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Video: Die Kommunen – aktiv für den Green New Deal

9. November 2011, Comments (0)

Im Rahmen der Green New Deal Debatten disktuierten am 27. September in Würzburg Joachim Lorenz, seit 1993 als Umweltreferent federführend für den ökologischen Umbau der Landeshauptstadt München zuständig, Norbert Zösch, Geschäftsführer der Stadtwerke Haßfurt GmbH und Rolf Lauer, Geschäftsführer der Handwerkskammer Unterfranken über die Möglichkeiten, den Green New Deal vor Ort in den Kommunen umzusetzen.

Zum Programm der Veranstaltung

Bericht: Die Kommunen – Aktiv für den Green New Deal

4. Oktober 2011, Comments (0)

Im Rahmen der Green New Deal Debatten disktuierten am 27. September in Würzburg Joachim Lorenz, seit 1993 als Umweltreferent federführend für den ökologischen Umbau der Landeshauptstadt München zuständig, Norbert Zösch, Geschäftsführer der Stadtwerke Haßfurt GmbH und Rolf Lauer, Geschäftsführer der Handwerkskammer Unterfranken über die Möglichkeiten, den Green New Deal vor Ort in den Kommunen umzusetzen. Ein Bericht zur Veranstaltung ist auf den Seiten der Petra-Kelly-Stiftung erschienen.

Bericht: Die Wirtschaft wird grün, eine Bildungsreise durch Bayern und Baden-Württemberg

19. September 2011, Comments (0)

Eine Bildungsreise der Petra-Kelly-Stiftung in Kooperation mit dem GRIBS-Bildungswerk e.V. und der Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg besuchte Ende August/ Anfang September Orte und Unternehmen, die bereits heute beispielhaft für eine Umsetzung des Green New Deal stehen. „Die Wirtschaft wird grün!“ – Dass das Motto der Bildungsreise keineswegs ein visionäres Postulat, sondern vielerorts konkrete Realität ist, das zeigten die Besuche bei Unternehmen und Projekten aus verschiedensten Wirtschaftsbereichen sehr anschaulich. Besucht wurden u.a. das Öko-Kloster Plankstetten, die Rapunzel GmbH, die Brauerei Härle in Leutkirch, die Nürnberger Umweltbank und das Projekt Car2go in Ulm.

Ein Bericht zur Reise ist auf den Seiten der Petra-Kelly-Stiftung erschienen.

Die Kommunen: aktiv für den Green New Deal!

17. Juni 2011, Comments (0)

27. September 2011, 19.00h – 21.30h
Würzburg, Kolping-Akademie, Kolpingplatz 1

Der ökologisch-soziale Umbau der Wirtschaft, Innovationen in Produktion und bei Dienstleistungen, Bildung für mehr Nachhaltigkeit – alle diese Facetten eines „Green New Deal“ müssen „vor Ort“, in den Kommunen, umgesetzt werden.

Die Kommunen sind im Rahmen des Green New Deal in vielfältiger Weise gefordert:

  • Sie können den Umbau förderen, steuern, als Vorbild wirken und Netzwerke mit anderen Akteueren aufbauen.
  • Sie können mit ihren wirtschaftlichen Unternehmen, den Stadtwerken zum Beispiel, selbst unmittelbar aktiv werden.
  • Und sie sind nicht zuletzt Partner der regionalen Wirtschaft, ohne die sich ein solcher Umbau nicht realisieren lässt.

Mit unserem Vortrags- und Diskussionsabend wollen wir diese verschiedenen Facetten des kommunalen Green New Deals beleuchten, vorbildliche Initiativen und Projekte kennen lernen und Zukunftsperspektiven diskutieren.

ReferentInnen:

Rolf Lauer, Dipl.-Kaufmann, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Unterfranken

Joachim Lorenz, Berufsmäßiger Stadtrat, Referent für Umwelt und Gesundheit, Landeshauptstadt München

Norbert Zösch, Geschäftsführer, Stadtwerk Haßfurt

Moderation: Barbara Markus, Bayerischer Rundfunk, Studio Würzburg

Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich

Eine Veranstaltung der Petra-Kelly-Stiftung.

