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Archiv: Juli 2010

Potsdam: Forum Regenerative Energien

31. Juli 2010, Comments (0)

Im Rahmen der Grünkauf 2010

Mobilität der Zukunft / Cleantech – wie nachhaltig wirtschaften?

12. September 2010, 12.00 – 16.30 Uhr
Metropolishalle Potsdam (am Filmpark Babelsberg), Großbeerenstraße, 14482 Potsdam

Am 12. September 2010 findet auf der Messe Grünkauf in Potsdam das Forum Regenerative Energien statt, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Themenschwerpunkte sind in diesem Jahr “Mobilität der Zukunft” und “Cleantech- wie nachhaltig wirtschaften?”. Das ökonomische Modell des 20. Jahrhunderts stößt an die Grenzen seiner Kapazität und konfrontiert uns mit der Frage, wie wir in Zukunft wirtschaften und wie wir uns zukünftig bewegen wollen. Diesen beiden Themenkomplexen möchten wir uns in Vorträgen und Diskusionen annähern.

Was macht ein Mobilitätskonzept nachhaltig? Welche alternativen Modelle der Mobilität sind denkbar? Unter welchen Rahmenbedingungen ist Elektromobilität ein ökologisch tragfähiges und zukunftsfähiges Konzept? Wie kann Solarenergie für Mobilität genutzt werden? Wie weit ist die Forschung, was bieten die Hersteller?

Wie lassen sich Produkte und Prozesse hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit bewerten? Wie kann die Ausgestaltung und Anwendung des Nachhaltigkeitskonzeptes bei der Produktgestaltung aussehen? Welche Label sind wirklich vertrauenswürdig? Und wie kann ich mich als VerbraucherIn schnell zurechtfinden?

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Tagungsprogramm

Mobilität der Zukunft

12.00h Mobilität im Wandel – wie kommen wir zu einer nachhaltigen Mobilitätskultur?
Georg Wilke, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie GmbH
12.30h Innovative Antriebssysteme I: Elektromobilität auf dem Weg zum Nullemissionsfahrzeug?
Oliver Schwedes, Wiss. Mitarbeiter am Fachgebiet Integrierte Verkehrsplanung, TU Berlin
13.00h Innovative Antriebsysteme II: Mit der Sonne um die Welt. Ein Werkstattbericht
Andreas Manthey, Bundesverband Solare Mobilität e.V.
13.30h Innovative Nutzungskonzepte: Die Modellregionen Elektromobilität
Ulrich König, Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (innoZ)
14.00h Diskussion: wie können, wie wollen wir uns bewegen?
Verkehrsclub Deutschland (angefragt), Vectrix (angefragt),
Bundesverband Solare Mobilität

Cleantech – wie ökologisch Wirtschaften?

15.00h Perspektiven ökologischer Produktkreisläufe I: Nachhaltigkeitsbewertung
Prof. Dr. Matthias Finkbeiner, Professur für Systemumwelttechnik und Leiter des Studiengangs “Sustainable Engineering” an der TU Berlin
15.30h Perspektiven ökologischer Produktkreisläufe II: Cradle to Cradle
EPEA (Environmental Protection Encouragement Agency, angefragt)
16.00h Vom Blauen Engel zum Energy Star: Überblick im Labeldschungel
Georg Abel, Bundesgeschäftsführer der Verbraucher Initiative e.V.
16.45h Ende

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Das Forum Regenerative Energien ist in enger Zusammenarbeit zwischen der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg und der Messe Potsdam realisiert worden. Die Grünkauf findet am 11./ 12. September 2010 statt und ist die branchenübergreifende Umweltmesse für ökologisch hergestellte, ressourcenschonende, fair und regional gehandelte Produkte und Dienstleistungen für die Hauptstadtregion.
Eintritt 3,00 Euro, erm. 2,00 Euro.
Mehr Infos: www.messe-gruenkauf.com

Für das Forum wird kein extra Beitrag erhoben.

