14. Oktober 2010, 19.00h
Bamberg, Harmonie, Spiegelsaal, E.T.A.-Hoffmann-Platz 1
Wege zur nachhaltigen Stadt: Erneuerbare Energien und ökologisches Bauen in einer alten Stadt
Im Gebäudebereich wird ein Drittel der Gesamtenergie in Deutschland verbraucht. Das heißt. Wer das Ziel der „nachhaltigen Stadt“ anstrebt, muss auch und gerade dort ansetzen. Und zwar beim Neubau genauso wie im Gebäudebestand, der energetisch zu sanieren und für erneuerbare Energien zu erschließen ist.
Mit der Umstellung auf eine erneuerbare Energiebasis werden sich auch die Strukturen und die Ästhetik der Städte ändern. Dies ist die zentrale These von Peter Droege, Professor für Architektur und Raumentwicklung an der Hochschule Liechtenstein. In seinem Buch „Die Erneuerbare Stadt – Anleitung für eine urbane Revolution“ beschreibt er, wie die Umstellung auf erneuerbare Energien zum beherrschenden Paradigma der Stadtentwicklung wird.
Wir wollen den Leitgedanken einer „Low Carbon Baukultur“ anhand bereits realisierter Projekte veranschaulichen und mit den Akteuren vor Ort diskutieren, ob und wie solche Modellprojekte auf einzelne Regionen und Städte übertragen werden können. Welche Projektansätze eignen sich vor Ort besonders? Welche politischen Anreize können gesetzt werden, damit ökologisches Bauen und Sanieren zum Regelfall wird und erneuerbare Energien eingesetzt werden? Wie erreichen wir ökologische Standards für den Bestand? Wie können wir auf den Denkmalschutz Rücksicht nehmen?
Und nicht zuletzt: Wie wirkt sich ökologisches Bauen und Sanieren im Sinne eines „Green New Deal“ auf die regionale Wirtschaft aus?
Referent:
- Peter Droege, Professor für “Urban Sustainability, climate and Planning Education” am Institut für Architektur und Raumentwicklung, Hochschule Liechtenstein, Mitglied im Weltrat für erneuerbare Energien
Diskussion:
- Gabriele Pfeff-Schmidt, Kreisbaumeisterin Landratsamt Bamber
- Heinrich Kemmer, Direktor, Stadtbau GmbH Bamberg
- Dr. Manuel Haus, Gebäudeenergieberater (HWK), Umweltzentrum Tübingen e.V.
Moderation:
- Heike Wohltmann, Plan-WerkStadt Bremen
Eintritt frei!
Tags: Stadtentwicklung
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