Bayern « Green New Deal

Bericht: Die Wirtschaft wird grün, eine Bildungsreise durch Bayern und Baden-Württemberg

19. September 2011, Comments (0)

Eine Bildungsreise der Petra-Kelly-Stiftung in Kooperation mit dem GRIBS-Bildungswerk e.V. und der Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg besuchte Ende August/ Anfang September Orte und Unternehmen, die bereits heute beispielhaft für eine Umsetzung des Green New Deal stehen. „Die Wirtschaft wird grün!“ – Dass das Motto der Bildungsreise keineswegs ein visionäres Postulat, sondern vielerorts konkrete Realität ist, das zeigten die Besuche bei Unternehmen und Projekten aus verschiedensten Wirtschaftsbereichen sehr anschaulich. Besucht wurden u.a. das Öko-Kloster Plankstetten, die Rapunzel GmbH, die Brauerei Härle in Leutkirch, die Nürnberger Umweltbank und das Projekt Car2go in Ulm.

Ein Bericht zur Reise ist auf den Seiten der Petra-Kelly-Stiftung erschienen.

Die Kommunen: aktiv für den Green New Deal!

17. Juni 2011, Comments (0)

27. September 2011, 19.00h – 21.30h
Würzburg, Kolping-Akademie, Kolpingplatz 1

Der ökologisch-soziale Umbau der Wirtschaft, Innovationen in Produktion und bei Dienstleistungen, Bildung für mehr Nachhaltigkeit – alle diese Facetten eines „Green New Deal“ müssen „vor Ort“, in den Kommunen, umgesetzt werden.

Die Kommunen sind im Rahmen des Green New Deal in vielfältiger Weise gefordert:

  • Sie können den Umbau förderen, steuern, als Vorbild wirken und Netzwerke mit anderen Akteueren aufbauen.
  • Sie können mit ihren wirtschaftlichen Unternehmen, den Stadtwerken zum Beispiel, selbst unmittelbar aktiv werden.
  • Und sie sind nicht zuletzt Partner der regionalen Wirtschaft, ohne die sich ein solcher Umbau nicht realisieren lässt.

Mit unserem Vortrags- und Diskussionsabend wollen wir diese verschiedenen Facetten des kommunalen Green New Deals beleuchten, vorbildliche Initiativen und Projekte kennen lernen und Zukunftsperspektiven diskutieren.

ReferentInnen:

Rolf Lauer, Dipl.-Kaufmann, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Unterfranken

Joachim Lorenz, Berufsmäßiger Stadtrat, Referent für Umwelt und Gesundheit, Landeshauptstadt München

Norbert Zösch, Geschäftsführer, Stadtwerk Haßfurt

Moderation: Barbara Markus, Bayerischer Rundfunk, Studio Würzburg

Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich

Eine Veranstaltung der Petra-Kelly-Stiftung.

Die Wirtschaft wird grün!

23. März 2011, Comments (0)

Eine Bildungsreise durch Bayern und Baden-Württemberg

Mi-Fr, 31. August – 2. September 2011

Die Bildungsreise zeigt anhand von konkreten Projekten aus verschiedensten Wirtschaftsbereichen, wie eine „grüne Wirtschaft“ aussehen kann. Dabei steht der ländliche Raum im Mittelpunkt.

Themen sind: Bildung für Nachhaltigkeit, Produktion und Vermarktung ökologischer Lebensmittel, Solarwirtschaft, umweltfreundlicher Verkehr, grüne Finanzdienstleistungen, ökologische Holzhäuser. Die Reise führt zu kommunalen Initiativen ebenso wie zu mittelständischen Unternehmen und macht Station in der Oberpfalz, in Mittelfranken, in Schwaben und im Allgäu.

Das detaillierte Programm der Reise können Sie sich hier als PDF-Datei herunterladen.

Beginn:
Mittwoch, 31. August 2011, 10:15 Uhr
Neumarkt i. d. Oberpfalz, Bahnhof
Ende:
Freitag, 2. September 2011
Augsburg, Hauptbahnhof (ca. 17 Uhr) bzw. Nürnberg,
Hauptbahnhof (ca. 19 Uhr)

Für die Anfahrt nach Neumarkt sowie die Heimfahrt (von Augsburg bzw. Nürnberg) sorgen die Teilnehmenden selbst.

