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Jugendworkshop: Desertec – mit Sonne aus Afrika auf in die Zukunft oder zurück zum Zentralismus?

18. Juni 2010, Comments (0)

Münsingen (5.6.2010)

Während auf der Schwäbischen Alb die Sonne vom Himmel knallte, versammelten sich etwa dreißig motivierte junge Menschen im Schwarzzelt des Aufstand-Festivals um über die Energiepotentiale derselben zu diskutieren. Den Desertec-Workshop leitete Ann-Kathrin Neureuther (MSc Development Studies und ehemalige Stipendiatin des Studienwerks der Heinrich Böll Stiftung); er fand im Rahmen des Jugendumweltfestivals „Aufstand“ der Naturschutzjugend Baden-Württemberg statt.

Die Desertec-Initiative: Wüstenstom für Europa
Dabei ging es um die Nachhaltigkeit der Desertec-Idee, deren Kern es ist, den Sonnenreichtum der Wüsten zur Energieversorgung Europas zu nutzen. „Nachhaltige Entwicklung“ scheint sich im Eiltempo zum neuen Schlagwort zu etablieren, ein Etikett mit dem – so scheint es – jedes neue wirtschaftliche Projekt, jedes neue politische Vorhaben versehen wird. Vielleicht das prominenteste der jüngst als „nachhaltig“ oder auch „zukunftsfähig“ charakterisierten Projekte ist die Desertec-Initiative, die in diesem Sinne unter anderem von greenpeace während ihrer Geburtstunde unterstützt wurde. Als Keimzelle der Desertec-Idee gilt der Club of Rome, der sich 2003 mit dem Hamburger Klimaschutzfond sowie dem Jordanischen Nationalen Energieforschungszentrum zusammen tat. Heute sind vor allen Dingen deutsche Unternehmen beteiligt, darunter Münchener Rück, Deutsche Bank, Siemens, ABB, E.On und RWE. Sie kooperieren mit Abengoa Solar, Cevital, HSN Nordbank, M+W Zander Holding, MAN Solar Millenium und Schott Solar.

Mit 3/1000 Wüstenfläche die Welt mit Energie versorgen
Das Desertec-Konzept beruht auf der Erkenntnis, dass nur 3/1000 der Wüstenfläche ausreichen würden, um den derzeitigen globalen Energiebedarf von 18.000 Terawattstunden pro Jahr zu decken. Gleichsam empfangen alle Wüsten der Erde in weniger als sechs Stunden soviel Energie, wie die Menschheit in einem Jahr verbraucht. Zur Umsetzung dieser Idee verlässt sich Desertec auf eine technische Doppelstrategie: zur Stromgewinnung in der Sahara sollen solarthermische Kraftwerke dienen, zur Übertragung des Stroms Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitungen (HGÜ-Leitungen). Auf diese Weise sollen bis 2050 17% des EU-Strombedarfs gedeckt werden.

Wie nachhaltig ist Desertec?
Nach einer kurzen Einführung in das Konzept der Desertec-Initiative, die dahinter stehenden Akteure, die geographische Ausdehnung sowie die Theorie der Nachhaltigkeit bekamen die Teilnehmer_innen (eine bunte Mischung von 14 bis 28jährigen) die Möglichkeit, in Kleingruppen darüber zu diskutieren, wie nachhaltig Desertec im Hinblick auf ökonomische, ökologische und soziale Kriterien wirklich ist. Jede Gruppe fand nach einem kurzen Brainstorming und einer offenen Plenumsdiskussion sowohl positive wie auch negative Dimensionen von Desertec im Hinblick auf Nachhaltigkeit. So kritisierte ein Teilnehmer, der sich in seiner Studiumsabschlussarbeit mit regenerativen Energien beschäftigt, dass die Ökobilanz des Projekts nicht ausreichend durchdacht ist: der immense Materialverbrauch des Megaprojekts schien ihm nicht gerade nachhaltig, auch wenn bei der Stromgewinnung selbst kein CO2 ausgestoßen wird. Andere legten ihren Fokus besonders auf die soziale Dimension und bemängelten die geringe Souveränität der Erzeugerstaaten sowie das Risiko eines solaren Ressourcenfluchs (der empirische Zusammenhang zwischen Ressourcenreichtum und gesellschaftlichen Konflikten bis hin zum Bürgerkrieg).

