Gesellschaft « Green New Deal

Artikel getagged mit ‘Gesellschaft’

Fachtagung: Energiewende 2.0 Heinrich-Böll-Stiftung

20. Januar 2014, Comments (0)

Die deutsche Energiewende war bisher ein großer Erfolg: Mit einem Zuwachs an Regenerativstrom von 20 Prozent innerhalb von zehn Jahren, mit 377.000 Arbeitsplätzen und beispiellosen Kostensenkungen insbesondere bei Photovoltaik und Onshore-Windenergie ist Deutschland ein weltweit beachteter Vorreiter für die Dekarbonisierung des Stromsektors geworden. Doch es besteht branchen- und parteiübergreifend Einigkeit, dass das bisherige Energiewendedesign mit den gegenwärtigen Einspeiseregelungen, dem Energy-only-Marktdesign, einem nicht funktionierenden Emissionshandel, einer unbefriedigenden Verteilung der Kosten sowie Engpässen im Verteilnetz an seine Grenzen stößt.

Es bedarf einer Reform des Strommarkts für eine „Energiewende 2.0.“, um die Kosten des Erneuerbaren-Ausbaus zu begrenzen und Versorgungssicherheit auch bei fluktuierenden Stromquellen zu gewährleisten, ohne den dynamischen EE-Ausbau auszubremsen und anspruchsvolle Energie- und Klimaschutzziele zu gefährden.

Seit der Bundestagswahl werden täglich neue Vorschläge und Konzepte vorgestellt. Die Debatte in der Fachwelt ist in vollem Gange. Aber es mangelt an Foren für einen qualifizierten Abgleich der diversen Reformkonzepte und für einen konstruktiven Dialog zwischen den verschiedenen Akteurinnen und Akteuren der Energiewende und der interessierten Öffentlichkeit.

Ein Angebot für ein Dialogforum ist unsere Konferenz „Energiewende 2.0“. Ziel ist es, verständlich zu machen, worum gestritten wird, die Motive hinter den diversen Vorschlägen sichtbar zu machen, Gemeinsamkeiten und Differenzen herauszuarbeiten und die Auswirkungen auf Ausbaudynamik, Preise, Versorgungssicherheit, Naturschutz etc. zu diskutieren.

 

Mit:

Rainer Baake, Staatssekretär Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Dr. Anton Hofreiter (MdB), Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Holger Lösch, Bundesverband der Deutschen Industrie
Dr. Felix Chr. Matthes, Öko-Institut e.V.
Hildegard Müller, Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft
Prof. Dr. Hubert Weiger, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland

Programm

Anmeldung

Veranstaltungsort: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, 10117 Berlin-Mitte

Informationen: Rita Hoppe, Projektbearbeitung Referat Ökologie, Heinrich-Böll-Stiftung, Telefon: 030-28534-216, Mail: hoppe@boell.de

MAN Studie: What Cities want

22. August 2013, Comments (0)

MAN_Studie_Mobilitaet_morgenDer Nutzfahrzeug- und Maschinenhersteller MAN hat mit der TU München eine Studie zur Zukunft der Mobilität erarbeitet. Das Unternehmen, dass u.a. Omnibusse für den öffentlichen Nahverkehr baut, geht der Frage nach, was Wirtschaft leisten muss, um die nachhaltige Entwicklung von Umwelt und Gesellschaft zu unterstützen.

Studie: What Cities want

Buch: Intelligent Wachsen – Die grüne Revolution

26. Februar 2013, Comments (0)

Fuecks_Intelligent_wachsen_P04DEF.inddWie vermeiden wir den ökologischen Kollaps einer Welt mit bald 9 Milliarden Menschen? Wenn „weiter so“ ins Desaster führt und der Ruf nach Verzicht hilflos bleibt – was ist dann die Alternative?

