Nachhaltigkeit « Green New Deal

Artikel getagged mit ‘Nachhaltigkeit’

Studie: Vom Erz zum Auto

27. November 2012, Comments (0)

Die gemeinsame Studie von Misereor, Brot für die Welt und Global Policy Forum Europe stellt exemplarisch an der Automobilindustrie die „Corporate Social Responebility“ in Staaten des globalen Südens auf. Unternehmen, die Rohstoffe in großen Mengen nachfragen, haben Verantwortung für die Abbau- und Verarbeitungsbedingungen zu tragen. Die bisherigen Maßnahmen der Staaten und Unternehmen , so die Studie, reichen nicht aus.

Studie: Vom Erz zum Auto

WirtschaftsEcho: So gelingt die Energiewende – Kosten und Nutzen effizienter Lösungen

29. Juni 2012, Comments (1)

Die Zeitschrift „WirtschaftsEcho“ ist das Dialogmagazin für die regionale Wirtschaft. Im Themenheft „So gelingt die Energiewende“ werden die Herausforderungen für das regionale Handwerk geschildert, Einzelunternehmen vorgestellt. Ein interessanter Einblick mit vielen Beispielen quer durch die Bundesrepublik.

WirtschaftsEcho: So gelingt die Energiewende

Zeitschrift Internationale Politik: Thema Grüne Städte

29. Juni 2012, Comments (0)

Die Zeitschrift IP – Internationale Politik – hat in ihrer aktuellen Ausgabe (Juli/August 2012) u.a. den Schwerpunkt Grüne Städte gewählt.

Neben den Artikeln „Die Erde als Stadt“, „Das Kommunale ist global“ und „Von der Industriebrache zur Ökoidylle“ (Online nur gegen Gebühr lesbar!) werden vier Beispielstädte vorgestellt: Masdar City (Vereinigte Arabische Emirate), Songdo (Südkorea), Curitiba (Brasilien) und New York (USA).

Artikel: Die Erde als Stadt

Artikel: Das Kommunale ist global – Der Klimawandel lässt sich nur durch Grüne Städte stoppen

Artikel: Von der Industriebrache zur Ökoidylle

Portraits: Grüne Städte: Vier Beispiele

Studie: Strategien zur Modernisierung II – Mit energie- und klimaoptimierten Quartieren zu mehr Energieeffizienz

25. Juni 2012, Comments (0)

Die Studie vergleicht vier Förderinstrumente miteinander und empfiehlt  ein sogenanntes Prämienmodell, das vergleichbar zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) als Umlagesystem konzipiert ist.

Eine Studie der Heinrich-Böll-Stiftung.

Studie: Strategien zur Modernisierung II – Mit energie- und klimaoptimierten Quartieren zu mehr Energieeffizienz

Lokale Agenda 21: Kommunale Nachhaltigkeit 3.0 und die regenerative Stadt

25. Juni 2012, Comments (0)

Zu Beginn der 1990er Jahre war die Lokale Agenda 21 in Deutschland ein Bürgerprozess. Das war in dieser Form weltweit in keinem anderen Land der Fall. Was ist drauß geworden? Ein Beitrag von Sabine Drewes, Referentin für Stadtentwicklung und Kommunalpolitik in der Heinrich-Böll-Stiftung.

Artikel: Lokale Agenda 21 – Kommunale Nachhaltigkeit 3.0 und die regenerative Stadt

Buch: Zur Lage der Welt – Nachhaltig zu einem Wohlstand für alle

24. Mai 2012, Comments (0)

Fortschritte sind gemacht, doch sehr viel mehr ist noch zu tun: Die UN-Konferenz in Rio 2012, zwanzig Jahre nach der ersten, ist nur eine Zwischenstation auf dem Weg zu einem nachhaltigen Wohlstand für alle. Die Erschöpfung unserer natürlichen Ressourcen, der desolate Zustand der öffentlichen Haushalte, der Kampf um Nahrung und Energie – dies alles kann nur behoben werden, wenn das Prinzip der Nachhaltigkeit unser Wirtschaften und unser Leben bestimmt. mehr…