Die Erneuerbare Kommune – auf dem Weg zu 100%

28. März 2011, Comments (0)

Ökologische, ökonomische und soziale Effekte Chancen und Herausforderungen in Sachsen

Do, 14. April 2011, 9.30 bis 15 Uhr
Zschadraß, Begegnungsstätte Zschadraß, Am Park 8a

Energieautarke Kommunen in Sachsen
Die Weltgemeinschaft steht derzeit vor einer Ihrer größten Herausforderungen. Für einen wirksamen Klimaschutz müssen die Treibhausgasemissionen drastisch reduziert werden. Da dies den Ausstieg aus fossiler Energieerzeugung erforderlich macht, muss Deutschland so schnell wie möglich auf dem Pfad der erneuerbaren Energien vorankommen. Eine tragende Rolle spielen dabei die Kommunen und Landkreise, denn Energie wird dort nicht nur verbraucht, sondern kann auch maßgeblich erzeugt werden. Zahlreiche Studien gehen davon aus, dass der Energiebedarf vieler Regionen bereits in naher Zukunft bilanziell durch regenerative Energieerzeugung gedeckt werden kann.
Der Weg zu einer solchen 100-Prozent-Kommune bietet nicht nur ökologische Vorteile: Zusätzlich werden die regionale Wertschöpfung gestärkt, Arbeitsplätze geschaffen und bei Eigenerzeugung sogar Gewinne erwirtschaftet. Die sächsische Gemeinde Zschadraß verfolgt diesen vielschichtigen Ansatz seit 2000 und will bis 2050 seinen Energiebedarf vollständig durch Erneuerbare abdecken. Bereits jetzt erzeugt die Gemeinde 89% des Strombedarfs und 35% des gesamten Energiebedarfs im Gemeindegebiet aus erneuerbaren Energien. Ein wichtiges Instrument für die Finanzierung von Vorhaben ist die 2004 gegründete Ökologisch Soziale Stiftung Zschadraß. Die finanziert neben ökologischen auch soziale Projekte wie z.B. das Schulessen für Kinder aus einkommensschwachen Familien, ein Ferienlager im Sommer oder den Gemeindefahrdienst für Ältere. Ist diese Verbindung von Ökologie, Ökonomie und Sozialem ein übertragbares Modell für andere Regionen?
Wir wollen gemeinsam mit kommunalen Entscheidungsträgern sowie Vertretern von Verbänden und Initiativen über Chancen, Fördermöglichkeiten und Hürden auf dem Weg zur 100-Prozent-Kommune diskutieren. Wie die Gemeinde Zschadraß ihr Energiekonzept in der Praxis umsetzt, wollen wir bei einer gemeinsamen Exkursion erkunden.

Anmeldung
Bitte melden Sie sich zur besseren Planung der Veranstaltung bis zum 04. April unter anmeldung@weiterdenken.de oder per
Fax 0351 – 49 43 411 an. Bitte teilen Sie uns auch mit, ob Sie den Shuttleservice von Dresden, Leipzig oder Chemnitz nutzen wollen. Die genauen Abfahrtsorte der Shuttlebusse werden Ihnen dann rechtzeitig bekannt gegeben. Voraussichtlich stehen von Dresden ca. 50, von Leipzig ca. 15, von Chemnitz 8 Shuttleplätze zur Verfügung, wir berücksichtigen Sie nach Eingang der Anmeldung. Teilnahmegebühr: Der Shuttledienst ist gebührenfrei nutzbar, für Mittagessen, Kaffe, Kuchen und Getränke bitten wir vor Ort um einen pauschalen Beitrag von 5 € pro Person.

