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WirtschaftsEcho: So gelingt die Energiewende – Kosten und Nutzen effizienter Lösungen

29. Juni 2012, Comments (1)

Die Zeitschrift „WirtschaftsEcho“ ist das Dialogmagazin für die regionale Wirtschaft. Im Themenheft „So gelingt die Energiewende“ werden die Herausforderungen für das regionale Handwerk geschildert, Einzelunternehmen vorgestellt. Ein interessanter Einblick mit vielen Beispielen quer durch die Bundesrepublik.

WirtschaftsEcho: So gelingt die Energiewende

Zeitschrift Internationale Politik: Thema Grüne Städte

29. Juni 2012, Comments (0)

Die Zeitschrift IP – Internationale Politik – hat in ihrer aktuellen Ausgabe (Juli/August 2012) u.a. den Schwerpunkt Grüne Städte gewählt.

Neben den Artikeln „Die Erde als Stadt“, „Das Kommunale ist global“ und „Von der Industriebrache zur Ökoidylle“ (Online nur gegen Gebühr lesbar!) werden vier Beispielstädte vorgestellt: Masdar City (Vereinigte Arabische Emirate), Songdo (Südkorea), Curitiba (Brasilien) und New York (USA).

Artikel: Die Erde als Stadt

Artikel: Das Kommunale ist global – Der Klimawandel lässt sich nur durch Grüne Städte stoppen

Artikel: Von der Industriebrache zur Ökoidylle

Portraits: Grüne Städte: Vier Beispiele

Netzwerk: Ruhrmobil-E

27. Juni 2012, Comments (0)

In Bochum hat sich ein Netzwerk gegründet, dass Elektromobilität in Nordrhein-Westfalen fördert. Der Verein setzt sich dafür ein, dem Ruhrgebiet zu einer Vorreiterposition für Entwicklung, Produktion und Nutzung von Elektrofahrzeugen zu verhelfen.

Infos: Netzwerk Ruhrmobil-E

Green New Deal konkret: Die Zukunft ist ERNEUER:BAR – Null-Emissions-Strategie im Landkreis Barnim

29. Oktober 2010, Comments (0)

Der Kreistag des Landkreises Barnim hat sich 2008 mit der „Null-Emissions-Strategie“ ambitionierte Klimaschutzziele gesetzt. Zwar strebt das Projekt seinem Namen zum Trotz keine Klimaneutralität an, aber auch mit 20% EE-Anteil bei der Energieerzeugung, 30% bei der Stromerzeugung und 20% niedrigere CO2-Emissionen als 1990 als Ziel für 2011 hat sich der Kreis ehrgeizige Ziele gesetzt. Die Umsetzung geschieht durch zahlreiche Projekte und Maßnahmen in den vier zentralen Handlungsfeldern: Energiegewinnung, Energieeffizienz, Innovation und Bildung & Forschung, die von einem eigens eingerichteten Regionalbüro koordiniert werden.

Begründung:
Mit der „Null-Emissions-Strategie“ versucht der Landkreis Barnim, einen Green New Deal auf kommunaler Ebene durchzuführen. Mit der Idee im Hintergrund, eine dezentrale und eigenständige Energieversorgung zu entwickeln, wurde das regionale Potenzial untersucht und geschlussfolgert, dass eine CO2-neutrale und regionale Versorgung möglich ist. Die auf der Webseite einsehbaren Projekte in allen relevanten Bereichen zeigen, dass an der Erreichung dieser Vision zielstrebig gearbeitet wird.

Vorgeschlagen von:
Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg

Anschrift des Projektes:
Landkreis Barnim
Regionalbüro Barnim
Schicklerstraße 1
16225 Eberswalde
Tel.: 03334/498532
Email: info@erneuerbar.barnim.de

Website des Projektes:
www.erneuerbar.barnim.de

Green New Deal konkret: Energieautarke Gemeinde Feldheim

26. Oktober 2010, Comments (0)

Feldheim ist die erste energieautarke Gemeinde Brandenburgs; das Dorf versorgt sich komplett mit Strom und Wärme aus lokalen erneuerbaren Energiequellen. Die Heizungen sind an ein eigenes Wärmenetz angeschlossen, dessen Wärme aus einer mit Gülle und Maissilage betriebenen Biogasanlage im Ort kommt. An besonders kalten Tagen wird sie unterstützt durch ein modernes Holzhackschnitzel-Heizwerk. Windräder und ein Solarpark vor dem Ort erzeugen den Strom, der über ein eigenes Stromnetz verteilt wird.

