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Auf dem Weg zu einer grünen Chemieindustrie

2. Dezember 2011, Comments (0)

In den Fränkischen Nachrichten ist ein ausführlicher Artikel über die Veranstaltung “Grüne Chemieindustrie – Chancen für eine ressourceneffiziente Entwicklung am Standort Deutschland” erschienen.

Mobilität im Umbruch

17. November 2011, Comments (0)

Autor: Michael Walther, Stadt- und Verkehrsgeograf und Vorstandsreferent in der Heinrich-Böll-Stiftung

Die fossilen Energieträger reichen nicht aus, um die Mobilitätsansprüche einer wachsenden Weltbevölkerung zu befriedigen. Darüber hinaus besteht gesellschaftlicher Konsenz, dass eine Kompensation des Treibstoffs Öl erforderlich ist, um eine CO2- neutrale Mobiltät zu gewährleisten. Doch über die Instrumente und Wege zu einer nachhaltigen Mobilität wird gestritten. Ist das Automobil als Verkehrsmittel noch zeitgemäß? Welche Auswirkungen hat ein Transformationsprozess der Automobilindustrie in Deutschland auf Arbeitsplätz und Wohlstand? Welche politischen Weichenstellungen sind notwendig, um den Fehlentwicklungen der vergangenen Dekaden entgegenzuwirken? Über diese Fragen diskutierten Prof. Knoflader, Universität Wien und Dr. Prätorius, Konzernbeauftragter für gesellschaftliche Verantwortung und Nachhaltigkeit bei Volkswagen. Der Wissenschaftssalon „Mobilität ohne Zukunft“, an dem zahlreiche Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Verbänden und Politik in Hannover am 15.11.2011 teilnahmen, wurde von Ulrike Hermann moderiert. Sie ist Wirtschaftskorrespondentin der taz.

Kostenintensive Infrastruktur
Der Infrastrukturausbau einerseits sowie die technischen Entwicklungen andererseits ermöglichen uns heute eine enorme Mobilität. (weiterlesen…)

Dem Wachstum eine andere Richtung geben

9. November 2011, Comments (0)

Green New Deal – Deutschland als Blaupause ökologischer Transformation 
Hamburg, 03. November 2011

Autor: Stephan Depping, Politologe und freier Mitarbeiter der Heinrich-Böll-Stiftung

Wie können die drei Großkrisen unserer Zeit – die ökologische Krise, die soziale Krise und die Weltwirtschaftskrise – gemeistert werden? Als Antwort auf diese Frage wurde das Konzept eines Green New Deal entwickelt. Es bringt die ökologische Transformation der Industrie zusammen mit der umfassenden Regulierung der Finanzmärkte und einem neuen sozialem Ausgleich.

Das Auftaktpodium des Kongresses Green New Deal – Die Zukunft beginnt jetzt! fragte danach, ob und wie die ökologische Transformation gegenwärtig in Unternehmen, in Gewerkschaften und in der Politik realisiert wird. Es diskutierten Dr. Martin Allespach, Leiter des Funktionsbereichs Grundsatzfragen und Gesellschaftspolitik beim Vorstand der IG Metall, Dr. Gerhard Prätorius, Leiter Koordination CSR und Nachhaltigkeit der Volkswagen AG, sowie Eveline Lemke, die in Rheinland-Pfalz grüne Ministerin für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung ist. Uwe Jean Heuser moderierte die Debatte. Er leitet das Wirtschaftsressort der ZEIT.

Der Klimawandel wartet nicht
Grundsätzlich bewerteten die Diskutant/innen die Idee eines Green New Deal positiv. Die große Stärke des Konzepts liege darin, so Gerhard Prätorius, den Ausgleich zwischen Ökonomie, Ökologie und dem Sozialen zu erzwingen. (weiterlesen…)

Klimarelevanz und Energieeffizienz der Abfallwirtschaft in Sachsen

30. Mai 2011, Comments (0)

Die vorliegende Studie untersucht die klimarelevanten Auswirkungen der Abfallwirtschaft im Freistaat Sachsen. Insgesamt zeigt sich dabei ein positives Bild: So sanken die Emissionen, gemessen in CO2-Äquivalent, im Jahr 2007 um beachtliche 15%. Handlungsbedarf sehen die Autoren aber noch bei dem Wirkungsgrad von Abfallverwertungsanlagen: So erreichen Müllverbrennungsanlagen etwa 20% – durch eine zumindest teilweise Kraft-Wärme-Kopplung ließe sich dieser Wert nahezu verdoppeln. Großes Potenzial liegt auch noch im Bereich der Bioabfälle: Nur ca. 1,5% der Stoffmenge werden einem Vergärungsprozess zugeführt.