Weitere Info’s

Eine veranstaltung der Heinrich Böll Stiftung Sachsen

Zschadraß: Die Erneuerbare Kommune – auf dem Weg zu 100%

12. November 2010, Comments (0)

Ökologische, ökonomische und soziale Effekte, Chancen und Herausforderungen in Sachsen

Exkursion und Diskussion

Datum: 2. Dezember 2010, 9.30h – 15.00h
Veranstaltungsort: Begegnungsstätte Zschadraß, 04680 Zschadraß, Am Park 8a

Energieautarke Kommunen in Sachsen
Die Weltgemeinschaft steht derzeit vor einer Ihrer größten Herausforderungen. Für einen wirksamen Klimaschutz müssen die Treibhausgasemissionen drastisch reduziert werden. Da dies den Ausstieg aus fossiler Energieerzeugung erforderlich macht, muss Deutschland so schnell wie möglich auf dem Pfad der erneuerbaren Energien vorankommen. Eine tragende Rolle spielen dabei die Kommunen und Landkreise, denn Energie wird dort nicht nur verbraucht, sondern kann auch maßgeblich erzeugt werden. Zahlreiche Studien gehen davon aus, dass der Energiebedarf vieler Regionen bereits in naher Zukunft bilanziell durch regenerative Energieerzeugung gedeckt werden kann.

Der Weg zu einer solchen 100-Prozent-Kommune bietet nicht nur ökologische Vorteile: Zusätzlich werden die regionale Wertschöpfung gestärkt, Arbeitsplätze geschaffen und bei Eigenerzeugung sogar Gewinne erwirtschaftet. Die sächsische Gemeinde Zschadraß verfolgt diesen vielschichtigen Ansatz seit 2002 und will bis 2050 seinen Energiebedarf vollständig durch Erneuerbare abdecken. Bereits jetzt erzeugt die Gemeinde 89% des Strombedarfs und 35% des gesamten Energiebedarfs im Gemeindegebiet aus erneuerbaren Energien. Ein wichtiges Instrument für die Finanzierung von Vorhaben ist die 2004 gegründete Ökologisch Soziale Stiftung Zschadraß. Die finanziert neben ökologischen auch soziale Projekte wie z.B. das Schulessen für Kinder aus einkommensschwachen Familien, ein Ferienlager im Sommer oder den Gemeindefahrdienst für Ältere. Ist diese Verbindung von Ökologie, Ökonomie und Sozialem ein übertragbares Modell für andere Regionen?

Wir wollen gemeinsam mit kommunalen Entscheidungsträgern sowie Vertretern von Verbänden und Initiativen über Chancen, Fördermöglichkeiten und Hürden auf dem Weg zur 100-Prozent-Kommune diskutieren. Wie die Gemeinde Zschadraß ihr Energiekonzept in der Praxis umsetzt, wollen wir bei einer gemeinsamen Exkursion erkunden. (more…)

Schwerin: Potentiale Ost – Zukunft erfinden

20. Oktober 2010, Comments (0)

Vortrag und Gespräch

Mo, 01.11.2010, 19.30 Uhr
Schleswig-Holstein-Haus, Puschkinstraße 12, 19055 Schwerin

Im Umgang mit Krisen hat der Osten Erfahrung: Der gesellschaftliche Umbruch nach 1989 brachte nicht nur Verbesserungen, sondern auch ungeahnte ökonomische, demographische und soziale Probleme, für die es bisher kaum befriedigende Lösungen gibt. Wo die große Politik eher ratlos scheint, haben engagierte Menschen vor Ort die Krise als Herausforderung begriffen und neue Wege beschritten. In der internationalen Debatte werden sie »changemaker« genannt. Abseits der großen Wirtschaftsförderungsstrategien sind sie lokal aktiv und setzen kreativ und unkonventionell Veränderungen in Gang.

