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Frankfurt/Oder: Kritik am Konzept Nachhaltigkeit aus juristischer Perspektive

9. November 2011, Comments (0)

Di., 22.11.2011, 18 bis 20 Uhr
Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), Gräfin-Dönhoff-Gebäude (Europaplatz 1), Hörsaal 1

Im Rahmen der Interdisziplinären Ringvorlesung zum Thema Nachhaltigkeit

Kaum ein Begriff wird aktuell so inflationär verwendet wie der Begriff der „Nachhaltigkeit“.  Was darunter aus juristischer Perspektive verstanden werden könnte und die “Begriffslosigkeit” des Begriffes sollen Gegenstand dieser Vorlesung sein.

Der Referent Dr. Thomas Lübbig ist seit 1996 als Rechtsanwalt tätig und arbeitet in den Bereichen EU-Beihilferecht, europäisches und deutsches Kartellrecht sowie zu anderen Fragen des Unionsrechts. Er ist Gastdozent an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) und lehrt u.a. im Masterprogramm Europäisches Wirtschaftsrecht.

Gelungener Auftakt der interdisziplinären Ringvorlesung zum Thema Nachhaltigkeit an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)

7. November 2011, Comments (0)

Autor: Oliver Kossack, Grüne Hochschulgruppe der Universität Viadrina in Frankfurt/Oder

Am 25. Oktober startete die interdisziplinäre Ringvorlesung zum Thema Nachhaltigkeit an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder), die von der Grünen Hochschulgruppe in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg organisiert worden ist. Den Auftakt bildete eine Vorlesung von Prof. Dr. Anna Schwarz, Inhaberin des Lehrstuhls für Vergleichende Politische Soziologie an der Viadrina, die dem größtenteils studentischen Publikum vor allem einen grundlegenden Einblick in die Entstehungsgeschichte des Nachhaltigkeitsbegriffs und dessen Entwicklung gab.

Anschließend ging sie näher darauf ein, wie sich das ursprünglich forstwirtschaftliche Konzept der Nachhaltigkeit zu einem der zentralen Begriffe in Politik und Gesellschaft entwickelt hat, das aus fast keinem Bereich der Gesellschaft mehr wegzudenken ist. Eine ihrer Thesen lautete dabei, dass Nachhaltigkeit gerade in Krisenzeiten und vor großen Umbrüchen immer besondere Beachtung erfährt. (weiterlesen …)

Frankfurt/Oder: Nachhaltigkeit im medialen Diskurs

19. Oktober 2011, Comments (0)

Di., 15.11.2011, 18 bis 20 Uhr
Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), Gräfin-Dönhoff-Gebäude (Europaplatz 1), Hörsaal 1

Im Rahmen der Interdisziplinären Ringvorlesung zum Thema Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit steht als Thema auch bei den Medien hoch im Kurs: Ob „Green Seven Day“ auf ProSieben oder engagierte Umweltkatastrophenfilme wie „Restrisiko“ oder „Bermudadreieck Nordsee“ auf Sat.1 und RTL: Selbst das Privatfernsehen setzt auf Nachhaltigkeit. Oder ist’s doch eher Greenwashing? Und was bedeutet das immer flüchtiger und schneller werdende Nachrichtengeschäft im digitalen Zeitalter für nachhaltige Berichterstattung?

Diesen Fragen geht der Referent Steffen Grimberg auf den Grund. Neben seiner Tätigkeit als Medienredakteur bei der tageszeitung (taz) ist er als Dozent für verschiedene Journalisten- und Medienschulen tätig.

Hannover: Mobilität ohne Zukunft?

