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Kongress: Auto 3.0 – Die Zukunft der Automobilindustrie

27. November 2012, Comments (16)

Dokumentation
Heinrich-Böll-Stiftung und Verband der Automobilindustrie (VDA)

Dokumentation Auto 3.0 – Die Zukunft der Automobilindustrie

Do. 31.01. und Fr. 01.02.2013 in Berlin

Die Automobilindustrie ist eine tragende Säule der deutschen Wirtschaft. Sie stellt über 720.000 Arbeitsplätze in Deutschland und verfügt über den höchsten Forschungs- und Entwicklungsetat der Industrie. Dabei ist die Automobilindustrie global aufgestellt. Drei von vier in Deutschland gebauten Autos werden exportiert, zudem produziert die Automobilindustrie auch im Ausland, besonders in den Wachstumsregionen wie China, Brasilien oder USA. Somit beeinflusst die Nachfrage dieser Regionen die Produktentwicklung ebenso wie Deutschland und Europa. Gleichzeitig ist der Verkehrssektor ein großer Energieverbraucher; Effizienzgewinne durch die Einführung neuer Technologien werden durch steigende Mobilität und Transport weltweit überkompensiert.

Angesichts der Herausforderungen des Klimawandels und der Entwicklung der Rohstoffpreise ist die Reduzierung der Ressourcen- und Energieverbräuche sowie der Emissionen in allen Phasen des Produktlebenszyklus eine zentrale Aufgabe der Automobilindustrie. Dieser Prozess der Automobilproduktion muss von den richtigen politischen Leitplanken flankiert werden, die den Erfordernissen des Umwelt- und Klimaschutzes gerecht werden: das Auto muss noch effizienter und nachhaltiger werden. Ambitionierte Ziele sind verbindlich und für alle Seiten verlässlich zu verankern. Zugleich sind Wettbewerbsfähigkeit, Wertschöpfung und Arbeitsplätze in der Bundesrepublik zu halten. Dieses Spannungsfeld auszuloten ist das Ziel der gemeinsamen Tagung zwischen der Heinrich-Böll-Stiftung und dem Verband der Automobilindustrie.

Programm

Gemeinsame Presseerklärung von VDA und Heinrich-Böll-Stiftung

Eröffnungsrede Ralf Fücks, Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung

Berichterstattung:

Die Welt: Annäherung aus zwei Welten – Kongress des VDA und der Böll-Stiftung (31.01.2013)

Deutschlandfunk: Gedanken über die Zukunft der Automobilbranchen (01.02.2013)

handwerkermarkt.de: Automobilindustrie könnte CO2-Emissionen gegen Null reduzieren (31.01.2013)

motor-exclusive.de: Diskussion über die Zukunft der Mobilität (31.01.2013)

Focus Online: Annäherung aus zwei Welten (31.01.2013)

Motorzeitung.de: Von ideologischen Gräben und Brückenbauern (04.02.2013)

eurotransport.de: Dialog über die Zukunft des Autos (06.02.2013)

business-panorama.de: Viel Lärm um den Krach (07.02.2013)

Deutsche Welle: Auf der Suche nach dem Auto von morgen (10.02.2013)

 

 

Studie: Vom Erz zum Auto

27. November 2012, Comments (0)

Die gemeinsame Studie von Misereor, Brot für die Welt und Global Policy Forum Europe stellt exemplarisch an der Automobilindustrie die „Corporate Social Responebility“ in Staaten des globalen Südens auf. Unternehmen, die Rohstoffe in großen Mengen nachfragen, haben Verantwortung für die Abbau- und Verarbeitungsbedingungen zu tragen. Die bisherigen Maßnahmen der Staaten und Unternehmen , so die Studie, reichen nicht aus.

Studie: Vom Erz zum Auto

Auf dem Weg zu einer grünen Chemieindustrie

2. Dezember 2011, Comments (0)

In den Fränkischen Nachrichten ist ein ausführlicher Artikel über die Veranstaltung „Grüne Chemieindustrie – Chancen für eine ressourceneffiziente Entwicklung am Standort Deutschland“ erschienen.

