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Berlin: Greening The City – Strategien für einen Green New Deal der Städte

28. Juli 2010, Kommentare (1)

Internationale Konferenz
17. September 2010, 14:00 – 21:30 Uhr
Alte Feuerwache, Flughafen Berlin-Tempelhof,
Tempelhofer Damm 45, 12101 Berlin (Lageplan)

Die Zukunft der Städte ist grün!

Denn nur durch ein konsequentes Umsteuern in Richtung nachhaltiger und integrierter Stadtpolitik sind die Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen. Zunehmend wird eine „Urbane Revolution“ gefordert. Der Begriff Green New Deal steht in diesem Sinne für eine optimistische und visionäre Verbindung von Problemlösungsansätzen und neuen Modellen für eine gerechte, ökologische und lebenswerte Gesellschaft. Städte sind dabei zugleich Bühne und Labor eines neuen Gesellschaftsvertrages.

Doch welche Rolle spielen grüne Politikansätze aktuell für die Städte? Mit der internationalen Konferenz wird eine Brücke zwischen aktuellen Strategien und Zukunftsvisionen geschlagen.
Mitgliedern von Stadtregierungen, Stadtparlamenten und Experten der Stadtentwicklung sind eingeladen über den Green New Deal der Städte von Heute und Morgen zu diskutieren.

Angelegt als internationaler Städtevergleich, fragt die Konferenz auch nach der Übertragbarkeit von Strategien auf Berlin. Die Konferenz behandelt vertiefend die Themen Urbane Mobilität, Energiewende und nachhaltiger Städtebau.

Veranstaltungsort ist das Tempelhofer Flughafengelände, Berlins Raum für die Zukunftsvisionen der grünen Stadt.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der „Clean Tech World“ statt – Berlins neue internationale Technologie-Messe, die erstmals weltweit allen Umwelttechnologien an einem Ort zusammenbringt – auf 50.000qm im ehemaligen Flughafen Berlin-Tempelhof.

Im direkten Anschluss an die internationale Konferenz werden am Samstag, 18. September von 10.30 bis 16.30 die Berliner Grünen am selben Ort ihre Konzepte für ein klimafreundliches Berlin zur Diskussion stellen.

Ablauf

Anmeldung ab 13:30

14:00 – 15:30 Uhr Von der Vision zur Realität – Stadt nachhaltig planen und bauen
Barcelona, Amsterdam, Frankfurt am Main, Berlin
16:00 – 17:30 Strategien für urbanen Klimaschutz
Kopenhagen, Hamburg, Potsdam, Berlin
18:00 – 19:30 Uhr Neue Mobilitätskonzepte für die Stadt
London, Bremen, Ulm, Berlin
20:00 – 21:30 Uhr Der urbane Green New Deal

Programm

14:00 – 15:30 Uhr Von der Vision zur Realität – Stadt nachhaltig planen und bauen
Barcelona, Amsterdam, Frankfurt am Main, Berlin

Die größte Herausforderung der Städte ist, ihre CO2 Emissionen zu minimieren und zugleich Raum für gesellschaftliche und wirtschaftliche Dynamik zu geben. Dabei gilt es bestehende Infrastruktur zu erneuern, beim Neubau komplett umzudenken und gesellschaftlich Integration und Urbanität zu fördern.

  • Welche planerischen und baulichen Maßnahmen müssen ergriffen werden, um diese Anforderungen zeitnah in der Stadtentwicklung zu implementieren ohne in ein entweder oder zu verfallen?
  • Wie können die enormen ökonomischen Herausforderungen gestemmt werden?
  • Welche ökonomischen und gesellschaftlichen Chancen liegen im “Greening”, also dem Komplettumbau der Städte?
  • Wie werden im Rahmen dieser baulichen Transformation soziale Härten ausgeglichen und Bürger an Entscheidungsprozessen beteiligt werden?
Input 1: Kees Kaan Architekt und Urbanist, Amsterdam
Input 2: Sergi Alegre Stadtrat für Stadtentwicklung El Prat de Llobregat/Barcelona
Podium: Gaby Morr Stadtplanerin, Geschäftsführerin BSM, Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung mbH, Berlin
Kees Kaan Architekt und Urbanist, Amsterdam
Sergi Alegre Stadtrat für Stadtentwicklung El Prat de Llobregat/Barcelona
Moderation Franziska Eichstädt-Bohlig MdA, B90/Grüne, Sprecherin  für Stadtentwicklung
16:00 – 17:30 Uhr Strategien für urbanen Klimaschutz
Kopenhagen, Hamburg, Potsdam, Berlin

