Hintergrund « Green New Deal

Öko Institut: Strombasierte Kraftstoffe im Vergleich

8. Januar 2014, Comments (0)

Das Öko Institut hat einen Vergleich strombasierter Kraftstoffe für den Verkehrssektor vorgenommen. Sie untersuchen dabei, ob die Verwendung überschüssiger erneuerbarer Energien für die Produktion von Wasserstoff (auch Windgas genannt) oder Methan und andere Kraftstoffe sinnvoll ist. Das Ergebnis: die Energieverluste sind noch zu hoch. Das Öko Institut empfiehlt den direkten Einsatz von Strom aus energetischer Sicht.

Working Paper Strombasierte Kraftstoffe im Vergleich – Stand heute und die Langfristperspektive

Studie: Externe Autokosten in der EU27

14. Dezember 2012, Comments (0)

Michael Cramer, MdEP Bündnis 90/Die Grünen, hat die oben genannte Studie an der TU-Dresden in Auftrag gegeben. Für das Gemeinwohl ist es notwendig, alle derzeitig verursachten externen Kosten zu internalisieren, da Verkehrsnutzer nur effizient handeln können, wenn sich in der Höhe von Preisen Knappheit ausdrückt. Für diese Schritte sind alle Kosten für die Gesellschaft (d.h. die Kosten einer bestimmten Fahrt für alle Personen, Länder und Generationen) dem Nutzen dieser Fahrt für die Gesellschaft (ebenfalls alle Personen, alle Ländern und alle Generationen) gegenüberstellen. Dieser Bericht analysiert die externen Kosten der Nutzung von Autos in der EU-27, indem die existierende Fachliteratur ausgewertet und ausgehend von diesen Zahlen eine Datengrundlage entwickelt wird.

Studie: Externe Autokosten in der EU27

 

Arm aber Bio – ein Interview mit Rosa Wolff

22. Juli 2011, Comments (1)

Rosa Wolff
Rosa Wolff ist Food-Journalistin und lebt in München. Sie hat das Kochbuch „Arm aber Bio“ geschrieben und im Eigenverlag „Edition Butterbrot“ publiziert. Die Idee zu dem Buch, das neben zahlreichen Rezepten einen Erfahrungsbericht beinhaltet, kam ihr, als sie selbst knapp bei Kasse war, aber nicht auf Naturkost verzichten wollte. Am Rande der Veranstaltung zu Produktqualität und Massenverbreitung von Lebensmitteln am 14.7. in Greifwald sprach Anja Hotopp mit der Autorin.


Für Lebensmittel konnten Hartz IV-EmpfängerInnen 2009 täglich 4,35 Euro ausgeben. Reicht das, um sich gesund und ausgewogen zu ernähren?

RW: 4,35 Euro sind bitter wenig, auch ohne den Ehrgeiz, sich mit Naturkost zu ernähren. Selbst beim Discounter ist dies schwierig.

Wie ist Ihnen der Spagat gelungen, bei ihren finanziellen Möglichkeiten gesunde Lebensmittel zu konsumieren?

RW: Wenn man bereit ist, alles selbst zuzubereiten und keine Fertigwaren, sondern Grundzutaten einkauft, ist auch im Bio-Segment überraschend viel möglich. Basis-Lebensmittel wie Kartoffeln, Zwiebeln, Karotten, Lauch, Kohl, Zucchini, Nudeln, Mehl, Eier, Butter, Joghurt, Äpfel, Bananen sind absolut erschwinglich und ermöglichen eine fast unbegrenzte Vielfalt an Zubereitungen. Wenn man sich erst mal darauf einlässt, macht es auch Freude, zu entdecken, was alles geht. Allerdings ist mehr Planung nötig, denn einfach mal unterwegs an der Imbissbude essen, geht bei 4,35 Euro nicht. Egal ob Bio oder Nicht-Bio.