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Kontakt und weitere Informationen:

Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg
Dortustr. 52
14467 Potsdam
Tel.: 0331-2005 780
Homepage: www.boell-brandenburg.de

Wiesenburg/Mark: Green New Deal meets ECOTOPIA 2010

30. Juli 2010, Comments (0)

Green New Deal meets ECOTOPIA 2010
Filmtag

11. August 2010
Campgelände am Bahnhof Wiesenburg/Mark

Im Rahmen des internationalen Ökocamps Ecotopia zeigt die Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg am 11. August Filme, die sich mit der Zukunft unseres Planeten, mit leidenschaftlichen Visionen und spannenden Konzepten befasst. Ecotopia lebt ein interkulturelles Miteinander für nachhaltiges Leben. Die Filme sollen an diesem Camptag die Basis für eine gemeinsame Diskussion zu möglichen und notwendigen Veränderungen hin zu einem nachhaltigen Leben sein.

Ecotopia 2010 findet vom 1. bis zum 21. August in Wiesenburg (80 km südwestlich von Berlin) statt. Mehr Infos: www.ecotopia2010.org.

Programm

16.00 Uhr: Home (2009)
(88 min)
anschließend Diskussion

18.30 Uhr: The Planet – Unser Planet (2006)
(82 min)
anschließend Diskussion

21.00 Uhr: Die vierte Revolution – Energy Autonomy (2010)
(83 min)
anschließend Diskussion mit Regisseur Carl-A. Fechner

Vorfilm: Warm anziehen war immer groß in Mode – Auf der Suche nach dem Klimawandel (2008)

Den Auftakt macht der Film „Home“ von Yann Artus Bertrand, der mit einzigartigen Luftbildern in poetischer Weise darstellt, wie sehr die natürliche Balance mittlerweile durch den menschlichen Einfluss außer Kraft gesetzt ist und welche Ansätze es aber gleichzeitig schon gibt, diese Balance wieder herzustellen. Als Zweites folgt die schwedische Dokumentation „The Planet“, für die die Filmemacher Bilder aus aller Welt gesammelt haben, um ihre These zu verdeutlichen, dass ökonomisches Wachstum und technologischer Fortschritt nicht mehr vereinbar mit dem Erhalt der ökologischen Lebensgrundlage sind. Als Höhepunkt wird „Die vierte Revolution – Energy Autonomy“ gezeigt. Der in diesem Frühjahr angelaufene Film malt leidenschaftlich die Vision einer Welt-Gemeinschaft, deren Energieversorgung zu 100 Prozent auf erneuerbaren Energien basiert. Mit beispielhaften Projekten aus zehn Ländern zeigt er, wie jeder etwas verändern kann – hier und jetzt. Dies ist eine Aufforderung, aktiv zu werden – die in der sich anschließenden Diskussion mit dem Regisseur Carl-A. Fechner weiter vertieft werden wird.
Als Vorfilm zeigen wir den sieben Minuten langen Stop-Motion-Film „Warm anziehen war immer groß in Mode – Auf der Suche nach dem Klimawandel“ von Andreas Herzau und Lukas Thiele. Auf einer Reise über Land spüren die beiden Fotografen gemeinsam den Folgen des Klimawandels in Brandenburg nach.

Anfahrt: Ecotopia findet auf dem Campgelände am Bahnhof Wiesenburg/Mark statt (RE 7).

Eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg

Bamberg: Wege zur nachhaltigen Stadt: Erneuerbare Energien und ökologisches Bauen in einer alten Stadt

28. Juli 2010, Comments (0)

14. Oktober 2010, 19.00h
Bamberg, Harmonie, Spiegelsaal, E.T.A.-Hoffmann-Platz 1

Wege zur nachhaltigen Stadt: Erneuerbare Energien und ökologisches Bauen in einer alten Stadt

Im Gebäudebereich wird ein Drittel der Gesamtenergie in Deutschland verbraucht. Das heißt. Wer das Ziel der „nachhaltigen Stadt“ anstrebt, muss auch und gerade dort ansetzen. Und zwar beim Neubau genauso wie im Gebäudebestand, der energetisch zu sanieren und für erneuerbare Energien zu erschließen ist.

