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Archiv: Oktober 2010

Hamburg: Europäische Umwelthauptstadt Hamburg 2011 – Greenwashing oder Öko-Fortschritt?

20. Oktober 2010, Comments (0)

Di, 9.11.10, 16 bis 19 Uhr
Rudolf-Ross-Schule (Neustadt)

Hamburg wird im kommenden Jahr den Titel Europäische Umwelthauptstadt tragen. Ob diese Auszeichnung nur dem Stadt-Marketing zugute kommt oder tatsächliche Fortschritte für Natur- und Umweltschutz bringen wird, ist noch nicht klar erkennbar. Umso wichtiger ist es, zwischen staatlichen Umweltverantwortlichen und gesellschaftlichen Umweltschutzorganisationen zu klären, was die jeweiligen Vorstellungen und Sichtweisen auf das Umwelthauptstadtjahr 2011 sind. Dazu wird es am Nachmittag des 9. November eine besonders gute Gelegenheit geben: Der Staatsrat für Umwelt und Naturschutz (BSU) Christian Maaß und Spitzenvertreter Hamburger Umweltverbände wie BUND, NABU und Zukunftsrat Hamburg werden im direkten Gespräch ihre jeweiligen Vorstellungen präsentieren und zur Diskussion stellen. Anschließend soll in Arbeitsgruppen diskutiert werden, wie sich das Zusammenwirken von Staat, Verbänden und BürgerInnen für zukunftsfähige Fortschritte im Umweltschutz der Stadt optimal gestalten ließe.

Um Anmeldung bis zum 2. November an umdenken HBS HH e.V. per Fax (040-380 93 62) oder E-Mail (info[at]umdenken-boell.de) wird gebeten!

Eine Kooperationsveranstaltung von: umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V., BUND – Landesverband Hamburg, NABU – Naturschutzband Deutschland e.V., UHU – Umwelthauptstadt Hamburg Umweltverbände-Initiative und Zukunftsrat Hamburg

Hamburg: Meatfree Monday – Klimaschutz mit Messer und Gabel

20. Oktober 2010, Comments (0)

Diskussionsveranstaltung
im Rahmen der Campustour

Di, 26.10.10, 19:30 bis 21:30 Uhr
Universität Hamburg, 20146 Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1

Fleischlos für die Atmosphäre?! Die Lebensmittelproduktion belastet das Klima stärker als der weltweite Verkehr. Unser Fleischkonsum ist mit ca. 20 % am Klimawandels beteiligt. (Keine) „Tiere essen“ ist auch über die Klimaauswirkungen hinaus ein aktuelles Thema in den Medien. Neben der Reduzierung des Konsums von tierischen Produkten ist die Wahl ökologischer Produkte bereits ein Schritt zur klimafreundlicheren Ernährung. Tatsächlich ist der Fleischverbrauch steigend. Daher ist es dringend notwendig, sich sowohl über die Zusammenhänge von Ernährung und Klima zu informieren, als auch nach Strategien zu suchen, wie Leitlinien im Alltagsleben unterschiedlicher Zielgruppen der Gesellschaft implementiert werden können. Diese Kooperationsveranstaltung möchte nicht nur die Gruppe der Studierenden für einen Ernährungswandel gewinnen.

Mit:

  • Karen Duve, Autorin, demnächst erscheint ihr Buch: “Anständig essen: Wie ich versuchte, ein besserer Mensch zu werden. Ein Selbstversuch”
  • Thomas Schönberger, VEBU (Vegetarierbund Deutschland)
  • Joern Callies, GreenFlux
  • Jürgen Knirsch, Greenpeace

Moderation: Anke Butscher, Politik- und Unternehmensberaterin

Eine Kooperationsveranstaltung von umdenken e.V., Ökomarkt Hamburg und Campus Grün

Green New Deal Konkret: Jetcar Zukunftsfahrzeug GmbH

20. Oktober 2010, Comments (0)

Jetcar Zukunftsfahrzeug ist eine brandenburgische Tüftlerschmiede, die sich auf die Entwicklung und Produktion möglichst sparsamer Autos spezialisiert hat. Schon seit 2003 wird der Zweisitzer Jetcar 2.5 in niedriger Stückzahl gefertigt, der durch besonders aerodynamische und leichte Bauweise nur 2,5 Liter auf 100 km verbraucht. Seit Februar 2010 ist nun auch ein Elektromodell des Jetcars bestellbar. Es hat eine Reichweite von über 200 km und ist innerhalb von 2 Stunden zu 80 % wieder aufgeladen.