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Infobroschüre: “Was ist der Green New Deal?” erschienen

23. Februar 2011, Comments (0)

Die Wirtschaft brummt wieder, aber die großen ökologischen und sozialen Fragen bleiben ungelöst: der Klimawandel, die Verknappung natürlicher Ressourcen, die zunehmende Spaltung der Gesellschaft. Die Idee eines «Green New Deal» gibt eine Antwort auf diese Herausforderungen. Und diese kleine Schrift soll erklären, worum es dabei geht: um die ökologische Erneuerung der Wirtschaft und den Umbau des Energiesystems, um soziale Teilhabe und eine zukunftsfähige Gesellschaft. Wir wollen aufzeigen, wie es besser geht und Mut machen, sich an dieser großen Veränderung zu beteiligen

Als Zeitungsbeilage ist eine aktuelle Broschüre zum Green New Deal erschienen, die es auf boell.de zum Download und Lesen gibt.

Infoheft Green New Deal

Ein Industriestandort macht’s vor: Klimaschutzgesetz in NRW schafft Wettbewerbsfähigkeit von Morgen

8. Februar 2011, Comments (0)

Mit seiner traditionell fossilen Energieerzeugungsstruktur und vielen energieintensiven Betrieben ist Nordrhein-Westfalen, ähnlich wie Michigan, Ohio oder Pennsylvania, von einer Energiewende bisher weit entfernt. Jetzt soll ein Klimaschutzgesetz verabschiedet werden, dass klare Reduktionen vorschreibt – und damit das Bundesland wettbewerbsfähiger macht.

Wibke Brems beschreibt das neue Klimaschutzgesetz von NRW nicht nur als spannende Herausforderung für ein Bundesland das 44% der deutschen Gesamtemissionen tätigt, sondern vor allem auch als Chance für Betriebe in der Clean Tech und erneuerbare Energien Branche.

>>> Den ganzen Artikel auf boell.de lesen.


Foto: Windrad in Alstedde, NRW. Foto: Awaya Legends. Dieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Kenia hat andere Prioritäten als der Norden

22. Oktober 2010, Comments (0)

Von Axel Harneit-Sievers, Leiter hbs-Büro Kenia

Der Begriff Green New Deal verdankt viel seiner internationalen Bekanntheit einem Mann in Kenias Hauptstadt: Achim Steiner, Chef der UN-Umweltagentur UNEP mit Sitz in Nairobi. Dennoch ist der Green New Deal in Kenias Politik und Presse kein Thema. Ist das Konzept für Afrika irrelevant? Gewiss nicht. Doch stellen sich Prioritäten und Debatten hier anders dar als im Norden. Vor dem Hintergrund einer schweren Dürre und durch das Engagement der kenianischen Regierung im Vorfeld des Kopenhagener Klimagipfels ist das Bewusstsein für den Klimawandel gewachsen. Die neuen Probleme Klimawandel und globale Rezession verschärfen die Situation in einem Land, in dem ohnehin fast die Hälfte der Bevölkerung an oder unter der Armutsgrenze lebt.

In Kenia finden sich zahlreiche Beispiele ökologisch sinnvollen Wirtschaftens. Erneuerbare Energien werden ausgebaut, am Turkana-See beispielsweise ist Schwarzafrikas größtes Windkraftwerk geplant. Der Tourismus, und darin der Anteil von Angeboten mit „ökologischem Anstrich“, ist stark expandiert, ebenso der Export von ökologisch-sozial zertifizierten Agrarprodukten. Kenia besitzt einen im afrikanischen Vergleich großen Dienstleistungssektor, was sich insgesamt ressourcenschonend auswirkt. All diese Sektoren haben Arbeitsplätze geschaffen, doch Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung bleiben zentrale Probleme, gerade für die jüngere Generation.

