berlin; zu seinem Schwerpunkt gehört die Entwicklung nationaler Umweltindikatoren sowie Nachhaltigkeitsstrategien; zusammen mit dem Wirtschaftswissenschaftler Hans Diefenbacher entwarf er den Nationalen Wohlfahrtsindex für Deutschland.
  • Reinhard Bütikofer, MdEP Bündnis 90/Die Grünen, macht den Green New Deal zu einem europäischen Thema.

Moderation: Vera Gaserow, freie Journalistin

Eine Videozusammenfassung der Debatte finden Sie hier.

Die Veranstaltung ist Teil der Debattenenreihe Wohlstand, Wachstum, Gemeingüter

Stuttgart: Gemeingüter als Antwort auf die Krise? Das Beispiel Landwirtschaft

21. Mai 2010, Comments (0)

Green New Deal – Investieren in die Zukunft
Eine Debattenreihe im Verbund der Heinrich-Böll-Stiftung

Debattenreihe II: Wohlstand – Wachstum – Gemeingüter
Veranstaltung 4: Gemeingüter

Gemeingüter als Antwort auf die Krise?

Das Beispiel Landwirtschaft


Do, 24. Juni 2010, 18.30 Uhr

Universität Hohenheim bei Stuttgart
Aula im Schloss Hohenheim, Mittelbau, 1. OG

Die Krise der Ökonomie, der Ökologie und der Gerechtigkeit verlangt einen Systemwechsel. Während die Regierung Zeit und Geld verschwendet, keimen an vielen Orten Ansätze für die Umorientierung zu einem ökologisch-sozialen Wirtschaften. Es ist kein Zufall, dass der Wirtschaftsnobelpreis 2009 Elinor Ostrom verliehen wurde, der Vordenkerin der Gemeingüter-Ökonomie.

Die Krisen schärfen das Bewusstsein für die Existenz und die Bedeutung von Gemeingütern: materielle, natürliche Ressourcen ebenso wie immaterielle, intellektuelle Ressourcen, die als Gemeinschaftsbesitz Grundlage unseres Wohlstandes sind.

Rund 60 Prozent der Erdoberfläche und damit ein Großteil aller natürlichen Gemeingüter werden von Land- und ForstwirtInnen genutzt und verwaltet. Klima, biologische Vielfalt, Boden-, Wasser- und Lebensmittelqualität, der Erhalt von Kulturlandschaft hängt von ihnen ab. Ernährungskrise und Klimawandel, Patentierung von Saatgut und DNA und Privatisierung wissenschaftlicher Erkenntnisse zeigen die zentrale Rolle von Land- und Forstwirtschaft beim Schutz von Gemeingütern.

Wir diskutieren

  • Was steckt hinter dem Konzept der Gemeingüter?
  • Was ist der Zusammenhang zu Wachstum, Wohlstand und zum Green New Deal?
  • Welche Rolle kommt der Landwirtschaft bei der Auseinandersetzung um Gemeingüter zu?
  • Wie können Zugangs-, Nutzungs- und Teilhaberechte geregelt werden?
  • Wie können Gemeingüter gestärkt werden?
  • Taugt Privatisierung zum Erhalt gefährdeter Gemeingüter?
  • Tun sich neue gesellschaftliche Allianzen zum Schutz von Gemeingütern auf?

Mit:
Silke Helfrich, Bildungsreferentin und Publizistin, gab 2009 “Wem gehört die Welt? Zur Wiederentdeckung der Gemeingüter” heraus und betreibt das deutschsprachige Blog www.commonsblog.de. Sie kommt aus der (entwicklungs-)politischen Bildungsarbeit und war 1999-2007 Leiterin des Regionalbüros Mittelamerika der Heinrich-Böll-Stiftung.

Benny Härlin leitet seit 2002 das Berliner Büro der Zukunftsstiftung Landwirtschaft; er ist Initiator der Initiative Save Our Seeds gegen Gentechnik im Saatgut und der Aktion Golden Bantam. Er vertrat 2004-2008 Nichtregierungsorganisationen im Aufsichtsrat des Weltagrarberichts und ist Mitglied der International Commission on the Future of Food.

und Kommentaren von
Christian Hiß, Vorstand der Regionalwert AG – Bürgeraktiengesellschaft in der Region Freiburg, Franz Heidhues, Professor für Entwicklungstheorie und ländliche Entwicklungspolitik an der Universität Hohenheim und Gesa U. Schönberger, Memorandum Lebens-Mittel, Denkwerk Zukunft und Geschäftsführerin Wild-Stiftung

Moderation:
Vera Gaserow, Journalistin (taz, ZEIT, Frankfurter Rundschau)

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Grünen Hochschulgruppe der Uni Hohenheim statt.

Ein vertiefendes Dossier zum Thema Gemeingüter, Commons und Allmende finden Sie auf boell.de.

Der Gemeingüter-Report stellt die “Allmende” in leicht verständlicher Form vor.

Manifest: Gemeingüter stärken. Jetzt!

Ein in kollektiver Autorenschaft betriebenes Nachrichtenportal zum Thema
Gemeingüter/Commons ist www.gemeingueter.de. Hier finden sich Hinweise auf die öffentliche
Diskussion zu Gemeingütern, auf interessante Veranstaltungen und
Publikationen.

Marburg: Nachhaltigkeit beginnt beim Design

20. Mai 2010, Comments (0)

Veranstaltungsreihe: Konsum und/oder Ethik. Was macht Konsum nachhaltig?

Nachhaltigkeit beginnt beim Design

Bernd Draser (Lehrbeauftragter für Philosophie, ecodesign-Akademie für Gestaltung, Köln)

24. Juni 2010, 18.00
im Hörsaal 110, Hörsaalgebäude, Biegenstraße 14, Marburg

>>> Weitere Veranstaltungen dieser Reihe

Kalender

  • Keine Termine.

Green New Deal – Investieren in die Zukunft

Die Heinrich-Böll-Stiftungen bieten ein Forum für Vernetzung und Auseinandersetzung mit dem Ziel, Ökologie und Ökonomie zusammen zu denken und das ökonomische Handeln an gesellschaftlicher und globaler Verantwortung auszurichten.

Hier dokumentieren wir unsere Konferenz "Great Transformation", die Debattenreihen in Kurzvideos, Zusammenfassungen der Vor-Ort-Veranstaltungen und konkrete Beispiele für einen Grünen New Deal.

Außerdem finden Sie hier einen Überblick über das Verbundprojekt sowie Sachtexte zum Hintergrund des Green New Deal.

Video

Dossier

Ein umfangreiches Dossier mit Studien, Hintergrundberichten und Positionen zum Thema finden sie auf deutsch und englisch auf boell.de.

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