Begründung:
Während in anderen Bereichen kleine Fortschritte erkennbar sind, steigen die CO2-Emissionen des Verkehrssektors in Deutschland immer weiter an. Ein Umsteuern im Sinne des Green New Deals ist dringend notwendig. Auch wenn sie nicht für den Massenmarkt produziert werden, zeigen die Jetcars im Kleinen, dass sich niedrige CO2-Emissionen mit guten Fahrleistungen verbinden lassen, und haben so eine wichtige Beispielfunktion. Besonders das Jetcar Elektro überzeugt durch eine hohe Reichweite, die bisher das größte Hindernis bei Elektrofahrzeugen darstellt.

Vorgeschlagen von:
Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg

Anschrift des Projektes:
Jetcar Zukunftsfahrzeug GmbH
Dorfstraße 53
16816 Nietwerder

Website des Projektes:
http://www.jetcar.de/

Veranstaltungsbericht: Wege zur nachhaltigen Stadt

20. Oktober 2010, Comments (0)

Ein großes Ziel und viele kleine Schritte

Angesichts des drohenden Klimawandels und der schwindenden Ölreserven ist ein Umsteuern der Stadtentwicklung in Richtung „erneuerbare Stadt“ unumgänglich. Aber wie kann dies aussehen in einer historischen Stadt wie Bamberg mit einem beträchtlichen Bestand an denkmalgeschützten Gebäuden? Dieser Frage ging die Petra-Kelly-Stiftung im Rahmen der Debattenreihe “Green New Deal in Städten und Regionen – die urbane Revolution” mit ihrer Podiumsdiskussion „Wege zur nachhaltigen Stadt“ in Bamberg auf den Grund.

Prof. Peter Droege vom Institut für Architektur und Raumentwicklung der Hochschule Liechtenstein und Mitglied im Weltrat für Erneuerbare Energien erläuterte in seinem einführenden Vortrag sehr nachdrücklich, warum eine Wende in der Stadtentwicklungspolitik notwendig sei. Die heutige Urbanisierung sei eine unmittelbare Folge der fossilen Energieversorgung, die sich in autoorientierter Siedlungsentwicklung und weltweit dominierenden Reihenhaussiedlungen äußere. Hier sei ein tiefgreifender Wandel gefragt: „Städte, die sich zu 100% aus erneuerbaren Energien versorgen, sind notwendig und möglich.“ Droege verwies auf zahlreiche Städte und Regionen aus aller Welt, darunter auch viele deutsche, die sich bereits auf diesen Weg gemacht hätten. Solare Potenziale – so Droege – gibt es jedoch nicht nur im Neubau, sondern auch im Bestand. Gerade Werks- und Genossenschaftssiedlungen seien dafür gut geeignet. Droege nannte hier das Beispiel der Siemensstadt im Berliner Stadtteil Spandau.

Solare Freiraumgestaltung
Solare Freiraumgestaltung hat auch ästhetische Qualitäten

Zusammenfassend empfahl Droege, mehrere Nachhaltigkeitsprinzipien miteinander zu verknüpfen:

* Verdichtung des Stadtraums
* Einführung erneuerbarer Energien
* nachhaltige integrierte Mobilitätssysteme
* Energie- und Ressourceneffizienz
* Konsumreform und Suffizienz

Diese Strategie biete auch historischen Städten wie Bamberg eine Perspektive hin zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung. (weiterlesen …)

Green New Deal konkret: Hybridkraftwerk Prenzlau

18. Oktober 2010, Comments (0)

Bei Prenzlau wird das weltweit erste Wasserstoff-Wind-Biogas-Hybridkraftwerk gebaut. Dieses kombiniert die drei Energieträger, um unabhängig von der Wetterlage zuverlässig Strom liefern zu können. Produzieren die Windkraftanlagen mehr Strom als aktuell benötigt, wandelt ein Elektrolyseur den Überschuss in Wasserstoff um. In windschwachen Zeiten kann jener mit einem ebenfalls in dem Kraftwerk produzierten Biogas gemischt und in zwei Blockkraftwerken wieder in Strom und Wärme umgewandelt werden.