Mobilität im Umbruch

17. November 2011, Comments (0)

Autor: Michael Walther, Stadt- und Verkehrsgeograf und Vorstandsreferent in der Heinrich-Böll-Stiftung

Die fossilen Energieträger reichen nicht aus, um die Mobilitätsansprüche einer wachsenden Weltbevölkerung zu befriedigen. Darüber hinaus besteht gesellschaftlicher Konsenz, dass eine Kompensation des Treibstoffs Öl erforderlich ist, um eine CO2- neutrale Mobiltät zu gewährleisten. Doch über die Instrumente und Wege zu einer nachhaltigen Mobilität wird gestritten. Ist das Automobil als Verkehrsmittel noch zeitgemäß? Welche Auswirkungen hat ein Transformationsprozess der Automobilindustrie in Deutschland auf Arbeitsplätz und Wohlstand? Welche politischen Weichenstellungen sind notwendig, um den Fehlentwicklungen der vergangenen Dekaden entgegenzuwirken? Über diese Fragen diskutierten Prof. Knoflader, Universität Wien und Dr. Prätorius, Konzernbeauftragter für gesellschaftliche Verantwortung und Nachhaltigkeit bei Volkswagen. Der Wissenschaftssalon „Mobilität ohne Zukunft“, an dem zahlreiche Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Verbänden und Politik in Hannover am 15.11.2011 teilnahmen, wurde von Ulrike Hermann moderiert. Sie ist Wirtschaftskorrespondentin der taz.

Kostenintensive Infrastruktur
Der Infrastrukturausbau einerseits sowie die technischen Entwicklungen andererseits ermöglichen uns heute eine enorme Mobilität. (more…)

Dem Wachstum eine andere Richtung geben

9. November 2011, Comments (0)

Green New Deal – Deutschland als Blaupause ökologischer Transformation 
Hamburg, 03. November 2011

Autor: Stephan Depping, Politologe und freier Mitarbeiter der Heinrich-Böll-Stiftung

Wie können die drei Großkrisen unserer Zeit – die ökologische Krise, die soziale Krise und die Weltwirtschaftskrise – gemeistert werden? Als Antwort auf diese Frage wurde das Konzept eines Green New Deal entwickelt. Es bringt die ökologische Transformation der Industrie zusammen mit der umfassenden Regulierung der Finanzmärkte und einem neuen sozialem Ausgleich.

Das Auftaktpodium des Kongresses Green New Deal – Die Zukunft beginnt jetzt! fragte danach, ob und wie die ökologische Transformation gegenwärtig in Unternehmen, in Gewerkschaften und in der Politik realisiert wird. Es diskutierten Dr. Martin Allespach, Leiter des Funktionsbereichs Grundsatzfragen und Gesellschaftspolitik beim Vorstand der IG Metall, Dr. Gerhard Prätorius, Leiter Koordination CSR und Nachhaltigkeit der Volkswagen AG, sowie Eveline Lemke, die in Rheinland-Pfalz grüne Ministerin für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung ist. Uwe Jean Heuser moderierte die Debatte. Er leitet das Wirtschaftsressort der ZEIT.

Der Klimawandel wartet nicht
Grundsätzlich bewerteten die Diskutant/innen die Idee eines Green New Deal positiv. Die große Stärke des Konzepts liege darin, so Gerhard Prätorius, den Ausgleich zwischen Ökonomie, Ökologie und dem Sozialen zu erzwingen. (more…)

Klimarelevanz und Energieeffizienz der Abfallwirtschaft in Sachsen

30. Mai 2011, Comments (0)

Die vorliegende Studie untersucht die klimarelevanten Auswirkungen der Abfallwirtschaft im Freistaat Sachsen. Insgesamt zeigt sich dabei ein positives Bild: So sanken die Emissionen, gemessen in CO2-Äquivalent, im Jahr 2007 um beachtliche 15%. Handlungsbedarf sehen die Autoren aber noch bei dem Wirkungsgrad von Abfallverwertungsanlagen: So erreichen Müllverbrennungsanlagen etwa 20% – durch eine zumindest teilweise Kraft-Wärme-Kopplung ließe sich dieser Wert nahezu verdoppeln. Großes Potenzial liegt auch noch im Bereich der Bioabfälle: Nur ca. 1,5% der Stoffmenge werden einem Vergärungsprozess zugeführt.

