1. August 2010,
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Podiumsdiskussion
Freitag, 24. September 2010, 14.00 – 15.30h
Frankfurt am Main, Stadtwerke, Kurt-Schumacher-Str. 8
(S-Bahnen und U4/U5 bis “Konstablerwache” oder Straßenbahnlinien 11/12 bis “Börneplatz”)
Derzeit erleben wir den Beginn der „dritten industriellen Revolution“. In ihrem Zentrum steht die Art und Weise, wie wir in Zukunft mit Energie umgehen wollen: effizient, dezentral und erneuerbar muss sie sein. Die großen, zentralen, unflexiblen Energieerzeuger und deren Versorgungsstrukturen werden an Bedeutung verlieren. Energieerzeugung und -verbrauch müssen vor Ort, in den Kommunen und Regionen gebündelt werden. Von dort aus wird die Umgestaltung der fossilen Ökonomie ausgehen.
In den Kommunen wird sich zeigen, wie wir in Zukunft wirtschaften wollen und unseren Wohlstand mit neuen Lebensstilen bewahren können – ohne unsere Lebensgrundlagen hier und anderswo zu zerstören. Für einige ist das schon Alltag, für andere noch Neuland. Wir zeigen deshalb, wie die Kommunen eine Vorreiterrolle bei der Umgestaltung für den Klimaschutz einnehmen können.
mit:
- Tarek Al-Wazir, MdL
- Prof. Dr. Irene Peters, Hafen City Universität Hamburg – IBA-Fachbeirat Hamburg Klima und Energie
- Dr. Christof Riess, Handwerkskammer Rhein-Main, Frankfurt a. M.
- Dr. Harry Lehmann, Leiter des Fb Umweltplanung und
Nachhaltigkeitsstrategien im Umweltbundesamt, Dessau (angefragt)
Moderation:
- Heike Wohltmann, plan-werkStadt, Büro für Stadtplanung und Beratung, Bremen
Die Podiumsdiskussion findet im Rahmen der Konferenz “Klimaschutz in Kommunen – Energiewende, Finanzierung und Vernetzung” statt.
Posted in Allgemein, Debatte, Hessen Tags: Energiewende, Kommunen
6. Juli 2010,
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Klimaschutz in Kommunen – Energiewende, Finanzierung und Vernetzung
Freitag, 24. September 2010, 13.30 Uhr bis 19.00 Uhr
Stadtwerke, Kurt-Schumacher-Str. 8, Frankfurt am Main
Derzeit erleben wir den Beginn der „dritten industriellen Revolution“. In ihrem Zentrum steht die Art und Weise, wie wir in Zukunft mit Energie umgehen wollen: effizient, dezentral und erneuerbar muss sie sein. Die großen, zentralen, unflexiblen Energieerzeuger und deren Versorgungsstrukturen werden an Bedeutung verlieren. Energieerzeugung und -verbrauch müssen vor Ort, in den Kommunen und Regionen gebündelt werden. Von dort aus wird die Umgestaltung der fossilen Ökonomie ausgehen.
In den Kommunen wird sich zeigen, wie wir in Zukunft wirtschaften wollen und unseren Wohlstand mit neuen Lebensstilen bewahren können – ohne unsere Lebensgrundlagen hier und anderswo zu zerstören. Für einige ist das schon Alltag, für andere noch Neuland. Wir zeigen deshalb, wie die Kommunen eine Vorreiterrolle bei der Umgestaltung für den Klimaschutz einnehmen können.
Die Umstellung auf Energieeffizienz und erneuerbare Energien senkt den künftigen Verbrauch fossiler und nuklearer Energien, benötigt aber hohe Investitionen. Dieses Milliardenprogramm für den Klima- und Ressourcenschutz und für neue Arbeitsplätze wird nicht nur „Offshore“ umgesetzt. Es muss vor allem in den Kommunen und Regionen investiert werden. Wenn Energiekonzerne Milliarden in Kohlekraftwerke investieren wollen – wer investiert statt dessen Milliarden in dezentrale Kraftwerke? In Zeiten knapper kommunaler Kassen werden die Kommunen eine wichtige Rolle zur Organisation der Transformation spielen, aber diese nicht allein finanzieren können. Hier sind alte und neue Akteure und Finanzierungsformen gefragt.
Wie können neue Energiefonds oder Bürgerbeteiligungen geschaffen werden, um kommunale Einrichtungen und den Gebäudebestand zu modernisieren? Welche Banken
unterstützen neue Finanzierungsformen? Unter welchen Bedingungen können Public-Private-Partnerships sinnvolle Instrumente für eine gerechte Mittelbeschaffung und -verwendung sein? Wer sind die Träger der Projekte – die Kommunen, deren Stadtwerke, Bürgervereine, Genossenschaften oder Beteiligungsgesellschaften? Wie lassen sich Kooperationen schaffen? Wie können neue Beteiligungsformen auch mehr Energie-Demokratie schaffen? Und schließlich: Wird die neue Energiewelt zum Privileg der reichen Kapitalanleger oder können breite Kreise der Bevölkerung mitmachen?
