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Artikel getagged mit ‘Green IT’

Tagesspiegel: Carsharing jetzt auch bei Taxis

17. Dezember 2012, Comments (0)

Junge Berliner Tüftler arbeiten an einer Taxi-App, bei der sich im Internet mehrere User zusammenschließen können, um ein Taxi gemeinsam zu nutzen. Insbesondere auf stark frequentierten Strecken, beispielsweise zum Bahnhof, Flughafen oder Partylocation verspricht die Vernetzung und Kostenteilung ein Erfolg zu werden.

Artikel: Carsharing jetzt auch bei Taxis

 

Green IT als Klimaretter? Wie man den Stromverbrauch in Rechenzentren und am Heimcomputer nachhaltig senken kann

21. November 2011, Comments (0)

Autor: Norbert Krause

Auf der Tagung „Green IT – Innovationen für die Zukunft“ wurde an der FH Nordhausen diskutiert, wie die IT-Branche ökologischer und nachhaltiger werden kann. Die Tagung fand im Rahmen der bundesweiten Green-New-Deal Debatten der Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit dem Nordhäuser Energieforum statt.

Auch wenn es den Wenigsten bewusst ist: Das Internet verbraucht Strom! Riesige Rechenzentren bilden den realen Hintergrund des virtuellen Netzes. 260 Millionen Watt verbraucht allein Google weltweit: Das entspricht in etwa einem Viertel der Leistung eines Atomkraftwerks. Der dafür benötigte Strom kommt dabei meist aus fossilen Quellen: Etwa 1,5 Millionen Tonnen CO2-Emissionen stieß allein Google im Jahr 2010 aus. Doch damit steht Google nicht allein da: Alle Rechenzentren weltweit benötigen geschätzt etwa 1,5 Prozent des weltweiten Stromverbrauchs und damit so viel wie 25 Atomkraftwerke produzieren. Bis 2020 könnte sich dieser Wert sogar noch verdreifachen.

Prof. Dr.-Ing. Viktor Wesselak (FH Nordhausen), Björn Ahrens (Green Computing Portal), Elke Bouillon (Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen), Arndt Schelenhaus (FH Nordhausen), Matthias Jendricke (Stadt Nordhausen) und Prof. Dr. Dieter Sell (Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur)

Um das zu verhindern, soll die Effizienz der Rechner und der Rechenzentren gesteigert werden. Die Informationstechnik soll grüner und nachhaltiger werden. Die Bundesregierung hat sich – im Zuge der Reduktion des CO2-Verbrauches – dazu verpflichtet, bis 2013 den durch den IT-Betrieb verursachten Energieverbrauch in der eigenen Verwaltung um 40 Prozent zu senken. Durch Energieeffizienz-Analysen sollen zudem in den Rechenzentren von mittelständischen Unternehmen und auch öffentlichen Verwaltungen Einsparungen von bis zu 20 Prozent erreicht werden. (more…)

Nordhausen: Green IT. Innovationen für die Zukunft

13. Oktober 2011, Comments (1)

2. November 2011, 13.00h
Audimax, Fachhochschule Nordhausen

Der jährliche CO2-Ausstoß der Informations- und Kommunikationstechnologie entspricht in etwa dem Niveau von 320 Millionen Kleinwagen. Wichtigster Treiber für den rapiden Anstieg des weltweiten Stromverbrauchs von Rechenzentren ist vor allem die global rasant steigende Nutzung internetbasierter Dienste mit jährlichen Wachstumsraten von 34 Prozent, z.B. für den Warenhandel und -verkauf sowie für die Kommunikation und Informationsgewinnung. Hinzu kommen die Zunahme der IT-unterstützten Zusammenarbeit von weltweit verteilten Expertenteams und die Steuerung globaler Unternehmensnetzwerke auf Basis von
Internettechnologien. Ganz konkret bedeutet das einen immer höheren Stromverbrauch für Hardwarebetrieb und -kühlung.

Durch eine konsequente Umsetzung von bereits bekannten Energiesparkonzepten könnte die IT ihren eigenen CO2-Ausstoß halbieren. Die wichtigsten Maßnahmen dazu sind die Reduktion der physischen Server durch die Virtualisierung und Harmonisierung von Anwendungen. Da Server meist nur weniger als ein Drittel ausgelastet sind, würde dies allein in Deutschland eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes um etwa fünf Millionen Tonnen pro Jahr bedeuten. Durch energieeffiziente Kühllösungen für bestehende Systeme und ein optimiertes Gebäudedesign für zukünftige Rechenzentren könnten etwa eine Million Tonnen CO2 gespart werden. Green IT bedeutet zudem den Einsatz energieeffizienter Hardware und unter Umständen auch ein Auslagern von Hardware und Betrieb an energieeffiziente Dienstleister, die Leerkapazitäten besser auslasten können. Durch dies Maßnahmen ließe sich der CO2-Ausstoß um weitere vier Millionen Tonnen pro Jahr
reduzieren.

Für die IT gibt es die Chance, die CO2-Strategie eines Unternehmens aktiv mit zu gestalten und alle Bereiche des Kerngeschäfts mit IT-unterstützten Innovationen zur CO2-Reduktion zu unterstützen.

Die Veranstaltung widmet sich zukunftsweisenden Strategien der IT-Branche, zeigt Beispiele für den Hard- und Softwarebereich sowohl für Unternehmen, Kommunen, Institutionen als auch für den privaten Verbraucher.

Programm

13:00 Uhr Begrüßung und Einführung
Film der Heinrich-Böll-Stiftung: Green New Deal – Wege zu einer nachhaltigen Produktion

Dr. Marco Schrul, Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen

13:20 Uhr Green IT – die Modernisierung der IT in der Stadtverwaltung Nordhausen, Preisträger beim Projekt Klimaschutzkommune

Gerd Kruse, Stadt Nordhausen

13:50 Uhr Green IT – Energieeffizienz als Gebot der Stunde

Florian König, BITKOM e.V.

14:20 Uhr Green Computing Portal

Björn Ahrens, Green Computing Portal, Ahrens+Kontos GbR

14:50 Uhr Beispiele und Potenziale von Green IT

Steffen Holzmann, Deutsche Umwelthilfe

15:20 Uhr Green IT in Rechenzentren und IT-Umgebungen

Ralph Wölpert, Leiter Systemberater Planung, Rittal GmbH&Co. KG

16:20 Uhr Round table Gespräche
17:00 Uhr Pause mit Imbiss
18:00 Uhr Politischer Salon: Green IT als Klimaretter?

Prof. Dr.-Ing. Viktor Wesselak, FH Nordhausen
OB Barbara Rinke, Stadt Nordhausen
Steffen Holzmann, Deutsche Umwelthilfe
Prof. Dr. Dieter Sell, Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur
Elke Bouillon, Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen

Moderation: Arndt Schelenhaus, Pressesprecher der FH Nordhausen

Un Anmeldung wird gebeten unter info(at)boell-thueringen.de

Die Veranstaltung wird klimaneutral und mit fair gehandelten Produkten durchgeführt. Dieser Workshop findet im Rahmen des Nordhäuser Energieforums statt.

Eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen e.V. in Kooperation mit der Fachhochschule Nordhausen, der Verbraucherzentrale Thüringen, Stadt Nordhausen und Landkreis Nordhausen.

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