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Artikel getagged mit ‘Lebensstil’

Mobilitätsprojekt Carzapp: next generation car sharing

20. Januar 2014, Comments (0)

Das Projekt carzapp ist Preistärger der Initative „Deutschland – Ein Land der Ideen“. Die Idee ist einfach und genial: alle privaten Fahrzeughalter/innen können ihren Pkw dem Carsharing öffnen. Eine Box wird eingebaut, die das Fahrzeug ortet und den Zugang gewährt. Die Fahrzeugbesitzer geben via Internet bekannt, wann das Fahrzeug zur Verfügung steht. Der Privatwagen kann zukünftig also noch Geld bringen. Der Pkw wird mehr genutzt und steht weniger nutzlos herum.

weitere Informationen zum Projekt „carzapp – next generation car sharing“

Tagesspiegel: Mobilitätsprojekt „Carzapp“ – Teilen und schützen

Kongress Maschinenfrühling: Mobilität der Zukunft

25. Juni 2013, Comments (0)

dokumentation-maschinenfruehling284px Im Rahmen der Konferenz „Maschinenfrühling – Innovationen für ein besseres Morgen“ (07.06.2013) wurde auch über die Zukunft der Mobilität und die Chance technischer Innovationen im Fahrzeugbau diskutiert. Eine Zusammenfassung des Podiums von Jelena Nikolic:

Was mit einer sauberen Mobilität noch in die Gänge kommt

Die Schlacht um die Mobilität der Zukunft wird sich voraussichtlich in ländlichen Räumen entscheiden. Schließlich sind Konzepte zu einem nachhaltigen ÖPNV oder Carsharing in Städten viel leichter umzusetzen. „Noch geht die rechtliche Rahmensetzung in eine falsche Richtung“, moniert der Verkehrswissenschaftler und begeisterte Fußgänger Heiner Monheim: „In der Stadtplanung landen wir immer bei mehr Autoverkehr.“

Eine Welt mit weniger Autos mag sich Wolfgang Steiger, zuständig für den Geschäftsbereich Zukunftstechnologien bei Volkswagen, nicht wirklich vorstellen. Die Automobilindustrie sei schon jetzt mit den Effizienzvorgaben für neu zugelassene PKW im globalen Kampf um Marktanteile arg strapaziert. Machbar sei aber eine „Effizienzsteigerung bei der konventionellen Brennstofftechnik und der Elektrifizierung des Verkehrs“.

Wie nachhaltig und sozial verträglich die Konzepte für die Elektrifizierung des Verkehrs wirklich sind, bleibt fraglich. Im ÖPNV haben etwa Elektrobusse, gespeist mit erneuerbarem Strom, reale Zukunftsaussichten – vorausgesetzt die öffentliche Hand investiert. 2014 kommen 14 neue Elektro-Autos auf den Markt. Und da die Abnehmer fehlen, sind Kaufprämien und Steuerabschreibungsmodelle im Gespräch, um die teuren Hybride und Plug-Ins abzusetzen. Was jedoch aus den Beschäftigten der konventionellen Automobilindustrie werden soll, die keine Zukunft im Markt der Elektromobilität haben, dieser Frage müssen wir uns ebenfalls stellen, erklärt Berthold Huber, Erster Vorsitzender der IG Metall. Er fordert einen „sozial-ökologischen New Deal“, der die strukturellen Probleme in Industriezweigen löst und Beteiligungsprozesse organisiert, damit „technologische Innovationen auch sozialverträglich umgesetzt“ werden. Eine gigantische Aufgabe, die Gewerkschaften und Betriebsräte nicht allein werden lösen können.

Audio Beitrag von Marten Hahn:

Buchvorstellung und Gespräch: Intelligent Wachsen – Die grüne Revolution

26. Februar 2013, Comments (0)

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Do. 14. März 2013, 20h

Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, Berlin-Mitte

Ein Livestream wird eingerichtet www.boell.de/stream

 

 

 

 

Einführung Ralf Fücks

anschließend Gespräch mit

Renate Künast, MdB
Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen

Klaus Töpfer
Gründungsdirektor Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS)

Eric Schweitzer
Vorstandsvorsitzender Alba, designierter Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK)

Moderation:
Alexandra Borchardt
Chefin vom Dienst Süddeutsche Zeitung

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

Tagesspiegel: Carsharing jetzt auch bei Taxis

17. Dezember 2012, Comments (0)

Junge Berliner Tüftler arbeiten an einer Taxi-App, bei der sich im Internet mehrere User zusammenschließen können, um ein Taxi gemeinsam zu nutzen. Insbesondere auf stark frequentierten Strecken, beispielsweise zum Bahnhof, Flughafen oder Partylocation verspricht die Vernetzung und Kostenteilung ein Erfolg zu werden.

