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Archiv: Juni 2011

Bericht: Preistreiber oder Klimasegen – das EEG in der Diskussion

29. Juni 2011, Comments (0)

Zu der Veranstaltung “Preistreiber oder Klimasegen – das EEG in der Diskussion” am 14. Juni in Kiel ist auf der Website von küstenpower ein interessanter Bericht erschienen.

Film "Good Food Bad Food – Anleitung für eine bessere Landwirtschaft"

29. Juni 2011, Comments (0)

Mi, 13.07.2011, 17h
CineStar Greifswald, Lange Straße 40-42

Was haben französische Mikrobiologen, die Millionen Wanderarbeiter Brasiliens, Vandana Shivas experimentelle Bauernhöfe in Indien und die Landwirte der weltgrößten Bioplantage in der Ukraine gemeinsam? Alle verfolgen sie ein gemeinsames Ziel: die Verbesserung der Bodenqualität und die Wiederherstellung der Saatenvielfalt – zum Schutz der Umwelt und für gesündere Lebensmittel. Die französische Regisseurin Coline Serreau, zeigt in ihrem aktuellen Dokumentarfilm Menschen, die dagegen kämpfen, dass unsere Böden durch chemische Dünger und Pestizide vergiftet werden.

Eintritt: 6,70 EUR/5,50 EUR (ermäßigt)

Der Trailer kann hier angeguckt werden.

Am folgenden Tag wollen wir über die Fragen, die der Film aufwirft, mit Euch/Ihnen diskutieren. Zum Programm der Podiumsdiskussion

Eine Veranstaltung der Heinrich Böll Stiftung Mecklenburg-Vorpommern in Kooperation mit der Grünen Hochschulgruppe Greifswald.

BIO, ÖKO und FAIR oder lieber BILLIG? Produktqualität und Massenverbreitung von Lebensmitteln

29. Juni 2011, Comments (0)

Do, 14.7.2011, 19.30h
St. Spiritus, Sozio-kulturelles Zentrum der Hansestadt Greifswald
Lange Straße 49/51

Mit ihren Konsumentscheidungen können Verbraucherinnen und Verbraucher die Wende zu mehr Ökologie beeinflussen: Der Kauf von regionalen Öko-Lebensmitteln ist ein Schritt weg von der industriellen Landwirtschaft, die regelmäßig zu Skandalen führt. Im Gegensatz zur konventionellen Landwirtschaft verzichtet der Öko-Landbau auf den Einsatz bestimmter Pflanzenschutzmittel, sowie auf Wachstumsförderer, Mineraldünger und Agrogentechnik. Außerdem werden den Produkten keine Geschmacksverstärker, künstliche Aromen oder Farb- und Konservierungsstoffe zugefügt. Die Bioprodukte haben die Öko-Nische verlassen. Der Markt wächst. Inzwischen gibt es sie sogar im Supermarkt. Doch noch greift die Mehrheit der Bevölkerung auf nicht ökologisch produzierte, billige Massenprodukte zurück, trotz ihrer häufig negativen Nebeneffekte.

Nur wenn es für ökologisch und sozial hergestellte Produkte auch Abnehmer und Abnehmerinnen gibt, ist für Unternehmen der Umstieg auf eine umweltschonende, faire Produktion reizvoll.

Doch wie viel Bio ist eigentlich möglich? Der steigende Wettbewerb zwischen ökologischen Erzeugern führt dazu, dass viele Produkte unter Bedingungen erzeugt werden, die zwar den Vorschriften für die Produktion entsprechen, aber die grundlegenden Werte der ökologischen Bewegung immer weiter aus dem Blick verlieren.

Welche Voraussetzungen bedarf ein Paradigmenwechsel zum verantwortlichen und nachhaltigen Konsum in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik? Wie steht es um die ökologische Landwirtschaft in Deutschland und Mecklenburg-Vorpommern? Und vor welchen Herausforderungen steht die Branche?

Diese Fragen wollen wir gemeinsam mit Ihnen diskutieren.

Dazu haben wir eingeladen:
Dr. Hans-Ulrich Grimm, Geschäftsführer von Dr. Watson der Food Detektiv
Nicole Knapstein, Verein landaktiv
Uta Nehls, Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern
Hendrik Fulda, Bündnis 90/Grüne, LAG Landwirtschaft

Für einen Bio-Imbiss ist gesorgt. Wir bitten um Ihre Anmeldung unter post(at)boell-mv.de oder Tel. 0381-4922184.