Positive Grundstimmung
Dennoch war die Gesamtstimmung in der Gruppe alles andere als pessimistisch. Der Tenor war, dass die Grundidee nicht unbedingt konträr zu Zielen der Nachhaltigkeit verläuft, dass aber die politischen Rahmenbedingungen – auch hinsichtlich der Nordafrikanischen Länder – letztendlich über Gelingen oder Scheitern des Megaprojekts der deutschen Industrie entscheiden werden.

Als die Teilnehmer_innen schließlich das Zelt verließen, war zumindest auf der Schwäbischen Alb auch schon weniger von der Kraft der Sonne zu spüren.

Ein Artikel von Ann-Kathrin Neureuther

Stuttgart: Gemeingüter als Antwort auf die Krise? Das Beispiel Landwirtschaft

21. Mai 2010, Comments (0)

Green New Deal – Investieren in die Zukunft
Eine Debattenreihe im Verbund der Heinrich-Böll-Stiftung

Debattenreihe II: Wohlstand – Wachstum – Gemeingüter
Veranstaltung 4: Gemeingüter

Gemeingüter als Antwort auf die Krise?

Das Beispiel Landwirtschaft


Do, 24. Juni 2010, 18.30 Uhr

Universität Hohenheim bei Stuttgart
Aula im Schloss Hohenheim, Mittelbau, 1. OG

Die Krise der Ökonomie, der Ökologie und der Gerechtigkeit verlangt einen Systemwechsel. Während die Regierung Zeit und Geld verschwendet, keimen an vielen Orten Ansätze für die Umorientierung zu einem ökologisch-sozialen Wirtschaften. Es ist kein Zufall, dass der Wirtschaftsnobelpreis 2009 Elinor Ostrom verliehen wurde, der Vordenkerin der Gemeingüter-Ökonomie.

Die Krisen schärfen das Bewusstsein für die Existenz und die Bedeutung von Gemeingütern: materielle, natürliche Ressourcen ebenso wie immaterielle, intellektuelle Ressourcen, die als Gemeinschaftsbesitz Grundlage unseres Wohlstandes sind.

Rund 60 Prozent der Erdoberfläche und damit ein Großteil aller natürlichen Gemeingüter werden von Land- und ForstwirtInnen genutzt und verwaltet. Klima, biologische Vielfalt, Boden-, Wasser- und Lebensmittelqualität, der Erhalt von Kulturlandschaft hängt von ihnen ab. Ernährungskrise und Klimawandel, Patentierung von Saatgut und DNA und Privatisierung wissenschaftlicher Erkenntnisse zeigen die zentrale Rolle von Land- und Forstwirtschaft beim Schutz von Gemeingütern.

Wir diskutieren

  • Was steckt hinter dem Konzept der Gemeingüter?
  • Was ist der Zusammenhang zu Wachstum, Wohlstand und zum Green New Deal?
  • Welche Rolle kommt der Landwirtschaft bei der Auseinandersetzung um Gemeingüter zu?
  • Wie können Zugangs-, Nutzungs- und Teilhaberechte geregelt werden?
  • Wie können Gemeingüter gestärkt werden?
  • Taugt Privatisierung zum Erhalt gefährdeter Gemeingüter?
  • Tun sich neue gesellschaftliche Allianzen zum Schutz von Gemeingütern auf?

Mit:
Silke Helfrich, Bildungsreferentin und Publizistin, gab 2009 „Wem gehört die Welt? Zur Wiederentdeckung der Gemeingüter“ heraus und betreibt das deutschsprachige Blog www.commonsblog.de. Sie kommt aus der (entwicklungs-)politischen Bildungsarbeit und war 1999-2007 Leiterin des Regionalbüros Mittelamerika der Heinrich-Böll-Stiftung.