 

 

 

Erstellt von:
BIWA Consult GbR, Freiberg
BZL Kommunikation und Projektsteuerung GmBH, Oyten
Prof. Manfred Born, TU Bergakademie Freiberg

 
In Auftrag gegeben von:
Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

 

Zur Studie (PDF, 1,4MB)

Zur Lage der Regenerativen Energiewirtschaft in Nordrhein-Westfalen 2009

24. Mai 2011, Comments (0)

Das vorliegende Gutachten versucht ein Monitoring der regenerativen Energiewirtschaft in Nordrhein-Westfalen. Fokus der Untersuchung sind dabei industriewirtschaftliche Effekte – zuallererst Umsatz- und Beschäftigtenzahlen. In diesem Zusammenhang wird deutlich, dass die Geschäftslage der Unternehmen im Bereich der regenerativen Energiewirtschaft deutlich positiver empfunden wird als die Allgemeine Geschäftslage. Anschließend werden denkbare politische Handlungsoptionen aufgezeigt, um die Nordrhein-Westfälischen Klimaschutzziele, aber auch eine funktionierende Energieversorgung zu gewährleisten.

 

 

 

 

Erstellt von:

Internationales Wirtschaftsforum Regenerative Energien

In Auftrag gegeben von:

Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen

 

 

Zum Gutachten (PDF, 1,4MB)

Analyse eines Ausbaus der Kraft-Wärme-Kopplung in Saarbrücken

27. April 2011, Comments (0)

Die vorliegende Studie untersucht das Potenzial und die Wirtschaftlichkeit eines umfangreichen Ausbaus der Kraft-Wärme-Kopplung. Hierbei zeigt sich, dass die Einsparpotenziale zum Teil erheblich sind: Bei maximalem Ausbau lassen sich allein in Saarbrücken ca. 47.000t CO2 jährlich einsparen. Untersucht wird auch die Wirtschaftlichkeit verschiedener Ausbauvarianten – dabei zeigt sich das jede der vier diskutierten Varianten – so die Autoren – die Kriterien für wirtschaftlich sinnvolle Investitionen erfüllt. Mittelfristig prognostiziert die Studie eine abnehmende Bedeutung von Kohlekraftwerken, stattdessen kommt dem Gas als Energieträger auf absehbare Zeit eine große Bedeutung zu – nicht unproblematisch aufgrund der noch immer geringen Wirkungsgrade. Die Studie kommt zu dem Schluss das der Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung unter ökonomischen, ökologischen und energiewirtschaftlichen Gesichtspunkten unbedingt zu empfehlen ist.

 

Erstellt von:

Institut für Zukunftsenergiesysteme gGmbH, Saarbrücken

 

In Auftrag gegeben von:

Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft Saarbrücken mbH

 

Zur Studie (PDF, 700KB)

Cleantech – Wege zu einer nachhaltigen industriellen Produktion

13. April 2011, Comments (0)

Di, 3. Mai 2011, 16 bis 21 Uhr
Haus der Natur, Lindenstraße 34, 14467 Potsdam

Die Wirtschaft brummt wieder, doch die grundsätzlichen ökologischen Fragen bleiben ungelöst. Eine weltweit steigende Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen steht einem endlichen Angebot an natürlichen Ressourcen und der Notwendigkeit der Klimaschonung gegenüber. Die Idee eines «Green New Deal» gibt Antwort auf diese Herausforderungen. Es gilt ökologische und ökonomische Aspekte im nachhaltigen Wirtschaften zu vereinen.

Welche Rolle spielt Cleantech dabei, der immer wichtiger werdende Wirtschaftsbereich der sauberen Technologien? Wann ist überhaupt ”sauber” wirklich ”sauber” und sind es allein technische Innovationen, die die Wende bringen oder bedarf es mehr? Wie kann nachhaltige Produktion ganz praktisch aussehen? Welche politische Unterstützung braucht es für eine ökologische Transformation der Wirtschaft? Wie kann die Wirtschaft vor Ort ökologisiert werden und welche Chancen ergeben sich daraus besonders für Brandenburg?