Was könnte ein Green New Deal in Kenia bedeuten? Einen Ausbau ressourcenschonender Technologien wie solare Warmwasserbereiter oder dezentrale Formen der Stromerzeugung, die auch im informellen Sektor Arbeitsplätze schaffen; die Förderung der Nahrungsmittel- und Exportproduktion von Kleinbauern durch bessere Rahmenbedingungen (Vermarktungsreform und gezielte Subventionen) und die Durchsetzung einer überfälligen Landreform, die mehr Kenianerinnen und Kenianern den Zugang zum wichtigsten Produktionsfaktor ermöglicht. Doch ein wahrer Green New Deal für Afrika müsste auch eine internationale Dimension beinhalten. Dazu gehören eine uneingeschränkte Öffnung des europäischen Markts für afrikanische Produkte sowie verbesserte Chancen für die Realisierung von Projekten unter Clean Development Mechanism. Und nicht zuletzt sollte Europa darauf verzichten, neue – diesmal klimapolitisch legitimierte – Handelshemmnisse aufzubauen. Europäische Forderungen nach „lokalem Konsum“ wie das „food miles“-Konzept in Großbritannien, die auf die Minimierung von Transportwegen und Emissionen abzielen, bedrohen die stark gewachsenen Exporte von Blumen und Gemüse aus Kenia und anderen afrikanischen Staaten. Afrika trägt die geringste Verantwortung für den globalen Klimawandel, wird aber besonders stark von seinen Folgen betroffen sein. Es wäre paradox und ungerecht, wenn europäische Bemühungen um Klimaschutz jetzt einigen der erfolgreichsten afrikanischen Exportindustrien die Geschäftsgrundlage entziehen.

Foto: naddel@weltfrauschaft. Dieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Das brasilianische Paradox

20. Oktober 2010, Comments (0)

Von Thomas Fatheuer, ehemaliger Leiter hbs-Büro Rio de Janeiro

Ein Green New Deal ist in Brasilien kein politisches Thema – insbesondere wohl weil man glaubt, ihn längst gemacht zu haben. Tatsächlich ist Brasilien im Vergleich zu wichtigen Industrie- und Schwellenländern bereits eine kohlenstoffarme Gesellschaft. Die Stromerzeugung stammt zu 85 Prozent aus Wasserkraft, weitere fünf Prozent aus Biomasse. Hinzu kommt der zunehmende Anteil von Agrotreibstoffen (Ethanol auf Zuckerrohrbasis) am Energiemix. Diese Erfolgsbilanz hatte bisher einen Makel: die immensen CO2-Emissionen durch Entwaldung.

Doch auf dem UN-Klimagipfel in Kopenhagen hat Brasilien ein freiwilliges nationales Reduktionsziel verkündet: Bis 2020 sollen die Entwaldung und die damit verbunden CO2-Emissionen um 80 Prozent reduziert werden. Mit solchen Zahlen präsentiert sich die brasilianische Regierung als Vorreiter: „Kein Land dieser Welt hat in Umwelt- und Klimafragen mehr gemacht als Brasilien“, verkündete Präsident Lula in Kopenhagen. Kritikerinnen und Kritiker im Lande machen eine andere Rechnung auf: Die günstige Energiebilanz verdankt Brasilien seinem großen Potenzial an Wasserkraft – und damit den ökologisch umstrittenen Großstaudämmen.

Für weltweite Proteste sorgt aktuell das Vorhaben, den drittgrößten Staudamm der Welt (Belo Monte) mitten im Amazonasgebiet zu bauen. Und der Ausbau von Agrotreibstoffen bedeutet, dass immer mehr Zuckerrohr- und Sojamonokulturen unter Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden Kleinbauern verdrängen, in sensible Ökosysteme vordringen und Biodiversität zerstören. Das brasilianische Paradox: Eine Wirtschaft, die sehr wenig CO2 produziert – aber das mit hohen ökologischen und sozialen Kosten für Biodiversität, bäuerliche Landwirtschaft und indigene Völker.

