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Green New Deal der Städte – Visionen für Berlin

28. Juli 2010, Kommentare (0)

Podiumsdiskussion
Freitag, 17. September 2010
Alte Feuerwache, Flughafen Berlin-Tempelhof,
Tempelhofer Damm 45, 12101 (Lageplan)

Der Green New Deal ist die Antwort auf die parallelen Krisen unserer Zeit. Er ermöglicht Antworten auf die Finanz- und Wirtschaftskrise, wie auch auf die globalen klimapolitischen Herausforderungen. Für den Green New Deal müssen alle Kräfter mobilisiert werden: Wir brauchen die besten Köpfe der Wissenschaft, das know-how und das Kapital der Wirtschaft, die Gewerkschaften, die Umwelt- und Sozialverbände und eine starke Öffentlichkeit. Nur so können wir in kurzer Zeit unser Wirtschaften vom Ressourcenverbrauch abkoppeln und unsere Emissionen drastisch reduztieren. Eine zentrale Bedeutung kommt dabei den Städten zu. Über 70% der Weltbevölkerung lebt in den Städten – Tendenz steigend.

  • Wie bündeln wir die notwendigen Kräfte, um die Transformation zu beschleunigen?
  • Dr. Eric Schweitzer Präsident der Industrie und Handelskammer Berlin
  • Ramona Pop MdA, Fraktionsvorsitzende BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Arbeitsmarktpolitische Sprecherin
  • Prof. Claudia Kemfert DIW, Abteilungsleitung Umwelt, Verkehr, Energie und Professorin für Energieökonomie an der Hertie School of Governance
  • Ralf Fücks Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung

Moderation:

  • Heike Wohltmann, plan-werkStadt, Büro für Stadtplanung und Beratung, Bremen

Die Podiumsdiskussion findet im Rahmen der Konferenz Greening the Cities – Strategien für einen Green New Deal der Städte statt.

Video: Gemeingüter als Antwort auf die Krise? Das Beispiel Landwirtschaft

7. Juli 2010, Kommentare (1)

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Die Krise der Ökonomie, der Ökologie und der Gerechtigkeit verlangt einen Systemwechsel. Während die Regierung Zeit und Geld verschwendet, keimen an vielen Orten Ansätze für die Umorientierung zu einem ökologisch-sozialen Wirtschaften. Es ist kein Zufall, dass der Wirtschaftsnobelpreis 2009 Elinor Ostrom verliehen wurde, der Vordenkerin der Gemeingüter-Ökonomie.

Die Krisen schärfen das Bewusstsein für die Existenz und die Bedeutung von Gemeingütern: materielle, natürliche Ressourcen ebenso wie immaterielle, intellektuelle Ressourcen, die als Gemeinschaftsbesitz Grundlage unseres Wohlstandes sind.

Rund 60 Prozent der Erdoberfläche und damit ein Großteil aller natürlichen Gemeingüter werden von Land- und ForstwirtInnen genutzt und verwaltet. Klima, biologische Vielfalt, Boden-, Wasser- und Lebensmittelqualität, der Erhalt von Kulturlandschaft hängt von ihnen ab. Ernährungskrise und Klimawandel, Patentierung von Saatgut und DNA und Privatisierung wissenschaftlicher Erkenntnisse zeigen die zentrale Rolle von Land- und Forstwirtschaft beim Schutz von Gemeingütern.

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Green New Deal Debatte Mainz: Qualitatives Wachstum – Zauberformel oder Scheinlösung?