Programm
16.00 Impulse: Wie kann nachhaltige industrielle Produktion aussehen?
Impulse und Diskussion mit:
Justus Geibler, Wupperthalinstitut für Klima, Umwelt, Energie (Projektleiter Arbeitsgruppe nachhaltiges Konsumieren und Produzieren)
Tanja Scheelhaase, EPEA internationale Umweltforschung
Martin Jendrischik, Gründer und Chefredakteur cleanthinking.de
Mona Ohlendorf, Trigema

18.00 Pause

18.30 Wege: Wie kann die Politik Cleantech auf den Weg helfen?
Diskussion mit:
Fritz Kuhn, MdB Bündnis 90/Die Grünen
Henning Heidemanns, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten Brandenburg (angefragt)
Dieter Sell, Leiter der Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur
Vanessa Hübner, Berliner Energieagentur GmbH, Projektkoordination „Buy Smart”

Um Anmeldung unter anmeldung@boell-brandenburg.de oder per Fax 0331-200578-20 wird gebeten.

Die Veranstaltung bildet den Auftakt zu einer bundesweiten Debattenreihe zu Innovationen und Unternehmen im «Green New Deal», die im Rahmen des «Green New Deal»-Projekts des Stiftungsverbundes der Heinrich-Böll-Stiftungen stattfindet.

Eine Veranstaltung der Heinrich Böll Stiftung Brandenburg

Zukunftsfelder Greentech im Maschinen- und Anlagenbau in Baden-Württemberg

18. Februar 2011, Comments (0)

Mo, 28. Februar 2011, 18 – 20 Uhr
Reutlingen; Umweltbildungszentrum Listhof

Anfahrt: Friedrich-List-Hof 1, an der L 383 Richtung Gönningen; Bus Linie 5 Richtung Gönningen, Haltestelle Roßwasen (ca. 500 m bis zum Listhof).

Energie- und Ressourceneffizienz von Produkten und im Produktionsprozess gewinnen zunehmend an Bedeutung. Energie- und Ressourceneffizienz, erneuerbare Energien, nachhaltige Mobilität, Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Wasserwirtschaft sind Schlüsselbegriffe. Für entsprechende neue Technologien ist der Maschinen- und Anlagenbau ein zentrales Innovationszentrum der industriellen Produktion. Wie positioniert sich diese für Baden-Württemberg so wichtige Branche?

Umwelt- und Klimaschutz bestimmen maßgeblich die Zukunftsmärkte und damit die Wettbewerbsfähigkeit. Wie richten sich Unternehmen darauf ein?

Nachhaltige Unternehmensführung etabliert sich immer mehr zu einer Schlüsselkompetenz in Unternehmen. Wie kommen Hochschulen diesen Anforderungen nach?

Energieproduktivität konnte seit Anfang der 1990er Jahre um 20 % gesteigert werden. Um das Ziel einer Verdoppelung bis 2020 zu erreichen, sind jedoch weitere Anstrengungen nötig. Welche politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen braucht ein nachhaltiger Umbau der industriellen Produktion?

Potenziale von Greentech für den Maschinenbau. Energieeffizienz, Erneuerbare Energien, Elektromobilität als Chance und Herausforderung.
Dr. Jürgen Dispan, IMU Institut Stuttgart, Autor der Studie „Greentech im Maschinen- und Anlagenbau Baden-Württembergs“

Greentech-Produkte – Engagement und Leistung aufgezeigt am Beispiel der Bosch-Gruppe
Bernhard Schwager, Leiter der Geschäftsstelle Nachhaltigkeit bei Bosch, Stuttgart

Management-Herausforderung: Ressourceneffizienz
Prof. Dr. Mario Schmidt, Professor für ökologische Unternehmensführung an der Hochschule Pforzheim

Rahmenbedingungen und politische Steuerungsmöglichkeiten
Thomas Poreski, Landtagskandidat Bündnis 90/Die Grünen, Reutlingen

Gesprächsleitung
Annette Goerlich, Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg e.V.

Eine Veranstaltung der Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg e.V.

Green New Deal für die Chemieindustrie?