Begründung:
Das Hybridkraftwerk Prenzlau ist ein zukunftsweisendes Projekt, das einen wichtigen Baustein für die grüne Energiewende liefert. Es zeigt, wie sich auch mit Windkraft eine stabile Energieversorgung unabhängig von den Schwankungen des Windes realisieren lässt. Die Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Energien ist ein wichtiger Teil der ökologischen Transformation.

Vorgeschlagen von:
Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg

Anschrift des Projektes:
ENERTRAG Aktiengesellschaft
Gut Dauerthal
17291 Dauerthal

Website des Projektes:
http://www.enertrag.com/de/kraftwerk-uckermark.html

Ein Paradigmenwechsel steht in Indien noch aus

12. Oktober 2010, Comments (0)

Von Michael Köberlein, Leiter hbs-Büro Neu-Dehli

Grüne Ideen und Technologie spielten in der Vergangenheit eine geringe Rolle in Indien. Wirtschaftswachstum und Armutsbekämpfung standen stets im Mittelpunkt des Entwicklungsparadigmas. Das änderte sich abrupt in den letzten zwei Jahren im Rahmen der Debatte um Energiesicherheit und Klimawandel. Erstmals wurden Mittel bereitgestellt, beispielsweise im “National Clean Energy Fund”, um erneuerbare Energien zu fördern und ihren Anteil am Energiemix deutlich zu erhöhen. So soll der bislang energiearme ländliche Raum bis 2030 mehrheitlich mit Strom aus erneuerbaren Quellen versorgt werden.

Trotz mangelhafter Rahmenbedingungen investiert die indische Wirtschaft schon jetzt 150 Millionen US-Dollar in den Erneuerbare-Energien-Sektor. Auch die indische ITIndustrie investiert zusehends in grüne Technologien und produziert weltweit erstmals umweltfreundliche Laptops. Zudem wird die Entwicklung von so genannten “Smart Grids” vorangetrieben, um die zentrale, von großen Kraftwerken erzeugte Stromversorgung auf dezentrale, durch regenerative Energien betriebene Stromnetze umzustellen.

Indien weist zwar stets darauf hin, dass das Land mit nur 1,3 Tonnen CO2-Emissionen jährlich pro Person noch eine kohlenstoffarme Wirtschaft aufweist. Dennoch ist Indien bereits der weltweit viertgrößte CO2-Emittent, mit steigender Tendenz. 70 Prozent des Stroms wird von Kohlekraftwerken erzeugt und die Nuklearindustrie erhält die größte Unterstützung durch die Zentralregierung.

Der Automarkt boomt und die Großstädte ersticken im Verkehrschaos. Auch wurde es bislang verpasst, die energieintensiven Industrien wie Zement, Stahl oder Aluminium zu reglementieren.

Einen Paradigmenwechsel, um die Industrie langfristig auf nichtfossile Energiequellen aufzubauen, hat die indische Regierung bislang nicht vollzogen. Stattdessen treiben Kohle und Öl weiterhin die Wachstumsraten voran. Um wahrlich von einem Green New Deal zu sprechen, muss das derzeitige Entwicklungsmodell, basierend auf neoliberalen und klassischen Konzepten, grundlegend hinterfragt werden.

Foto: Daniel Bachhuber. Dieses Foto steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Video: Green New Deal für die Kommunen – Energiewende, Finanzierung, Vernetzung

11. Oktober 2010, Comments (0)

Veranstaltung am 24. September in Frankfurt.

Derzeit erleben wir den Beginn der „dritten industriellen Revolution“. In ihrem Zentrum steht die Art und Weise, wie wir in Zukunft mit Energie umgehen wollen: effizient, dezentral und erneuerbar muss sie sein. Die großen, zentralen, unflexiblen Energieerzeuger und deren Versorgungsstrukturen werden an Bedeutung verlieren. Energieerzeugung und -verbrauch müssen vor Ort, in den Kommunen und Regionen gebündelt werden. Von dort aus wird die Umgestaltung der fossilen Ökonomie ausgehen. (weiterlesen …)

Jena: Workshop "Green New Deal lokal"

3. September 2010, Comments (0)

Workshop

Termin: 18.10.2010, 17:00 – 21:00 Uhr
Ort: FH Jena, Senatssaal

Die Wirtschafts- und Finanzkrise, die globale Erwärmung und das Scheitern der Verhandlung in Kopenhagen zeigen: Ein konsequentes Umsteuern in Richtung Nachhaltigkeit beginnt vor Ort. Und: Laufende Projekte und Reformen vor Ort müssen beschleunigt werden, um angemessen auf die aktuellen Herausforderungen zu reagieren.