Mit der Umstellung auf eine erneuerbare Energiebasis werden sich auch die Strukturen und die Ästhetik der Städte ändern. Dies ist die zentrale These von Peter Droege, Professor für Architektur und Raumentwicklung an der Hochschule Liechtenstein. In seinem Buch „Die Erneuerbare Stadt – Anleitung für eine urbane Revolution“ beschreibt er, wie die Umstellung auf erneuerbare Energien zum beherrschenden Paradigma der Stadtentwicklung wird.

Wir wollen den Leitgedanken einer „Low Carbon Baukultur“ anhand bereits realisierter Projekte veranschaulichen und mit den Akteuren vor Ort diskutieren, ob und wie solche Modellprojekte auf einzelne Regionen und Städte übertragen werden können. Welche Projektansätze eignen sich vor Ort besonders? Welche politischen Anreize können gesetzt werden, damit ökologisches Bauen und Sanieren zum Regelfall wird und erneuerbare Energien eingesetzt werden? Wie erreichen wir ökologische Standards für den Bestand? Wie können wir auf den Denkmalschutz Rücksicht nehmen?

Und nicht zuletzt: Wie wirkt sich ökologisches Bauen und Sanieren im Sinne eines „Green New Deal“ auf die regionale Wirtschaft aus?

Referent:

  • Peter Droege, Professor für “Urban Sustainability, climate and Planning Education” am Institut für Architektur und Raumentwicklung, Hochschule Liechtenstein, Mitglied im Weltrat für erneuerbare Energien

Diskussion:

  • Gabriele Pfeff-Schmidt, Kreisbaumeisterin Landratsamt Bamber
  • Heinrich Kemmer, Direktor, Stadtbau GmbH Bamberg
  • Dr. Manuel Haus, Gebäudeenergieberater (HWK), Umweltzentrum Tübingen e.V.

Moderation:

  • Heike Wohltmann, Plan-WerkStadt Bremen

Eintritt frei!

Berlin: Greening The City – Strategien für einen Green New Deal der Städte

28. Juli 2010, Comments (1)

Internationale Konferenz
17. September 2010, 13.15 – 21:30 Uhr
Flughafen Berlin-Tempelhof, Flughafenrestaurant Airbase 1,
Platz der Luftbrücke 5, 12101 Berlin

Die Zukunft der Städte ist grün!

Denn nur durch ein konsequentes Umsteuern in Richtung nachhaltiger und integrierter Stadtpolitik sind die Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen. Zunehmend wird eine „Urbane Revolution“ gefordert. Der Begriff Green New Deal steht in diesem Sinne für eine optimistische und visionäre Verbindung von Problemlösungsansätzen und neuen Modellen für eine gerechte, ökologische und lebenswerte Gesellschaft. Städte sind dabei zugleich Bühne und Labor eines neuen Gesellschaftsvertrages.

Doch welche Rolle spielen grüne Politikansätze aktuell für die Städte?

Mit der internationalen Konferenz wird eine Brücke zwischen aktuellen Strategien und Zukunftsvisionen geschlagen. Mitgliedern von Stadtregierungen, Stadtparlamenten und Experten der Stadtentwicklung sind eingeladen über den Green New Deal der Städte von heute und morgen zu diskutieren.

Angelegt als internationaler Städtevergleich fragt die Konferenz auch nach der Übertragbarkeit von Strategien auf Berlin. Die Konferenz behandelt vertiefend die Themen urbane Mobilität, Energiewende und nachhaltiger Städtebau.

Veranstaltungsort ist das Tempelhofer Flughafengelände, Berlins Raum für die Zukunftsvisionen der grünen Stadt.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der „Clean Tech World“ statt – Berlins neue internationale Technologie-Messe, die erstmals weltweit allen Umwelttechnologien an einem Ort zusammenbringt – auf 50.000qm im ehemaligen Flughafen Berlin-Tempelhof. Die TeilnehmerInnen der Konferenz erhalten für den Tag der Veranstaltung eine Freikarte für die Clean Tech World.

Im direkten Anschluss an die internationale Konferenz werden am Samstag, 18. September von 10.30 bis 16.30 die Berliner Grünen am selben Ort ihre Konzepte für ein klimafreundliches Berlin zur Diskussion stellen.