Begründung:
Die energieautarke Gemeinde Feldheim zeigt, wie auch auf kommunaler Ebene ein Schritt hin zum ökologisch-sozialen Wirtschaften gemacht werden kann. Der Bezug zwischen Energieproduktion und den Menschen vor Ort ist sehr eng. So zeigt das Projekt, wieviel sich bei guter Zusammenarbeit eines engagierten Projektentwicklers mit der öffentlichen Seite und den Anwohnern bewegen lässt. 100 % erneuerbare Energieversorgung sind Wirklichkeit, eine Solaranlagenfabrik ist wichtiger Arbeitgeber im Dorf und die Energiepreise liegen 10 – 20 Prozent unter dem billigsten Anbieter.

Vorgeschlagen von:
Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg

Anschrift des Projekts:
Feldheim Energie GmbH & Co. KG
Zum Windpark 20
14929 Treuenbritzen

oder:
Energiequelle GmbH
Werner Frohwitter, Dipl.-Kfm.
Hauptstraße 44
15806 Zossen OT Kallinchen

Website des Projekts:
http://www.energiequelle-gmbh.de/index.php?option=com_content&view=article&id=92&Itemid=98&lang=de
http://www.brandenburg.de/sixcms/media.php/4055/feldheim.pdf

Green New Deal konkret: First Solar Recyclingprogramm

22. Oktober 2010, Comments (0)

Der Solarmodulhersteller First Solar hat das branchenweit erste vorfinanzierte Rücknahme- und Recyclingprogramm für Solarmodule eingeführt. Es müssen lediglich ein Rücknahmeantrag eingereicht und die Module abmontiert werden, dann holt First Solar sie kostenfrei ab und recycelt sie. Die nötigen finanziellen Mittel dafür werden bereits zum Zeitpunkt des Modulverkaufs auf ein Treuhandkonto zurückgelegt. Rund 90 Prozent der Materialien eines zurückgenommenen Moduls können wiederverwendet werden.

Begründung:
Der Solarenergie kommt eine wichtige Rolle beim Umbau der Energieversorgung auf regenerative Energien zu. Viele der zur Produktion von Solarmodulen benötigten Materialien sind jedoch selten und ihr Abbau bzw. ihre Herstellung mit Umweltbelastungen verbunden. Solarmodule zu recyceln ist deshalb ein wichtiger Schritt zu einem nachhaltigeren Wirtschaften der Solarbranche, und First Solar ist mit seinem überzeugenden Recyclingkonzept darum ein Teil des Green New Deals.

Vorgeschlagen von:
Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg

Anschrift des Projektes:
First Solar Recyclingprogramm
First Solar Manufacturing GmbH
Marie – Curie – Str. 3
15236 Frankfurt (Oder)

Website des Projektes:
http://www.firstsolar.com/de/recycle_program.php

Green New Deal Konkret: Jetcar Zukunftsfahrzeug GmbH

20. Oktober 2010, Comments (0)

Jetcar Zukunftsfahrzeug ist eine brandenburgische Tüftlerschmiede, die sich auf die Entwicklung und Produktion möglichst sparsamer Autos spezialisiert hat. Schon seit 2003 wird der Zweisitzer Jetcar 2.5 in niedriger Stückzahl gefertigt, der durch besonders aerodynamische und leichte Bauweise nur 2,5 Liter auf 100 km verbraucht. Seit Februar 2010 ist nun auch ein Elektromodell des Jetcars bestellbar. Es hat eine Reichweite von über 200 km und ist innerhalb von 2 Stunden zu 80 % wieder aufgeladen.

Begründung:
Während in anderen Bereichen kleine Fortschritte erkennbar sind, steigen die CO2-Emissionen des Verkehrssektors in Deutschland immer weiter an. Ein Umsteuern im Sinne des Green New Deals ist dringend notwendig. Auch wenn sie nicht für den Massenmarkt produziert werden, zeigen die Jetcars im Kleinen, dass sich niedrige CO2-Emissionen mit guten Fahrleistungen verbinden lassen, und haben so eine wichtige Beispielfunktion. Besonders das Jetcar Elektro überzeugt durch eine hohe Reichweite, die bisher das größte Hindernis bei Elektrofahrzeugen darstellt.