Die Städte haben einen großen Energiebedarf. Nicht nur private Haushalte, auch öffentliche Einrichtungen, Gewerbe und Industrie sind große Energieverbraucher. Gleichzeitig schlummern viele ungenutzte Energiequellen in der Stadt: Wärme im Abwasser, der Sonne zugewandte Dachflächen, etc. Gerade der Erhalt und Neubau von technischer Infrastruktur bindet große Budgets.

  • Sind zentrale Energieversorgungskonzepte somit noch zeitgemäß?
  • Wie können ungenutzte Energiequellen erschlossen werden?
  • Ist eine völlige Abkehr von fossilen Energieträgern in kurzer Zeit möglich
Input 1: Anja Haduk Senatorin Stadtentwicklung und Umwelt, Hamburg
Input 2: Inge Nillson Project Manager “Copenhagen Climate Plan – Copenhagen Carbon Neutral 2025
Podium: Dr. Fritz Reusswig Potsdam Institute for Climate Impact Research
Inge Nillson Project Manager “Copenhagen Climate Plan – Copenhagen Carbon Neutral 2025
Anja Haduk Senatorin Stadtentwicklung und Umwelt, Hamburg
Dr. Frank Schulz Bezirksbürgermeister und Leiter der Abteilung Stadtentwicklung Friedrichshain-Kreuzberg, Berlin
Moderation: Michael Schäfer MdA, B90/Grüne, Sprecher für Klimaschutz und Energiepolitik
18:00 – 19:30 Uhr Neue Mobilitätskonzepte für die Stadt
London, Bremen, Ulm, Berlin

Die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger sowie der Transport von Waren und Dienstleistungen lassen das Verkehrsaufkommen und damit den Energieverbrauch immer weiter ansteigen. Die auf fossilen Brennstoffen basierenden Energiequellen im Transportwesen zu ersetzen, sind die größte Herausforderung, um unseren CO2 Ausstoß zu reduzieren und doch muss der Verkehr effizienter organisiert werden. Teil einer neuen Mobilitätskultur in Städten ist jedoch auch ein anderer Umgang mit dem Öffentlichen Raum, der zunehmend als Lebensraum wiederentdeckt wird.

  • Ist die technische Transformation vom klassischen Verbrennungsmotor zum Elektromotor die Antwort auf unsere Probleme?
  • Kann das stetig wachsende Verkehrsaufkommen effizienter organisiert werden?
  • Welche Hemmnisse gilt es zu überwinden, um die Stärken einzelner Verkehrsmittel auszubauen und ihre Schwächen zu beseitigen?
  • Welche Chance bietet die Neukonzeption des öffentlichen Straßenraums als urbaner Begegnungsraum hinsichtlich wirtschaftlicher Entwicklungskonzepte?
Input 1: Sarah Rubinstein Exhibition Road-Projekt, London
Input 2: Robert Henrich Projektmanager Daimler-Project Car2Go, Ulm
Input 3: Dr. Reinhard Loske Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa, Bremen
Podium: Prof. Barbara Lenz Leiterin des Instituts für Verkehrsforschung des Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, DLR
Sarah Rubinstein Exhibition Road-Projekt, London
Dr. Reinhard Loske Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa, Bremen
Robert Henrich Projektmanager Daimler-Project Car2Go, Ulm
Moderation: Claudia Hämmerling MdA, B90/Grüne, verkehrspolitische Sprecherin
20:00 – 21:30 Der Weg zu einem Green New Deal der Städte

Der Green New Deal ist die Antwort auf die parallelen Krisen unserer Zeit. Er ermöglicht Antworten auf die Finanz- und Wirtschaftskrise, wie auch auf die globalen klimapolitischen Herausforderungen. Für den Green New Deal müssen alle Kräfte mobilisiert werden: Wir brauchen die besten Köpfe der Wissenschaft, das know-how und das Kapital der Wirtschaft, die Gewerkschaften, die Umwelt- und Sozialverbände und eine starke Öffentlichkeit. Nur so können wir in kurzer Zeit unser Wirtschaften vom Ressourcenverbrauch abkoppeln und unsere Emissionen drastisch reduzieren. Eine zentrale Bedeutung kommt dabei den Städten zu. Über 70% der Weltbevölkerung lebt in den Städten – Tendenz steigend.