Eine Veranstaltung der Heinrich Böll Stiftung Mecklenburg-Vorpommern in Kooperation mit der Grünen Hochschulgruppe Greifswald.

Bildung für nachhaltige Entwicklung in Bayern

24. Juni 2011, Comments (0)

Die Vollversammlung der Vereinten Nationen hat für die Jahre 2005 bis 2014 die Weltdekade “Bildung für nachhaltige Entwicklung” ausgerufen. In diesem Zusammenhang legt die bayerische Staatsregierung ihren Aktionsplan “Bildung für nachhaltige Entwicklung in Bayern” auf. Einen Schwerpunkt bildet hier die Umweltbildung. Zentrales Instrument ist die Vernetzung von staatlichen und nichtstaatlichen Initiativen und Bildungsträgern – sowohl in der Erwachsenen- als auch in der Jugendbildung. Neben aktuellen Handlungsfeldern werden auch mittel- bis langfristige Perspektiven, z.B. im Bereich der frühkindlichen und Schulbildung aufgezeigt.

Erstellt von:
Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit

Zum Aktionsplan (PDF, 3,3MB)

Verbesserte Abschätzung des in Baden- Württemberg wirksamen Investitionsimpulses durch die Förderung Erneuerbarer Energien

23. Juni 2011, Comments (0)

Die vorliegende Studie untersucht die Bruttobeschäftigungseffekte durch den Ausbau und Betrieb von Anlagen zur Energiegewinnung aus Erneuerbaren Energien in Baden-Württemberg. Zunächst findet sich eine Analyse der Beschäftigungssituation in 2008. Die Investitionsimpulse, aufgeschlüsselt nach Technologien/Branchen, werden über den Zeitraum der Betrachtung bis 2020 abgeschätzt. So kommt die Studie zu dem Schluss, das zwischen 2009 und 2020 insgesamt 100.000 Vollbeschäftigungsjahre mit dem Erreichen der Ziele des Energiekonzepts 2020 verbunden sind. An dieser Stelle sei noch einmal darauf hingewisen, das es sich dabei um ein Bruttobeschäftigungsvolumen handelt.

Erstellt von: Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW), Stuttgart

In Auftrag gegeben von: Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

Zur Studie (PDF, 381KB)

Lebensstile im Klimawandel – bio, öko und fair oder lieber billig?

20. Juni 2011, Comments (1)

Ist es möglich, mit wenig Geld ökologisch, biologisch und fair einzukaufen? Fühlen sich VerbraucherInnen ausreichend aufgeklärt über Inhaltsstoffe in Lebensmitteln oder über die Produktionsbedingungen von Konsumartikeln? Ebenso wie aktuelle Studien spiegelt auch eine kleine Umfrage unter den Besuchern der Green New Deal-Debattenreihe zum Thema „Lebensstile im Klimawandel; bio, öko und fair oder lieber billig?“ die Unsicherheit wider. Es gibt Produkt-Siegel, die Sicherheit vermitteln. Doch mittlerweile ist die Landschaft der Siegel und Zertifikate unübersichtlich und groß, so dass der Überblick auf der Strecke bleibt und Vertrauen sinkt.

Das Verbraucherinformationsgesetz, das seit Mai 2008 die Interessen der KonsumentInnen vertreten soll, schafft keine Abhilfe. Es sorgt weder für ausreichend Transparenz noch ist es für die EndverbraucherInnen leicht, alle gewünschten Informationen zu erhalten, die zudem noch kostenpflichtig sind. Um Auskünfte zu bekommen, ist die Einwilligung des Herstellers nötig. Der kann diese verweigern, es sei denn, das Produkt überschreitet zulässige Schadstoffmengen. Das bestätigt auch Eva Bell, Referentin für Verbraucherschutz der Grünen in der Bundestagsfraktion. „Das Gesetz ist eine Hülle und dennoch ein Schritt in die richtige Richtung“, so Bell. Denn Veränderungen hin zu größerer Transparenz und mehr Verbraucherschutz sind nur in vielen kleinen Schritten zu meistern. Mehr als 20 Jahre hat es gedauert, europaweite Standards für ein  Biosiegel in der Lebensmittelindustrie zu schaffen. Auch diese gehen vielen Öko-Landwirten und VerbraucherInnen nicht weit genug, aber ein Anfang ist gemacht, wirbt Bell für Geduld. Mit diesem Beispiel wird deutlich, wie viel  Kraft notwendig ist, um Standards für weitere Produktbereiche zu definieren. (weiterlesen …)