Benny Härlin leitet seit 2002 das Berliner Büro der Zukunftsstiftung Landwirtschaft; er ist Initiator der Initiative Save Our Seeds gegen Gentechnik im Saatgut und der Aktion Golden Bantam. Er vertrat 2004-2008 Nichtregierungsorganisationen im Aufsichtsrat des Weltagrarberichts und ist Mitglied der International Commission on the Future of Food.

und Kommentaren von
Christian Hiß, Vorstand der Regionalwert AG – Bürgeraktiengesellschaft in der Region Freiburg, Franz Heidhues, Professor für Entwicklungstheorie und ländliche Entwicklungspolitik an der Universität Hohenheim und Gesa U. Schönberger, Memorandum Lebens-Mittel, Denkwerk Zukunft und Geschäftsführerin Wild-Stiftung

Moderation:
Vera Gaserow, Journalistin (taz, ZEIT, Frankfurter Rundschau)

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Grünen Hochschulgruppe der Uni Hohenheim statt.

Ein vertiefendes Dossier zum Thema Gemeingüter, Commons und Allmende finden Sie auf boell.de.

Der Gemeingüter-Report stellt die „Allmende“ in leicht verständlicher Form vor.

Manifest: Gemeingüter stärken. Jetzt!

Ein in kollektiver Autorenschaft betriebenes Nachrichtenportal zum Thema
Gemeingüter/Commons ist www.gemeingueter.de. Hier finden sich Hinweise auf die öffentliche
Diskussion zu Gemeingütern, auf interessante Veranstaltungen und
Publikationen.

Desertec – mit Sonne aus Afrika auf in die Zukunft oder zurück zum Zentralismus?

19. Mai 2010, Comments (0)

Desertec – mit Sonne aus Afrika auf in die Zukunft oder zurück zum Zentralismus?
Wie nachhaltig und gerecht ist das Megaprojekt wirklich?

Workshop im Rahmen des Jugend-Umwelt-Festivals „Aufstand 2010“ der NAJU Baden-Württemberg

Zeltlager Schachen, Münsingen, 05. Juni 2010, 16:00h

Mit dem Schlagwort „Nachhaltige Entwicklung“ wird – so scheint es – jedes neue wirtschaftliche Projekt, jedes neue politische Vorhaben versehen. Vielleicht das prominenteste der jüngst als nachhaltig oder auch zukunftsfähig charakterisierten Projekte ist die Desertec-Initiative, die in diesem Sinne unter anderem von greenpeace während ihrer Geburtstunde unterstützt wurde.

Die Grundidee hinter Desertec ist, dass nur 3/1000 der Wüstenfläche ausreichen würden, um den heutigen globalen Strombedarf von 18.000 Terawattstunden pro Jahr zu decken. Doch ist Desertec auch wirklich ein Schritt hin zu einer nachhaltigen und gerechten globalen Entwicklung?

Nach einer kurzen Einführung in das Konzept von Desertec, einer Beschreibung der dahinter stehenden Akteure sowie einer knappen Einführung in die Idee der Nachhaltigkeit werden wir im Workshop gemeinsam kritisch analysieren, welche ökonomischen, ökologischen und sozialen Implikationen mit der Desertec-Initiative verbunden sind. Dabei wird ein ganzheitlicher, globaler Blickpunkt eingenommen, der auch die Gegebenheiten in den Erzeugerländern berücksichtigt. Am Schluss soll eine Diskussion über die Alternative einer dezentralen Stromversorgung stehen.

mit: Ann-Kathrin Neureuther, Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen

Tübingen: Is there a Green New Deal in the USA? Climate policy on the road from Copenhagen to Mexico

17. Mai 2010, Comments (0)

Is there a Green New Deal in the USA?
Climate policy on the road from Copenhagen to Mexico

Do, 17. Juni, 20.15 Uhr
Tübingen, Deutsch-Amerikanisches Institut, Karlstraße 3

The discussion will examine US international commitments and domestic actions. It will consider both what is (and isn’t) happening at the federal level as well as efforts being made at state and local levels to reduce greenhouse gas emissions. The nature of the climate debate from the liberal to the conservative spectrums in the US will be considered along with what we can expect at the next climate negotiations in Mexico.

Speaker: Miranda Schreurs, Director, Environmental Policy Research Centre (FFU), Department of Political and Social Sciences, Otto Suhr Institute for Political Science, Freie Universität Berlin

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Deutsch-Amerikanischen Institut Tübingen und der Kulturabteilung der US-Botschaft, Berlin statt.

