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Video: Finanzkrise, Wirtschaftskrise, Klimakrise

12. Dezember 2011, Comments (0)


Die Diskussion über die Bewältigung von Finanzkrise, Wirtschaftskrise, Schuldenkrise, Eurokrise und Klimakrise beherrscht die politische Debatte. Gibt es Möglichkeiten, nicht die einzelnen Krisen zu bewältigen, sondern verbindene Elemente zu entwickeln? Welche Rolle kann eine ökologische Finanzreform und Steuerpolitik spielen? Welche Lenkungswirkungen sind durch eine Ausweitung der ökologischen Besteuerung möglich? Über diese Fragen diskutierten bei einer Veranstaltung in Düsseldorf Wibke Brems, Abgeordnete des Düsseldorfer Landtags und gelernte Elektroingenieurin, Dr. Thilo Schaefer, Leiter der Forschungsgruppe Mikrodaten beim Institut der deutschen Wirtschaft Köln, Dr. Mehrdad Payandeh, Leiter der Abteilung Wirtschafts-, Finanz- und Steuerpolitik im DGB Bundesvorstand und Damian Ludewig, Geschäftsführer des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft e.V. (FÖS).

Zum ausführlichen Bericht über die Veranstaltung

Die Krisen zusammen denken

2. Dezember 2011, Comments (1)

Autorin: Kristina Beer, freie Mitarbeiterin der Heinrich Böll Stiftung Nordrhein-Westfalen

Mit der Insolvenz der Lehman Brothers und der darauf folgenden Finanzkrise scheint das Thema ‚Klimakrise‘ aus der öffentlichen Debatte verschwunden zu sein. Zwar wurde es am Rande der Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke behandelt, aber das 2°-Ziel wird kaum mehr in die Betrachtungen um die Wirtschafts- und Finanzkrise einbezogen. Dabei sollten wir uns doch die Frage stellen: Kann man für die Finanzkrise und die Klimakrise – beides globale Probleme, die globales Eingreifen erfordern – nicht eine gemeinsame Lösung finden? Oder lässt sich die Finanzkrise nicht auch mit Maßnahmen für mehr Klima- und Umweltschutz abfedern?

Mit der Podiumsdiskussion „Finanzkrise, Wirtschaftskrise, Klimakrise – Ist es Zeit für eine ökologische Steuerreform?“ wollte die Heinrich Böll Stiftung NRW eine mögliche Verquickung von Ökologie und Ökonomie zurück in den Fokus zu bringen. Für eine ausgewogene Diskussion wurden Akteure aus Wirtschaft, Gewerkschaft, NGO und Politik  zusammengebracht: Wibke Brems, Abgeordnete des Düsseldorfer Landtags und gelernte Elektroingenieurin, Dr. Thilo Schaefer, Leiter der Forschungsgruppe Mikrodaten beim Institut der deutschen Wirtschaft Köln, Dr. Mehrdad Payandeh, Leiter der Abteilung Wirtschafts-, Finanz- und Steuerpolitik im DGB Bundesvorstand und Damian Ludewig, Geschäftsführer des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft e.V. (FÖS).

Deutschland in der Verantwortung
Momentan ist Deutschland im internationalen Vergleich kein Vor- oder Spitzenreiter in Sachen Umweltschutz, Klimaschutz und Finanzkrisenmanagement. Besonders Dr. Mehrdad Payandeh kritisierte, dass keine der Krisen konsequent und nachhaltig behandelt wird. Das Ziel der Bundesregierung, den CO²- Ausstoß bis zum Jahr 2020 auf 40 Prozent und bis 2050 auf 80-90 Prozent zu senken, scheint momentan noch nicht erreichbar zu sein. (more…)

Dresden: Mehrfachkrisen des Kapitalismus – Ökonomie, Ökologie und soziale Gerechtigkeit

12. November 2010, Comments (0)

Im Rahmen der Reihe „Kapitalismus heute – und morgen?

Vortrag von Prof. Dr. Christoph Görg, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) und Uni Kassel

24.11.2010, 18.00h
Staatsschauspiel Dresden, Kleines Haus, Glacisstraße 28

Eintritt frei

In den gegenwärtigen Krisentendenzen fällt die Überlagerung verschiedener Krisenprozesse ins Auge. Klima,- Wirtschafts- und Hungerkrisen und viele andere krisenhaft ablaufende Prozesse stehen aber nicht nur nebeneinander. Vielmehr haben sie miteinander verbundene Ursachen, verstärken sich wechselseitig in ihren Auswirkungen und auch ihre Lösung wird durch die komplexe Überlagerung erschwert. Der Vortrag versteht sich als Beitrag, systemische Ursachen dafür zu benennen.