Beispielsweise entwickeln sie nachhaltige Energiekonzepte und ungewöhnliche Nutzungsideen für leerstehende Häuser oder es geht um Modellversuche mit Bürgerarbeit und Belegschaftsinitiativen zur Übernahme stillgelegter Betriebe. Gemeinsam mit Rainer Land vom Thünen-Institut Bollewik wollen wir über die Situation in Mecklenburg-Vorpommern sprechen, vor allem in Hinblick auf die Themen Wirtschaft und Erneuerbare Energien. Welche Projekte gibt es im Land? Welche Rolle spielen die »changemaker« in der Kommune? Und unter welchen Bedingungen können sich diese Projekte entwickeln und vor allem verstetigt werden? Als Gast können wir außerdem den Landwirt Andreas Tornow begrüßen, der sich als Fürsprecher von regionalen Wirtschaftskreisläufen versteht (www.gutswerk.de).

Dr. Rainer Land, geb. 1952, Studium der Philosophie und Wirtschaftswissenschaften, seit 1998 Arbeiten zu Ostdeutschland und zur Entwicklung der Landwirtschaft und der ländlichen Räume, 2002 Gründung des Thünen-Instituts in Mecklenburg-Vorpommern mit Andreas Willisch.
Gast: Andreas Tornow, Landwirt im Landreis Müritz

Eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung MV
Mühlenstraße 9 • 18055 Rostock • Tel: 0381-49 22 184 • Fax: 0381-49 22 156 • post[at]boell-mv.de • www.boell-mv.de

Video: Green New Deal für die Kommunen – Energiewende, Finanzierung, Vernetzung

11. Oktober 2010, Comments (0)


Veranstaltung am 24. September in Frankfurt.

Derzeit erleben wir den Beginn der „dritten industriellen Revolution“. In ihrem Zentrum steht die Art und Weise, wie wir in Zukunft mit Energie umgehen wollen: effizient, dezentral und erneuerbar muss sie sein. Die großen, zentralen, unflexiblen Energieerzeuger und deren Versorgungsstrukturen werden an Bedeutung verlieren. Energieerzeugung und -verbrauch müssen vor Ort, in den Kommunen und Regionen gebündelt werden. Von dort aus wird die Umgestaltung der fossilen Ökonomie ausgehen. (more…)

Von der Vision zur Realität – Stadt nachhaltig planen und bauen

20. September 2010, Comments (0)

Berlin, 17. September 2010

Kees Kaan, Amsterdamer Architekt und Urbanist, erläutert Wege, die Potenziale von Städten klimagerecht und nachhaltig zu nutzen. Am Beispiel der Städte Amsterdam, Rotterdam und Frankfurt verdeutlicht er, welche Folgen die Ausdehnung der Städte, der demographische Wandel, die Veränderung der Wohnvorstellungen haben. Nicht nur die Nutzung von Gebäuden und des öffentlichen Raums, auch die Vorstellungen von Stadtentwicklung und Urbanität müssen, seiner Meinung nach, grundlegend überdacht werden. Dabei gilt es für Flächen und Gebäuden zusätzliche Nutzungen zu ermöglichen, um somit Bausubstanz und Freiraum sinnvoll (aus-)zunutzen. Jede Stadt steht dabei vor der Herausforderung, den eigenen Weg zur Dichte zu finden. Während in Rotterdam, aufgrund begrenzter Ausdehnungsmöglichkeiten eine hohe Dichte mit Hochhäusern erzielt wird, wird in Amsterdam eine hohe Dichte bei flacher Bebauung mit Flächenreserven im Hafenbereich erziehlt.

