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Kongress Maschinenfrühling: Mobilität der Zukunft

25. Juni 2013, Comments (0)

dokumentation-maschinenfruehling284px Im Rahmen der Konferenz „Maschinenfrühling – Innovationen für ein besseres Morgen“ (07.06.2013) wurde auch über die Zukunft der Mobilität und die Chance technischer Innovationen im Fahrzeugbau diskutiert. Eine Zusammenfassung des Podiums von Jelena Nikolic:

Was mit einer sauberen Mobilität noch in die Gänge kommt

Die Schlacht um die Mobilität der Zukunft wird sich voraussichtlich in ländlichen Räumen entscheiden. Schließlich sind Konzepte zu einem nachhaltigen ÖPNV oder Carsharing in Städten viel leichter umzusetzen. „Noch geht die rechtliche Rahmensetzung in eine falsche Richtung“, moniert der Verkehrswissenschaftler und begeisterte Fußgänger Heiner Monheim: „In der Stadtplanung landen wir immer bei mehr Autoverkehr.“

Eine Welt mit weniger Autos mag sich Wolfgang Steiger, zuständig für den Geschäftsbereich Zukunftstechnologien bei Volkswagen, nicht wirklich vorstellen. Die Automobilindustrie sei schon jetzt mit den Effizienzvorgaben für neu zugelassene PKW im globalen Kampf um Marktanteile arg strapaziert. Machbar sei aber eine „Effizienzsteigerung bei der konventionellen Brennstofftechnik und der Elektrifizierung des Verkehrs“.

Wie nachhaltig und sozial verträglich die Konzepte für die Elektrifizierung des Verkehrs wirklich sind, bleibt fraglich. Im ÖPNV haben etwa Elektrobusse, gespeist mit erneuerbarem Strom, reale Zukunftsaussichten – vorausgesetzt die öffentliche Hand investiert. 2014 kommen 14 neue Elektro-Autos auf den Markt. Und da die Abnehmer fehlen, sind Kaufprämien und Steuerabschreibungsmodelle im Gespräch, um die teuren Hybride und Plug-Ins abzusetzen. Was jedoch aus den Beschäftigten der konventionellen Automobilindustrie werden soll, die keine Zukunft im Markt der Elektromobilität haben, dieser Frage müssen wir uns ebenfalls stellen, erklärt Berthold Huber, Erster Vorsitzender der IG Metall. Er fordert einen „sozial-ökologischen New Deal“, der die strukturellen Probleme in Industriezweigen löst und Beteiligungsprozesse organisiert, damit „technologische Innovationen auch sozialverträglich umgesetzt“ werden. Eine gigantische Aufgabe, die Gewerkschaften und Betriebsräte nicht allein werden lösen können.

Audio Beitrag von Marten Hahn:

Buchvorstellung und Gespräch: Intelligent Wachsen – Die grüne Revolution

26. Februar 2013, Comments (0)

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Do. 14. März 2013, 20h

Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, Berlin-Mitte

Ein Livestream wird eingerichtet www.boell.de/stream

 

 

 

 

Einführung Ralf Fücks

anschließend Gespräch mit

Renate Künast, MdB
Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen

Klaus Töpfer
Gründungsdirektor Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS)

Eric Schweitzer
Vorstandsvorsitzender Alba, designierter Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK)

Moderation:
Alexandra Borchardt
Chefin vom Dienst Süddeutsche Zeitung

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

Buch: Intelligent Wachsen – Die grüne Revolution

26. Februar 2013, Comments (0)

Fuecks_Intelligent_wachsen_P04DEF.inddWie vermeiden wir den ökologischen Kollaps einer Welt mit bald 9 Milliarden Menschen? Wenn „weiter so“ ins Desaster führt und der Ruf nach Verzicht hilflos bleibt – was ist dann die Alternative?

Ralf Fücks skizziert die Umrisse einer grünen industriellen Revolution:  vom ökologischen Raubbau zum ‚Wachsen mit der Natur‘. Es geht um den Aufbruch in eine ökologische Moderne, die an der Idee des Fortschritts festhält und sie neu erzählt. Die Konturen einer neuen Produktionsweise tauchen bereits am Horizont auf. Sie basiert auf der Kombination menschlicher Kreativität mit den Produktivkräften der Natur. Europa hat das Potential, zum Vorreiter dieser Transformation zu werden.