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen der Austausch und die Vernetzung der unterschiedlichen Akteure, um neue Kooperationen zu fördern.
Programm
| 13.00h |
Ankunft und Imbiss |
| 13.30h |
Begrüßung
Dr. Manuela Rottmann, Dezernentin für Umwelt und Gesundheit der Stadt Frankfurt a. M. |
| 13.45h |
Green New Deal für die Kommunen – Einführung in die Thematik
Tarek Al-Wazir, Landes- und Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen Hessen |
| 14.00h |
Erneuerbare Stadt: Die Energie-Revolution als Paradigma der Stadtentwicklung
Podiumsdiskussion mit:
Tarek Al-Wazir, MdL
Prof. Dr. Irene Peters, Hafen City Universität Hamburg – IBA-Fachbeirat Hamburg Klima und Energie
Dr. Christof Riess, Handwerkskammer Rhein-Main, Frankfurt a. M.
Dr. Harry Lehmann, Leiter des Fb Umweltplanung und
Nachhaltigkeitsstrategien im Umweltbundesamt, Dessau (angefragt) |
| 15.30h |
Kaffeepause |
| 15.45h |
Panel I: Wer soll das alles machen? Weit mehr als CO2-Reduzierung – Klimaschutz in der Kommune
Impulsreferate von:
Jens Lattmann, Deutscher Städtetag, Berlin
Michael Lengersdorf, juwi Holding AG, Wörrstadt (angefragt) |
| 17.15h |
Kaffeepause |
| 17.30h |
Panel II: Wer soll das bezahlen? Auf der Suche nach neuen Beteiligungs- und Finanzierungsformen für Klimaschutz in der Kommune
Impulsreferate von:
Martina Kürig, GLS-Bank, Frankfurt a. M.
Diethardt Stamm, Grüne Zukunft Wetterau
Dr. Dieter Becker, Bioenergiedorf Breuberg-Rai-Breitenbach eG |
|
Moderation der Panels: Dr. Werner Neumann, Leiter des Energiereferats der Stadt Frankfurt a. M. |
| 19.00h |
Ausklang: Vernetzung bei Häppchen und Getränken |
Information und Anmeldung (bis 20. September 2010):
Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e. V.
Niddastr. 64, 60329 Frankfurt am Main
Tel.: 069/ 23 10 90
Ralf Zwengel
E-Mail: zwengel[at]hbs-hessen.de
Tagungsgebühr:
Euro 10,-, ermäßigt Euro 5,- (Studierende, Auszubildende, Erwerbslose usw.).
In der Tagungsgebühr sind Imbiss und Getränke enthalten.
Bitte Tagungsgebühr auf folgendes Konto überweisen:
Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.V.
Stichwort: GND
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ 100 205 00, Konto-Nr.: 3320400
Posted in Allgemein, Debatte, Hessen, Termine, Vor Ort Tags: Energiewende, Finanzen, Kommunen
6. April 2010,
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Name des Projektes:
Klimaschutzgemeinde Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen
Website des Projektes:
www.sprendlingen-gensingen.de
Kurzbeschreibung:
Der Rat beschloss 2008 den Energiebedarf vor Ort bis 2018 aus regenerativer Gewinnung zu decken. Neben dem Klimaschutz wurde auch der wirtschaftliche Vorteil angesichts steigender Ausgaben für fossile Energieträger gesehen, sowie die Stärkung der regionalen Wertschöpfung. Mit wissenschaftlicher Begleitung wurde ein Klimaschutz- und Energiemanagementkonzept erstellt, das Einspar-, Suffizienz- und Effizienzmaßnahmen vorsieht. Ein erster Umsetzungsschritt war die Rekommunalisierung des Stromnetzes. Durch Bürgerversammlungen u. Ä. wird die Öffentlichkeit beteiligt.
Begründung:
Der Ratsbeschluss führt direkt zur praktischen Umsetzung von Klimaschutzzielen, erste Schritte wurden konkret eingeleitet (Bau einer Solaranlage, Dachflächen¬kataster, Eruierung von Windkraftanlagenstandorten). Die regionale Wirtschaft profitiert und damit auch der Gemeindeetat. Die Erstellung eines wissenschaftlich gestützten Konzeptes fördert ein effizientes Vorgehen – z.B., Rückkauf des Stromnetzes. Partizipation und Öffentlichkeitsarbeit verankern das Projekt in der Bevölkerung.
Schlagworte:
Null-Emissions-Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen
Vorgeschlagen von:
Heinrich-Böll-Stiftung Rheinland-Pfalz
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