Artikel: Carsharing jetzt auch bei Taxis

 

Süddeutsche: Frauen und Ältere besitzen immer mehr Autos

29. November 2012, Comments (0)

Mobilität wandelt sich. Längst sind die Zeiten vorbei, in der der klassische Versorger der Familie auch das Privileg besaß, Auto mobil zu sein. Der Anteil der Frauen mit Führerschein ist in den jungen Generationen gleichauf mit den Männern. Frauen kaufen auch immer häufiger ein Auto.

Artikel: Frauen und Ältere besitzen immer mehr Autos

Stuttgarter Zeitung: Die Jugend verzichtet auf das eigene Auto

30. August 2012, Comments (0)

Dem Statistischen Landesamt Baden-Württemberg zu Folge verzichten viele junge Menschen zwischen 18 und 25 Jahren auf das eigene Auto. Die Zulassungszahlen für diese Altersgruppe sind um 63,1% bis 2011 zum Vergleichsjahr 2000 in der Landeshauptstadt zurückgegangen. Offen bleibt damit, wie vielen trotzdem regelmäßig ein Pkw zur Verfügung steht, beispielsweise der Zweitwagen der Eltern. Aber ein weiteres Indiz ist es allemal: das Statussymbol verliert an Bedeutung.

Artikel: Die Jugend verzichtet auf das eigene Auto

Berliner Zeitung: Zukunft 2030 – Wohnen

25. Juni 2012, Comments (0)

Die Berliner Zeitung hat in der Serie „Zukunft 2030“ Entwicklungstrends vorgestellt. Ein lesenswerter Überblick zum Thema Wohnen findet sich unter nachfolgendem Link:

Artikel: Zukunft 2030 – Wohnen – Das Haus denkt mit

Buch: Zur Lage der Welt – Nachhaltig zu einem Wohlstand für alle

24. Mai 2012, Comments (0)

Fortschritte sind gemacht, doch sehr viel mehr ist noch zu tun: Die UN-Konferenz in Rio 2012, zwanzig Jahre nach der ersten, ist nur eine Zwischenstation auf dem Weg zu einem nachhaltigen Wohlstand für alle. Die Erschöpfung unserer natürlichen Ressourcen, der desolate Zustand der öffentlichen Haushalte, der Kampf um Nahrung und Energie – dies alles kann nur behoben werden, wenn das Prinzip der Nachhaltigkeit unser Wirtschaften und unser Leben bestimmt. mehr…

Frankfurt/ Oder: Grüne Lebensstile gegen den Klimawandel – private und politische Voraussetzungen

25. November 2011, Comments (0)

Di., 29.11.2011, 18 bis 20 Uhr
Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), Gräfin-Dönhoff-Gebäude (Europaplatz 1), Hörsaal 1

Vortrag von Dr. Fritz Reusswig im Rahmen der Interdisziplinären Ringvorlesung zum Thema Nachhaltigkeit

Anhand von Beispielen aus Deutschland und Indien werden Möglichkeiten für grüne Lebensstile aufgezeigt und die Voraussetzungen dafür kritisch betrachtet. Die unterschiedlichen Aspekte in Industrie- und Entwicklungsländern werden hierbei deutlich gemacht.

Der Soziologe Dr. Fritz Reusswig ist seit 1995 am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) tätig und dort momentan am Forschungsbereich „Transdisziplinäre Konzepte und Methoden“ involviert. Sein Forschungsschwerpunkt liegt dabei auf Lebensstilen und Konsumfragen als Treibkräfte für einen globalen Klimawandel. Seine Habilitationsschrift „Consuming Nature. Modern Lifestyles and their Environment“ wird demnächst veröffentlicht.

Grüne Lebensstile als Mainstream?

11. November 2011, Comments (0)

Autorin: Henrike Narr, Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg

Der private Konsum ist in Deutschland für etwa 40 Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Damit kommt der und dem Einzelnen durch Konsumentscheidungen ein beträchtliches Stück Einfluss bei der Umsetzung einer wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Transformation zu. Ob und wie grüne Lebensstile zum Mainstream werden können, das diskutierten Nicole Maisch, Sprecherin für Verbraucherpolitik der Bundestagsfraktion der Grünen, Stefan Kreutzberger, Autor des Buches „Die Ökolüge“, sowie Jacob Bilabel, Geschäftsführer der Thema1 GmbH, die im Auftrag von Unternehmen den CO2-Fußabdruck von Produkten berechnet, in dem Workshop „Leben im Green New Deal“.

 

v.l.n.r.: Nicole Maisch, Stefan Kreutzberger, Peter Unfried, Jacob Bilabel

„Die Verhaltensänderung einer einzelnen Person kann viel bewegen.“ Mit dieser Botschaft warb der Autor Stefan Kreutzberger für bewussten Konsum. Lebensmittel im Wert von etwa 400€ würden pro Jahr in einem durchschnittlichen Haushalt weggeworfen. Wer gezielt einkauft, kann dagegen Umwelt und den eigenen Geldbeutel schonen. Kreutzberger lädt seine Freunde auch mal abends zum Resteessen ein – da bringt jeder mit, was der Kühlschrank hergibt, um damit gemeinsam zu kochen und zu essen. (more…)

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