Mit Ping-Pong zur Klimawende

14. Dezember 2011, Comments (0)

Autor: Oliver Kossack, Grüne Hochschulgruppe Universität Viadrina, Frankfurt/Oder

Am 6. Dezember referierte Felix Ekardt bei der interdisziplinären Ringvorlesung zum Thema Nachhaltigkeit an der Viadrina in Frankfurt (Oder) über das umfassende Thema „Nachhaltigkeit, Recht und Wirtschaft“. Der Jurist, Philosoph und Soziologe ist unter anderem Leiter der Forschungsgruppe Nachhaltigkeit und Klimapolitik und ging zunächst darauf ein, vor welche Herausforderungen uns der Klimawandel in Kombination mit der Ausrichtung unserer Wirtschaft auf fossile Energieträger stellt.

Er verwies eingangs darauf, dass die Energiedebatte in Deutschland viel zu sehr auf Strom fixiert ist, obwohl dieser nur 17% der genutzten Energie ausmacht. Andere Energieträger wie Gas oder Öl, die besonders in der industriellen Produktion eine wichtige Rolle einnehmen, werden meist ausgeblendet, ebenso wie die zentrale Frage der Landnutzung. Außerdem müsse auch die globale Verteilung nicht nur von Reichtum, sondern auch von Chancen und Verantwortung bedacht werden. Von diesem Ausgangspunkt fordert Ekardt ein Gesamtkonzept zur weltweiten nachhaltigen Entwicklung, das all diese Faktoren berücksichtigt und letztendlich auf dem Ziel der Reduzierung der Treibhausgasemissionen um 95% beruht.

Was die Umsetzung eines solchen Zieles angeht, ist Ekardt nicht vollständig optimistisch, glaubt aber an die technische Machbarkeit. Dafür bräuchte es nicht einmal Bahn brechende Erfindungen, da die grundlegenden Voraussetzungen technisch bereits vorhanden sind. Ebenso skizziert er einen Weg zur Reduktion der Treibhausgase. Der erste Schritt in diese Richtung wäre eine Steigerung der Effizienz vorhandener Technologien, sodass weniger Energie verbraucht wird. Der nächste Schritt wäre dann die möglichst vollständige Ersetzung fossiler durch regenerative Energieträger. Allein mit diesen beiden Maßnahmen wäre schon ein großer Schritt getan, der jedoch noch nicht ausreicht, weil das Denken der Menschen immer noch ein Hindernis auf dem Weg zu einer nahezu klimaneutralen Gesellschaft darstellt. Psychologisch herrscht weltweit der Mythos des materiellen Wachstums der Gesellschaften und des stetigen Wachstums der Wirtschaft vor und prägt das menschliche Denken und Handeln. (more…)

Nachhaltigkeit in der Rechtspraxis immer noch ein fast unbeschriebenes Blatt

13. Dezember 2011, Comments (0)

Autor: Oliver Kossack, Grüne Hochschulgruppe Universität Viadrina, Frankfurt/Oder

Am 22. November waren Thomas Lübbig und Martin Hamer zu Gast bei der Ringvorlesung Nachhaltigkeit an der Viadrina und setzten sich kritisch mit dem Nachhaltigkeitsbegriff aus Sicht der Rechtspraxis auseinander. Kritik an der Nachhaltigkeit ist aus juristischer Perspektive hauptsächlich dadurch begründet, dass dieser Terminus mittlerweile Einzug in viele Rechtsnormen auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene gefunden hat, eine verbindliche und detaillierte Definition aber bisher nicht vorgenommen wurde. Dies ist zwar auch bei anderen Rechtsbegriffen der Fall, laut Thomas Lübbig sei es beim Nachhaltigkeitsbegriff aber besonders kritisch, weil es auch politisch und gesellschaftlich keinen Konsens darüber gebe, wo der Schwerpunkt nachhaltiger Entwicklung liegt und wie diese konkret gestaltet werden soll. Daraus ergeben sich dann auch Schwierigkeiten bei der Etablierung einer herrschenden Meinung als Grundlage für Rechtsentscheidungen.

