Niedersachsen « Green New Deal

Hannover: Mobilität ohne Zukunft?

18. Oktober 2011, Comments (0)

14. November 2011, 19 Uhr
Üstra Remise, Goethestraße 19, 30159 Hannover

Fakt ist: die fossilen Brennstoffe – und damit auch Benzin und Diesel – sind endlich. An der Grenze des Verträglichen ist auch die Belastung unserer Atmosphäre angelangt. Klimawandel ist in aller Munde. Lieb gewonnene Gewohnheiten und Selbstverständlichkeiten müssen hinterfragt und verändert werden. Verbunden damit ist die Frage nach der Zukunft unserer Mobilität. Eine erste Antwort darauf ist das Elektroauto. In den sich verdichtenden Städten gerät der Individualverkehr allerdings schon heute zunehmend mit anderen Interessen in Konflikt. In vielen Städten/Stadtteilen stehen jedem Parkplatz 1,5 gemeldete Autos gegenüber. Vielleicht ist in den Stadtkernen ein Leben ohne Auto vorstellbar, doch was geschieht mit dem Land? Welche Alternativen lässt der Trend zum „Zurück in die Stadt“, der das Land leerer macht, dort zum Individualverkehr? Gibt es technische Lösungen? Oder müssen wir Mobilität ganz neu denken, also auch darüber nachdenken, wie wir leben wollen?

Wie kann zukunftsfähige Mobilität aussehen? Und welche Rolle spielt die Industrie dabei? Darüber wollen wir mit Ihnen und unseren Gästen nachdenken.

mit:

  • Prof. Dr. Hermann Knoflacher, Institut für Verkehrsplanung und Verkehrstechnik der Technischen Universität Wien
  • Christel Wemheuer, Dezernentin Landkreis Göttingen

Moderation: Silke Inselmann, Stiftung Leben & Umwelt – Heinrich Böll Stiftung Niedersachsen

Lüneburg: VON VERKEHR(T) ZU RICHTIG MOBIL!

23. Juni 2010, Comments (0)

VON VERKEHR(T) ZU RICHTIG MOBIL!
Wie gelingen nachhaltige Mobilitätskonzepte?

Lüneburg, 3./4. September 2010
Tagung

Bisher besitzt Deutschland kein überzeugendes Mobilitätskonzept. Alle wissen es. Es gibt seit geraumer Zeit den Trend zurück in die Stadt. In Deutschland leben seit letztem Jahr erstmals mehr Menschen in Städten als auf dem Land. Um die Städte haben sich Ballungsräume entwickelt, zusätzlich durch Eigenheimzulage und Kilometerpauschalen gefördert. Die Städte dehnen sich räumlich und funktional in ihr Umland aus .

Bei den Menschen dort wächst der Unmut auf Lärm und Schmutz durch zunehmende (Pendel)verkehre. Citymauts, Anwohnerparkzonen u. a. sind erste Antworten darauf. Leidtragende des Unmuts der Städter sind zuerst die Pendler, die mangels Alternativen häufig auf das Auto angewiesen sind.

Auf dem sich ausdünnenden Land droht das Auto noch mehr als heute zum einzigen Fortbewegungsmittel zu werden. Der Verkehr in Stadt und Region emittiert über 20 % der Treibhausgase und ist damit ein bedeutender Klimafaktor und erhöht zusätzlich den Handlungsdruck.

Die Tagung will zweierlei:

Im Rahmen einer Ideenbörse einen Ausschnitt der verschiedenen Richtungen des Nachdenkens über Weiterentwicklungen unseres Mobilitätsverhaltens geben und darüber diskutieren, warum wir immer wieder der Welt des höher, schneller, weiter verfallen, die uns anhält allzeit verfügbar zu sein und überall sofort hinkommen zu müssen und dieses auch noch als Freiheit empfinden. Lässt sich dem eine Kultur der Langsamkeit, der Begegnung, des zu Hause Seins entgegensetzen?