Kosten:
Die Teilnahmegebühr beträgt 220 EUR, ermäßigt 190 EUR (für GRIBS-Mitglieder, Studierende, Wehr- und Zivildienstleistende, Schüler/innen).
Die Teilnahmegebühr beinhaltet neben dem Besuchsprogramm die Bustransfers, Abendessen und Übernachtung im Einzelzimmer (Mittwoch und Donnerstag), Frühstück (Donnerstag und Freitag) sowie Mittagessen (Mittwoch bis Freitag).

Anmeldung:
GRIBS-Bildungswerk, Letzengasse 13a, 96052 Bamberg
Tel. 0951/9230388, Fax 0911-3084492303
E-mail bildungswerk@gribs.net

Eine Veranstaltung der Petra Kelly Stiftung e.V. in Kooperation mit dem GRIBS-Bildungswerk e.V. und der Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg

München: Wege zum Wandel

23. März 2011, Comments (0)

Do, 10. Nov. 2011, 19.30 Uhr
München, DGB-Haus, Schwanthalerstraße 64

Wie wir gesellschaftliche Veränderungen erfolgreicher gestalten können

Überzeugende Konzepte und Zukunftsentwürfe gibt es viele.
Und auch der Konsens, in welche Richtung die Reise unserer Wirtschaft und Gesellschaft gehen soll, scheint heute größer zu sein als noch vor ein, zwei Jahrzehnten: Nachhaltigkeit, Umweltschutz, Wohlstand – darüber lässt sich noch Einigkeit erzielen.
Schwieriger wird es, wenn es um die konkrete Umsetzung von Zielen geht. Wie kann es gelingen, möglichst viele Menschen auf diesen Weg „mitzunehmen“ und sie in die notwendigen gesellschaftlichen und politischen Veränderungen einzubinden?

Referentin: Dr. Kora Kristof, Umweltbundesamt, Leiterin der Abteilung „Nachhaltigkeitstrategien, Ressourcenschonung und Instrumente“, Verfasserin des Buchs „Wege zum Wandel“
Kommentare und Diskussion: Margarete Bause, Fraktionsvorsitzende, Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Bayerischen Landtag
Andreas Buchner, Vorstand Hylas Holdings GmbH, Vorstandsmitglied Unternehmens Grün und Petra-Kelly-Stiftung

Die Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe „Welche Wirtschaft wollen wir?“ der Petra Kelly Stiftung e.V.

Infos und Kontakt:
Petra-Kelly-Stiftung
Reichenbachstraße 3A, 80469 München
Tel.: 089/24 22 67-30, Fax: 089/24 22 67-47
info@petra-kelly-stiftung.de

Arbeiten und Leben in gesicherter Existenz – ACHTUNG, MUSS WEGEN ERKRANKUNG DES REFERENTEN LEIDER AUSFALLEN

23. März 2011, Comments (0)

Do, 13. Oktober 2011, 19.30 Uhr
München, DGB-Haus, Schwanthalerstraße 64

Wer heute von „Arbeit“ spricht, denkt nicht mehr nur an die klassische Erwerbsarbeit. Das liegt zum einen daran, dass nur rund die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland einer solchen Erwerbsarbeit nachgeht. Die andere Hälfte sind Kinder, SchülerInnen, Studierende, RentnerInnen, Arbeitssuchende… Zum anderen gibt es viele Formen der Arbeit, die von vornherein nicht dem Broterwerb dienen: Kindererziehung, Pflege von Familienangehörigen, ehrenamtliches Engagement aller Art usw.
Weniger Abhängigkeit von bezahlter Arbeit und mehr Zeit für die wichtigen Dinge im Leben bedeutet aber auch: Es muss auf andere Weise dafür gesorgt sein, dass die Menschen ihr Leben in gesicherter Existenz führen können.
Welche Konzepte und Leitbilder gibt es für die überfällige Neudefinition des Arbeitsbegriffs? Wie kann die Existenzsicherung der Menschen tragfähig gestaltet werden?
Unsere Veranstaltung geht diesen Fragen nach vor dem Hintergrund eines Konzepts der Ökologisierung des modernen Wohlfahrtsstaats.