18. Oktober 2011, Comments (0)

14. November 2011, 19 Uhr
Üstra Remise, Goethestraße 19, 30159 Hannover

Fakt ist: die fossilen Brennstoffe – und damit auch Benzin und Diesel – sind endlich. An der Grenze des Verträglichen ist auch die Belastung unserer Atmosphäre angelangt. Klimawandel ist in aller Munde. Lieb gewonnene Gewohnheiten und Selbstverständlichkeiten müssen hinterfragt und verändert werden. Verbunden damit ist die Frage nach der Zukunft unserer Mobilität. Eine erste Antwort darauf ist das Elektroauto. In den sich verdichtenden Städten gerät der Individualverkehr allerdings schon heute zunehmend mit anderen Interessen in Konflikt. In vielen Städten/Stadtteilen stehen jedem Parkplatz 1,5 gemeldete Autos gegenüber. Vielleicht ist in den Stadtkernen ein Leben ohne Auto vorstellbar, doch was geschieht mit dem Land? Welche Alternativen lässt der Trend zum „Zurück in die Stadt“, der das Land leerer macht, dort zum Individualverkehr? Gibt es technische Lösungen? Oder müssen wir Mobilität ganz neu denken, also auch darüber nachdenken, wie wir leben wollen?

Wie kann zukunftsfähige Mobilität aussehen? Und welche Rolle spielt die Industrie dabei? Darüber wollen wir mit Ihnen und unseren Gästen nachdenken.

mit:

  • Prof. Dr. Hermann Knoflacher, Institut für Verkehrsplanung und Verkehrstechnik der Technischen Universität Wien
  • Christel Wemheuer, Dezernentin Landkreis Göttingen

Moderation: Silke Inselmann, Stiftung Leben & Umwelt – Heinrich Böll Stiftung Niedersachsen

Frankfurt/Oder: Reform der UN-Nachhaltigkeitsinstitutionen

9. Oktober 2011, Comments (0)

Di., 08.11.2011, 18 bis 20 Uhr
Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), Gräfin-Dönhoff-Gebäude (Europaplatz 1), Hörsaal 1

Im Rahmen der Interdisziplinären Ringvorlesung zum Thema Nachhaltigkeit

Die Vorlesung zur Reform der UN-Nachhaltigkeitsinstitutionen wird sich vor allem mit den
verschiedenen Optionen zur Aufwertung der UN-Kommission für Nachhaltige Entwicklung (CSD – Committee on Sustainable Development) befassen. Die CSD wurde 1992 im Rahmen der Rio-Konferenz eingesetzt und ist eine der neun Fachkommissionen des Wirtschafts- und Sozialrats der Vereinten Nationen. Ihre wichtigste Aufgabe ist die Überwachung der Umsetzung der Rio-Beschlüsse, insbesondere des umwelt- und entwicklungspolitischen Aktionsprogramms Agenda 21. Außerdem hat die Kommission Indikatoren der Nachhaltigkeit ausgearbeitet, welche nach einer Testphase seit 2007 in Form eines Kataloges mit 96 Indikatoren, davon 50 Schlüsselindikatoren, vorliegen. Zu den 14 Themenfeldern gehören u.a. Demographie, Bildung, Gesundheit, ökonomische Entwicklung und Biodiversität.

Referentin ist Birgit Lode von der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin. Dort ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Forschungsgruppe Globale Fragen tätig.

Frankfurt/Oder: Nachhaltigkeit oder Decroissance?

7. Oktober 2011, Comments (0)

Europa-Universität Viadrina, Raum AM 105, Frankfurt/Oder
Dienstag, 1. November 2011, 18 – 20 Uhr

Am 1. November wird Julien Deroin, Dozent am Lehrstuhl für Politikwissenschaft an der Europa-Universität Viadrina, die 2. Vorlesung im Rahmen der interdisziplinären Ringvorlesung zur Nachhaltigkeit an der Viadrina bestreiten. Dabei wird er der Frage nachgehen, ob das Streben nach einem ewigen Wachstum überhaupt möglich und sinnvoll ist. In seiner Vorlesung mit dem Titel „Abschied von der Wachstumsgesellschaft“ wird er näher auf den Begriff der „décroissance“ eingehen, der etwa mit Schrumpfung oder Wachstumsrücknahme ins Deutsche übersetzt wird. In Frankreich wird dieses Konzept, anders als in Deutschland, schon seit einiger Zeit in weiten Kreisen als Alternative zu immer währendem Wirtschaftswachstum diskutiert.

