Konkret « Green New Deal

Energiespargemeinde Zschadraß

6. Juni 2010, Comments (0)

Name des Projektes:
Energiespargemeinde Zschadraß

Anschrift des Projektes:
Gemeinde Zschadraß
Vertreten durch BM Matthias Schmiedel
Hauptstrasse 38
04680 Zschadrass OT Hausdorf

Website:
http://www.zschadrass.de/

Beschreibung:
Bereits im Jahr 1999 entschied sich die Gemeinde Zschadraß dazu, bis 2050 100% ihres Energiebedarfes aus Erneuerbaren Energien zu decken. Im Jahr 2004 konnte die Gemeinde dank der finanziellen Unterstützung durch Werner Nold (Frankfurt/Main) eine Stiftung für Ökologie und Soziales gründen. Es folgten eine CO2-neutrale Turnhalle, Biomassebeheizung öffentlicher Gebäude, Solaranlagen und zuletzt ein Bürgerwindrad. Die Gemeinde-Gewinne aus der Energieerzeugung werden für soziale Zwecke eingesetzt.

Begründung:
Bei der Umsetzung der Klimaschutzziele und der Neuausrichtung der Energieerzeugung sind die Kommunen in besonderem Maße gefragt: Die Gemeinde Zschadraß verfolgt seit zehn Jahren eine konsequente Energiepolitik, die auf Einsparung, Effizienz und Erneuerbare setzt. Dass dabei Gewinne aus der Stromerzeugung in soziale Projekte, wie zum Beispiel kostenlose Schulspeisung, ermäßigte Kita-Beiträge und Ferienlager, investiert werden, zeigt die Verbindung der ökologische Wende mit sozialer Verantwortung.

Vorgeschlagen von:
Bildungswerk Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen

Komm in die Gänge

5. Mai 2010, Comments (0)

Name des Projektes:
Komm in die Gänge

Anschrift des Projektes:
Gängeviertel e.V.
Valentinskamp 39
20355 Hamburg

Website des Projektes:
http://das-gaengeviertel.info

Beschreibung:
In der Hamburger Innenstadt sollten leerstehende denkmalgeschützte Altbauten neuen Büro- und Wohnungskomplexen weichen. Die Initiative Komm in die Gänge, eine KünstlerInneninitiative zur Erhaltung und Nutzung des Gängeviertels in der Hamburger Innenstadt, besetzte im Sommer 09 erfolgreich die zwölf Häuser und steht in Verhandlungen mit der Stadt. Seitdem finden in den Räumen Ausstellungen, Lesungen, Theater und Diskussionen statt. Die Initiative erstellte ein Nutzungs- und Finanzkonzept für die Instandsetzung mit dem Ziel, ein Kulturzentrum mit kostengünstigem Wohn- und Atelierraum zu schaffen.

Begründung:
Die Initiative Komm in die Gänge zeigt, wie es möglich ist, alte Bausubstanz wieder zu nutzen und nicht tatenlos dem Neubauboom und der einhergehenden Gentrifizierung zuzuschauen. Sie schafft Raum für Alle, die sich bei der Entwicklung ihrer Stadt, auch über das Gängeviertel hinaus, beteiligen möchten. Hier können Fragen nach der Zukunft der Stadt diskutiert werden.

Vorgeschlagen von:
Umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg

HANNOVERmobil

4. Mai 2010, Comments (0)

Name des Projektes:
HANNOVERmobil

Anschrift des Projektes:
üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG
Postfach 25 40
30025 Hannover

Website des Projektes:
http://www.uestra.de/hannovermobil0.html

Kurzbeschreibung:
Für einen monatlichen Aufpreis von nur 7,95 Euro bietet HANNOVERmobil ergänzend zum Monatskarten-Abo oder der SemesterCard: eine kostenlose BahnCard 25,
die Nutzungsmöglichkeit für Stadtmobil-CarSharing, 20 Prozent Rabatt beim Taxifahren und vieles mehr. So wird aus dem Abonnement für Busse und Bahnen ein komplettes „Mobilpaket“.

