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Artikel getagged mit ‘ressourceneffizienz’

Klimarelevanz und Energieeffizienz der Abfallwirtschaft in Sachsen

30. Mai 2011, Comments (0)

Die vorliegende Studie untersucht die klimarelevanten Auswirkungen der Abfallwirtschaft im Freistaat Sachsen. Insgesamt zeigt sich dabei ein positives Bild: So sanken die Emissionen, gemessen in CO2-Äquivalent, im Jahr 2007 um beachtliche 15%. Handlungsbedarf sehen die Autoren aber noch bei dem Wirkungsgrad von Abfallverwertungsanlagen: So erreichen Müllverbrennungsanlagen etwa 20% – durch eine zumindest teilweise Kraft-Wärme-Kopplung ließe sich dieser Wert nahezu verdoppeln. Großes Potenzial liegt auch noch im Bereich der Bioabfälle: Nur ca. 1,5% der Stoffmenge werden einem Vergärungsprozess zugeführt.

 

 

 

Erstellt von:
BIWA Consult GbR, Freiberg
BZL Kommunikation und Projektsteuerung GmBH, Oyten
Prof. Manfred Born, TU Bergakademie Freiberg

 
In Auftrag gegeben von:
Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

 

Zur Studie (PDF, 1,4MB)

Langfristszenarien und Strategien für den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland bei Berücksichtigung der Entwicklung in Europa und global „Leitstudie 2010“

30. Mai 2011, Comments (0)

Die Leitstudie 2010 (PDF) ist für viele weitere Forschungsprojekte im Bereich der Erneuerbaren Energien eine der wesentlichen Orientierungsschriften.

Die Studie leistet einen umfassenden Überblick über langfristige Strategien zur Realisierung der nationalen Klimaschutzziele. Betrachtet wird hier der Zeitraum bis zum Jahr 2050. Neben verschiedenen Szenarien zur künftigen Entwicklung des deutschen Energieversorgungssystems finden sich unter anderem ein Überblick über zentrale Technologien, die Auswirkungen des Ausbaus Erneuerbarer Energien auf den konventionellen Kraftwerkspark und eine gründliche Systemanalyse zur Entwicklung der Differenzkosten nachhaltig erzeugter Energie in verschiedenen möglichen Preispfaden für fossile Energieträger.

 

Erstellt von:

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Stuttgart
Institut für Technische Thermodynamik, Abt. Systemanalyse und Technikbewertung
Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES), Kassel
Ingenieurbüro für neue Energien (IFNE), Teltow

 

In Auftrag gegeben von:

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

Zur Studie (PDF, 2MB)

Energiekonzept Baden-Württemberg 2020

20. Mai 2011, Comments (0)

Das Energiekonzept Baden-Württemberg verfehlt, nach eigener Aussage, die nationalen Ausbauziele für Erneuerbare Energien. Anstatt den von der Bundesregierung angestrebten Anteil von 30% an der Stromerzeugung, wird hier mit einem Wert von 20% kalkuliert. Die Differenz wird von den Autoren des Wirtschaftsministeriums mit der Zusammensetzung des Baden-Württembergischen Kraftwerkparks und dem fehlenden Potenzial für Offshore-Windenergieerzeugung begründet. Hier ist anzumerken, dass das Papier aus dem Jahr 2009 – also noch vor der Laufzeitverlängerung durch die Schwarz-Gelbe Koalition – eine Laufzeitverlängerung für AKWs durch die Bundesregierung fordert.

 

 

Erstellt von:

Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg

 

In Auftrag gegeben von:

Landesregierung Baden-Württemberg

 

Zum Konzept (PDF, 1,2MB)

Skizze eines Energieentwicklungspfads basierend auf erneuerbaren Energien für Baden-Württemberg

12. Mai 2011, Comments (0)

Die Machbarkeitsanalyse skizziert, wie die Baden-Württembergischen Atomkraftwerke bis 2020 vollständig durch Anlagen zur Energiegewinnung aus Erneuerbaren Energien ersetzt werden können. Die Autoren halten außerdem eine vollständige Deckung des Energiebedarfs durch Erneuerbare Energien bis zum Jahr 2050 für realisierbar. Dabei werden zwei Szenarien untersucht: Ein Ausstieg aus der Kohlekraft im Jahr 2025 bzw. 2040. Handlungsbedarf sieht das Fraunhofer Institut hier vor allem bei effizienteren erneuerbaren Technologien, der Systemintegration sowie der Speicherung erzeugter Energie.

