Name des Projektes:
Klimaschutzgemeinde Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen
Website des Projektes:
www.sprendlingen-gensingen.de
Kurzbeschreibung:
Der Rat beschloss 2008 den Energiebedarf vor Ort bis 2018 aus regenerativer Gewinnung zu decken. Neben dem Klimaschutz wurde auch der wirtschaftliche Vorteil angesichts steigender Ausgaben für fossile Energieträger gesehen, sowie die Stärkung der regionalen Wertschöpfung. Mit wissenschaftlicher Begleitung wurde ein Klimaschutz- und Energiemanagementkonzept erstellt, das Einspar-, Suffizienz- und Effizienzmaßnahmen vorsieht. Ein erster Umsetzungsschritt war die Rekommunalisierung des Stromnetzes. Durch Bürgerversammlungen u. Ä. wird die Öffentlichkeit beteiligt.
Begründung:
Der Ratsbeschluss führt direkt zur praktischen Umsetzung von Klimaschutzzielen, erste Schritte wurden konkret eingeleitet (Bau einer Solaranlage, Dachflächen¬kataster, Eruierung von Windkraftanlagenstandorten). Die regionale Wirtschaft profitiert und damit auch der Gemeindeetat. Die Erstellung eines wissenschaftlich gestützten Konzeptes fördert ein effizientes Vorgehen – z.B., Rückkauf des Stromnetzes. Partizipation und Öffentlichkeitsarbeit verankern das Projekt in der Bevölkerung.
Schlagworte:
Null-Emissions-Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen
Vorgeschlagen von:
Heinrich-Böll-Stiftung Rheinland-Pfalz
Tags: Energiewende, Kommunen
Facebook
Twitter
YouTube
Flickr