Die Idee des Green New Deal steht in diesem Sinne für eine optimistische und visionäre Verbindung von Problemlösungsansätzen und neuen Modellen für eine gerechte, ökologische und lebenswerte Gesellschaft. Die Herausforderung besteht darin, einerseits CO2-Emissionen zu reduzieren und andererseits wirtschaftliche und gesellschaftliche Dynamik für einen Wandel zu erzeugen.

Doch welche Erfahrungen für ein Umsteuern vor Ort – von der Kommunalpolitik über die Verwaltung bis zur lokalen Agenda 21 – liegen bereits vor? Welche Konzepte gibt es – welche Strategien werden damit verfolgt? Und wie lässt sich ein Green New Deal vor Ort in Thüringer Kommunen realisieren?

Anknüpfend an die Ausstellung „Klima wandelt Thüringen“ lädt die Heinrich-Böll-
Stiftung Thüringen dazu ein, darüber nachzudenken, wie der Wandel vor Ort beschleunigt werden kann. Der Workshop ist gleichzeitig Auftakt eines Masterprojektes von Prof. Dr. Thomas Sauer / Silko Pfeil an der FH Jena zum Thema “Sustainable Cities – Erfolgsfaktoren eines Übergangs zur nachhaltigen Entwicklung auf lokaler Ebene: Beiträge zum Klimaschutz, zur Beschäftigung und zum Innovationspotenzial”.

17:00 Begrüßung & Einführung
Prof. Dr. Bruno Spessert (Prorektor für Forschung und Entwicklung FH Jena)
Prof. Dr. Thomas Sauer / Dr. Marco Schrul
17:15 – 18:45 Round Table 1:
Strategien für den lokalen Klimaschutz: Wie lässt sich der Umstieg auf erneuerbare Energien und die Steigerung der Energieeffizienz beschleunigen?
Sowohl die Stromerzeugung mit regenerativen Energiequellen als auch die effizienter Nutzung der Energie wird derzeit kontinuierlich ausgebaut. Allerdings muss dieser Prozess angesichts der Klimaszenarien (IPCC et al.) und den daraus abgeleiteten Handlungserfordernissen wesentlich beschleunigt werden. Mit welchen Strategien lässt sich der Ausbau von Erneuerbaren und Energieeffizienz vor Ort beschleunigen? Was lässt sich aus den bisherigen Erfahrungen lernen? Und wie kann ein Green New Deal diese Entwicklung befördern?
Impulsgeber/innen:
- Dr. Werner Neumann, Leiter Energiereferat der Stadt Frankfurt/Main
- Fachhochschulen als Bündnispartner? Forschungen zu regenerativen Energien in Jena und Nordhausen: Prof. Dr. Bruno Spessert / Prof. Dr. Ing. Viktor Wesselak (FH Nordhausen, Mitglied Nachhaltigkeitsbeirat Thüringen, angefragt)
- Zur strategischen Bedeutung der Akzeptanz von Erneuerbaren Energien: Denis Peisker, Leiter Bioenergieberatung Thüringen (BIOBETH)
- Zu den Erfahrungen aus Klimaschutzprojekten in Thüringen: Michael Welz, Böll-Stiftung Thüringen, Ausstellung „Klima wandelt Thüringen“
Moderation: Prof. Dr. Thomas Sauer bzw. Dr. Marco Schrul
Pause / Imbiss
19:15 – 20:45 Round Table 2:
Nachhaltige Wirtschaft: Strategien und Erfolgsfaktoren
Kommunen sind heute Standorte eines hochgradig vernetzten, internationalen Wirtschaftssystems, in dessen Arbeitsteilung sie ihren Platz jeweils definieren, entwickeln und gestalten müssen. Der Übergang zu einem CO2-armen, auf erneuerbaren Energien beruhendem Wirtschaften wird gravierend in die tradierten Muster der internationalen und regionalen Arbeitsteilung eingreifen. Wie können Kommunen im Verbund mit den regionalen Akteuren ihren Platz in dieser Arbeitsteilung neu definieren? Was können Kommunen, was können Hochschulen und zivilgesellschaftliche Akteure zur Förderung einer nachhaltigen Wirtschaft tun? Welche Gelingensbedingungen und Erfolgsfaktoren sind aus Sicht der Praxis
entscheidend?
Impulsgeber/innen:
- Dr. Peter Moser, DeEnet, Kassel (angefragt)
- Hubert Rottner, Bio-Innung Nürnberg (angefragt)
- Dieter Ortmann, Geschäftsführer, maxx | solar & energie GmbH Waltershausen
- Benedikt Bisping, Erster Bürgermeister Lauf an der Pegnitz, Fraktionssprecher Bündnis 90 / Die Grünen im Kreistag Nürnberger Land (angefragt)
- Heiko Rittweger, Geschäftsführender Gesellschafter Rittweger und Team, Suhl
Moderation: Prof. Dr. Thomas Sauer
Schlussrunde + Ausblick