  • Wie bündeln wir die notwendigen Kräfte, um die Transformation zu beschleunigen?
Podium: Dr. Eric Schweitzer Präsident der Industrie und Handelskammer Berlin
Ramona Pop MdA, Fraktionsvorsitzende BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Arbeitsmarktpolitische Sprecherin
Prof. Claudia Kemfert DIW, Abteilungsleitung Umwelt, Verkehr, Energie und Professorin für Energieökonomie an der Hertie School of Governance
Ralf Fücks Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin
Moderation: Heike Wohltmann Plan-WerkStadt Bremen

Green New Deal: Urbane Revolution – die nachhaltige Zukunft der Städte

Green New Deal Projekt:
www.boell.de/greennewdeal

Die ökonomische, ökologische und soziale Krise bietet die Chance für einen Systemwechsel.

Während die Regierung Zeit und Geld verschwendet, keimen an vielen Orten Ansätze für die Umorientierung zu einem ökologisch-sozialen Wirtschaften.
Der grüne politische Stiftungsverbund der Heinrich-Böll-Stiftungen will diesen Prozess voranbringen. Wir bringen Akteur/innen ins Gespräch, die nicht nur von ökologisch-sozialer Transformation reden, sondern handeln. Denn nur neue politische Allianzen und Initiativen vor Ort können einen neuen Gesellschaftsvertrag, den Grünen New Deal, Wirklichkeit werden lassen.

Veranstalter

Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
www.bildungswerk-boell.de

Heinrich-Böll-Stiftung
www.boell.de

Kooperationspartner

Fundació Nous Horitzons
www.noushoritzons.cat

umdenken – Politisches Bildungswerk, Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V.
www.umdenken-boell.de

Clean Tech World
www.cleantechworld.org

Kontakt

Florian Schmidt
Koordinator AK nachhaltige Stadtentwicklung

Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
Kottbusser Damm 72
10967 Berlin

Tel. 0049 (0)160 964 12 601
Mail: stadtpolitik@bildungswerk-boell.de
Web: www.bildungswerk-boell.de

Green New Deal der Städte – Visionen für Berlin

28. Juli 2010, Kommentare (0)

Podiumsdiskussion
Freitag, 17. September 2010
Alte Feuerwache, Flughafen Berlin-Tempelhof,
Tempelhofer Damm 45, 12101 (Lageplan)

Der Green New Deal ist die Antwort auf die parallelen Krisen unserer Zeit. Er ermöglicht Antworten auf die Finanz- und Wirtschaftskrise, wie auch auf die globalen klimapolitischen Herausforderungen. Für den Green New Deal müssen alle Kräfter mobilisiert werden: Wir brauchen die besten Köpfe der Wissenschaft, das know-how und das Kapital der Wirtschaft, die Gewerkschaften, die Umwelt- und Sozialverbände und eine starke Öffentlichkeit. Nur so können wir in kurzer Zeit unser Wirtschaften vom Ressourcenverbrauch abkoppeln und unsere Emissionen drastisch reduztieren. Eine zentrale Bedeutung kommt dabei den Städten zu. Über 70% der Weltbevölkerung lebt in den Städten – Tendenz steigend.