Prof. Dr. habil. Michael Opielka, Fachhochschule Jena, Professur für Sozialpolitik und Geschäftsführer des Instituts für Sozialökologie in Siegburg

Die Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe „Welche Wirtschaft wollen wir?“ der Petra Kelly Stiftung e.V.

Infos und Kontakt:
Petra-Kelly-Stiftung
Reichenbachstraße 3A, 80469 München
Tel.: 089/24 22 67-30, Fax: 089/24 22 67-47
info@petra-kelly-stiftung.de

„Wohlstand“ – was ist das und wie können wir ihn messen?

23. März 2011, Comments (0)

Di, 24. Mai 2011, 19.30 Uhr
München, Teamtheater Comedy, Am Einlaß 4

Wohlstand ist ein schillernder Begriff: er umfasst materielle Aspekte, aber gleichzeitig auch das subjektive Wohlbefinden. Ist es also schon bei einer einzelnen Person schwierig zu sagen, ob sie im „Wohlstand“ lebt, um so problematischer ist dies zu beurteilen, wenn es um eine ganze Volkswirtschaft geht.
Die heute übliche „Messlatte“ dafür ist das sogenannte Bruttoinlandsprodukt (BIP), die Summe der in einem Staat erzeugten Produkte und Dienstleistungen. Wie fragwürdig dieser Indikator ist, zeigt sich schnell: So tragen z. B. die durch Verkehrsunfälle erzeugten Kosten (Krankenhausaufenthalte, Reparaturen) ebenso zum BIP bei wie die Arbeiten, die zum Beseitigen der Folgen von Naturkatastrophen notwendig sind.
Wie also könnte der „Wohlstand“ einer Nation anders definiert werden? Welche Indikatoren gibt es dafür und wie können diese gemessen werden?

Prof. Dr. Hans Diefenbacher, Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) – Institut für interdisziplinäre Forschung, Universität Heidelberg, Alfred-Weber-Institut für Wirtschaftswissenschaften

Die Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe „Welche Wirtschaft wollen wir?“ der Petra Kelly Stiftung e.V.

Infos und Kontakt:
Petra-Kelly-Stiftung
Reichenbachstraße 3A, 80469 München
Tel.: 089/24 22 67-30, Fax: 089/24 22 67-47
info@petra-kelly-stiftung.de

Nachhaltigkeit und Wachstum – ein innerer Widerspruch?

23. März 2011, Comments (0)

Do, 7. April 2011, 19.30 Uhr
München, Bildungszentrum Gasteig, Raum 0.131

„Nachhaltigkeit“ ist mittlerweile ein Zauberwort, das sich alle auf die Fahnen schreiben. Auch und gerade Industrieunternehmen und Wirtschaftsverbände. Auf der anderen Seite konnte sich (fast) niemand vorstellen, dass die jüngste Wirtschaftskrise ohne „Wachstum“ zu bewältigen sei.
Aber wie geht das zusammen: Nachhaltigkeit und Wachstum?
Gibt es vielleicht sogar so etwas wie „nachhaltiges Wachstum“?
Oder ist das ein Widerspruch in sich?

Prof. Dr. habil. Niko Paech, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Fakultät II, Lehrstuhl für Produktion und Umwelt (PUM)

Die Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe „Welche Wirtschaft wollen wir?“ der Petra Kelly Stiftung e.V.

Infos und Kontakt:
Petra-Kelly-Stiftung
Reichenbachstraße 3A, 80469 München
Tel.: 089/24 22 67-30, Fax: 089/24 22 67-47
info@petra-kelly-stiftung.de

Uns gehört die Welt

16. März 2011, Comments (0)

Mo, 4. April 2011, 19.30
Augsburg, Stadtbücherei, S-Forum, Ernst-Reuter-Platz 1

Gemeingüter – jenseits von Markt und Staat

Wasser, das genetische Erbgut, die Erdatmosphäre, Wissen, Code und Land – all diese auf den ersten Blick so unterschiedlichen Bereiche haben etwas gemeinsam: Sie gehören zur unverzichtbaren Basis unseres Lebens und unserer kultureller Entfaltung. Sie gehen der Gemeinschaft immer dann verloren, wenn sie über- oder unternutzt werden. Es gibt zudem viele Formen, der Gesellschaft die Verfügung über diese Ressourcen zu entziehen. Privatisierung ist nur eine davon.

