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Archiv: Februar 2011

Die große Transformation – Diskussion mit Jürgen Trittin, Frank-Walter Steinmeier und Ottmar Edenhofer

25. Februar 2011, Comments (0)

Die große Transformation.
Ökologische und soziale Wirtschaftspolitik

24. Februar – Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin

Mit:

  • Prof. Dr. Ottmar Edenhofer, stellv. Direktor und Chefökonom des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung
  • Jürgen Trittin, MdB Bündnis90/Die Grünen, Fraktionsvorsitzender
  • Dr. Frank-Walter Steinmeier, MdB SPD, Fraktionsvorsitzender
  • Moderation: Ralf Fücks, Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung

Viele Menschen sind davon überzeugt, dass Grenzen des Wachstums erreicht sind und dass es uns gelingen muss, auf eine wirtschaftliche Entwicklung hinzusteuern, die Wachstum qualitativ versteht und misst, Wachstumszwänge abbaut und wirtschaftliche Entwicklung von Ressourcenverbrauch und CO2-Emmissionen entkoppelt. Über die Konzepte einer alternativen Messung von Wachstum und die Ansätze einer Industriepolitik, die die ökologische Transformation voranbringt, diskutieren wir an diesem Abend mit Experten aus Politik und Wissenschaft.

Eine Kooperation mit dem Progressiven Zentrum.

Infobroschüre: “Was ist der Green New Deal?” erschienen

23. Februar 2011, Comments (0)

Die Wirtschaft brummt wieder, aber die großen ökologischen und sozialen Fragen bleiben ungelöst: der Klimawandel, die Verknappung natürlicher Ressourcen, die zunehmende Spaltung der Gesellschaft. Die Idee eines «Green New Deal» gibt eine Antwort auf diese Herausforderungen. Und diese kleine Schrift soll erklären, worum es dabei geht: um die ökologische Erneuerung der Wirtschaft und den Umbau des Energiesystems, um soziale Teilhabe und eine zukunftsfähige Gesellschaft. Wir wollen aufzeigen, wie es besser geht und Mut machen, sich an dieser großen Veränderung zu beteiligen

Als Zeitungsbeilage ist eine aktuelle Broschüre zum Green New Deal erschienen, die es auf boell.de zum Download und Lesen gibt.

Infoheft Green New Deal

Zukunftsfelder Greentech im Maschinen- und Anlagenbau in Baden-Württemberg

18. Februar 2011, Comments (0)

Mo, 28. Februar 2011, 18 – 20 Uhr
Reutlingen; Umweltbildungszentrum Listhof

Anfahrt: Friedrich-List-Hof 1, an der L 383 Richtung Gönningen; Bus Linie 5 Richtung Gönningen, Haltestelle Roßwasen (ca. 500 m bis zum Listhof).

Energie- und Ressourceneffizienz von Produkten und im Produktionsprozess gewinnen zunehmend an Bedeutung. Energie- und Ressourceneffizienz, erneuerbare Energien, nachhaltige Mobilität, Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Wasserwirtschaft sind Schlüsselbegriffe. Für entsprechende neue Technologien ist der Maschinen- und Anlagenbau ein zentrales Innovationszentrum der industriellen Produktion. Wie positioniert sich diese für Baden-Württemberg so wichtige Branche?

Umwelt- und Klimaschutz bestimmen maßgeblich die Zukunftsmärkte und damit die Wettbewerbsfähigkeit. Wie richten sich Unternehmen darauf ein?

Nachhaltige Unternehmensführung etabliert sich immer mehr zu einer Schlüsselkompetenz in Unternehmen. Wie kommen Hochschulen diesen Anforderungen nach?

Energieproduktivität konnte seit Anfang der 1990er Jahre um 20 % gesteigert werden. Um das Ziel einer Verdoppelung bis 2020 zu erreichen, sind jedoch weitere Anstrengungen nötig. Welche politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen braucht ein nachhaltiger Umbau der industriellen Produktion?