Ralf Fücks skizziert die Umrisse einer grünen industriellen Revolution:  vom ökologischen Raubbau zum ‚Wachsen mit der Natur‘. Es geht um den Aufbruch in eine ökologische Moderne, die an der Idee des Fortschritts festhält und sie neu erzählt. Die Konturen einer neuen Produktionsweise tauchen bereits am Horizont auf. Sie basiert auf der Kombination menschlicher Kreativität mit den Produktivkräften der Natur. Europa hat das Potential, zum Vorreiter dieser Transformation zu werden.

Ralf Fücks, Intelligent wachsen. Die grüne Revolution
362 Seiten, 22,90 €, ISBN 978-3-446-43484-4, Hanser Verlag

 

Presseschau:

Deutschlandfunk: Deutschland als grüner Revolutionär (25.02.2013)

Franz Alt Buchtip: Die Schönheit der Moderne oder der Gerechtigkeit? Zu einem Buch über die Ökomoderne

SPD Bundestagsfraktion: Auf der Suche nach dem Momentum des Fortschritts (28.02.2013)

Tagesspiegel: Die Grünen und ihr Wachstum (28.02.2013)

Cicero: 12 Thesen für eine grüne Revolution (28.02.2013)

taz: Bescheidenheit ist nicht die Rettung (01.03.2013)

Frankfurter Rundschau/Berliner Zeitung: Der dritte Weg soll grün sein (01.03.2013)

Die Zeit: Wir können auch anders (07.03.2013)

Deutschlandfunk: Wir sind in einer neuen Gründerzeit (26.03.2013)

Wirtschaftswoche: Wachstum – Die Automobilindustrie wird an Bedeutung verlieren (03.04.2013)

Die Welt: Ja, ich bin für einen grünen Ordoliberalismus (10.04.2013)

Solarify: Wachstum neu besehen (10.04.2013)

Radio Bremen – NordwestRadio: Ralf Fücks im Gespräch (14.04.2013)

Badische Zeitung: Europa darf kein Freilichtmuseum werden (15.04.2013)

Berliner Republik: Rezension Intelligent Wachsen (Heft 2/2013)

taz: Grüner Showdown (20.04.2013)

The European: Mach neu, was dich kaputtmacht (24.04.2013)

taz: Er will nicht im Land der Schlafmützen leben (04.05.2013)

Deutschlandfunk: Freie Fahrt für den Ökokapitalismus (27.05.2013)

Gegenblende: Intelligent Wachsen – Die grüne Revolution (27.05.2013)

ChangeX: Vertikalfarmen und Tomatenfische (07.06.2013)

Rhein-Neckar-Zeitung: Anders Wirtschaften „Das alte Modell ist nicht mehr haltbar“ (24.06.2013)

Blätter für deutsche und internationale Politik: Öko-Biedermeier vs. ökologische Moderne (06.08.2013)

Frankfurter Allgemeine Zeitung: Die Zukunft ist nicht Sack und Asche (10.08.2013)

Mainpost: Eine machbare Utopie (03.09.2013)

taz: Ins Scheitern verliebt (10.12.2013)

Allgemeine Zeitung: Nicht mehr, nicht weniger, sondern anders (19.01.2014)

 

Stuttgarter Zeitung: Kretschmann und Zetsche ziehen am gleichen Strang

13. Dezember 2012, Comments (0)

Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg Winfried Kretschmann und Daimler Vorstand Dieter Zetsche diskutierten auf der Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung im „Ländle“ zur Zukunft des Automobilstandorts Baden-Württemberg. Die wichtigste Nachricht: Beide stehen in einem regelmäßigen und vertrauensvollen Austausch miteinander. Kretschmanns Politik zielt darauf ab, das Auto so ökologisch wie möglich zu gestalten. Seine Aufgabe ist, dafür die Rahmenbedingungen zu schaffen. Die Autos bauen, dass ist Kerngeschäft der Industrie.