Wer sich nicht damit abfinden will, dass die Welt nicht mehr allen gehört, dass sie immer mehr „eingezäunt“ und kommerzialisiert wird, muss sich nach neuen Konzepten umsehen. Die „Gemeingüter“, im Englischen „Commons“ genannt, sind ein solches Konzept. Es kann eine lange Tradition verweisen.

Spätestens seit der Verleihung des Nobelpreises für Wirtschaft an die Gemeingüter-Forscherin Elinor Ostrom (2009) rücken die Gemeingüter wieder verstärkt in den Blickpunkt wirtschaftspolitischer Diskussionen. Zugleich gibt es überall kreative Ideen und Projekte, Gemeingüter zu erhalten, fortzuentwickeln und neu zu schaffen. Im Norden wie im Süden, auf dem Land und in der Stadt – jenseits von Markt und Staat.

Wir stellen das Konzept der Gemeingüter vor, beleuchten ihre Vielfalt und ihr Potenzial, diskutieren, wie sie „verwaltet“ werden können, und fragen nach ihrer Bedeutung für die Wirtschaft und die Gesellschaft in der Zukunft.

Silke Helfrich, Freie Bildungsreferentin und Publizistin

Weitere Info’s

Eine Veranstaltung der Petra Kelly Stiftung e.V.

Green New Deal für die Chemieindustrie?

18. November 2010, Comments (1)

Probleme – Chancen – Perspektiven

Wer aus der Umweltbewegung kommt und vielleicht schon ein bisschen älter ist, der denkt beim Wort „Chemieindustrie“ bestimmt an Seveso, Bhopal oder Sandoz. Katastrophale Chemieunfälle dieser Art hat es glücklicherweise in der jüngeren Vergangenheit nicht mehr gegeben – und auch ansonsten scheint die chemische Industrie die Zeichen der Zeit erkannt zu haben. Das war jedenfalls der Eindruck, den eine Diskussion der Petra-Kelly-Stiftung in Burghausen inmitten des südostbayerischen „Chemiedreiecks“ vermittelte.

Dass sich die alten „Frontstellungen“ weitgehend aufgelöst haben, das zeigte auch Carl-Otto Gensch vom Öko-Institut in Freiburg in seinem einleitenden Vortrag (Präsentation als PDF-Datei hier zum Herunterladen) auf. Zwar tragen Produkte der chemischen Industrie weiterhin zur Schadstoffproblematik bei, z.B. die halogenorganischen Verbindungen oder auch hormonell wirksame Umweltchemikalien wie Bisphenol A. Und auch der hohe Energieverbrauch der Chemiebetriebe sei nach wie vor ein Problem für den Klimaschutz. (more…)

Video und Bericht: Wege zur nachhaltigen Stadt – Erneuerbare Energien und ökologisches Bauen in einer alten Stadt

28. Oktober 2010, Comments (0)

Wege zur nachhaltigen Stadt:
Ein großes Ziel und viele kleine Schritte

Angesichts des drohenden Klimawandels und der schwindenden Ölreserven ist ein Umsteuern der Stadtentwicklung in Richtung „erneuerbare Stadt“ unumgänglich. Aber wie kann dies aussehen in einer historischen Stadt wie Bamberg mit einem beträchtlichen Bestand an denkmalgeschützten Gebäuden? Dieser Frage ging die Petra-Kelly-Stiftung zusammen mit der Heinrich-Böll-Stiftung im Rahmen der Debattenreihe „Green New Deal in Städten und Regionen – die urbane Revolution“ mit ihrer Podiumsdiskussion „Wege zur nachhaltigen Stadt“ in Bamberg auf den Grund.
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