Ralf Fücks, Intelligent wachsen. Die grüne Revolution
362 Seiten, 22,90 €, ISBN 978-3-446-43484-4, Hanser Verlag

 

Presseschau:

Deutschlandfunk: Deutschland als grüner Revolutionär (25.02.2013)

Franz Alt Buchtip: Die Schönheit der Moderne oder der Gerechtigkeit? Zu einem Buch über die Ökomoderne

SPD Bundestagsfraktion: Auf der Suche nach dem Momentum des Fortschritts (28.02.2013)

Tagesspiegel: Die Grünen und ihr Wachstum (28.02.2013)

Cicero: 12 Thesen für eine grüne Revolution (28.02.2013)

taz: Bescheidenheit ist nicht die Rettung (01.03.2013)

Frankfurter Rundschau/Berliner Zeitung: Der dritte Weg soll grün sein (01.03.2013)

Die Zeit: Wir können auch anders (07.03.2013)

Deutschlandfunk: Wir sind in einer neuen Gründerzeit (26.03.2013)

Wirtschaftswoche: Wachstum – Die Automobilindustrie wird an Bedeutung verlieren (03.04.2013)

Die Welt: Ja, ich bin für einen grünen Ordoliberalismus (10.04.2013)

Solarify: Wachstum neu besehen (10.04.2013)

Radio Bremen – NordwestRadio: Ralf Fücks im Gespräch (14.04.2013)

Badische Zeitung: Europa darf kein Freilichtmuseum werden (15.04.2013)

Berliner Republik: Rezension Intelligent Wachsen (Heft 2/2013)

taz: Grüner Showdown (20.04.2013)

The European: Mach neu, was dich kaputtmacht (24.04.2013)

taz: Er will nicht im Land der Schlafmützen leben (04.05.2013)

Deutschlandfunk: Freie Fahrt für den Ökokapitalismus (27.05.2013)

Gegenblende: Intelligent Wachsen – Die grüne Revolution (27.05.2013)

ChangeX: Vertikalfarmen und Tomatenfische (07.06.2013)

Rhein-Neckar-Zeitung: Anders Wirtschaften „Das alte Modell ist nicht mehr haltbar“ (24.06.2013)

Blätter für deutsche und internationale Politik: Öko-Biedermeier vs. ökologische Moderne (06.08.2013)

Frankfurter Allgemeine Zeitung: Die Zukunft ist nicht Sack und Asche (10.08.2013)

Mainpost: Eine machbare Utopie (03.09.2013)

taz: Ins Scheitern verliebt (10.12.2013)

Allgemeine Zeitung: Nicht mehr, nicht weniger, sondern anders (19.01.2014)

 

Ein Green New Deal für Schleswig-Holstein

21. Dezember 2011, Comments (0)

Autorin: Doris Lorenz, freie Mitarbeiterin der Heinrich-Böll-Stiftung SH

Im Rahmen des 18. Grünen Salons ging es am 23.11.11 in Kiel darum, aus verschiedenen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Perspektiven das Konzept des Green New Deal auf das Land Schleswig-Holstein zu beziehen.

Schleswig-Holstein gilt wahrlich als „Musterländle“ für erneuerbare Energien. Allein deshalb war die Erwartungshaltung an Dr. Tamara Zieschang, Staatssekretärin im CDU-geführten Wirtschaftsministerium groß, dass sie den Ball ‚Green New Deal’ als Steilpass für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung des Landes aufnehmen würde. Dr. Zieschang ging auf diese Herausforderung aber kaum ein. Für sie liegt die Zukunftsperspektive des Landes vor allem im Erhalt und dem Ausbau der Standortqualität: Erreichbarkeit für Güter und Individualverkehr, Qualifikation durch Bildung sowie sichere und bezahlbare Energieversorgung bleiben aus ihrer Sicht die Gewährsträger für das angestrebte  Wirtschaftswachstum.

Auch für Christoph Andreas Leicht, Präsident der IHK Schleswig-Holstein, verbleibt der Fokus der jetzigen und zukünftigen Wirtschaftskraft des Landes auf den drei traditionellen Branchen: Tourismus, Gesundheit und Ernährung. Zwar sei die Branche der erneuerbaren Energien in Schleswig-Holstein in den vergangen Jahren sehr gewachsen. Dies habe aber vor allem mit den Einspeisevergütungen zu tun, die er im Bereich Photovoltaik für überhöht hält. Denn durch die 20-jährige Vergütungsdauer müssten heute noch Milliarden für „veraltete“ Techniken bezahlt werden. (more…)

Kiel: Green New Deal in Schleswig-Holstein

17. November 2011, Comments (0)

Mittwoch, 23.11.2011, 19.00 Uhr
Haus der Nordelbischen Kirche, Gartenstr. 20, 24103 Kiel (Raum 4)

Klimakrise und Endlichkeit der Rohstoffe, Überschuldung der Banken und der öffentlichen Haushalte und drohende Wirtschaftskrise, Armut und sozial gespaltene Gesellschaften …. – die globalen Krisen sind gravierende Herausforderungen für politisch und wirtschaftlich verantwortungsvolles Handeln, auch in Schleswig-Holstein.