Ablauf

Anmeldung ab 13:15 Uhr

13:45 – 14:00 Uhr Begrüßung und Einführung
14:00 – 15:30 Uhr Von der Vision zur Realität – Stadt nachhaltig planen und bauen
Barcelona, Amsterdam, Berlin
16:00 – 17:30 Uhr Strategien für urbanen Klimaschutz
Hamburg, Potsdam, Berlin
18:00 – 19:30 Uhr Neue Mobilitätskonzepte für die Stadt
London, Bremen, Ulm, Berlin
20:00 – 21:30 Uhr Der Weg zu einem Green New Deal der Städte

Programm

14:00 – 15:30 Uhr Von der Vision zur Realität – Stadt nachhaltig planen und bauen
Barcelona, Amsterdam, Berlin

Die größte Herausforderung der Städte ist, ihre CO2 Emissionen zu minimieren und zugleich Raum für gesellschaftliche und wirtschaftliche Dynamik zu geben. Dabei gilt es bestehende Infrastruktur zu erneuern, beim Neubau komplett umzudenken und gesellschaftlich Integration und Urbanität zu fördern.

Die kompakte Europäische Stadt bietet viele Ansatzpunkte und versteckte Potentiale. Der energetische Umbau der Stadt kann nur in Verbindung mit einer Stadtentwicklungspolitik gelingen, die Bürger_innen als Expert_innen der Stadt aktiviert und lokale Verantwortungsgemeinschaften bildet. Zugleich müssen die nötigen Ressourcen zum Umbau der Stadt konsequent zu Verfügung gestellt und effektiv zum Einsatz gebracht werden.

  • Welche planerischen und baulichen Maßnahmen müssen ergriffen werden, um diese Anforderungen zeitnah in der Stadtentwicklung zu implementieren?
  • Welche ökonomischen und gesellschaftlichen Chancen liegen im “Greening”, also dem energetischen Komplettumbau der Städte?
  • Wie werden im Rahmen dieser baulichen Transformation soziale Härten ausgeglichen und soziale Mischung auf Quartiersebene gewährleistet werden?
  • Welche Rolle spielen Bürgeraktivierung und neue Planungsinstrumente?
Input 1: Die versteckten Potentiale der Stadt nutzen: nachhaltige Stadterneuerung durch strategische Interventionen. Beispiele aus Amsterdam, Frankfurt am Main und Barcelona
Kees Kaan, Architekt und Urbanist, Amsterdam
Input 2: Barcelona – Grüne Stadtpolitik im Süden Europas:
Stadtklima, Bürgerbeteiligung und neue Zentralitäten
Sergi Alegre, Stadtrat für Stadtentwicklung El Prat de Llobregat/Barcelona
Podium: Gaby Morr, Stadtplanerin, Geschäftsführerin BSM, Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung mbH, Berlin
Kees Kaan, Architekt und Urbanist, Amsterdam
Sergi Alegre, Stadtrat für Stadtentwicklung El Prat de Llobregat/Barcelona
Moderation: Franziska Eichstädt-Bohlig, MdA, B90/Grüne, Sprecherin für Stadtentwicklung
16:00 – 17:30 Uhr Strategien für urbanen Klimaschutz
Hamburg, Potsdam, Berlin

Städte haben einen großen Energiebedarf. Nicht nur private Haushalte, auch öffentliche Einrichtungen, Gewerbe und Industrie sind große Energieverbraucher. Gleichzeitig schlummern viele ungenutzte Energiequellen in der Stadt: Wärme im Abwasser, der Sonne zugewandte Dachflächen, etc. Gerade der Erhalt und Neubau von technischer Infrastruktur bindet große Budgets.

Klimaschutz bedeutet auch einen Wandel der Lebensstile. Voraussetzung des Wandels ist die Schaffung eines Bewusstseins der Menschen für Klimawandel und Klimaschutz.