18. November 2010, Comments (1)

Probleme – Chancen – Perspektiven

Wer aus der Umweltbewegung kommt und vielleicht schon ein bisschen älter ist, der denkt beim Wort “Chemieindustrie” bestimmt an Seveso, Bhopal oder Sandoz. Katastrophale Chemieunfälle dieser Art hat es glücklicherweise in der jüngeren Vergangenheit nicht mehr gegeben – und auch ansonsten scheint die chemische Industrie die Zeichen der Zeit erkannt zu haben. Das war jedenfalls der Eindruck, den eine Diskussion der Petra-Kelly-Stiftung in Burghausen inmitten des südostbayerischen “Chemiedreiecks” vermittelte.

Dass sich die alten “Frontstellungen” weitgehend aufgelöst haben, das zeigte auch Carl-Otto Gensch vom Öko-Institut in Freiburg in seinem einleitenden Vortrag (Präsentation als PDF-Datei hier zum Herunterladen) auf. Zwar tragen Produkte der chemischen Industrie weiterhin zur Schadstoffproblematik bei, z.B. die halogenorganischen Verbindungen oder auch hormonell wirksame Umweltchemikalien wie Bisphenol A. Und auch der hohe Energieverbrauch der Chemiebetriebe sei nach wie vor ein Problem für den Klimaschutz. (weiterlesen…)

Rückblick: Debattenreihe "Die grüne industrielle Transformation"

26. Oktober 2010, Comments (0)

Wege zur grünen industriellen Transformation sowie Hindernisse auf diesem Weg diskutierten die Heinrich-Böll-Stiftungen in drei Veranstaltungen in Köln unter dem Titel “Die grüne industrielle Revolution bricht an”, in Eisenach zum Thema “Wege aus der Doppelkrise: Die Zukunft der Automobilindustrie” und in Potsdam unter der Überschrift “Energiewende innovativ und sozial gestalten: Neue Energiekonzepte und regionale Wertschöpfung”. Den roten Faden durch die Veranstaltungsreihe zog Ulrike Herrmann, taz.

Bei der Auftaktveranstaltung in Köln stand die Frage nach den zentralen industriepolitischen Weichenstellungen zu einer grünen industriellen Revolution im Mittelpunkt. Welche Erwartungen hat die Industrie an die Politik, und wie kann die Politik Anreize und Rahmenbedingungen für den Wandel schaffen? Diese Fragen diskutieren Reinhard Bütikofer, MdEP, Bündnis 90/Die Grünen, Carl-Otto Gensch, Öko-Institut e.V. und Mitautor der Studie “Sustainable Industrial Policy: Governing the Green Revolution”, und Hendrik Biebeler, Institut der deutschen Wirtschaft. Es wurde betont, wie wichtig die Schaffung von geeigneten Rahmenbedingungen für die industrielle Transformation sei. Dabei gehe es darum, Bedingungen zu schaffen, damit die Gesellschaft den Wandel mittrage und voranbringe – zumal von einer industriellen Transformation nicht alle gleichermaßen profitieren würden. Als mögliche Steuerungsmechanismen wurden u. a. die Bereiche Standardsetzung, Verbote von nicht effizienten Produkten, Vergabe von Fördermitteln/Subventionen sowie Förderung von Forschung- und Entwicklung nach Nachhaltigkeitskriterien, Öko-Labelling, aber auch der Emissionshandel diskutiert. Dabei kritisierte Bütikofer die Bundesregierung, die sich auf europäischer Ebene erst als Klimaretterin gab, dann aber die Erwartungen in keiner Weise erfüllte, sondern inzwischen eher einen Bremsklotz darstelle.
[youtube width="580" height="356"]http://www.youtube.com/watch?v=Ii9CsCpWos8[/youtube]
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Kalender

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Green New Deal – Investieren in die Zukunft

Die Heinrich-Böll-Stiftungen bieten ein Forum für Vernetzung und Auseinandersetzung mit dem Ziel, Ökologie und Ökonomie zusammen zu denken und das ökonomische Handeln an gesellschaftlicher und globaler Verantwortung auszurichten.

Hier dokumentieren wir unsere Konferenz "Great Transformation", die Debattenreihen in Kurzvideos, Zusammenfassungen der Vor-Ort-Veranstaltungen und konkrete Beispiele für einen Grünen New Deal.

Außerdem finden Sie hier einen Überblick über das Verbundprojekt sowie Sachtexte zum Hintergrund des Green New Deal.

Video

Dossier

Ein umfangreiches Dossier mit Studien, Hintergrundberichten und Positionen zum Thema finden sie auf deutsch und englisch auf boell.de.

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