Mit:
Barbara Lenz, Stiftungsprofessorin Verkehrsgeografie in Berlin, zugleich Leiterin der Forschungsabteilung Mobilität und Verkehr
Weert Canzler, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) und Initiator der “Projektgruppe Mobilität”
Peter Pez, Dekan des Institut für Stadt- und Kulturraumforschung an der Leuphana Universität Lüneburg
Reinhard Loske, Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, Bremen
Michael Adler, Chefredakteur Fairkehr, dem Magazin des VCD
Katharina Fegebank, GAL, wiss. Mitarbeiterin Uni Lüneburg

… und vielen weiteren ReferentInnen, einem einmaligen Ideenmarkt sowie diversen Debattentischen.

Flyer mit weiteren Informationen zur Veranstaltung

Eine gemeinsame Veranstaltung der Heinrich Böll Stiftung Bremen, Umdenken – Heinrich Böll Stiftung Hamburg, Stiftung Leben & Umwelt Niedersachsen, Bildungswerk Anderes Lernen Schleswig-Holstein, Heinrich Böll Stiftung Mecklenburg-Vorpommern und der Universität Lüneburg.

Information und Anmeldung:
Stiftung Leben und Umwelt, Warmbüchenstr. 17, 30159 Hannover
Tel. 0511/3018570, Fax: 0511/30185714, info(at)slu-boell.de

Ecocraft

7. Juni 2010, Comments (0)

Name des Projektes:
Ecocraft

Anschrift des Projektes:
Ecocraft Automotive GmbH
Adolf-Osterheld-Straße 25-29
31515 Wunstorf
Tel. 05031-97968-0
info@ecocraft-automotive.de

Website:
www.ecocraft-automotive.de

Beschreibung:
Die EcoCraft Automotive GmbH & Co. KG ist ein deutscher Kleinhersteller von Elektroautos. Ecocraft entwickelte den Kleintransporter Eco Carrier in verschiedenen Varianten; dabei handelt es sich um den ersten in Deutschland in Serie gefertigten Elektro-Kleinlaster.

Begründung:
Mit der Herstellung von Elektro-Kleintransportern bietet Ecocraft eine energieeffiziente Alternative im Transportwesen. Das Unternehmen ist damit ein Pionier im Bereich der Elektromobilität; es führt vor, dass die Branche schon heute wirtschaftlich arbeiten kann. Wenn Elektroautos mit Strom aus erneuerbaren Energien betankt werden, können sie einen Beitrag zu deren Ausbau leisten – und wenn sie in ein System vernetzter Mobilität mit öffentlichen Verkehrsmitteln eingebunden werden, auch einen wichtigen Schritt hin zu größerer Nachhaltigkeit im Transportwesen.

Vorgeschlagen von:
Stiftung Leben & Umwelt | Heinrich Böll Stiftung Niedersachsen auf Hinweis von Enno Hagenah, MdL

HANNOVERmobil

4. Mai 2010, Comments (0)

Name des Projektes:
HANNOVERmobil

Anschrift des Projektes:
üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG
Postfach 25 40
30025 Hannover

Website des Projektes:
http://www.uestra.de/hannovermobil0.html

Kurzbeschreibung:
Für einen monatlichen Aufpreis von nur 7,95 Euro bietet HANNOVERmobil ergänzend zum Monatskarten-Abo oder der SemesterCard: eine kostenlose BahnCard 25,
die Nutzungsmöglichkeit für Stadtmobil-CarSharing, 20 Prozent Rabatt beim Taxifahren und vieles mehr. So wird aus dem Abonnement für Busse und Bahnen ein komplettes „Mobilpaket“.

Begründung:
HANNOVERmobil wurde auf Grund seines Vorbildcharakters bereits mehrfach ausgezeichnet und macht die üstra und den Großraum-Verkehr Hannover zu Vorreitern für „kombinierte Mobilität“. Ziel: Mobil sein auch dann, wenn Busse und Bahnen einmal nicht die beste Lösung sind.

Vorgeschlagen von:
Stiftung Leben und Umwelt Niedersachsen
auf Hinweis von
Dipl. Pol. Katja Striefler, Region Hannover
Fachbereich Verkehr/Team ÖPNV-Marketing

Kalender