Probleme – Chancen – Perspektiven
Vortrag und Podiumsdiskussion
11. November 2010 – 19:00h
Burghausen, Helmbrechtsaal
Der Green New Deal hat das Ziel eines ökologischen Umbaus der Industriegesellschaft. Dieses Ziel stellt für die Chemieindustrie eine besondere Herausforderung dar. Hier geht es nicht nur darum, die eigenen Produktionsabläufe energieeffizient und ressourcenschonend zu gestalten. In diesem Industriezweig muss zusätzlich auch ein Wechsel eingeleitet werden von der erdölbasierten Kunststoffchemie hin zu einer Produktion, die auf nachwachsende Rohstoffe baut.
- Wie stellt sich die Chemieindustrie diesen Herausforderungen?
- Welche Folgen wird ein solcher Umbau für die Arbeitsplätze haben?
- Welche Chancen und Perspektiven bietet der Green New Deal für diese Branche?
- Kann sich die Chemieindustrie vom einstigen „ökologischen Schmuddelkind“ zu einem verheißungsvollen grünen Leitmarkt entwickeln?
Diese Fragen, die in einer Region wie dem südostbayerischen Chemie-Dreieck besonders brisant sind, wollen wir mit regionalen Akteuren, Wissenschaftlern und Politikern diskutieren.
Referent:
Karl-Otto Gensch, Leiter des Bereichs “Produkte und Stoffströme” im Öko-Institut, Freiburg
Kommentare und Diskussion:
Dr. Willi Kleine, Betriebsleiter Wacker-Chemie, Burghausen
Harry Klein, Konzernbetriebsratsvorsitzender, Wacker-Chemie AG
Dieter Janecek, Landesvorsitzender Bündnis 90/ Die Grünen Bayern
Moderation:
Markus Koch M.A., KommExpert – PR & Marketingkommunikation
Eintritt frei!
Eine Veranstaltung der Petra-Kelly-Stiftung und der Heinrich-Böll-Stiftung.
Tags: Industrie
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