 

 

 

Erstellt von:
BIWA Consult GbR, Freiberg
BZL Kommunikation und Projektsteuerung GmBH, Oyten
Prof. Manfred Born, TU Bergakademie Freiberg

 
In Auftrag gegeben von:
Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

 

Zur Studie (PDF, 1,4MB)

Zur Lage der Regenerativen Energiewirtschaft in Nordrhein-Westfalen 2009

24. Mai 2011, Comments (0)

Das vorliegende Gutachten versucht ein Monitoring der regenerativen Energiewirtschaft in Nordrhein-Westfalen. Fokus der Untersuchung sind dabei industriewirtschaftliche Effekte – zuallererst Umsatz- und Beschäftigtenzahlen. In diesem Zusammenhang wird deutlich, dass die Geschäftslage der Unternehmen im Bereich der regenerativen Energiewirtschaft deutlich positiver empfunden wird als die Allgemeine Geschäftslage. Anschließend werden denkbare politische Handlungsoptionen aufgezeigt, um die Nordrhein-Westfälischen Klimaschutzziele, aber auch eine funktionierende Energieversorgung zu gewährleisten.

 

 

 

 

Erstellt von:

Internationales Wirtschaftsforum Regenerative Energien

In Auftrag gegeben von:

Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen

 

 

Zum Gutachten (PDF, 1,4MB)

Analyse eines Ausbaus der Kraft-Wärme-Kopplung in Saarbrücken

27. April 2011, Comments (0)

Die vorliegende Studie untersucht das Potenzial und die Wirtschaftlichkeit eines umfangreichen Ausbaus der Kraft-Wärme-Kopplung. Hierbei zeigt sich, dass die Einsparpotenziale zum Teil erheblich sind: Bei maximalem Ausbau lassen sich allein in Saarbrücken ca. 47.000t CO2 jährlich einsparen. Untersucht wird auch die Wirtschaftlichkeit verschiedener Ausbauvarianten – dabei zeigt sich das jede der vier diskutierten Varianten – so die Autoren – die Kriterien für wirtschaftlich sinnvolle Investitionen erfüllt. Mittelfristig prognostiziert die Studie eine abnehmende Bedeutung von Kohlekraftwerken, stattdessen kommt dem Gas als Energieträger auf absehbare Zeit eine große Bedeutung zu – nicht unproblematisch aufgrund der noch immer geringen Wirkungsgrade. Die Studie kommt zu dem Schluss das der Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung unter ökonomischen, ökologischen und energiewirtschaftlichen Gesichtspunkten unbedingt zu empfehlen ist.

 

Erstellt von:

Institut für Zukunftsenergiesysteme gGmbH, Saarbrücken

 

In Auftrag gegeben von:

Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft Saarbrücken mbH

 

Zur Studie (PDF, 700KB)

Cleantech – Wege zu einer nachhaltigen industriellen Produktion

13. April 2011, Comments (0)

Di, 3. Mai 2011, 16 bis 21 Uhr
Haus der Natur, Lindenstraße 34, 14467 Potsdam

Die Wirtschaft brummt wieder, doch die grundsätzlichen ökologischen Fragen bleiben ungelöst. Eine weltweit steigende Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen steht einem endlichen Angebot an natürlichen Ressourcen und der Notwendigkeit der Klimaschonung gegenüber. Die Idee eines «Green New Deal» gibt Antwort auf diese Herausforderungen. Es gilt ökologische und ökonomische Aspekte im nachhaltigen Wirtschaften zu vereinen.

Welche Rolle spielt Cleantech dabei, der immer wichtiger werdende Wirtschaftsbereich der sauberen Technologien? Wann ist überhaupt ”sauber” wirklich ”sauber” und sind es allein technische Innovationen, die die Wende bringen oder bedarf es mehr? Wie kann nachhaltige Produktion ganz praktisch aussehen? Welche politische Unterstützung braucht es für eine ökologische Transformation der Wirtschaft? Wie kann die Wirtschaft vor Ort ökologisiert werden und welche Chancen ergeben sich daraus besonders für Brandenburg?