Eine ökologische Wende in Brasilien hätte zwei relevante Anknüpfungsfelder: Die Stärkung einer diversifizierten, ökologischen Landwirtschaft statt des Ausbaus von Monokulturen sowie die systematische Förderung von Windkraft, die mit einem Anteil von unter einem Prozent ein trauriges Schattendasein führt und den Bau neuer Großstaudämme und Atomkraftwerke überflüssig machen könnte. Beides würde neue Arbeitsplätze schaffen. Die Ex-Umweltmisterin und Präsidentschaftskandidatin der brasilianischen Grünen, Marina Silva, greift solche Forderungen auf – aber vorsichtig. Denn viele sind überzeugt, dass nur Großprojekte Wachstum und Beschäftigung garantieren. Doch dass sie in Umfragen für die Wahlen im Herbst mit acht bis 12 Prozent auf dem dritten Platz liegt, zeigt, dass die Unzufriedenheit mit dem klassischen Entwicklungsmodell und der Raum für Alternativen wachsen.

Foto: International Rivers. Dieses Foto steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Ein Paradigmenwechsel steht in Indien noch aus

12. Oktober 2010, Comments (0)

Von Michael Köberlein, Leiter hbs-Büro Neu-Dehli

Grüne Ideen und Technologie spielten in der Vergangenheit eine geringe Rolle in Indien. Wirtschaftswachstum und Armutsbekämpfung standen stets im Mittelpunkt des Entwicklungsparadigmas. Das änderte sich abrupt in den letzten zwei Jahren im Rahmen der Debatte um Energiesicherheit und Klimawandel. Erstmals wurden Mittel bereitgestellt, beispielsweise im „National Clean Energy Fund“, um erneuerbare Energien zu fördern und ihren Anteil am Energiemix deutlich zu erhöhen. So soll der bislang energiearme ländliche Raum bis 2030 mehrheitlich mit Strom aus erneuerbaren Quellen versorgt werden.

Trotz mangelhafter Rahmenbedingungen investiert die indische Wirtschaft schon jetzt 150 Millionen US-Dollar in den Erneuerbare-Energien-Sektor. Auch die indische ITIndustrie investiert zusehends in grüne Technologien und produziert weltweit erstmals umweltfreundliche Laptops. Zudem wird die Entwicklung von so genannten „Smart Grids“ vorangetrieben, um die zentrale, von großen Kraftwerken erzeugte Stromversorgung auf dezentrale, durch regenerative Energien betriebene Stromnetze umzustellen.

Indien weist zwar stets darauf hin, dass das Land mit nur 1,3 Tonnen CO2-Emissionen jährlich pro Person noch eine kohlenstoffarme Wirtschaft aufweist. Dennoch ist Indien bereits der weltweit viertgrößte CO2-Emittent, mit steigender Tendenz. 70 Prozent des Stroms wird von Kohlekraftwerken erzeugt und die Nuklearindustrie erhält die größte Unterstützung durch die Zentralregierung.

Der Automarkt boomt und die Großstädte ersticken im Verkehrschaos. Auch wurde es bislang verpasst, die energieintensiven Industrien wie Zement, Stahl oder Aluminium zu reglementieren.

Einen Paradigmenwechsel, um die Industrie langfristig auf nichtfossile Energiequellen aufzubauen, hat die indische Regierung bislang nicht vollzogen. Stattdessen treiben Kohle und Öl weiterhin die Wachstumsraten voran. Um wahrlich von einem Green New Deal zu sprechen, muss das derzeitige Entwicklungsmodell, basierend auf neoliberalen und klassischen Konzepten, grundlegend hinterfragt werden.