Vorgeschlagen von:
Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg

Anschrift des Projektes:
Jetcar Zukunftsfahrzeug GmbH
Dorfstraße 53
16816 Nietwerder

Website des Projektes:
http://www.jetcar.de/

Green New Deal konkret: Hybridkraftwerk Prenzlau

18. Oktober 2010, Comments (0)

Bei Prenzlau wird das weltweit erste Wasserstoff-Wind-Biogas-Hybridkraftwerk gebaut. Dieses kombiniert die drei Energieträger, um unabhängig von der Wetterlage zuverlässig Strom liefern zu können. Produzieren die Windkraftanlagen mehr Strom als aktuell benötigt, wandelt ein Elektrolyseur den Überschuss in Wasserstoff um. In windschwachen Zeiten kann jener mit einem ebenfalls in dem Kraftwerk produzierten Biogas gemischt und in zwei Blockkraftwerken wieder in Strom und Wärme umgewandelt werden.

Begründung:
Das Hybridkraftwerk Prenzlau ist ein zukunftsweisendes Projekt, das einen wichtigen Baustein für die grüne Energiewende liefert. Es zeigt, wie sich auch mit Windkraft eine stabile Energieversorgung unabhängig von den Schwankungen des Windes realisieren lässt. Die Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Energien ist ein wichtiger Teil der ökologischen Transformation.

Vorgeschlagen von:
Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg

Anschrift des Projektes:
ENERTRAG Aktiengesellschaft
Gut Dauerthal
17291 Dauerthal

Website des Projektes:
http://www.enertrag.com/de/kraftwerk-uckermark.html

BIOWERT Industrie GmbH

2. Juli 2010, Comments (0)

Anschrift des Projektes:
BIOWERT Industrie GmbH
Ochsenwiesenweg 4
64395 Brensbach

Website des Projektes:
http://www.biowert.de/

Beschreibung:
Die BIOWERT Industrie GmbH errichtete die weltweit erste industrielle Grasveredelungsanlage, die sich an den Prinzipien der grünen Bioraffinerie orientiert; die Anlage wurde 2007 offiziell in Betrieb genommen. Das Unternehmen produziert Zwischen- und Endprodukte für die herstellende und verarbeitende Industrie aus feuchter, faserhaltiger Biomasse aus der Region. Die Produktionsanlage ist direkt an eine große Biogasanlage angebunden, die Strom, Wärme und Prozesswasser erzeugt, welche wiederum im Produktionsprozess verwendet werden. Die Reststoffe aus der Grasveredelung werden in der Biogasanlage verwertet.

Begründung:
Das Unternehmen Biowert steht in besonderer Weise für den Green New Deal, weil es als weltweit erstes Unternehmen mit der Herstellung von Plastik, Dämmstoff und Dünger aus Gras neue Wege beschreitet. Es steht für eine neue Industrie, die nachwachsene Rohstoffe verwendet, keinen Abfall produziert und energieneutral wirtschaftet. Eine Gefahr besteht bei großer Ausbreitung der Technologie allerdings möglicherweise in der Konkurrenz von Anbauflächen für Nahrungsmittel.

SMA Solar Technology AG

2. Juli 2010, Comments (0)

Anschrift des Projektes:
SMA Solar Technology AG
Sonnenallee 1
34266 Niestetal

Website des Projektes:
http://www.sma.de/

Beschreibung:
SMA entwickelt und fertigt Solar-Wechselrichter, die den von Solar-Modulen erzeugten Gleichstrom in einen netzkonformen Wechselstrom umwandeln. Durch die Produkte wird der Ausbau der erneuerbaren Energien vorangetrieben und die Umweltbelastung reduziert. Materialeinsatz, Wirkungsgrad sowie energetische Effizienz der Produkte werden ständig verbessert. Darüber hinaus wird angestrebt, den Energiebedarf für die Herstellung zu reduzieren.

Begründung:
SMA steht für den Green New Deal, weil das Unternehmen nicht nur Produkte herstellt, die zum Klimaschutz beitragen, sondern auch in der Herstellung auf CO2-Bilanz und Materialverbrauch achtet und zudem den Zubau erneuerbarer Energien fördert.

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