Artikel: Kretschmann und Zetsche ziehen am gleichen Strang

 

Stuttgarter Zeitung: Die Jugend verzichtet auf das eigene Auto

30. August 2012, Comments (0)

Dem Statistischen Landesamt Baden-Württemberg zu Folge verzichten viele junge Menschen zwischen 18 und 25 Jahren auf das eigene Auto. Die Zulassungszahlen für diese Altersgruppe sind um 63,1% bis 2011 zum Vergleichsjahr 2000 in der Landeshauptstadt zurückgegangen. Offen bleibt damit, wie vielen trotzdem regelmäßig ein Pkw zur Verfügung steht, beispielsweise der Zweitwagen der Eltern. Aber ein weiteres Indiz ist es allemal: das Statussymbol verliert an Bedeutung.

Artikel: Die Jugend verzichtet auf das eigene Auto

WirtschaftsEcho: So gelingt die Energiewende – Kosten und Nutzen effizienter Lösungen

29. Juni 2012, Comments (1)

Die Zeitschrift „WirtschaftsEcho“ ist das Dialogmagazin für die regionale Wirtschaft. Im Themenheft „So gelingt die Energiewende“ werden die Herausforderungen für das regionale Handwerk geschildert, Einzelunternehmen vorgestellt. Ein interessanter Einblick mit vielen Beispielen quer durch die Bundesrepublik.

WirtschaftsEcho: So gelingt die Energiewende

Buch: Zur Lage der Welt – Nachhaltig zu einem Wohlstand für alle

24. Mai 2012, Comments (0)

Fortschritte sind gemacht, doch sehr viel mehr ist noch zu tun: Die UN-Konferenz in Rio 2012, zwanzig Jahre nach der ersten, ist nur eine Zwischenstation auf dem Weg zu einem nachhaltigen Wohlstand für alle. Die Erschöpfung unserer natürlichen Ressourcen, der desolate Zustand der öffentlichen Haushalte, der Kampf um Nahrung und Energie – dies alles kann nur behoben werden, wenn das Prinzip der Nachhaltigkeit unser Wirtschaften und unser Leben bestimmt. mehr…

Stuttgart: Vom Sankt-Florians-Prinzip zur Mitgestaltung. Partizipation als Erfolgsfaktor von Regierungshandeln

30. September 2011, Comments (0)

15. Oktober 2011, 13.00-15.00h
Literaturhaus Stuttgart, Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart

Gute Politik wächst von unten, echte Führungsstärke entspringt der Bereitschaft zuzuhören. Für uns ist die Einmischung der Bürgerinnen und Bürger eine Bereicherung. Wir wollen mit ihnen im Dialog regieren und eine neue Politik des Gehörtwerdens praktizieren.
Mit neuer Sachlichkeit und einer verlässlichen und handwerklich soliden Politik wollen wir neues Vertrauen in die demokratischen Institutionen in unserem Land schaffen.
Eine neue politische Kultur des Dialogs und der Offenheit für Vorschläge, unabhängig davon wer sie macht, wird mit uns in Baden-Württemberg Einzug halten.
Wir verstehen uns als echte Bürgerregierung.

Aus der Präambel zum Koalitionsvertrag zwischen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und der SPD Baden-Württemberg vom 9. Mai 2011

Die Regierung hat sich zur Aufgabe gemacht, Baden-Württemberg zum Musterland demokratischer Beteiligung zu machen. Wie geht sie dieses Vorhaben an? Welche Voraussetzungen braucht erfolgreiche Beteiligung auf Landes- und kommunaler Ebene?

Und was ist dran an der Kritik, die Grünen wollten Zwangsbeglückung durch einen bevormundenden, sanft tyrannischen Tugendstaat wie in der ZEIT 22/2011 zu lesen war?

Input
Zum Spannungsfeld partizipativer und parlamentarischer Demokratie und der Kunst der Vermittlung von Allgemeinwohl gegenüber Partikularinteressen. Wie kann die Regierung zum Aufbau einer direktdemokratischen Infrastruktur beitragen?

Bruno Kaufmann, Leiter des Think-Tanks zu direkter Demokratie Initiative & Referendum Institute Europe, Stadtrat für Bürgerbeteiligung in Falun/Schweden

Was sind die Vorhaben der Landesregierung für mehr Bürgerbeteiligung? Welche Voraussetzungen und Verfahren braucht Beteiligung, und was kann man von kommunaler Praxis lernen? Wie organisiert man kollektive Lernprozesse? Wie erreicht man Bürgerinnen und Bürger?