  • Sind zentrale Energieversorgungskonzepte somit noch zeitgemäß?
  • Wie können ungenutzte Energiequellen erschlossen und Energiesparpotentiale ausgeschöpft werden?
  • Ist eine völlige Abkehr von fossilen Energieträgern in kurzer Zeit möglich?
  • Welchen Beitrag können der Wandel urbaner Lebensstile und bewusstes Verbraucherverhalten leisten?
Input 1: Grüne Energien für nachhaltige Stadtentwicklung
Anja Hajduk , Senatorin Stadtentwicklung und Umwelt, Hamburg
Input 2: Klimaschutz – Klimadiskurs – Stadtgesellschaft
Dr. Fritz Reusswig, Potsdam Institut für Klimaforschung
Input 3: Urbane Investments in Klimaschutz
Fabian Tacke, Vorstand der KlimaGut Immobilien AG, Berlin
Podium: Anja Hajduk, Senatorin Stadtentwicklung und Umwelt, Hamburg
Dr. Fritz Reusswig, Potsdam Institut für Klimaforschung
Dr. Frank Schulz, Bezirksbürgermeister und Leiter der Abteilung Stadtentwicklung Friedrichshain-Kreuzberg, Berlin
Fabian Tacke, Vorstand der KlimaGut Immobilien AG, Berlin
Moderation: Michael Schäfer, MdA, B90/Grüne, Sprecher für Klimaschutz und Energiepolitik
18:00 – 19:30 Uhr Neue Mobilitätskonzepte für die Stadt
London, Bremen, Ulm, Austin (Texas/USA), Berlin

Die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger sowie der Transport von Waren und Dienstleistungen lassen das Verkehrsaufkommen und damit den Energieverbrauch immer weiter ansteigen. Die größte Herausforderung, um den CO2 Ausstoß zu reduzieren, ist das Ersetzen der auf fossilen Brennstoffen basierenden Energiequellen im Transportwesen. Dennoch muss der Verkehr gleichzeitig effizienter organisiert und auf erneuerbare Energien umgestellt werden.

Teil einer neuen Mobilitätskultur in Städten ist außerdem ein anderer Umgang mit dem öffentlichen Raum, der zunehmend als Lebensraum wiederentdeckt wird.

  • Ist die technische Transformation vom klassischen Verbrennungsmotor zum Elektromotor die Antwort auf unsere Probleme?
  • Kann das stetig wachsende Verkehrsaufkommen effizienter organisiert werden?
  • Welche Hemmnisse gilt es zu überwinden, um die Stärken einzelner Verkehrsmittel auszubauen und ihre Schwächen zu beseitigen?
  • Welche Chance bietet die Neukonzeption des öffentlichen Straßenraums als urbaner Begegnungsraum hinsichtlich wirtschaftlicher und kultureller Entwicklungskonzepte?
Input 1: Nachhaltige Mobilität und (kultur)wirtschaftliche Entwicklung:
Das Exhibition Road-Project – “Shared Apce” im Herzen Londons
Sarah Rubinstein, Dixon Jones Architekten, Exhibition Road-Project, London
Input 2: Verkehrsmittel “to go” statt Automobilbesitz?
Das Daimler-Projekt “Car2Go” in Ulm und Austin/Texas (USA)
Robert Henrich, Projektmanager Daimler-Project Car2Go, Ulm
Input 3: Von der fossilen zur nachhaltigen Mobilität:
Großstädte als Motor des Systemwechsels?
Dr. Reinhard Loske, Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa, Bremen
Podium: Robert Henrich, Projektmanager Daimler-Project Car2Go, Ulm
Prof. Barbara Lenz, Leiterin des Instituts für Verkehrsforschung des Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, DLR
Dr. Reinhard Loske, Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa, Bremen
Sarah Rubinstein, Exhibition Road-Projekt, London
Moderation: Claudia Hämmerling, MdA, B90/Grüne, verkehrspolitische Sprecherin
20:00 – 21:30 Abschlussdebatte
Der Weg zu einem Green New Deal der Städte

Der Green New Deal ist eine Antwort auf die parallelen Krisen unserer Zeit. Er ermöglicht es, sowohl auf die Finanz- und Wirtschaftskrise, wie auch auf die globalen klimapolitischen Herausforderungen zu reagieren. Für den Green New Deal müssen alle Kräfte mobilisiert werden: Wir brauchen die besten Köpfe der Wissenschaft, das know-how und das Kapital der Wirtschaft, die Gewerkschaften, die Umwelt- und Sozialverbände und eine starke Öffentlichkeit. Nur so können wir in kurzer Zeit unser Wirtschaften vom Ressourcenverbrauch abkoppeln und unsere Emissionen drastisch reduzieren.