Der Vortrag wird auf Englisch gehalten.

Regionalwert AG Freiburg

22. April 2010, Comments (1)

Name des Projektes:
Regionalwert AG Freiburg

Website des Projektes:
www.regionalwert-ag.de

Kurzbeschreibung:
Das Ziel der Regionalwert AG ist eine wirtschaftlich erfolgreiche und sozial – ökologisch vertretbare Wertschöpfungskette vom Acker bis auf den Teller. Dazu erwirbt sie landwirtschaftliche Betriebe sowie Unternehmen aus vor- und nachgelagerten Bereichen in der Region Freiburg und verpachtet sie an qualifizierte Unternehmer. Die Aktionäre stellen Kapital zur Verfügung und können sich so an regionalen Prozessen nicht nur finanziell, sondern auch gestalterisch beteiligen.

Begründung:
Die Regionalwert AG bietet eine innovative Antwort auf die Frage, wie nachhaltiges Wirtschaften aussehen kann. Kapital wird in der Region gebunden und die regionale Kulturlandschaft erhalten. Daneben hat insbesondere die
Entwicklung von Nachhaltigkeitsindikatoren zur Abbildung der extra-finanziellen Leistungen der ökologischen Landwirtschaft Modellcharakter für andere Branchen und Regionen.

Schlagworte:
Geschäftsidee mit Modellcharakter für die sozial-ökologische Landwirtschaft und darüber hinaus

Vorgeschlagen von:
Heinrich-Böll-Stiftung Baden-Württemberg e.V.

Green New Deal konkret: Paradigma Heizsysteme

21. April 2010, Comments (0)

Name des Projektes:
Paradigma Deutschland GmbH

Anschrift des Projektes:
Ettlinger Str. 30
76307 Karlsbad
Tel.: 07202 922 – 0
Fax: 07202 922 – 100
info@paradigma.de

Website des Projektes:
http://www.paradigma.de/

Kurzbeschreibung:
Paradigma entwickelt, produziert und liefert hochwertige ökologische Heizsysteme (Solaranlagen, Pelletsheizungen und Gasheizungen mit Brennwerttechnik) für den Neubau und die Modernisierung in Ein- und Zweifamilienhäusern; das Unternehmen gehört zu führenden Systemanbietern in diesem Bereich. Bei der Entwicklung neuer Produkte ist die Steigerung der Energieeffizienz und Nutzung regenerativer Energiequellen sowie die Reduzierung der Verbrennung fossiler Brennstoffe ein wichtiges Ziel.

Begründung:
Die 1988 gegründete Paradigma GmbH ist ein Vorreiter in Bezug auf ökologische Heizsysteme. Wenn auch Holzpellets teilweise in Verruf gekommen sind, weil sie nicht immer nachhaltig erzeugt werden, so leistet Paradigma dennoch mit ökologischen Heizsystemen einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung des weltweiten CO2-Ausstoßes. Auch in Bezug auf die Förderung der eigenen Mitarbeiter will Paradigma Vorbild sein.

Vorgeschlagen von:
Heinrich-Böll-Stiftung Baden-Württemberg e.V.

Energie in Bürgerhand

20. April 2010, Comments (0)

In Südbaden wollen Bürger die E-Werke selbst in die Hand nehmen

Seit Jahren schon hatte Michael Sladek die Thüga im Visier. Denn sie war bislang eine 100-prozentige Tochter des Atomkonzerns E.ON – und damit für den Vordenker der Stromrebellen aus dem Schwarzwaldstädtchen Schönau ein rotes Tuch. Auch auf ihre zahlreichen Beteiligungen warf der Mutterkonzern ein schlechtes Licht, etwa auf den Freiburger Energieversorger Badenova, an dem die Thüga 47 Prozent der Anteile hält: „Von jedem Euro, den die Badenova verdient, gehen 47 Cent in die Kasse des Atomkonzerns“, mahnte Sladek immer wieder. (more…)

Unternehmensnetzwerk Material- und Energieeffizienz (MESOR)

15. April 2010, Comments (0)


Name des Projektes:
Unternehmensnetzwerk Material- und Energieeffizienz (MESOR)

Website des Projektes:
www.mesor.de

Kurzbeschreibung:
Das MESOR-Netzwerk unterstützt Unternehmen dabei, ihren Aufwand an eingesetzten Rohstoffen, Vorprodukten, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie an Energie zu verringern und damit Kosten zu sparen. Im Netzwerk wird die erforderliche Methodenkompetenz für ein effektives Energie- und Stoffstrommanagement vermittelt und Instrumente für die Unterstützung von Analysen zur Verfügung gestellt.