Es ist das Phänomen vieler schwerer Aufgaben, dass sie leicht zu beschreiben sind: Eine zukunftsfähige Landespolitik muss ihren Beitrag dazu leisten, mit effizientem Einsatz von Geld, Rohstoffen und regenerativen Energien in Schleswig-Holstein Wohlstand zu sichern und soziale Gerechtigkeit weiter auszubauen und in globaler Perspektive Armut und Umweltzerstörung zu bekämpfen. Damit sind die zentralen Inhalte des Konzepts „Green New Deal“ benannt.

Wir wollen diskutieren, wie diese Ziele in politisches und wirtschaftliches Handeln in Schleswig-Holstein umgesetzt werden können.

Unsere Gäste:

  • Dr. Tamara Zieschang, Staatssekretärin im Wirtschaftministerium
  • Christoph Andreas Leicht, Präsident der IHK Schleswig-Holstein
  • Marlene Löhr, Vorsitzende der Grünen Schleswig-Holstein
  • Dirk Scheelje, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein

Video- und Audiomitschnitte des Kongresses „Green New Deal – die Zukunft beginnt jetzt!“

9. November 2011, Comments (0)

Sie können zwischen den einzelnen Videos auswählen, indem sie auf das graue Symbol links neben dem „+“-Zeichen im Player klicken oder hier auf Youtube anschauen.

Die Panels liegen auch als Audiomitschnitte vor:
Green New Deal Kongress Hamburg by boellstiftung

Und eine Diashow der Veranstaltung gibt es auch.

Video: Partizipation als Erfolgsfaktor von Regierungshandeln

4. November 2011, Comments (0)

Die Regierung hat sich zur Aufgabe gemacht, Baden-Württemberg zum Musterland demokratischer Beteiligung zu machen. Wie geht sie dieses Vorhaben an? Welche Voraussetzungen braucht erfolgreiche Beteiligung auf Landes- und kommunaler Ebene?

Diese Fragen diskutierten wir auf einer Podiumsdiskussion in Stuttgart (Bericht):

Green Economy in Zeiten knapper Kassen

16. September 2011, Comments (0)

Die Schuldenkrise von Bund, Ländern und Kommunen setzt der Ausweitung öffentlicher Investitionen enge Grenzen. Wie kann unter diesen Vorzeichen der Übergang zu einer umweltverträglichen und sozialen Wirtschaft gelingen? Wie sind die nötigen Investitionen zum ökologischen Umbau von Unternehmen und der öffentlichen Infrastruktur zu finanzieren? Welche Rolle können marktwirtschaftliche Instrumente spielen, wie viel Ordnungsrecht ist nötig, welchen Beitrag müssen neue Finanzierungsinstrumente von Banken und die Unternehmen selbst leisten? VertreterInnen aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft diskutieren dazu mit einem interessierten Fachpublikum. Die Ergebnisse der Tagung werden in einer Konferenzbroschüre dokumentiert.
Eine gemeinsame Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung e.V. und UnternehmensGrün e.V.u.a. mit: Prof. Uwe Wagschal, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Matthias W. Send, Vorsitzender der Geschäftsführung NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gGmbH
Reinhard Bütikofer, MdEP, Die Grünen im Europäischen Parlament
Kerstin Andreae, MdB, wirtschaftspolit. Sprecherin Bündnis 90/Die Grünen
Alexander Schwedeler, Geschäftsleiter Triodos Bank N.V. Deutschland
 

Information:   
Ute Brümmer, Referentin Wirtschaft und Soziales,
Email oekologie@boell.de, Telefon 285 34 237

Anmeldung:      
Bitte melden Sie sich bis 19. September über unser elektronisches Anmeldeformular an.