Potenziale von Greentech für den Maschinenbau. Energieeffizienz, Erneuerbare Energien, Elektromobilität als Chance und Herausforderung.
Dr. Jürgen Dispan, IMU Institut Stuttgart, Autor der Studie „Greentech im Maschinen- und Anlagenbau Baden-Württembergs“

Greentech-Produkte – Engagement und Leistung aufgezeigt am Beispiel der Bosch-Gruppe
Bernhard Schwager, Leiter der Geschäftsstelle Nachhaltigkeit bei Bosch, Stuttgart

Management-Herausforderung: Ressourceneffizienz
Prof. Dr. Mario Schmidt, Professor für ökologische Unternehmensführung an der Hochschule Pforzheim

Rahmenbedingungen und politische Steuerungsmöglichkeiten
Thomas Poreski, Landtagskandidat Bündnis 90/Die Grünen, Reutlingen

Gesprächsleitung
Annette Goerlich, Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg e.V.

Eine Veranstaltung der Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg e.V.

Ein Industriestandort macht’s vor: Klimaschutzgesetz in NRW schafft Wettbewerbsfähigkeit von Morgen

8. Februar 2011, Comments (0)

Mit seiner traditionell fossilen Energieerzeugungsstruktur und vielen energieintensiven Betrieben ist Nordrhein-Westfalen, ähnlich wie Michigan, Ohio oder Pennsylvania, von einer Energiewende bisher weit entfernt. Jetzt soll ein Klimaschutzgesetz verabschiedet werden, dass klare Reduktionen vorschreibt – und damit das Bundesland wettbewerbsfähiger macht.

Wibke Brems beschreibt das neue Klimaschutzgesetz von NRW nicht nur als spannende Herausforderung für ein Bundesland das 44% der deutschen Gesamtemissionen tätigt, sondern vor allem auch als Chance für Betriebe in der Clean Tech und erneuerbare Energien Branche.

>>> Den ganzen Artikel auf boell.de lesen.


Foto: Windrad in Alstedde, NRW. Foto: Awaya Legends. Dieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Solare Zukunft in Brandenburg?

7. Februar 2011, Comments (1)

Mittwochsgesellschaft mit Michael Jungclaus (MdL) und David Wortman (FirstSolar)

30. März 2011, 19.30 Uhr
T-Werk, 14467 Potsdam, Schiffbauergasse 4e

Trotz Braunkohleverstromung und CCS-Plänen: Die Landesregierung will erneuerbare Energien zu einer tragenden Säule des Energiemixes ausbauen. Bürgersolaranlagen haben Konjunktur, Solarsporthallen werden gebaut und derzeit ist sogar der Ausbau von Teilen der A10 zur „solaren Autobahn“ im Gespräch. Solarfirmen haben sich in Brandenburg angesiedelt und entwickeln innovative Lösungen, wie z.B. First Solar, die ein effizientes Rücknahme- und Recyclingprogramm für Solarmodule gestartet haben. Wirtschaftsminister Christoffers spricht von der Solarbranche als einer der innovativsten und wachstumsstärksten Branchen in Brandenburg, sein Leitkonzern Vattenfall ist auf den Zug zur Entwicklung leistungsfähigerer Dünnschichtmodule aufgesprungen.
Während das Solarstrompotenzial in Brandenburg (und anderswo) noch längst nicht ausgeschöpft ist, wird auf Bundesebene schon wieder zurückgerudert. Die Bundesregierung verlängert die Laufzeiten von Atomkraftwerken und blockiert damit einen schnellen Umstieg auf erneuerbare Energien. Die Einspeisevergütungen für Solarstrom werden gesenkt. Wie sieht unter diesen veränderten Rahmenbedingungen die Zukunft der Solarbranche in Brandenburg aus? Welche Entwicklungs- und Innovationspotenziale gibt es und was kann das Land tun, um diese wachstumsstarke Branche in Brandenburg zu halten und zu fördern?

Zu Gast sind an diesem Abend Michael Jungclaus, energiepolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Brandenburger Landtag und David Wortmann, Vizepräsident der First Solar GmbH.

Infos und Anmeldung:
Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg
anmeldung@boell-brandenburg.de
Tel. 0331-200578-0
Fax. 0331-200578-20

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Green New Deal – Investieren in die Zukunft

Die Heinrich-Böll-Stiftungen bieten ein Forum für Vernetzung und Auseinandersetzung mit dem Ziel, Ökologie und Ökonomie zusammen zu denken und das ökonomische Handeln an gesellschaftlicher und globaler Verantwortung auszurichten.

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