Eine zentrale Bedeutung kommt dabei den Städten zu. Sie sind Brennglas gesellschaftlicher Dynamik und Probleme. Städte können jedoch nur unter Berücksichtigung sozialer, kultureller und wirtschaftlicher Lösungsansätze zum Labor eines Systemwechsels werden.

  • Wie bündeln wir die notwendigen Kräfte, um die Transformation zu beschleunigen?
  • Welche Chancen bietet die Umstellung auf saubere Technologien in allen Bereichen für Unternehmen und Beschäftigung?
  • Wie können Zivilgesellschaft und Netzwerke zum Motor des Systemwechsels werden?
  • Welche kulturellen Lösungsansätze flankieren einen Green New Deal der Städte?
  • Welche sozialen und arbeitsmarktpolitischen Instrumente unterstützen den Transformationsprozess?
  • In welchen Branchen entstehen neue Jobs, welche sind Auslaufmodelle?
Podium: Dr. Eric Schweitzer, Präsident der Industrie und Handelskammer Berlin
Ramona Pop, MdA, Fraktionsvorsitzende BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Arbeitsmarktpolitische Sprecherin
Prof. Claudia Kemfert, DIW, Abteilungsleitung Umwelt, Verkehr, Energie und Professorin für Energieökonomie an der Hertie School of Governance
Ralf Fücks, Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin
Moderation: Heike Wohltmann, Plan-WerkStadt Bremen

Green New Deal: Urbane Revolution – die nachhaltige Zukunft der Städte

Green New Deal Projekt:
www.boell.de/greennewdeal

Die ökonomische, ökologische und soziale Krise bietet die Chance für einen Systemwechsel.

Während die Regierung Zeit und Geld verschwendet, keimen an vielen Orten Ansätze für die Umorientierung zu einem ökologisch-sozialen Wirtschaften.
Der grüne politische Stiftungsverbund der Heinrich-Böll-Stiftungen will diesen Prozess voranbringen. Wir bringen Akteur/innen ins Gespräch, die nicht nur von ökologisch-sozialer Transformation reden, sondern handeln. Denn nur neue politische Allianzen und Initiativen vor Ort können einen neuen Gesellschaftsvertrag, den Grünen New Deal, Wirklichkeit werden lassen.

Veranstalter

Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
www.bildungswerk-boell.de

Heinrich-Böll-Stiftung
www.boell.de

Kooperationspartner

Fundació Nous Horitzons
www.noushoritzons.cat

umdenken – Politisches Bildungswerk, Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V.
www.umdenken-boell.de

Clean Tech World
www.cleantechworld.org

Kontakt

Florian Schmidt
Koordinator AK nachhaltige Stadtentwicklung

Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
Kottbusser Damm 72
10967 Berlin

Tel. 0049 (0)160 964 12 601
Mail: stadtpolitik@bildungswerk-boell.de
Web: www.bildungswerk-boell.de

Green New Deal der Städte – Visionen für Berlin

28. Juli 2010, Comments (0)

Podiumsdiskussion
Freitag, 17. September 2010
Alte Feuerwache, Flughafen Berlin-Tempelhof,
Tempelhofer Damm 45, 12101 (Lageplan)

Der Green New Deal ist die Antwort auf die parallelen Krisen unserer Zeit. Er ermöglicht Antworten auf die Finanz- und Wirtschaftskrise, wie auch auf die globalen klimapolitischen Herausforderungen. Für den Green New Deal müssen alle Kräfter mobilisiert werden: Wir brauchen die besten Köpfe der Wissenschaft, das know-how und das Kapital der Wirtschaft, die Gewerkschaften, die Umwelt- und Sozialverbände und eine starke Öffentlichkeit. Nur so können wir in kurzer Zeit unser Wirtschaften vom Ressourcenverbrauch abkoppeln und unsere Emissionen drastisch reduztieren. Eine zentrale Bedeutung kommt dabei den Städten zu. Über 70% der Weltbevölkerung lebt in den Städten – Tendenz steigend.