Zum Programm der Ringvorlesung

Interdisziplinäre Ringvorlesung Nachhaltigkeit

7. Oktober 2011, Comments (0)

Europa-Universität Viadrina, Frankfurt/Oder
jeweils Dienstags 18 – 20 Uhr

In der interdisziplinären Ringvorlesung der Grünen Hochschulgruppe Viadrina in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung Brandenburg sollen grundlegende Informationen zum Thema Nachhaltigkeit vermittelt werden. Einzelne Aspekte dieses politischen und gesellschaftlichen Querschnittthemas werden aus unterschiedlichen Perspektiven näher beleuchtet.

25.10.2011
Anna Schwarz (Viadrina): Auftaktveranstaltung: Entstehung und Entwicklung des Konzepts Nachhaltigkeit

01.11.2011
Julien Deroin (Viadrina): Nachhaltigkeit oder Decroissance?

08.11.2011
Birgit Lode (Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin): Reform der UN-Nachhaltigkeitsinstitutionen

15.11.2011
Steffen Grimberg (taz): Nachhaltigkeit im medialen Diskurs

22.11.2011,
Thomas Lübbig (Viadrina): Kritik am Konzept Nachhaltigkeit aus juristischer Perspektive

29.11.2011
Fritz Reusswig (Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung): Grüne Lebensstile gegen den Klimawandel: private und politische Voraussetzungen

06.12.2011
Felix Ekardt (Uni Rostock): Nachhaltigkeit, Recht und Wirtschaft

13.12.2011,
Roland Zieschank (Forschungszentrum Umweltpolitik, Berlin): Alternative Wachstums- und Wohlstandskonzepte

10.01.2012
Sabine Meck (Steinbeis School of Management and Innovation, Berlin): Nachhaltige Finanzwirtschaft

17.01.2012
Fabian Brandt (Managing Director bei fischerAppelt advisors): Der Nachhaltigkeitsbegriff in der Unternehmenspraxis

24.01.2012
Gerd Michelsen (Vizepräsident der Leuphana Universität Lüneburg): Sustainable University

31.01.2012
Sabine Drewes (Heinrich Böll Stiftung): Nach der Nachhaltigkeit: Die regenerative Stadt

07.02.2012
Friedel Bolle (Viadrina): Die Reichweite endlicher Ressourcen

Ohne Netzausbau keine Energiewende

21. September 2011, Comments (0)

Breklum, 16. September 2011. Der zügige Ausbau der Stromnetze ist Voraussetzung dafür, dass die Energiewende in Schleswig-Holstein gelingt. Und: Nur durch die Beteiligung und mit der Akzeptanz der betroffenen Menschen ist dieses Ziel zu erreichen. Darüber herrschte am Freitagabend Einigkeit von Podium und Publikum bei der Diskussionsveranstaltung mit dem Titel „Wind von vorn!“ zum Ausbau der Stromnetze in Schleswig-Holstein.

Auf Einladung des klimabüros küstenpower und moderiert vom Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung Dirk Scheelje diskutierten im nordfriesischen Breklum miteinander und den Gästen in der vollbesetzten Aula des Christian Jensen Kollegs: die Staatssekretärin im schleswig-holsteinischen Wirtschaftsministerium Dr. Tamara Zischang, die Bundestagsabgeordnete und Sprecherin für Energiewirtschaft von Bündnis 90/Die Grünen Ingrid Nestle, die SPD-Landtagsabgeordnete Marion Sellier, Claas Arlt vom Dirkshof in der Gemeinde Reußenköge sowie Dr. Christian Schneller vom Netzbetreiber TenneT. Und zeigten sich alle fünf auch einig in der Zielvorgabe, so setzten sie deutlich unterschiedliche Akzente, was die richtigen Schritte angeht.