Veranstalter:
Weiterdenken Heinrich Böll Stiftung Sachsen in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Internationale Politik der TU Dresden und Staatsschauspiel Dresden

Frankfurt: Podiumsdiskussion – Wieviel Europa braucht der Euro?

29. Juni 2010, Comments (0)

Wieviel Europa braucht der Euro?
Schuldenkrise, Euro-Krise und die Zukunft einer nachhaltigen Wirtschafts- und Finanzpolitik in Europa

Freitag, 9. Juli 2010, 19.30 Uhr
Café im Kunstverein, Steinernes Haus am Römerberg, Markt 44
Frankfurt am Main

Griechenland, Schuldenkrise und die Sorgen über die finanzielle Situation anderer Euro-Staaten verursachen Aufruhr in der Euro-Zone. Die Auseinandersetzungen darüber, wie die Krise am besten bewältigt werden kann, hat nationale Vorbehalte wiederbelebt und verstärkt und birgt damit die Gefahr eines politischen Auseinanderdriftens der EU.

Gut 10 Jahre nach Schaffung der Europäischen Währungsunion steht diese vor einer ernsten Bewährungsprobe: Was heißt „europäische Solidarität“ angesichts der Überschuldungskrise europäischer Staaten? Wie und zu welchen Bedingungen sollten überschuldete Mitgliedsstaaten unterstützt werden? Welche Möglichkeiten der Unterstütztung gibt es für Mitgliedstaaten wie etwa Ungarn und Lettland, die sich – außerhalb der Euro-Zone – ebenfalls in einer schwierigen Lage befinden? Welche Auswirkungen haben „Rettungspakete“ für Griechenland oder andere Staaten der EuroZzone auf die stabilitätsorientierte Politik der Europäischen Zentralbank?
Brauchen wir neue europäische Instrumente zur Bekämpfung der Finanzkrise? Brauchen wir stärkere finanz- und wirtschaftspolitische Koordinierungsmechanismen wie z.B. eine europäische Finanzaufsicht? Kann eine Währungsunion ohne gemeinsame Finanz- und Wirtschaftspolitik überhaupt funktionieren?
Wir wollen im Grünen Salon darüber diskutieren, welche kurz-, mittel- und langfristigen Maßnahmen geeignet sind, um Wege aus der Euro-Krise aufzuzeigen und wie angesichts der globalen Finanzkrise Eckpfeiler einer nachhaltige Finanz- und Wirtschaftspolitik in Europa aussehen könnten.

Gäste:

  • Dr. Nicolaus Heinen, Deutsche Bank Research, Schwerpunkt Europäische Wirtschafts- und Währungspolitik (angefragt)
  • Ulrike Herrman, wirtschaftspolitische Korrespondentin der taz, Berlin
  • Dr. Gerhard Schick, finanzpolitischer Sprecher der Grünen im Bundestag, Berlin

Moderation:
Thomas Losse-Müller, Finanzsektorexperte bei der Weltbank und Mitglied im Landesvorstand der Grünen in Hessen, Frankfurt am Main

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Green New Deal-Projekts des Heinrich-Böll-Stiftungsverbundes statt.

Der Green New Deal in NRW

21. April 2010, Comments (0)

Reinhard Bütikofer und Sven Giegold haben ein Positionspapier (PDF / 48 Seiten) zum Green New Deal veröffentlicht.

Die Krisen bewältigen – für einen Grünen New Deal

Die Menschheit steht vor historischen Herausforderungen. Während die Wirtschafts- und Finanzkrise die Grundlagen unseres Wirtschaftssystems massiv in Frage gestellt hat und die Existenzen von Millionen Menschen bedroht – hierzulande wie im Rest der Welt – können wir uns weder beim Kampf gegen die Klimakrise noch bei der globalen Gerechtigkeitskrise weiteren Aufschub leisten. (more…)

Bremen / Tagung: Glück und Krise

19. April 2010, Comments (0)

Freitag, 30. April 2010 von 14 – 20:00
Zur Dokumentation der Veranstaltung

Auch wenn aus heutiger Sicht, die Wirtschafts- und Finanzkrise uns in Deutschland noch nicht so getroffen hat, wie von vielen vorausgesagt, hat das Bewusstsein der Krise doch Denkbewegungen in verschiedene Richtungen neu belebt. Die Jahre des immer mehr und mehr brachten an der Spitze Menschen hervor, deren zentrale Eigenschaft die „Gier“ zu sein schien. Aber auch die vielen kleinen Leute, die Geld verloren haben, sind nicht frei davon geblieben. Die Suche nach dem höchste Gewinnversprechen hat auch sie gelockt, weil nur der Mensch ist, der viel hat und kauft. (more…)

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