2. Juli 2010, Kommentare (0)

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Nach einem Vortrag von apl. Prof. Dr. Niko Paech diskutierten am 17. Juni 2010 in Mainz zum Thema Qualitatives Wachstum – Zauberformel oder Scheinlösung? Wieviel Wachstum erträgt die Erde?
apl. Prof. Dr. Niko Paech, Universität Oldenburg, Institut für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftspädagogik; Bernhard Braun, Bündnis 90/Die Grünen und Mehrdad Payandeh, DGB, Referatsleiter Wirtschafts- und Steuerpolitik/Wachstumsfragen

Zur Veranstaltungsankündigung

Video: Green New Deal Debatte in Kiel: “Global denken. Nachhaltig wirtschaften. Gerechtigkeit ermöglichen”

22. Juni 2010, Kommentare (0)

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Am 7. Juni 2010 diskutierten Prof. Dr. Gernot Klepper, Institut für Weltwirtschaft (Kiel), Hinrich Krey, Geschäftsführer der Fa. Voith Turbo Lokomotivtechnik (Kiel) und
Henrike Thies vom Institut für Politikwissenschaft der Universität Tübingen im Konferenzsaal des Schleswig-Holsteinischen Landtag:

Global denken. Nachhaltig wirtschaften. Gerechtigkeit ermöglichen.
Wie können die wirtschaftpolitischen Akteure in Schleswig-Holstein
ihrer internationalen Verantwortung gerecht werden?

Das weltweite Bevölkerungswachstum, die globale Armut und insbesondere die internationalen Verhandlungen um die Klimafrage zeigen mehr als deutlich den Nachholbedarf der Schwellen- und Entwicklungsländer bei der Entwicklung ihrer Ökonomien. Aber was hat das mit Schleswig-Holstein zu tun?
Wenn wir dieser Herausforderung auch auf Landesebene ernsthaft begegnen wollen und gleichzeitig einer Ressourcen sparende und Umwelt schonenden Politik den Weg ebnen wollen, stehen wir vor paradigmatischen Veränderungen.

Video der Debatte in Dresden: Wohlfahrt für alle? Wohlstandsillusionen und neue Wachstumskonzepte

7. Juni 2010, Kommentare (0)

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Wohlfahrt für alle? Wohlstandsillusionen und neue Wachstumskonzepte
Dresden, Kleines Haus, 1. Juni 2010

Nachhaltiges Wachstum – Wachstum der Zukunft?

29. Mai 2010, Kommentare (0)

Podiumsdiskussion im Rahmen der Konferenz “Die Große Transformation – Greening the Economy”
Berlin, 29.05.2010 Heinrich-Böll-Stiftung

Das Abschlusspodium der Konferenz “Die große Transformation – Greening the Economy” ist der Auftakt der Debattenreihe zum Thema “Wohlstand, Wachstum und Gemeingüter“.

Die Welt steht vor einem enormen Bevölkerungswachstum. Bis 2050 wird die Weltbevölkerung auf ca. 9 Milliarden Menschen anwachsen, die ihre materiellen Grundbedürfnisse allerorts befriedigt wissen wollen. Das generiert ein enormes Wachstum. Die Herausforderung ist, dieses Wachstum vom Naturverbrauch abzukoppeln. Bei einer nahezu Verdopplung der Weltwirtschaft ist dabei gleichzeitig der CO2 Verbrauch zu halbieren.

Wie sollen unsere nationalen Herausforderungen ohne Wachstum finanziert werden beispielsweise: Haushaltskonsolidierung und steigende Ausgaben im Gesundheitssystem aufgrund der demografischen Entwicklung? Werden die Mittel knapper, wird der soziale Frieden gefährdet – der Verteilungskampf um die knappen Budgets würde eröffnet.

Aber: Haben die bestehenden Krisen nicht gezeigt, dass unser Model von Wachstum überholt ist? Wie können wir ein neues Kapitel zu nachhaltigem, grünen Wachstum aufschlagen? Welche Akteure und Allianzen sind notwendig, diesen Prozess in Gang zu bringen?