Begründung:
HANNOVERmobil wurde auf Grund seines Vorbildcharakters bereits mehrfach ausgezeichnet und macht die üstra und den Großraum-Verkehr Hannover zu Vorreitern für „kombinierte Mobilität“. Ziel: Mobil sein auch dann, wenn Busse und Bahnen einmal nicht die beste Lösung sind.

Vorgeschlagen von:
Stiftung Leben und Umwelt Niedersachsen
auf Hinweis von
Dipl. Pol. Katja Striefler, Region Hannover
Fachbereich Verkehr/Team ÖPNV-Marketing

Green New Deal konkret: SkySails

3. Mai 2010, Comments (0)

Name des Projektes:
SkySails

Anschrift des Projektes:
SkySails GmbH & Co. KG
Veritaskai 3
21079 Hamburg

Website des Projektes:
http://www.skysails.info/

Kurzbeschreibung:
SkySails ist ein Hamburger Unternehmen, das innovative Windantriebstechnologie für Frachtschiffe entwickelt, produziert und vertreibt. Dabei werden automatisierte Zugdrachen auf Schiffen eingesetzt und somit die Windkraft zur Unterstützung des normalen Antriebs wieder nutzbar gemacht. Das Unternehmen hat bereits mehrere Auszeichnungen für seinen Beitrag zur nachhaltigen Schifffahrt bekommen und wurde bzw. wird neben der Finanzierung durch Investoren von der Stadt, dem Bund und der EU über Förderprojekte unterstützt.

Begründung, warum dieses Projekt aus unserer Sicht zum Green New Deal zählt:
Durch Einsatz der Zugdrachen kann der Treibstoffverbrauch eines Schiffes je nach Windverhältnissen um 10 bis 35% jährlich gesenkt werden. Dadurch wird nicht nur Erdöl eingespart, sondern auch die CO2- Emissionen werden um ein beträchtliches Maß verringert. Die kommerzielle Schifffahrt wird in Zukunft vermehrt auf Windkraft setzen müssen, wenn Sie die Auflagen zum CO2- und Schwefelausstoß erfüllen will.

Stichworte:
SkySails – Neue Energie für die Schifffahrt

Vorgeschlagen von:
Umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg

Green New Deal konkret: StadtRAD Hamburg

3. Mai 2010, Comments (0)

Name des Projektes:
StadtRAD Hamburg

Anschrift des Projektes:
StadtRAD Hamburg
DB Rent GmbH
Scharrenstraße 10
06108 Halle/Saale

Website des Projekts:
http://www.stadtradhamburg.de

Kurzbeschreibung:
Im Juli 2009 startete das von der Stadt Hamburg initiierte und von der DB Rent GmbH betriebene Leihsystem StadtRAD Hamburg. An rund 70 Leihstationen in Hamburg und Umgebung können die in „Hamburg-Rot“ lackierten Räder nach einmaliger Anmeldung jederzeit genutzt werden. Die ersten 30 Minuten sind kostenlos, danach wird im Minutentakt abgerechnet.

Begründung, warum dieses Projekt aus unserer Sicht zum Green New Deal zählt:
Das Leihsystem erhöht nicht nur die individuelle Mobilität der BürgerInnen, sondern stellt in einer Großstadt wie Hamburg eine grüne Alternative zum Auto dar. So vermindert es nicht nur den CO2-Ausstoss sondern schafft auch ein angenehmeres Stadtbild; Lärm und Feinstaub verringern sich ebenfalls.