Teilnahmebeitrag:      
50,00 €, erm. 35,00 €. Bitte überweisen Sie bis zum 14.9.2011 auf folgendes Konto:
Heinrich-Böll-Stiftung, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 100 205 00, KtNr. 30 767 01,
Kennwort: KST  140041
Dresdner Bank, BLZ 1208 00 00, Kontonummer 409 77 111 03 Verwendungszweck: KST 140041

Hamburg: Konferenz Green New Deal – Die Zukunft beginnt jetzt!

16. August 2011, Comments (2)

Kongress des Stiftungsverbunds der Heinrich-Böll-Stiftung
Do. 03.11. und Fr. 04.11.2011
Hamburg – Umwelthauptstadt Europas 2011

Programm (PDF)

 

Die Wirtschaft brummt wieder, aber die großen ökologischen und sozialen Fragen bleiben ungelöst: der Klimawandel, die Verknappung natürlicher Ressourcen, die zunehmende Spaltung der Gesellschaft. Die Idee eines „Green New Deal“ gibt eine Antwort auf diese Herausforderungen.

Der Handlungsdruck ist umso größer als Milliarden von Millionen Menschen in Asien, Lateinamerika und Afrika das westliche Wohlstandsniveau anstreben. Wenn wir Wohlstand für alle – in Deutschland wie global – ermöglichen wollen, müssen wir die Industriegesellschaft umbauen und unseren Lebensstil ändern. Wir brauchen eine nachhaltige Form des Wirtschaftens: einen neuen Gesellschaftsvertrag, einen Green New Deal für eine zukunftsfähige Gesellschaft.

Green New Deal, das heißt:

  • Die Ablösung fossiler Brennstoffe wie Öl und Kohle durch erneuerbare Energien, den effizienten Umgang mit knappen Ressourcen und den breiten Einsatz umweltfreundlicher Technologien.
  • Den Umbau der öffentlichen Infrastruktur, massive Investitionen in den Ausbau des öffentlichen Verkehrs und der Stromnetze.
  • Bildungsoffensive mit mehr Geld und Qualität für Kindergärten, Schulen und Hochschulen. Bildung ist der Schlüssel für sozialen Aufstieg, gesellschaftliche Teilhabe und Chancengerechtigkeit.
  • Die Übergänge vom Alten zum Neuen sozial abfedern. Der ökologische Umbau wird Millionen neuer Jobs schaffen. Schon heute arbeiten in Deutschland allein im Bereich der erneuerbaren Energien rund 340.000 Menschen. Eine soziale Grundsicherung für alle sichert ein Leben ohne Armut.

Für diesen Umbau werden alle gebraucht: Unternehmer mit ihrem Know-How und ihrer Finanzkraft; Wissenschaftlerinnen, die neue Technologien entwickeln; Politikerinnen und Politiker, die den Wandel gestalten. Jede und jeder einzelne ist gefragt: Gewerkschaften, Nichtregierungsorganisationen, die Anti-Atom-Bewegung und Bürgerinitiativen.

Es geht um nicht weniger als eine industrielle und gesellschaftliche Revolution. Der Green New Deal zeigt: Es gibt bessere Alternativen.
Green New Deal bedeutet: Wir resignieren nicht vor großen Herausforderungen, sondern brechen in neue Zeiten auf!

Ort:
Stiftung Bürgerhaus Wilhelmsburg
Mengestr. 20
21107 Hamburg

Anmeldung:
Zum Anmeldeformular
Zum Kalendereintrag bei Boell.de

Programm:
Programm_GND_2011-11.pdf

Verbesserte Abschätzung des in Baden- Württemberg wirksamen Investitionsimpulses durch die Förderung Erneuerbarer Energien

23. Juni 2011, Comments (0)

Die vorliegende Studie untersucht die Bruttobeschäftigungseffekte durch den Ausbau und Betrieb von Anlagen zur Energiegewinnung aus Erneuerbaren Energien in Baden-Württemberg. Zunächst findet sich eine Analyse der Beschäftigungssituation in 2008. Die Investitionsimpulse, aufgeschlüsselt nach Technologien/Branchen, werden über den Zeitraum der Betrachtung bis 2020 abgeschätzt. So kommt die Studie zu dem Schluss, das zwischen 2009 und 2020 insgesamt 100.000 Vollbeschäftigungsjahre mit dem Erreichen der Ziele des Energiekonzepts 2020 verbunden sind. An dieser Stelle sei noch einmal darauf hingewisen, das es sich dabei um ein Bruttobeschäftigungsvolumen handelt.

Erstellt von: Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW), Stuttgart

In Auftrag gegeben von: Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

Zur Studie (PDF, 381KB)

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