  • Wie bündeln wir die notwendigen Kräfte, um die Transformation zu beschleunigen?
  • Dr. Eric Schweitzer Präsident der Industrie und Handelskammer Berlin
  • Ramona Pop MdA, Fraktionsvorsitzende BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Arbeitsmarktpolitische Sprecherin
  • Prof. Claudia Kemfert DIW, Abteilungsleitung Umwelt, Verkehr, Energie und Professorin für Energieökonomie an der Hertie School of Governance
  • Ralf Fücks Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung

Moderation:

  • Heike Wohltmann, plan-werkStadt, Büro für Stadtplanung und Beratung, Bremen

Die Podiumsdiskussion findet im Rahmen der Konferenz Greening the Cities – Strategien für einen Green New Deal der Städte statt.

Mobilität – Wie wollen wir leben?

27. Juli 2010, Comments (0)

Podiumsdiskussion

Samstag, 4. September 2010, 16.00h
Universität Lüneburg, Campus/Scharnhorststr. 1, 21335 Lüneburg

Ist Mobilität ein menschliches Grundbedürfnis? Bedeutet freie und sichere Mobilität Lebensqualität? Ist soziale Teilhabe und Kommunikation nur mobil denkbar oder zerstört sie nicht eher, was sie sucht? Zu welchem Handeln zwingen uns die noch steigenden Energiepreise und zunehmenden Klimaveränderungen? Wie soll dies aussehen? Wie wollen wir leben?

mit

  • Barbara Lenz, Leiterin des Instituts für Verkehrsforschung am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Sonderprofessur TU Berlin Verkehrsnachfrage und Verkehrswirkung
  • Weert Canzler, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) und Initiator
    der „Projektgruppe Mobilität“
  • Wolfgang Lohbeck, Klima- und Verkehrsexperte bei Greenpeace
  • Martin Oldeland, Vorstandsmitglied B.A.U.M. e.V. (Bundesdeuscher Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management)

Moderation:

  • Heike Wohltmann, plan-werkStadt, Büro für Stadtplanung und Beratung, Bremen

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Tagung “Von verkehr(t) zu richtig mobil! Wie gelingen nachhaltige Mobilitätskonzepte?” statt.

Berlin: Green New Deal – sozialökologischer Ausweg aus der Krise oder grünes Feigenblatt?

16. Juli 2010, Comments (0)

Green New Deal: sozialökologischer Ausweg aus der Krise oder grünes Feigenblatt?
Ein Streitgespräch

Fr, 27.8.10 , 19:30 bis 21:30 Uhr
Haus der Demokratie und Menschenrechte
10405 Berlin, Greifswalder Str. 4

Lageplan

Die globale Krise hat viele Gesichter: Klimawandel, Finanz-Crash, Wachstumswahn, Natur als Beute. Mit dem Green New Deal wird ein Projekt formuliert, das Wirtschafts-, Job- und ökologische Krise zu lösen verspricht: Wachstum, ökologische Transformation und soziale Teilhabe sollen miteinander versöhnt werden. Ob dieses Projekt tragfähig zur Lösung der Krisen beiträgt und auch soziale Belange berücksichtigt oder nicht, ist Gegenstand einer breiten Debatte mit konträren Positionen. Wir laden zum Streitgespräch.

mit:
Gerhard Schick (MdB Bündnis90/Grüne) und
Tadzio Müller (Climate Justice Action; Autor von “Grüner Kapitalismus”)

Anmeldung nicht erforderlich.

Veranstalter: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
Weitere Infos im Bildungswerk: Tanya Lazova, 030-61 12 89 66, lazova@bildungswerk-boell.de

Die Veranstaltung wird realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

Conference Summary

7. Juli 2010, Comments (0)

The Great Transformation – Greening the Economy

Conference Report
Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin, Germany
Friday, May 28 and Saturday, May 29, 2010

During the two-day international conference ‘‘The Great Transformation – Greening the Economy,’’ 400 international guests discussed how to achieve a comprehensive transformation of our societies into ‘‘Low Carbon Societies,’’ and the ecological remodeling of industrial society.