  • Wie bündeln wir die notwendigen Kräfte, um die Transformation zu beschleunigen?
  • Dr. Eric Schweitzer Präsident der Industrie und Handelskammer Berlin
  • Ramona Pop MdA, Fraktionsvorsitzende BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Arbeitsmarktpolitische Sprecherin
  • Prof. Claudia Kemfert DIW, Abteilungsleitung Umwelt, Verkehr, Energie und Professorin für Energieökonomie an der Hertie School of Governance
  • Ralf Fücks Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung

Moderation:

  • Heike Wohltmann, plan-werkStadt, Büro für Stadtplanung und Beratung, Bremen

Die Podiumsdiskussion findet im Rahmen der Konferenz Greening the Cities – Strategien für einen Green New Deal der Städte statt.

Nachhaltiges Wachstum – Wachstum der Zukunft?

29. Mai 2010, Kommentare (0)

Podiumsdiskussion im Rahmen der Konferenz “Die Große Transformation – Greening the Economy”
Berlin, 29.05.2010 Heinrich-Böll-Stiftung

Das Abschlusspodium der Konferenz “Die große Transformation – Greening the Economy” ist der Auftakt der Debattenreihe zum Thema “Wohlstand, Wachstum und Gemeingüter“.

Die Welt steht vor einem enormen Bevölkerungswachstum. Bis 2050 wird die Weltbevölkerung auf ca. 9 Milliarden Menschen anwachsen, die ihre materiellen Grundbedürfnisse allerorts befriedigt wissen wollen. Das generiert ein enormes Wachstum. Die Herausforderung ist, dieses Wachstum vom Naturverbrauch abzukoppeln. Bei einer nahezu Verdopplung der Weltwirtschaft ist dabei gleichzeitig der CO2 Verbrauch zu halbieren.

Wie sollen unsere nationalen Herausforderungen ohne Wachstum finanziert werden beispielsweise: Haushaltskonsolidierung und steigende Ausgaben im Gesundheitssystem aufgrund der demografischen Entwicklung? Werden die Mittel knapper, wird der soziale Frieden gefährdet – der Verteilungskampf um die knappen Budgets würde eröffnet.

Aber: Haben die bestehenden Krisen nicht gezeigt, dass unser Model von Wachstum überholt ist? Wie können wir ein neues Kapitel zu nachhaltigem, grünen Wachstum aufschlagen? Welche Akteure und Allianzen sind notwendig, diesen Prozess in Gang zu bringen?

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Jiahua Pan, Senior Fellow und Vizedirektor, Research Centre for Sustainable Development
(RCSD) an der Chinese Academy of Social Sciences (CASS)
Michael Ettlinger, Vizepräsident für Wirtschaftspolitik, Center for American Progress
Derek Eaton, Programme Officer, UNEP / DTIE – Economics & Trade Branch
Ralf Fücks, Vorstand, Heinrich-Böll-Stiftung

Moderation: Gerhard Schick, Mitglied des Bundestages BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Green New Deal konkret: Türkisch-Deutsches Umweltzentrum Berlin

23. April 2010, Kommentare (0)

Name des Projektes:
Türkisch-Deutsches Umweltzentrum Berlin

Anschrift des Projektes:
Prinzenstr. 23, 10969 Berlin

Website des Projektes:
http://www.tdz-berlin.de

Kurzbeschreibung:
Das Türkisch-Deutsche Umweltzentrum Berlin ist seit 2009 Anlaufstelle für Beratung, Information, Austausch und Projektarbeit für Migrantinnen und Migranten zu Umwelt-, Natur- und Klimaschutz. Die Information von MigrantInnen zu umweltrelevanten Themen soll zu aktivem eigenverantwortlichen Handeln führen und ist somit wichtiger Bestandteil zur Integration, Partizipation und gesellschaftlicher Verantwortung.

Begründung, warum dieses Projekt aus unserer Sicht zum Green New Deal zählt

In Deutschland haben 18% der Menschen Migrationshintergrund, bei Jugendlichen sind es sogar 24%. Die Projekte des Türkisch-Deutschen Umweltzentrums zielen besonders darauf, diese Bevölkerungsteile für den Umwelt-, Klima- bzw. Naturschutz zu gewinnen.

Vorgeschlagen von:
Bildungswerk Berlin der Heinrich Böll Stiftung

Auftaktdebatte

Dossier

Ein umfangreiches Dossier mit Studien, Hintergrundberichten und Positionen zum Thema finden sie auf deutsch und englisch auf boell.de.

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