Wie Lübbig weiter ausführte, hat dies unter anderem Folgen im Wirtschaftsrecht. So können Unternehmen zwar verpflichtet werden, nachhaltig zu handeln. Da aber nicht festgelegt ist, was das im Einzelfall bedeutet, eröffnen fehlende rechtsverbindliche Kriterien leicht die Möglichkeit des „Greenwashing“. Vor diesem Hintergrund beleuchtete Lübbig unterschiedliche europarechtliche Ansätze zur tatsächlichen Implementierung von Nachhaltigkeitskriterien für die Wirtschaft, die zwangsläufig auch mit einer Konkretisierung des Nachhaltigkeitsbegriffs einhergehen würden. (more…)

Über die dringend benötigte Reform der UN-Nachhaltigkeitsinstitutionen

1. Dezember 2011, Comments (0)

Autor: Oliver Kossack, Grüne Hochschulgruppe der Universität Viadrina in Frankfurt/Oder

Zur dritten Vorlesung in der Ringvorlesung zum Thema Nachhaltigkeit an der Viadrina war Birgit Lode zu Gast. Sie ist Mitarbeiterin bei der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin und stellte den Besucher_innen die aktuelle Situation der UN-Nachhaltigkeitsinstitutionen vor dem UN-Gipfel zur nachhaltigen Entwicklung im Jahr 2012 in Rio dar und zeigte deren Reformbedarf auf.

Bisher ist das Thema Nachhaltigkeit im Institutionengefüge der UN nur auf unterer Ebene verankert, was der steigenden Bedeutung dieses Themas nicht gerecht wird. Die Institution, die sich innerhalb der Vereinten Nationen hauptsächlich der Nachhaltigkeit widmet, ist die Kommission für nachhaltige Entwicklung (Commission on Sustainable Development, CSD), die nur ein untergeordnetes Organ des Wirtschafts- und Sozialrates ist. Damit einher geht die Tatsache, dass diese Kommission keinen direkten Zugang zur UN-Vollversammlung hat und somit nur über den Umweg des ebenfalls schwachen und reformbedürftigen Wirtschafts- und Sozialrates beratend auf die Vollversammlung Einfluss nehmen kann. Darüber hinaus konnte die CSD auf ihren letzten beiden Zusammenkünften keine Einigung auf einen gemeinsamen Abschlusstext erzielen, was neben den geringen Einflussmöglichkeiten auch einen internen Reformbedarf signalisiert. (more…)

Abschied von der Wachstumsgesellschaft – der Weg der Décroissance

1. Dezember 2011, Comments (0)

Autor: Oliver Kossack, Grüne Hochschulgruppe der Universität Viadrina in Frankfurt/Oder

In der zweiten Vorlesung der von der Grünen Hochschulgruppe organisierten Ringvorlesung zum Thema Nachhaltigkeit an der Europa-Universität Viadrina war Julien Deroin vom Lehrstuhl für Politikwissenschaften an der Viadrina zu Gast und stellte seine Sicht auf das Verhältnis von nachhaltigem Wachstum und ökologischer Nachhaltigkeit dar. Eindrucksvoll zeigte er auf, wie die derzeitige Gesellschaft in Deutschland und Europa von dem Mythos eines stetigen, exponentiellen Wirtschaftswachstums geprägt ist und all ihr Handeln darauf ausrichtet.

Allerdings entspricht ein lineares Wirtschaftswachstum viel eher der Realität der letzten 50 Jahre in der Bundesrepublik. Und allein dieses ist momentan und zukünftig nur schwierig aufrecht zu erhalten. Denn mit den endlichen Ressourcen unseres Planeten ein unendliches Wachstum zu produzieren, erscheint allein schon herausfordernd. Zieht man dann den Rückgang der Bevölkerung und damit auch die Arbeitskraft hinzu, wird eine Steigerung der Wirtschaftsleistung noch unwahrscheinlicher. Zuletzt ging Deroin auf die Frage ein, ob stetiges Wachstum, selbst wenn es gelingen sollte, mit dem Ziel der ökologischen Nachhaltigkeit vereinbar ist, wobei er zu dem Schluss kam, dass diese beiden Komponenten, die in der politischen Landschaft über Parteigrenzen hinweg als „nachhaltiges Wachstum“ propagiert werden, nicht miteinander vereinbar sind. (more…)

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