Der Weg zum Energieland Hessen

17. Juni 2011, Comments (0)

Die Studie des Eurosolar e.V. entwirft ein Szenario, in dem der Strombedarf des Landes Hessen im Jahr 2025 zu 100% durch Erneuerbare Energien gedeckt ist. Die Autoren berücksichtigen dabei ausschließlich aktuell verfügbare Technologien. Der Fokus liegt hier auf den Erzeugungsformen Windkraft, Solarkraft und Biomasse. Die größten Potenziale liegen hier in der Windkraft. Im Szenario deckt sie im Jahr 2025 35% am gesamten Strombedarf. Auch Bruttoarbeitsmarkteffekte werden von den Autoren beschrieben – sie sehen für Hessen hier ein Potenzial von bis zu 60.000 Arbeitsplätzen. Zusätzlich findet sich ein Überblick über die Forschungs- und Entwicklungsstandorte in Hessen, sowie ein Fallbeispiel für ein regeneratives Kombikraftwerk.

Erstellt von: Eurosolar e.V.

Zur Studie (PDF, 12,7MB)

"500 Kilometer sind eigentlich kein Ding"

17. Juni 2011, Comments (0)

Der Batterieentwickler Mirco Hannemann fuhr im Oktober vergangenen Jahres mit einem Elektroauto nonstop von München nach Berlin – und provozierte damit die Automobilbranche, die die geringe Leistungsfähigkeit von Batterien als ein Haupthindernis für Elektroautos betrachtet. In einem Interview mit der Berliner Zeitung spricht er über Elektromobilität und sein Verhältnis zur Auto-Industrie. Hannemann sagt: “Ich habe erreicht, dass die Industrie nicht mehr behaupten kann, das Elektroauto gibt es nicht, weil es keine leistungsfähigen Batterien gibt.”

Die Kommunen: aktiv für den Green New Deal!

17. Juni 2011, Comments (0)

27. September 2011, 19.00h – 21.30h
Würzburg, Kolping-Akademie, Kolpingplatz 1

Der ökologisch-soziale Umbau der Wirtschaft, Innovationen in Produktion und bei Dienstleistungen, Bildung für mehr Nachhaltigkeit – alle diese Facetten eines “Green New Deal” müssen “vor Ort”, in den Kommunen, umgesetzt werden.

Die Kommunen sind im Rahmen des Green New Deal in vielfältiger Weise gefordert:

  • Sie können den Umbau förderen, steuern, als Vorbild wirken und Netzwerke mit anderen Akteueren aufbauen.
  • Sie können mit ihren wirtschaftlichen Unternehmen, den Stadtwerken zum Beispiel, selbst unmittelbar aktiv werden.
  • Und sie sind nicht zuletzt Partner der regionalen Wirtschaft, ohne die sich ein solcher Umbau nicht realisieren lässt.

Mit unserem Vortrags- und Diskussionsabend wollen wir diese verschiedenen Facetten des kommunalen Green New Deals beleuchten, vorbildliche Initiativen und Projekte kennen lernen und Zukunftsperspektiven diskutieren.

ReferentInnen:

Rolf Lauer, Dipl.-Kaufmann, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Unterfranken

Joachim Lorenz, Berufsmäßiger Stadtrat, Referent für Umwelt und Gesundheit, Landeshauptstadt München

Norbert Zösch, Geschäftsführer, Stadtwerk Haßfurt

Moderation: Barbara Markus, Bayerischer Rundfunk, Studio Würzburg

Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich

Eine Veranstaltung der Petra-Kelly-Stiftung.

"Der Öko-Lebensstil setzt sich durch"

17. Juni 2011, Comments (0)

Ein Artikel von Melanie Hofmann in der “Welt online” setzt sich unter dem Titel “Der Bio-Boom. Warum die Deutschen Vorreiter beim Ökowahn sind” mit grünen Trends im Konsumverhalten und dem Potential von ökologischen Produkten auseinander.

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Green New Deal – Investieren in die Zukunft

Die Heinrich-Böll-Stiftungen bieten ein Forum für Vernetzung und Auseinandersetzung mit dem Ziel, Ökologie und Ökonomie zusammen zu denken und das ökonomische Handeln an gesellschaftlicher und globaler Verantwortung auszurichten.

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Ein umfangreiches Dossier mit Studien, Hintergrundberichten und Positionen zum Thema finden sie auf deutsch und englisch auf boell.de.

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