In El Prat de Llobregat bei Barcelona stehen die Planer vor anderen Aufgabenstellungen: die Entwicklung eines nachhaltigen und zentralen Stadtquartiers auf einer ehemaligen Gewerbefläche, welche von nationaler Verkehrsinfrastruktur (Schnellzug) durchzogen wird. Sergi Alegre, Stadtrat für Stadtentwicklung in El Prat de Llobregat, macht deutlich, dass vor allem die Beteiligung der Bürger_innen eine besondere Rolle im Planungsprozess spielt. Demnach soll sich der künftige Stadtteil und neues Zentrums der Metropolregion Barcelona durch eine dichtes ÖPNV-Netz, Fußgängerzonen, eine optimale Anbindung per Bahn und Pkw sowie durch Nutzungsmischung und eine heterogene Bevölkerungsstruktur auszeichnen. Die Nachhaltigkeit in der Bauweise und die Grünflächenplanung haben bei der Umsetzung des Masterplans für das Quartier höchste Priorität. Das Viertel wird zu über 50 Prozent aus Grünflächen bestehen und stellt damit den größten städtischen Spaniens dar.

In der anschließenden Podiumsdiskussion wird deutlich, mit welchen Herausforderungen und Problemen die Visionen einer nachhaltigen Stadtentwicklung konfrontiert werden. Gaby Morr, Geschäftsführerin der Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung mbH, betont, dass die Diskussion um eine neuen Definition von Dichte und Urbanität sowie die Möglichkeiten der optimalen Konzeption des ÖPNV von großer Bedeutung ist, in der Praxis aber oft auf die fehlende Akzeptanz von BürgerInnen und Verwaltung stößt. Ferner macht Kaan deutlich, dass die Instrumente der gegenwärtigen Stadtplanung oftmals nicht ausreichen, um nachhaltige Stadtentwicklungsprojekte voranzutreiben. Zudem sehen sich nachhaltige Projekte mit einem enormen bürokratischen Aufwand konfrontiert, der die Realisierung ökologischer Vorhaben behindert. Segri Alegre und Gaby Moor heben die Bedeutung der Bürgerbeteiligung und –aufklärung beim Planungsprozess hervor. „Eine umfangreiche und proffesionelle Kommunikation zwischen Stadt und Bürgern sowie mit privaten Akteuren für eine grüne und nachhaltige Stadtentwicklung ist notwendig.“

Ein Artikel von René Kreichauf

Die Diskussion fand im Rahmen der internationalen Konferenz „Greening the City- Strategien für einen Green New Deal der Städte“ statt.

Jena: Workshop "Green New Deal lokal"

3. September 2010, Comments (0)

Workshop

Termin: 18.10.2010, 17:00 – 21:00 Uhr
Ort: FH Jena, Senatssaal

Die Wirtschafts- und Finanzkrise, die globale Erwärmung und das Scheitern der Verhandlung in Kopenhagen zeigen: Ein konsequentes Umsteuern in Richtung Nachhaltigkeit beginnt vor Ort. Und: Laufende Projekte und Reformen vor Ort müssen beschleunigt werden, um angemessen auf die aktuellen Herausforderungen zu reagieren.

Die Idee des Green New Deal steht in diesem Sinne für eine optimistische und visionäre Verbindung von Problemlösungsansätzen und neuen Modellen für eine gerechte, ökologische und lebenswerte Gesellschaft. Die Herausforderung besteht darin, einerseits CO2-Emissionen zu reduzieren und andererseits wirtschaftliche und gesellschaftliche Dynamik für einen Wandel zu erzeugen.

Doch welche Erfahrungen für ein Umsteuern vor Ort – von der Kommunalpolitik über die Verwaltung bis zur lokalen Agenda 21 – liegen bereits vor? Welche Konzepte gibt es – welche Strategien werden damit verfolgt? Und wie lässt sich ein Green New Deal vor Ort in Thüringer Kommunen realisieren?

Anknüpfend an die Ausstellung „Klima wandelt Thüringen“ lädt die Heinrich-Böll-
Stiftung Thüringen dazu ein, darüber nachzudenken, wie der Wandel vor Ort beschleunigt werden kann. Der Workshop ist gleichzeitig Auftakt eines Masterprojektes von Prof. Dr. Thomas Sauer / Silko Pfeil an der FH Jena zum Thema „Sustainable Cities – Erfolgsfaktoren eines Übergangs zur nachhaltigen Entwicklung auf lokaler Ebene: Beiträge zum Klimaschutz, zur Beschäftigung und zum Innovationspotenzial“.