Programm
16.00 Impulse: Wie kann nachhaltige industrielle Produktion aussehen?
Impulse und Diskussion mit:
Justus Geibler, Wupperthalinstitut für Klima, Umwelt, Energie (Projektleiter Arbeitsgruppe nachhaltiges Konsumieren und Produzieren)
Tanja Scheelhaase, EPEA internationale Umweltforschung
Martin Jendrischik, Gründer und Chefredakteur cleanthinking.de
Mona Ohlendorf, Trigema

18.00 Pause

18.30 Wege: Wie kann die Politik Cleantech auf den Weg helfen?
Diskussion mit:
Fritz Kuhn, MdB Bündnis 90/Die Grünen
Henning Heidemanns, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten Brandenburg (angefragt)
Dieter Sell, Leiter der Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur
Vanessa Hübner, Berliner Energieagentur GmbH, Projektkoordination „Buy Smart“

Um Anmeldung unter anmeldung@boell-brandenburg.de oder per Fax 0331-200578-20 wird gebeten.

Die Veranstaltung bildet den Auftakt zu einer bundesweiten Debattenreihe zu Innovationen und Unternehmen im «Green New Deal», die im Rahmen des «Green New Deal»-Projekts des Stiftungsverbundes der Heinrich-Böll-Stiftungen stattfindet.

Eine Veranstaltung der Heinrich Böll Stiftung Brandenburg

Zukunftsfelder Greentech im Maschinen- und Anlagenbau in Baden-Württemberg

18. Februar 2011, Comments (0)

Mo, 28. Februar 2011, 18 – 20 Uhr
Reutlingen; Umweltbildungszentrum Listhof

Anfahrt: Friedrich-List-Hof 1, an der L 383 Richtung Gönningen; Bus Linie 5 Richtung Gönningen, Haltestelle Roßwasen (ca. 500 m bis zum Listhof).

Energie- und Ressourceneffizienz von Produkten und im Produktionsprozess gewinnen zunehmend an Bedeutung. Energie- und Ressourceneffizienz, erneuerbare Energien, nachhaltige Mobilität, Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Wasserwirtschaft sind Schlüsselbegriffe. Für entsprechende neue Technologien ist der Maschinen- und Anlagenbau ein zentrales Innovationszentrum der industriellen Produktion. Wie positioniert sich diese für Baden-Württemberg so wichtige Branche?

Umwelt- und Klimaschutz bestimmen maßgeblich die Zukunftsmärkte und damit die Wettbewerbsfähigkeit. Wie richten sich Unternehmen darauf ein?

Nachhaltige Unternehmensführung etabliert sich immer mehr zu einer Schlüsselkompetenz in Unternehmen. Wie kommen Hochschulen diesen Anforderungen nach?

Energieproduktivität konnte seit Anfang der 1990er Jahre um 20 % gesteigert werden. Um das Ziel einer Verdoppelung bis 2020 zu erreichen, sind jedoch weitere Anstrengungen nötig. Welche politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen braucht ein nachhaltiger Umbau der industriellen Produktion?

Potenziale von Greentech für den Maschinenbau. Energieeffizienz, Erneuerbare Energien, Elektromobilität als Chance und Herausforderung.
Dr. Jürgen Dispan, IMU Institut Stuttgart, Autor der Studie „Greentech im Maschinen- und Anlagenbau Baden-Württembergs“

Greentech-Produkte – Engagement und Leistung aufgezeigt am Beispiel der Bosch-Gruppe
Bernhard Schwager, Leiter der Geschäftsstelle Nachhaltigkeit bei Bosch, Stuttgart

Management-Herausforderung: Ressourceneffizienz
Prof. Dr. Mario Schmidt, Professor für ökologische Unternehmensführung an der Hochschule Pforzheim

Rahmenbedingungen und politische Steuerungsmöglichkeiten
Thomas Poreski, Landtagskandidat Bündnis 90/Die Grünen, Reutlingen

Gesprächsleitung
Annette Goerlich, Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg e.V.

Eine Veranstaltung der Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg e.V.

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