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Artikel getagged mit ‘Energiewende’

Netzintegration der Erneuerbaren Energien im Land Mecklenburg-Vorpommern

12. Juni 2011, Comments (0)

Die vorliegende Studie beschreibt die Wirkungen der zunehmenden Einspeisung Erneuerbarer Energien auf das Mecklenburg-Vorpommerische Energienetz. Schon heute übersteigt die Stromerzeugung aus regenerativen Quellen häufig den gesamten zeitgleichen Verbrauch in Mecklenburg-Vorpommern. Hier wird deutlich, dass die vorrangige Aufgabe des Energienetzes in Zukunft der Transport überschüssiger Leistung in das restliche Bundesgebiet sein wird. So wird bis 2020 allein an Freileitungen zusätzlich etwa 470km Neubau benötigt.

 

 

 

 

Erstellt von:

Institut für Elektrische Energietechnik, Universität Rostock

 

In Auftrag gegeben von:

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus des Landes Mecklenburg-Vorpommern

 

Zur Studie (PDF, 2,3MB)

Wertschöpfung und Beschäftigung durch Erneuerbare Energien in Mecklenburg-Vorpommern 2010 und 2030

4. Juni 2011, Comments (0)

Die vorliegende Untersuchung beschreibt die regionalen und kommunalen Wertschöpfungsketten 16 verschiedener Technologien im Bereich der regenerativen Energien. Darüber hinaus wird die Beschäftigungswirkung der einzelnen Energieerzeugungsformen untersucht. Die Autoren sehen  überwiegend positive Effekte auf den Arbeitsmarkt durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Während Mecklenburg-Vorpommern durch den bereits geleisteten Ausbau im Jahr 2010 240 Mio. € bei dem Import von Energieträgern gespart hat, geht die Untersuchung davon aus, dass sich bis zum Jahr 2030 hier Kosten von bis zu 2,1 Mrd. € p.a. sparen lassen.

 

 

 

 

Erstellt von:

Institut für ökologische Wirtschaftsforschung, Berlin

 

In Auftrag gegeben von:

SPD-Landtagsfraktion Mecklenburg-Vorpommern

 

Zur Studie (PDF, 406KB)

 

Braunkohleausstieg in Ostdeutschland

3. Juni 2011, Comments (0)

Die Studie der Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen analysiert den Braunkohlesektor in Ostdeutschland. Nach dem dafürhalten der Autoren ist ein Umstieg auf Erneuerbare Energien sowohl klimaschutztechnisch als auch strukturpolitisch unbedingt empfehlenswert: Braunkohle hat, gemessen an der erzeugten Strommenge, einen überproportional großen Anteil an den Treibhausgasemissionen. Das Abraum-Kohle-Verhältnis hat sich beim Kohlebau seit 1975 beständig verschlechtert. Darüber hinaus sind Kohle-Landkreise überdurchschnittlich häufig besonders strukturschwache Regionen. Die Studie prognostiziert, dass ein Ausbau der Erneuerbaren Energien positive Impulse für die Wirtschaft im allgemeinen, besonders aber auch für die Regionalwirtschaft schaffen wird.

 

 

Erstellt von:

Bündnis 90/ Die Grünen Bundestagsfraktion

 

Zur Studie (PDF, 2,2MB)

Regenerative Vollversorgung im Strommarkt des Saarlandes

3. Juni 2011, Comments (0)

Im Jahr 2030 ist eine vollständige Deckung des Energiebedarfs aus Erneuerbaren Energien möglich: Das ist die These der Autoren. Die Energiewende gelingt, wenn die drei Herausforderungen der Energieeffizienz, des Ausbaus der Erneuerbaren Energien und des Energiesparens – von den Autoren auch als “Drei-E” -Strategie bezeichnet – bewältigt werden. Auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten ist die Energiewende geboten, so die Studie: Nicht nur, dass die Differenzkosten absehbar sinken, durch die Umstellung auf eine dezentrale Energieversorgung werden auch monopolartige Strukturen auf dem Erzeugermarkt aufgebrochen. Der gestiegene Wettbewerb wird Druck auf die Preise ausüben. Für das Jahr 2030 wird mit einer mittleren Vergütung von knapp zehn Cent pro kW/h gerechnet.
Auch hier wird auf die Bedeutung von Speichertechnologien hingewiesen – besonders die bereits verfügbaren und direkten Speichertechnologien, z.b. im Bereich der Wasserkraft oder der Biomasse, sind elementar wichtig.

 

Erstellt von:

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (NABU)
Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU)
IGU Bexbach
juwi Holding AG

 

Zur Studie (PDF, 2,1MB)

Energiestrategie 2020 des Landes Brandenburg

2. Juni 2011, Comments (0)

DIe Energiestrategie 2020 beschreibt die energiepolitischen Ziele und relevanten Handlungsfelder Landesregierung Brandenburg bis 2020. Besondere Bedeutung räumen die Autoren dem Ausbau der Erneuerbaren Energien und dem damit einhergehenden Forschungs- und Innovationsimpulsen ein. Auch Effizienzmaßnahmen seitens der Regierung werden ausführlich betrachtet. Auch in Brandenburg ist allerdings ein konsequenter Ausbau der Energienetze nötig, um Erneuerbare Energien in die Versorgung zu integrieren.