Stichworte:
StadtRAD Hamburg – Das Fahrradleihsystem an der Elbe

Vorgeschlagen von:
Umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg

Green New Deal konkret: HEINZ – Hamburger Entwicklungs – INdikatoren Zukunftsfähigkeit

3. Mai 2010, Comments (0)

Name des Projektes:
HEINZ – Hamburger Entwicklungs – INdikatoren Zukunftsfähigkeit

Anschrift des Projektes:
Zukunftsrat Hamburg
Mittelweg 11-12
20148 Hamburg

Website des Projektes:
http://www.zukunftsrat.de/heinz/heinz_einleitung.html

Kurzbeschreibung:
Hinter HEINZ (Hamburger Entwicklungs – INdikatoren Zukunftsfähigkeit) verbirgt sich ein Projekt des Hamburger Zukunftsrates, bei dem Nachhaltigkeit anhand quantitativer Kriterien gemessen wird. Mit Hilfe von 30 Zielen, Indikatoren, Zielmarken und Datenreihen wird jährlich die Entwicklung Hamburgs beurteilt und auf Mängel und positive Entwicklungen aufmerksam gemacht. Ein Ampelsystem macht die Ergebnisse anschaulich. HEINZ wird in Form eines Heftes und/oder als E-Paper veröffentlicht und mit Hamburger PolitikerInnen diskutiert.

Begründung, warum dieses Projekt aus unserer Sicht zum Green New Deal zählt:
HEINZ taugt als Kompass, der unabhängig und unparteiisch die Fort- bzw. Rückschritte der Entwicklung der Region Hamburg dokumentiert. Wenn die Ziele des Green New Deal erreicht werden wollen, braucht man Instrumente, die ungefärbt von parteipolitischen Interessen Orientierung bieten und Nachhaltigkeit messen. So kann Mut zur Veränderung geschaffen werden. Umdenken e.V. ist Mitglied im Hamburger Zukunftsrat.

Stichworte:
HEINZ – Kompass für Nachhaltigkeit

Vorgeschlagen von:
Umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg

Green New Deal konkret: MÄC Nutzmüll e.V.

1. Mai 2010, Comments (0)

Name des Projektes:
MÄC Nutzmüll e.V.

Website des Projektes:
http://www.nutzmuell.de/content/ueberuns/maec.htm

Kurzbeschreibung:
MÄC ist ein Projekt des Nutzmüll e.V. und sammelt ausrangierte Computer von Firmen und Privatleuten. Diese werden wieder gebrauchsfähig gemacht und anschließend an gemeinnützige Vereine, Stiftungen, Schulen und an einkommensschwache Menschen in Hamburg vermittelt. Dabei versucht Nutzmüll e.V. größtenteils sozial Schwächere, die auf dem Arbeitsmarkt schlechte Chancen haben, zu beschäftigen.

Begründung, warum dieses Projekt aus unserer Sicht zum Green New Deal zählt:
Zur Herstellung eines einzigen PC werden große Mengen an Wasser, Öl und Strom benötigt, die durch die Arbeit des Projekts eingespart werden können. Neben dem Beitrag zur Ressourcenschonung und zum Umweltschutz wird auch durch die Beschäftigung Benachteiligter der Anschluss an die moderne Arbeitswelt und Informationsgesellschaft ermöglicht. Außerdem können sich auch GeringverdienerInnen einen gebrauchten PC leisten.

Stichworte:
MÄC – Zweite Chance für Mensch und Mäuse

Vorgeschlagen von:
Umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg

Green New Deal konkret: Büro für organisches Bauen

24. April 2010, Comments (0)

Name des Projektes:
Büro für organisches Bauen

Anschrift des Projektes:
Architekt Dipl. Ing. Udo Heimermann
Im Auelsgarten 4
53474 Bad Neuenahr
Fon 02641-7254

Website des Projektes:
http://www.heimermann.de

Kurzbeschreibung:
Das drohende Ende fossiler Brennstoffe, die demographische Entwicklung, der Flächenverbrauch durch den Wohnungsbau, der Gesundheitsaspekt natürlicher Baustoffe und die Ästhetik von Bauten und der Erhalt – all diese Punkte sind für das Büro für organisches Bauen ganzheitlich miteinander verbunden und beim Haus der Zukunft zu berücksichtigen. Parallel engagiert es sich für das „Dorf der Zukunft“ in Indien, um dort den Folgen von Klimawandel und Bevölkerungsexplosion entgegenzutreten.