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Jiahua Pan, Senior Fellow und Vizedirektor, Research Centre for Sustainable Development
(RCSD) an der Chinese Academy of Social Sciences (CASS)
Michael Ettlinger, Vizepräsident für Wirtschaftspolitik, Center for American Progress
Derek Eaton, Programme Officer, UNEP / DTIE – Economics & Trade Branch
Ralf Fücks, Vorstand, Heinrich-Böll-Stiftung

Moderation: Gerhard Schick, Mitglied des Bundestages BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Video von der Debatte in Postdam: Großkraftwerke und dezentrale Energiekonzepte

28. Mai 2010, Kommentare (0)

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Green New Deal – Investieren in die Zukunft: Großkraftwerke und dezentrale Energiekonzepte

Potsdam, Haus der Natur, 20.05.2010

Stuttgart: Gemeingüter als Antwort auf die Krise? Das Beispiel Landwirtschaft

21. Mai 2010, Kommentare (0)

Green New Deal – Investieren in die Zukunft
Eine Debattenreihe im Verbund der Heinrich-Böll-Stiftung

Debattenreihe II: Wohlstand – Wachstum – Gemeingüter
Veranstaltung 4: Gemeingüter

Gemeingüter als Antwort auf die Krise?

Das Beispiel Landwirtschaft


Do, 24. Juni 2010, 18.30 Uhr

Universität Hohenheim bei Stuttgart
Aula im Schloss Hohenheim, Mittelbau, 1. OG

Die Krise der Ökonomie, der Ökologie und der Gerechtigkeit verlangt einen Systemwechsel. Während die Regierung Zeit und Geld verschwendet, keimen an vielen Orten Ansätze für die Umorientierung zu einem ökologisch-sozialen Wirtschaften. Es ist kein Zufall, dass der Wirtschaftsnobelpreis 2009 Elinor Ostrom verliehen wurde, der Vordenkerin der Gemeingüter-Ökonomie.

Die Krisen schärfen das Bewusstsein für die Existenz und die Bedeutung von Gemeingütern: materielle, natürliche Ressourcen ebenso wie immaterielle, intellektuelle Ressourcen, die als Gemeinschaftsbesitz Grundlage unseres Wohlstandes sind.

Rund 60 Prozent der Erdoberfläche und damit ein Großteil aller natürlichen Gemeingüter werden von Land- und ForstwirtInnen genutzt und verwaltet. Klima, biologische Vielfalt, Boden-, Wasser- und Lebensmittelqualität, der Erhalt von Kulturlandschaft hängt von ihnen ab. Ernährungskrise und Klimawandel, Patentierung von Saatgut und DNA und Privatisierung wissenschaftlicher Erkenntnisse zeigen die zentrale Rolle von Land- und Forstwirtschaft beim Schutz von Gemeingütern.

Wir diskutieren

  • Was steckt hinter dem Konzept der Gemeingüter?
  • Was ist der Zusammenhang zu Wachstum, Wohlstand und zum Green New Deal?
  • Welche Rolle kommt der Landwirtschaft bei der Auseinandersetzung um Gemeingüter zu?
  • Wie können Zugangs-, Nutzungs- und Teilhaberechte geregelt werden?
  • Wie können Gemeingüter gestärkt werden?
  • Taugt Privatisierung zum Erhalt gefährdeter Gemeingüter?
  • Tun sich neue gesellschaftliche Allianzen zum Schutz von Gemeingütern auf?

Mit:
Silke Helfrich, Bildungsreferentin und Publizistin, gab 2009 “Wem gehört die Welt? Zur Wiederentdeckung der Gemeingüter” heraus und betreibt das deutschsprachige Blog www.commonsblog.de. Sie kommt aus der (entwicklungs-)politischen Bildungsarbeit und war 1999-2007 Leiterin des Regionalbüros Mittelamerika der Heinrich-Böll-Stiftung.