 

Erstellt von:

Ministerium für Wirtschaft des Landes Brandenburg

 

Zur Strategie (PDF, 1,8MB)

Bundesländer-Vergleichsstudie mit Analyse der Erfolgsfaktoren für den Ausbau der Erneuerbaren Energien 2010

30. Mai 2011, Comments (0)

Die vorliegende Vergleichsstudie bewertet den Erfolg und das politische Engagement bei der Förderung Erneuerbarer Energien in den Bundesländern. Im Fokus der Untersuchung stehen dabei Umwelt- und Energiepolitische Aspekte. Auch die  Technologie- und Industriepolitik wird jedoch ausführlich beleuchtet. Weiterhin findet sich eine Analyse der Beschäftigungsstruktur im Bereich der nachhaltigen Energieerzeugung.

Neben einem Gesamtranking der Länder leistet die Studie auch Rankings nach diversen Einzelindikatoren, so z.B. der Forschungs- und Entwicklungsausgaben oder der wirtschaftspolitischen Ansiedlungsstategie für Unternehmen aus dem Bereich Erneuerbare Energien.

 

Erstellt von:

Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, Berlin
Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW), Stuttgart

 

In Auftrag gegeben von:

Agentur für Erneuerbare Energien e.V., Berlin

Zur Studie (PDF, 1,1MB)

Langfristszenarien und Strategien für den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland bei Berücksichtigung der Entwicklung in Europa und global „Leitstudie 2010“

30. Mai 2011, Comments (0)

Die Leitstudie 2010 (PDF) ist für viele weitere Forschungsprojekte im Bereich der Erneuerbaren Energien eine der wesentlichen Orientierungsschriften.

Die Studie leistet einen umfassenden Überblick über langfristige Strategien zur Realisierung der nationalen Klimaschutzziele. Betrachtet wird hier der Zeitraum bis zum Jahr 2050. Neben verschiedenen Szenarien zur künftigen Entwicklung des deutschen Energieversorgungssystems finden sich unter anderem ein Überblick über zentrale Technologien, die Auswirkungen des Ausbaus Erneuerbarer Energien auf den konventionellen Kraftwerkspark und eine gründliche Systemanalyse zur Entwicklung der Differenzkosten nachhaltig erzeugter Energie in verschiedenen möglichen Preispfaden für fossile Energieträger.

 

Erstellt von:

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Stuttgart
Institut für Technische Thermodynamik, Abt. Systemanalyse und Technikbewertung
Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES), Kassel
Ingenieurbüro für neue Energien (IFNE), Teltow

 

In Auftrag gegeben von:

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

Zur Studie (PDF, 2MB)

NRW Konzept Erneuerbare Energien

29. Mai 2011, Comments (0)

Kernpunkt des Konzepts der Landesregierung Nordrhein-Westfalen ist ein 12-Punkte-Programm zur Stärkung der regenerativen Energiewirtschaft, besonders auch im Hinblick auf deren Exportchancen. Das Programm umfasst dabei ein weites Themenfeld, von Zielvorgaben zur Gebäudesanierung im Altbestand und bei Neubauten, einer Biomassestrategie bis hin zu branchenfokussierter Forschungsförderung. Nordrhein-Westfalen ist traditionell ein Land mit hoher Abhängigkeit von fossilen Energieträgern. So lag der Anteil der regenerativ erzeugten Energie an der Bruttostromerzeugung im Jahr 2004 bei gerade einmal 2,2%. Im Hinblick auf diese wenig zukunftsfähige Abhängigkeit stellt die Landesregierung nun ihr Konzept vor.

 

 

Erstellt von:

Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen

 

 

Zum Konzept (PDF, 381KB)

Zur Lage der Regenerativen Energiewirtschaft in Nordrhein-Westfalen 2009

24. Mai 2011, Comments (0)

Das vorliegende Gutachten versucht ein Monitoring der regenerativen Energiewirtschaft in Nordrhein-Westfalen. Fokus der Untersuchung sind dabei industriewirtschaftliche Effekte – zuallererst Umsatz- und Beschäftigtenzahlen. In diesem Zusammenhang wird deutlich, dass die Geschäftslage der Unternehmen im Bereich der regenerativen Energiewirtschaft deutlich positiver empfunden wird als die Allgemeine Geschäftslage. Anschließend werden denkbare politische Handlungsoptionen aufgezeigt, um die Nordrhein-Westfälischen Klimaschutzziele, aber auch eine funktionierende Energieversorgung zu gewährleisten.