In order to attain this goal, all relevant aspects of modern societies must be analyzed, and this conference focused on three main questions: what ‘‘Smart Policies,’’ or frameworks and instruments are necessary to reach carbon emissions targets; what ‘‘Smart Technologies’’ are being developed that will help cut emissions and curb our reliance on fossil fuels; and what alliances and key actors must cooperate to achieve this transformation.

Although the conference took place at the Heinrich-Böll-Stiftung’s headquarters, it was a joint collaboration of several partner institutions: The main partners were the Center for American Progress in Washington, D.C. and the German foundation Stiftung Mercator. Over three hundred international guests attended the conference, and there was a live audience following the conference through Twitter and an online feed. Bloggers also posted on the conference simultaneously. In addition to the larger panels for the entire audience, there were smaller breakout forums focused on more detailed aspects of the transformation.

The speakers at the conference represented a healthy variety of backgrounds and perspectives. There was substantial participation from various government officials, including German parliamentarians, the Spanish State Secretary for Climate Change, and an expert from the European Commission. Further perspectives and assessments came from experts from a variety of civil society and labor organizations as well as think tanks worldwide. These perspectives were rounded out by representatives from the private sectors, with speakers from companies such as BMW, Daimler and Areva.
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Video: Gemeingüter als Antwort auf die Krise? Das Beispiel Landwirtschaft

7. Juli 2010, Comments (1)

Die Krise der Ökonomie, der Ökologie und der Gerechtigkeit verlangt einen Systemwechsel. Während die Regierung Zeit und Geld verschwendet, keimen an vielen Orten Ansätze für die Umorientierung zu einem ökologisch-sozialen Wirtschaften. Es ist kein Zufall, dass der Wirtschaftsnobelpreis 2009 Elinor Ostrom verliehen wurde, der Vordenkerin der Gemeingüter-Ökonomie.

Die Krisen schärfen das Bewusstsein für die Existenz und die Bedeutung von Gemeingütern: materielle, natürliche Ressourcen ebenso wie immaterielle, intellektuelle Ressourcen, die als Gemeinschaftsbesitz Grundlage unseres Wohlstandes sind.

Rund 60 Prozent der Erdoberfläche und damit ein Großteil aller natürlichen Gemeingüter werden von Land- und ForstwirtInnen genutzt und verwaltet. Klima, biologische Vielfalt, Boden-, Wasser- und Lebensmittelqualität, der Erhalt von Kulturlandschaft hängt von ihnen ab. Ernährungskrise und Klimawandel, Patentierung von Saatgut und DNA und Privatisierung wissenschaftlicher Erkenntnisse zeigen die zentrale Rolle von Land- und Forstwirtschaft beim Schutz von Gemeingütern.

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Conference Documentation: The Great Transformation – Greening the Economy

7. Juli 2010, Comments (0)

Conference Documentation ”The Great Transformation - Greening The Economy”
May, 28-29th 2010
Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin

Audio and Video recordings of the conference are provided for downloading below. The links to audio files and video streams can be found in the conference agenda. A complete set of audio files can be downloaded here. Please be aware that the conference was bilingual, therefore some of the recordings are (partly) in German.
………

Friday, 28th May 2010

Welcome

  • Ralf Fücks, President, Heinrich-Böll-Stiftung (MP3)
  • Michael Ettlinger, Vice Presiden for Economic Policy, Center for American Progress (MP3)
  • Andre Wilkens, Director Centre for International Affairs, Stiftung Mercator (MP3)

Video
(weiterlesen …)

Kalender

  • Keine Termine.

Green New Deal – Investieren in die Zukunft

Die Heinrich-Böll-Stiftungen bieten ein Forum für Vernetzung und Auseinandersetzung mit dem Ziel, Ökologie und Ökonomie zusammen zu denken und das ökonomische Handeln an gesellschaftlicher und globaler Verantwortung auszurichten.

Video

Dossier

Ein umfangreiches Dossier mit Studien, Hintergrundberichten und Positionen zum Thema finden sie auf deutsch und englisch auf boell.de.

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