Foto: Daniel Bachhuber. Dieses Foto steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Amerikanische Umwege zu einer sozial-ökologischen Politik

27. September 2010, Comments (0)

Von Klaus Linsenmeier, Leiter hbs-Büro Washington

Im Land des historischen New Deals spielt der Begriff Green New Deal außerhalb des demokratischen Lagers kaum eine Rolle. Das hat vor allem politische Gründe. New Deal ist in den USA ein Synonym für eine besondere, eher europäische Variante des Wohlfahrtstaates, welcher der Demokratischen Partei in den 1930er Jahren eine lange Vorherrschaft bescherte, der aber nach dem Zweiten Weltkrieg gerade von den konservativen Republikanern heftig bekämpft wurde. Heute wird Amerika wieder von einem Präsidenten regiert, der dem Denken des New Deals sehr nahe steht: Barack Obama ist sicher kein Grüner, das verhindert schon seine Nähe zur US-Atomlobby. Jedoch ist ihm und seinen Beraterinnen und Beratern die Bedeutung der Klimakrise sehr bewusst und die regierenden Demokraten betonen immer wieder, wie wichtig eine ökologische Umsteuerung der Wirtschaft ist.

Die praktischen Konsequenzen finden sich in den Umweltelementen der verschiedenen Konjunkturprogramme, bei denen erneuerbare Energien und die Verbesserung der Energie- und Transportinfrastruktur eine große Rolle spielen. Doch die politische Polarisierung, wie sie jüngst bei der Debatte um die Reform des Gesundheitswesens deutlich wurde, verhindert die Verwendung des Begriffs (Green) New Deal.

Dies würden die Republikaner als Herausforderung begreifen. Einen solchen Affront können sich die Demokraten nicht leisten, denn die Verfassung nötigt die regierende Partei, den Konsens mit der Minderheitsfraktion zu suchen. In der aktuellen Umweltdebatte werden deshalb vor allem Argumente ins Feld geführt, die zumindest bei moderaten Republikanern auf fruchtbaren Boden fallen. Im Zentrum steht das Argument, mit erneuerbaren Energien Arbeitsplätze und mehr Energiesicherheit zu schaffen, aber auch die verstärkte Ausbeute heimischer fossiler Energiequellen. Das wird auch durch neue gesellschaftliche Bündnisse wie der „Blue Green Alliance“, einem Zusammenschluss von Umweltverbänden und Gewerkschaften, propagiert.

Gut die Hälfte der US-Bevölkerung steht der Klimadebatte jedoch skeptisch bis ablehnend gegenüber. Zwar haben die Demokraten 2009 ein Klimagesetz erfolgreich durch das Repräsentantenhaus gebracht. Doch die größere Herausforderung, die Debatte im Senat, steht noch aus. Der parteiübergreifende Entwurf dafür macht allerdings die Entschlossenheit der Regierung deutlich, ein umfassendes Klimagesetz auf den Weg zu bringen, das mehr ist als ein Energiesicherungsgesetz. Dies wird nur gelingen, wenn die mächtige Öl-, Gas-, und Nuklearlobby und ihre Verbündeten im Automobil- und Agrarsektor ihren Anteil gesichert bekommen. Die Industrielobbyisten aus den Bundestaaten haben „ihre“ Abgeordneten längst im Visier. Schließlich stehen im Herbst die ersten Midterm Elections an, ein wichtiger Halbzeit-Test für die Regierung. Reformorientierte Demokraten fürchten – sicher zu Recht – dann reihenweise abgestraft zu werden.

Foto: Thomas Hawk. Dieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Sind wirtschaftliches Wachstum und Klimaschutz vereinbar?

18. Mai 2010, Comments (0)

Unser Emissionsbudget ist bald verbraucht. Weltweit stehen laut WBGU (Wissenschaftlicher Beirat Globale Umweltveränderung, der die Bundesregierung berät) bis 2050 nur noch Emissionsrechte von 750 Milliarden Tonnen zur Verfügung. Auf der Basis gleicher globaler Pro-Kopf-Emissionsrechte ergibt sich daraus allein für Deutschland ein Emissionsbudget von neun Milliarden Tonnen. (more…)

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