Weitere Informationen und Anmeldungen bitte bis spätestens 10. Oktober über info(at)boell-thueringen.de bzw. unter Telefon 0361-5553257.

Bamberg: Wege zur nachhaltigen Stadt: Erneuerbare Energien und ökologisches Bauen in einer alten Stadt

28. Juli 2010, Comments (0)

14. Oktober 2010, 19.00h
Bamberg, Harmonie, Spiegelsaal, E.T.A.-Hoffmann-Platz 1

Wege zur nachhaltigen Stadt: Erneuerbare Energien und ökologisches Bauen in einer alten Stadt

Im Gebäudebereich wird ein Drittel der Gesamtenergie in Deutschland verbraucht. Das heißt. Wer das Ziel der „nachhaltigen Stadt“ anstrebt, muss auch und gerade dort ansetzen. Und zwar beim Neubau genauso wie im Gebäudebestand, der energetisch zu sanieren und für erneuerbare Energien zu erschließen ist.

Mit der Umstellung auf eine erneuerbare Energiebasis werden sich auch die Strukturen und die Ästhetik der Städte ändern. Dies ist die zentrale These von Peter Droege, Professor für Architektur und Raumentwicklung an der Hochschule Liechtenstein. In seinem Buch „Die Erneuerbare Stadt – Anleitung für eine urbane Revolution“ beschreibt er, wie die Umstellung auf erneuerbare Energien zum beherrschenden Paradigma der Stadtentwicklung wird.

Wir wollen den Leitgedanken einer „Low Carbon Baukultur“ anhand bereits realisierter Projekte veranschaulichen und mit den Akteuren vor Ort diskutieren, ob und wie solche Modellprojekte auf einzelne Regionen und Städte übertragen werden können. Welche Projektansätze eignen sich vor Ort besonders? Welche politischen Anreize können gesetzt werden, damit ökologisches Bauen und Sanieren zum Regelfall wird und erneuerbare Energien eingesetzt werden? Wie erreichen wir ökologische Standards für den Bestand? Wie können wir auf den Denkmalschutz Rücksicht nehmen?

Und nicht zuletzt: Wie wirkt sich ökologisches Bauen und Sanieren im Sinne eines „Green New Deal“ auf die regionale Wirtschaft aus?

Referent:

  • Peter Droege, Professor für “Urban Sustainability, climate and Planning Education” am Institut für Architektur und Raumentwicklung, Hochschule Liechtenstein, Mitglied im Weltrat für erneuerbare Energien

Diskussion:

  • Gabriele Pfeff-Schmidt, Kreisbaumeisterin Landratsamt Bamber
  • Heinrich Kemmer, Direktor, Stadtbau GmbH Bamberg
  • Dr. Manuel Haus, Gebäudeenergieberater (HWK), Umweltzentrum Tübingen e.V.

Moderation:

  • Heike Wohltmann, Plan-WerkStadt Bremen

Eintritt frei!

Kalender

  • Keine Termine.

Green New Deal – Investieren in die Zukunft

Die Heinrich-Böll-Stiftungen bieten ein Forum für Vernetzung und Auseinandersetzung mit dem Ziel, Ökologie und Ökonomie zusammen zu denken und das ökonomische Handeln an gesellschaftlicher und globaler Verantwortung auszurichten.

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