Die Herausforderung sei nur zu bewältigen, wenn „alle an einem Strang ziehen“, erklärte Marion Sellier, und Ingrid Nestle forderte einen „neuen Politikstil“ mit echter Bürgerbeteiligung bei der Planung des Netzausbaus. Beteiligung, das könne durchaus auch finanziell gemeint sein, so Claas Arlt. Unter anderem bei Bürgerwindparks und dem Breitbandausbau habe „unsere Region gezeigt, wie man die Bürger mitnehmen kann“. (weiterlesen …)

Bericht: Die Wirtschaft wird grün, eine Bildungsreise durch Bayern und Baden-Württemberg

19. September 2011, Comments (0)

Eine Bildungsreise der Petra-Kelly-Stiftung in Kooperation mit dem GRIBS-Bildungswerk e.V. und der Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg besuchte Ende August/ Anfang September Orte und Unternehmen, die bereits heute beispielhaft für eine Umsetzung des Green New Deal stehen. “Die Wirtschaft wird grün!” – Dass das Motto der Bildungsreise keineswegs ein visionäres Postulat, sondern vielerorts konkrete Realität ist, das zeigten die Besuche bei Unternehmen und Projekten aus verschiedensten Wirtschaftsbereichen sehr anschaulich. Besucht wurden u.a. das Öko-Kloster Plankstetten, die Rapunzel GmbH, die Brauerei Härle in Leutkirch, die Nürnberger Umweltbank und das Projekt Car2go in Ulm.

Ein Bericht zur Reise ist auf den Seiten der Petra-Kelly-Stiftung erschienen.

Green Economy in Zeiten knapper Kassen

16. September 2011, Comments (0)

Die Schuldenkrise von Bund, Ländern und Kommunen setzt der Ausweitung öffentlicher Investitionen enge Grenzen. Wie kann unter diesen Vorzeichen der Übergang zu einer umweltverträglichen und sozialen Wirtschaft gelingen? Wie sind die nötigen Investitionen zum ökologischen Umbau von Unternehmen und der öffentlichen Infrastruktur zu finanzieren? Welche Rolle können marktwirtschaftliche Instrumente spielen, wie viel Ordnungsrecht ist nötig, welchen Beitrag müssen neue Finanzierungsinstrumente von Banken und die Unternehmen selbst leisten? VertreterInnen aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft diskutieren dazu mit einem interessierten Fachpublikum. Die Ergebnisse der Tagung werden in einer Konferenzbroschüre dokumentiert.
Eine gemeinsame Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung e.V. und UnternehmensGrün e.V.u.a. mit: Prof. Uwe Wagschal, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Matthias W. Send, Vorsitzender der Geschäftsführung NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gGmbH
Reinhard Bütikofer, MdEP, Die Grünen im Europäischen Parlament
Kerstin Andreae, MdB, wirtschaftspolit. Sprecherin Bündnis 90/Die Grünen
Alexander Schwedeler, Geschäftsleiter Triodos Bank N.V. Deutschland
 

Information:   
Ute Brümmer, Referentin Wirtschaft und Soziales,
Email oekologie@boell.de, Telefon 285 34 237

Anmeldung:      
Bitte melden Sie sich bis 19. September über unser elektronisches Anmeldeformular an.

Teilnahmebeitrag:      
50,00 €, erm. 35,00 €. Bitte überweisen Sie bis zum 14.9.2011 auf folgendes Konto:
Heinrich-Böll-Stiftung, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 100 205 00, KtNr. 30 767 01,
Kennwort: KST  140041
Dresdner Bank, BLZ 1208 00 00, Kontonummer 409 77 111 03 Verwendungszweck: KST 140041

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Außerdem finden Sie hier einen Überblick über das Verbundprojekt sowie Sachtexte zum Hintergrund des Green New Deal.

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