Panel mit

  • Gisela Erler, Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung
  • Christoph Ewen, Team Ewen, evaluiert den Runden Tisch Atdorf
  • Irene Armbruster, Bürgerstiftung Stuttgart, initiiert Runde Tische

Moderation: Wolfgang Kaiser, Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg

Im Rahmen der Jahrestagung der Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg „Demokratie im Praxistest. Auf dem Weg zu einer neuen politischen Kultur

Gebühr (inkl. Buffet/Verpflegung)
Ein Tag: 30 €, erm. 15 €
Zwei Tage: 50 €, erm. 25 €

Zur Anmeldung

Vom Konfikt zum Kompromiss ? Widerstreitende Interessen im öffentlichen Raum

24. Juli 2011, Comments (0)

Montag, 19. September 2011, 19.00 Uhr
Haus am Dom, Giebelsaal, Domplatz 3, Frankfurt a. M.

Immer mehr Bürger wünschen sich, an der Gestaltung der sie betreffenden öffentlichen Angelegenheiten direkt beteiligt zu werden. Dieses Ansinnen stößt allerdings vielerorts auf taube Ohren in Politik und Verwaltung und provoziert entsprechende Konflikte, die zunehmend im öffentlichen Raum ausgetragen werden. Konflikte entstehen andererseits auch dadurch, dass die Nachfrage nach Produkten oder Dienstleistungen steigt (z. B. erneuerbare Energien, bessere Verkehrsanbindungen), was im Sinne eines „Green New Deals“ zu begrüßen ist, die entsprechende Infrastruktur in direkter Nachbarschaft im Wohnumfeld (z. B. Sendemasten, Windräder, Biogasanlagen, Stromleitungen, ICE-Trassen) aber abgelehnt wird. Dieses Verhalten (NIMBY = Not In My Back Yard) ist zu einem Massenphänomen geworden: In vielen Kommunen existieren mittlerweile entsprechende Bürgerinitiativen. Da es sich um Konflikte handelt, die die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft wie unserer Demokratie betreffen, muss es im Kern letztlich darum gehen, wie Kompromisse gefunden werden können, die möglichst viele beteiligte Akteure mittragen können. Gleichzeitig müssen sie ein so hohes Maß an Verbindlichkeit aufweisen, dass verlässliche und belastbare Planungen möglich sind. Schließlich muss es darüber hinaus auch möglich sein, Vorhaben begründet verhindern zu können.

Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung stehen deshalb nicht einzelne Konfliktfelder, sondern die Frage nach den Verfahren, mit Hilfe derer Interessenskonflikte auf gleichberechtigter Grundlage bearbeitet und konstruktiv aufgelöst werden können. Darüber hinaus spielt auch die Frage eine Rolle, wie Öffentlichkeit in solchen Konflikten hergestellt werden kann, welche Rolle also die Medien spielen.

Es diskutieren:

Moderation:
Pitt von Bebenburg, Frankfurter Rundschau

Bildung für nachhaltige Entwicklung in Bayern

24. Juni 2011, Comments (0)

Die Vollversammlung der Vereinten Nationen hat für die Jahre 2005 bis 2014 die Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgerufen. In diesem Zusammenhang legt die bayerische Staatsregierung ihren Aktionsplan „Bildung für nachhaltige Entwicklung in Bayern“ auf. Einen Schwerpunkt bildet hier die Umweltbildung. Zentrales Instrument ist die Vernetzung von staatlichen und nichtstaatlichen Initiativen und Bildungsträgern – sowohl in der Erwachsenen- als auch in der Jugendbildung. Neben aktuellen Handlungsfeldern werden auch mittel- bis langfristige Perspektiven, z.B. im Bereich der frühkindlichen und Schulbildung aufgezeigt.

Erstellt von:
Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit

Zum Aktionsplan (PDF, 3,3MB)

Kalender