17:00 Begrüßung & Einführung
Prof. Dr. Bruno Spessert (Prorektor für Forschung und Entwicklung FH Jena)
Prof. Dr. Thomas Sauer / Dr. Marco Schrul
17:15 – 18:45 Round Table 1:
Strategien für den lokalen Klimaschutz: Wie lässt sich der Umstieg auf erneuerbare Energien und die Steigerung der Energieeffizienz beschleunigen?
Sowohl die Stromerzeugung mit regenerativen Energiequellen als auch die effizienter Nutzung der Energie wird derzeit kontinuierlich ausgebaut. Allerdings muss dieser Prozess angesichts der Klimaszenarien (IPCC et al.) und den daraus abgeleiteten Handlungserfordernissen wesentlich beschleunigt werden. Mit welchen Strategien lässt sich der Ausbau von Erneuerbaren und Energieeffizienz vor Ort beschleunigen? Was lässt sich aus den bisherigen Erfahrungen lernen? Und wie kann ein Green New Deal diese Entwicklung befördern?
Impulsgeber/innen:
Dr. Werner Neumann, Leiter Energiereferat der Stadt Frankfurt/Main
– Fachhochschulen als Bündnispartner? Forschungen zu regenerativen Energien in Jena und Nordhausen: Prof. Dr. Bruno Spessert / Prof. Dr. Ing. Viktor Wesselak (FH Nordhausen, Mitglied Nachhaltigkeitsbeirat Thüringen, angefragt)
– Zur strategischen Bedeutung der Akzeptanz von Erneuerbaren Energien: Denis Peisker, Leiter Bioenergieberatung Thüringen (BIOBETH)
– Zu den Erfahrungen aus Klimaschutzprojekten in Thüringen: Michael Welz, Böll-Stiftung Thüringen, Ausstellung „Klima wandelt Thüringen“
Moderation: Prof. Dr. Thomas Sauer bzw. Dr. Marco Schrul
Pause / Imbiss
19:15 – 20:45 Round Table 2:
Nachhaltige Wirtschaft: Strategien und Erfolgsfaktoren
Kommunen sind heute Standorte eines hochgradig vernetzten, internationalen Wirtschaftssystems, in dessen Arbeitsteilung sie ihren Platz jeweils definieren, entwickeln und gestalten müssen. Der Übergang zu einem CO2-armen, auf erneuerbaren Energien beruhendem Wirtschaften wird gravierend in die tradierten Muster der internationalen und regionalen Arbeitsteilung eingreifen. Wie können Kommunen im Verbund mit den regionalen Akteuren ihren Platz in dieser Arbeitsteilung neu definieren? Was können Kommunen, was können Hochschulen und zivilgesellschaftliche Akteure zur Förderung einer nachhaltigen Wirtschaft tun? Welche Gelingensbedingungen und Erfolgsfaktoren sind aus Sicht der Praxis
entscheidend?
Impulsgeber/innen:
Dr. Peter Moser, DeEnet, Kassel (angefragt)
Hubert Rottner, Bio-Innung Nürnberg (angefragt)
Dieter Ortmann, Geschäftsführer, maxx | solar & energie GmbH Waltershausen
Benedikt Bisping, Erster Bürgermeister Lauf an der Pegnitz, Fraktionssprecher Bündnis 90 / Die Grünen im Kreistag Nürnberger Land (angefragt)
Heiko Rittweger, Geschäftsführender Gesellschafter Rittweger und Team, Suhl
Moderation: Prof. Dr. Thomas Sauer
Schlussrunde + Ausblick

Weitere Informationen und Anmeldungen bitte bis spätestens 10. Oktober über info(at)boell-thueringen.de bzw. unter Telefon 0361-5553257.

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