Begründung:
Das MESOR-Netzwerk verfolgt eine einfache Idee – wenn Material und Energie im Produktionsprozess eingespart werden, schont das nicht nur die Umwelt, sondern stärkt auch die Wettbewerbfähigkeit von Unternehmen. Mit der Initiative zielt die IHK Südlicher Oberrhein gerade auch auf solche Akteure in Industrie und Handwerk, die nicht primär ökologisch motiviert handeln, und ist damit ein wichtiger Multiplikator für den Green New Deal in Baden-Württemberg.

Schlagworte:
Ressourcen sparen, Kosten senken – damit Umwelt und Unternehmen profitieren

Vorgeschlagen von:
Heinrich-Böll-Stiftung Baden-Württemberg e.V.

Umbau in Tübingen: Grüner macht blau

9. April 2010, Comments (0)

Bis 2020 soll die Universitätsstadt Tübingen 70 Prozent weniger Kohlendioxid produzieren. Für dieses Ziel dreht der grüne Oberbürgermeister an zahllosen Stellschrauben.

Tübingen macht blau„, heißt eine Kampagne, die in der württembergischen Universitätsstadt jedes Grundschulkind kennt. „Eine Stadt macht blau“, heißt auch der Titel des Buchs, das Oberbürgermeister Boris Palmer über sein Tübinger Modell für Politik im Zeitalter des Klimawandels geschrieben hat.
Palmer will weg von Modellprojekten und hin zum Jedermann-Klimaschutz, „denn nur so wird er wirksam“. Deswegen trommelt er unermüdlich für Energiesparlampen, energetisches Sanieren, Ökostrom, Carsharing und Spritsparkurse. Und startet ein Projekt nach dem anderen: Öffentliche Gebäude und Schulen werden saniert. Die städtische Wohnungsbaugesellschaft macht ihren Bestand klimafreundlich. Stadtbusse sind derzeit jeden Samstag kostenlos. Der OB selbst hat keinen Dienstwagen mehr, sondern nutzt Fahrrad und E-Bike. Gute Ideen sind willkommen. (more…)

Bildungsregion Freiburg

6. April 2010, Comments (0)

Name des Projektes:
Bildungsregion Freiburg

Website des Projektes:
www.freiburg.de/bildungsregion
www.freiburg.de/bildungsbuero

Kurzbeschreibung:
Das Projekt Bildungsregion Freiburg ist ein breites Unterstützungssystem für Bildung. Schulen erhalten Unterstützung bei der Evaluation ihrer Arbeit sowie Qualifizierungsangebote. Netzwerke von Schulen untereinander sowie zwischen Schulen und außerschulischen Partnern initiiert. Ein Innovationsfonds unterstützt kleine Schulnetzwerke in ihrer Entwicklungsarbeit. Ziel ist ein bestmöglicher Bildungserfolg für alle Kinder und Jugendlichen, insbesondere für jene mit Bildungsrisiken, sowie die Erhöhung der Ausbildungsfähigkeit.

Begründung:
Bildung und Qualifizierung sind zentrale Bausteine des Green New Deal. Weil zu erwarten ist, dass die Stellen der Zukunft in Bezug auf Komplexität und Flexibilität noch höhere Anforderungen an die Arbeitnehmer stellen werden, muss heute schon ein Grundstein gelegt werden, um darauf vorzubereiten. Das Projekt Bildungsregion versucht auf innovative Weise, allen Schüler_innen Chancen und Gelegenheiten für einen solchen Bildungserfolg zu bieten.

Schlagworte:
Schulen stärken und vernetzen – für einen Bildungserfolg aller Schüler_innen!

Vorgeschlagen von:
Heinrich-Böll-Stiftung Baden-Württemberg e.V.

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