Begründung, warum dieses Projekt aus unserer Sicht zum Green New Deal zählt
Das Büro für organisches Bauen ragt durch seinen ganzheitlichen Ansatz und die Praxisorientierung hervor. Dabei werden neben energetischer Optimierung auch gesundheitliche, historische und ästhetische Gesichtspunkte berücksichtigt. Darüber hinaus zeigt das Büro durch sein Engagement in Indien auch internationales solidarisches Engagement vor dem Hintergrund der Klimakrise.

Vorgeschlagen von:
Heinrich Böll Stiftung Rheinland-Pfalz

Green New Deal konkret: Türkisch-Deutsches Umweltzentrum Berlin

23. April 2010, Comments (0)

Das Türkisch-Deutsche Umweltzentrum Berlin ist seit 2009 Anlaufstelle für Beratung, Information, Austausch und Projektarbeit für Migrantinnen und Migranten zu Umwelt-, Natur- und Klimaschutz. Die Information von MigrantInnen zu umweltrelevanten Themen soll zu aktivem eigenverantwortlichen Handeln führen und ist somit wichtiger Bestandteil zur Integration, Partizipation und gesellschaftlicher Verantwortung.

Begründung, warum dieses Projekt aus unserer Sicht zum Green New Deal zählt

In Deutschland haben 18% der Menschen Migrationshintergrund, bei Jugendlichen sind es sogar 24%. Die Projekte des Türkisch-Deutschen Umweltzentrums zielen besonders darauf, diese Bevölkerungsteile für den Umwelt-, Klima- bzw. Naturschutz zu gewinnen.

Name des Projektes:
Türkisch-Deutsches Umweltzentrum Berlin

Anschrift des Projektes:
Prinzenstr. 23, 10969 Berlin

Website des Projektes:
http://www.tdz-berlin.de

Vorgeschlagen von:
Bildungswerk Berlin der Heinrich Böll Stiftung

Regionalwert AG Freiburg

22. April 2010, Comments (1)

Name des Projektes:
Regionalwert AG Freiburg

Website des Projektes:
www.regionalwert-ag.de

Kurzbeschreibung:
Das Ziel der Regionalwert AG ist eine wirtschaftlich erfolgreiche und sozial – ökologisch vertretbare Wertschöpfungskette vom Acker bis auf den Teller. Dazu erwirbt sie landwirtschaftliche Betriebe sowie Unternehmen aus vor- und nachgelagerten Bereichen in der Region Freiburg und verpachtet sie an qualifizierte Unternehmer. Die Aktionäre stellen Kapital zur Verfügung und können sich so an regionalen Prozessen nicht nur finanziell, sondern auch gestalterisch beteiligen.

Begründung:
Die Regionalwert AG bietet eine innovative Antwort auf die Frage, wie nachhaltiges Wirtschaften aussehen kann. Kapital wird in der Region gebunden und die regionale Kulturlandschaft erhalten. Daneben hat insbesondere die
Entwicklung von Nachhaltigkeitsindikatoren zur Abbildung der extra-finanziellen Leistungen der ökologischen Landwirtschaft Modellcharakter für andere Branchen und Regionen.

Schlagworte:
Geschäftsidee mit Modellcharakter für die sozial-ökologische Landwirtschaft und darüber hinaus

Vorgeschlagen von:
Heinrich-Böll-Stiftung Baden-Württemberg e.V.

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Green New Deal – Konkret

Green New Deal konkret stellt vielfältige unternehmerische, kommunale, zivilgesellschaftliche und wissenschaftliche Initiativen vor, die neue Lösungswege betreten. Die Vielzahl solcher innovativen Ideen aus allen Bundesländern zeigt, dass überall in der Republik die Zeichen auf Aufbruch stehen. Die bei weitem nicht vollständige Sammlung guter Ideen und Praxis soll zum Nach- und Weitermachen anregen.

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