Benny Härlin leitet seit 2002 das Berliner Büro der Zukunftsstiftung Landwirtschaft; er ist Initiator der Initiative Save Our Seeds gegen Gentechnik im Saatgut und der Aktion Golden Bantam. Er vertrat 2004-2008 Nichtregierungsorganisationen im Aufsichtsrat des Weltagrarberichts und ist Mitglied der International Commission on the Future of Food.

und Kommentaren von
Christian Hiß, Vorstand der Regionalwert AG – Bürgeraktiengesellschaft in der Region Freiburg, Franz Heidhues, Professor für Entwicklungstheorie und ländliche Entwicklungspolitik an der Universität Hohenheim und Gesa U. Schönberger, Memorandum Lebens-Mittel, Denkwerk Zukunft und Geschäftsführerin Wild-Stiftung

Moderation:
Vera Gaserow, Journalistin (taz, ZEIT, Frankfurter Rundschau)

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Grünen Hochschulgruppe der Uni Hohenheim statt.

Ein vertiefendes Dossier zum Thema Gemeingüter, Commons und Allmende finden Sie auf boell.de.

Der Gemeingüter-Report stellt die “Allmende” in leicht verständlicher Form vor.

Manifest: Gemeingüter stärken. Jetzt!

Ein in kollektiver Autorenschaft betriebenes Nachrichtenportal zum Thema
Gemeingüter/Commons ist www.gemeingueter.de. Hier finden sich Hinweise auf die öffentliche
Diskussion zu Gemeingütern, auf interessante Veranstaltungen und
Publikationen.

Marburg: “Die Entdeckung der Nachhaltigkeit” Kulturgeschichte eines Begriffs

20. Mai 2010, Kommentare (0)

Veranstaltungsreihe: Konsum und/oder Ethik. Was macht Konsum nachhaltig?

I.
“Die Entdeckung der Nachhaltigkeit” Kulturgeschichte eines Begriffs.

Lesung mit Ulrich Grober (Autor, Publizist, Marl)

1. Juni 2010, 18.00 Uhr
im Technologie- und Tagungszentrum (TTZ), Softwarecenter 3, Marburg

Eintritt 5€/ 3€ ermäßigt

>>> Weitere Veranstaltungen dieser Reihe

Green New Deal vor Ort – Veranstaltungsreihe: Konsum und/oder Ethik. Was macht Konsum nachhaltig?

20. Mai 2010, Kommentare (0)

Konsum und/oder Ethik. Was macht Konsum nachhaltig?
1. bis 24. Juni, Marburg

I.
“Die Entdeckung der Nachhaltigkeit” Kulturgeschichte eines Begriffs.

Lesung mit Ulrich Grober (Autor, Publizist, Marl)

1. Juni 2010, 18.00 Uhr
im Technologie- und Tagungszentrum (TTZ), Softwarecenter 3, Marburg

Eintritt 5€/ 3€ ermäßigt

II.
“Ende der Märchenstunde” Wie die Industrie die Lohas und Lifestyle-Ökos vereinnahmt.

Lesung mit: Kathrin Hartmann (Autorin, Journalistin, München)

10. Juni 2010, 20.00
im KFZ, Schulstr. 6, Marburg

Eintritt 5€/ 3€ ermäßigt

III.
Nachhaltigkeit, ein Mythos?

Richard Häusler (Geschäftsführer, stratum consult, München)

17. Juni 2010, 18.00
im Hörsaal 110, Hörsaalgebäude, Biegenstraße 14, Marburg

IV.
Nachhaltigkeit beginnt beim Design

Bernd Draser (Lehrbeauftragter für Philosophie, ecodesign-Akademie für Gestaltung, Köln)

24. Juni 2010, 18.00
im Hörsaal 110, Hörsaalgebäude, Biegenstraße 14, Marburg

Veranstalter: Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.V., Phlink e.V., Artgerecht e.V., Umweltreferat des Asta-Marburg, Stadt Marburg, Roter Stern Marburg, Marburger Weltladen, KFZ Marburg, TTZ Marburg und Kulturelle Aktion Marburg strömungen e.V.

Auftaktdebatte

Dossier

Ein umfangreiches Dossier mit Studien, Hintergrundberichten und Positionen zum Thema finden sie auf deutsch und englisch auf boell.de.

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