 

 

 

 

Erstellt von:

Internationales Wirtschaftsforum Regenerative Energien

In Auftrag gegeben von:

Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen

 

 

Zum Gutachten (PDF, 1,4MB)

Preistreiber oder Klimasegen – das EEG in der Diskussion

24. Mai 2011, Comments (0)

Dienstag, 14. Juni 2011, 19.30 Uhr
Wissenschaftszentrum Kiel, Fraunhoferstraße 13, 24118 Kiel

Derzeit wird im parlamentarischen Gesetzgebungsverfahren die Novellierung des Gesetzes für den Vorrang Erneuerbarer Energien (Erneuerbare-Energien-Gesetz – EEG) vorbereitet. Damit verbunden ist sowohl die garantierte Vergütung als auch der Vorrang für die Einspeisung erneuerbarerer Energien in die Energienetze.
Mit diesem Gesetz steht und fällt die Dynamik des Ausbaus der Erneuerbaren Energien und damit die Möglichkeit auf fossile und atomare Kraftwerke kurz- bzw. mittelfristig verzichten zu können.
Mit dem EEG begann in Deutschland im Jahr 1991 bzw. so richtig mit der Fortentwicklung im Jahr 2000 die Erfolgsgeschichte der Erneuerbaren Energien. Ihr heutiger Anteil an der Endenergieversorgung für Strom, Wärme und Kraftstoffe beträgt in Deutschland bereits über 11 % – in Schleswig-Holstein sind es sogar über 15 %. Dadurch ist eine eigene mittelständische Wirtschaftsbranche mit regionaler Wertschöpfung und qualifizierten Arbeitsplätzen Vor-Ort entstanden.
Aber zum Beispiel mit dem Boom der Biogasanlagen und dem damit verbundenen Maisanbau oder mit der Umlage der Einspeisevergütung auf den Strompreis ist es an der Zeit die Mechanismen des EEG kritisch zu hinterfragen. Und gleichzeitig stellt sich die Frage, wie die Novellierung ausgestaltet werden muss, um einen schnellen Ausstieg aus der Atomkraft aber zugleich eine sichere, nachhaltige und preisverträgliche Energieversorgung zu gewährleisten, die nicht zuletzt zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes Schleswig-Holstein beiträgt?

Als Podiumsgäste haben bereits zugesagt:

  • Hans-Josef Fell, MdB energiepolitischer Sprecher Bündnis 90/Die Grünen
  • Christian von Boetticher, Fraktionsvorsitzender CDU SH
  • Claus Möller, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Stadtwerke Lübeck
  • Dr. Ruth Delzeit, Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel

Moderator:
Dirk Scheelje, Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung SH

Eintritt frei!

Eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein

Kalender

  • Keine Termine.

Green New Deal – Debatten

Von Dresden bis Mainz, von Greifswald bis Freiburg diskutieren wir aufeinander aufbauend die Schlüsselthemen des Grünen New Deal. Eine gemeinsame Moderation sorgt für den roten Faden, und kurze Videos tragen die Ergebnisse und Fragestellungen von Veranstaltung zu Veranstaltung, von Land zu Land.

Green New Deal – Vor Ort

Mit Filmen, Theater, Vorträgen und Informationsbörsen, Fachgesprächen, Zukunftswerkstätten und Studienreisen füllen wir Green New Deal mit Inhalten und diskutieren Möglichkeiten der Umsetzung vor Ort. Wir informieren über positive Beispiele, zeigen Ansatzpunkte auf und bieten ein Forum für Austausch und Auseinandersetzung.

Green New Deal – Konkret

Green New Deal konkret stellt vielfältige unternehmerische, kommunale, zivilgesellschaftliche und wissenschaftliche Initiativen vor, die neue Lösungswege betreten. Die Vielzahl solcher innovativen Ideen aus allen Bundesländern zeigt, dass überall in der Republik die Zeichen auf Aufbruch stehen. Die bei weitem nicht vollständige Sammlung guter Ideen und Praxis soll zum Nach- und Weitermachen anregen.

Green New Deal – Investieren in die Zukunft

Die Heinrich-Böll-Stiftungen bieten ein Forum für Vernetzung und Auseinandersetzung mit dem Ziel, Ökologie und Ökonomie zusammen zu denken und das ökonomische Handeln an gesellschaftlicher und globaler Verantwortung auszurichten.

Hier dokumentieren wir unsere Konferenz "Great Transformation", die Debattenreihen in Kurzvideos, Zusammenfassungen der Vor-Ort-Veranstaltungen und konkrete Beispiele für einen Grünen New Deal.

Außerdem finden Sie hier einen Überblick über das Verbundprojekt sowie Sachtexte zum Hintergrund des Green New Deal.

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Dossier

Ein umfangreiches Dossier mit Studien, Hintergrundberichten und Positionen zum Thema finden sie auf deutsch und englisch auf boell.de.

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