 

 

 

 

 

 

Erstellt von:

Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE), Freiburg

 

Zur Skizze (PDF, 1,2MB)

Klimaschutzprogramm 2020 des Landes Sachsen-Anhalt

8. Mai 2011, Comments (0)

Im Klimaschutzprogramm der Landesregierung Sachsen-Anhalts wird der Ausbau Erneuerbarer Energien als wichtigstes Instrument des Klimaschutzes identifiziert. Neben der Analyse drei verschiedener Szenarien – unterschieden vor allem anhand des Umfangs umgesetzter Klimaschutzmaßnahmen  – findet sich ein Überblick über die bisherigen Klimaschutzanstrengungen der Landesregieren. Darüber hinaus werden Vermeidungskostenkurven im Bereich der Traibhausgasemissionen gezeigt, sowie eine allgemeinere Betrachtung der volkswirtschaftlichen Kosten durch unterlassene Klimaschutzmaßnahmen.

 

 

 

Erstellt von:

Landesregierung Sachsen-Anhalt

 

 

Zum Programm (PDF, 668KB)

Eine Vision für ein nachhaltiges Energiekonzept auf Basis von Energieeffizienz und 100 % erneuerbaren Energien

1. Mai 2011, Comments (0)

Das vorliegende Papier zeichnet ein Jahr 2050, in dem die Strom- und Wärmeerzeugung in Deutschland aus 100% Erneuerbaren Energien geleistet wird. Nach einer Differenzkostenanalyse kommen die Autoren zu dem Schluss, dass die Energieversorgung spätestens ab 2030 günstiger durch Erneuerbare Energien als durch fossile Energieträger geleistet werden kann. Die vorraussichtlich höchsten Differenzkosten werden demnach für das Jahr 2015 erwartet. Besondere Aufmerksamkeit liegt hier auch auf Smart- und Supergrids – auf europäischer Ebene –  für die Strom- und Wärmeversorgung in Deutschland. Als notwendige Vorraussetzung für eine vollständig nachhaltige Energieversorgung nennen die Autoren vor allem auch eine immer stärkere Integration des europäischen Strommarkts.

 

 

 

Erstellt von:

ForschungsVerbund Erneuerbare Energien (FVEE)

 

 

Als Beitrag zum Energiekonzept der Bundesregierung

 

Zur Studie (PDF, 4,6MB)

Analyse eines Ausbaus der Kraft-Wärme-Kopplung in Saarbrücken

27. April 2011, Comments (0)

Die vorliegende Studie untersucht das Potenzial und die Wirtschaftlichkeit eines umfangreichen Ausbaus der Kraft-Wärme-Kopplung. Hierbei zeigt sich, dass die Einsparpotenziale zum Teil erheblich sind: Bei maximalem Ausbau lassen sich allein in Saarbrücken ca. 47.000t CO2 jährlich einsparen. Untersucht wird auch die Wirtschaftlichkeit verschiedener Ausbauvarianten – dabei zeigt sich das jede der vier diskutierten Varianten – so die Autoren – die Kriterien für wirtschaftlich sinnvolle Investitionen erfüllt. Mittelfristig prognostiziert die Studie eine abnehmende Bedeutung von Kohlekraftwerken, stattdessen kommt dem Gas als Energieträger auf absehbare Zeit eine große Bedeutung zu – nicht unproblematisch aufgrund der noch immer geringen Wirkungsgrade. Die Studie kommt zu dem Schluss das der Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung unter ökonomischen, ökologischen und energiewirtschaftlichen Gesichtspunkten unbedingt zu empfehlen ist.

 

Erstellt von:

Institut für Zukunftsenergiesysteme gGmbH, Saarbrücken

 

In Auftrag gegeben von:

Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft Saarbrücken mbH

 

Zur Studie (PDF, 700KB)

Energieland 2020 – Gesamtstrategie für Mecklenburg-Vorpommern

27. April 2011, Comments (0)

Das vorliegende Strategiepapier der Landesregierung prognostiziert den Energieverbrauch und -mix bis in das Jahr 2020.  Beim Verbrauch wird, so die Regierung, trotz aller Effizienzmaßnahmen vermutlich keine Reduktion erreicht – die noch immer anhaltende wirtschaftliche Aufholarbeit gegenüber den strukturstärkeren Ländern mache dies erforderlich. Die Ausbauschwerpunkte bei den Erneuerbaren Energien liegen in den Bereichen Wind – hier vor allem auch im Offshore-Bereich -, Biomasse und Biogas. Gerade die Erzeugung von Strom aus Offshore-Wind erfordert allerdings weitreichendere Netzkapazitäten und -steuerungstechnologien. Auch wird Bedarf bei dem Ausbau der Energie-Infrastruktur im allgemeinen identifiziert.

 

 

 

Erstellt von:

Ministerium für Wirtschaft Arbeit und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern

 

Zur Studie (PDF, 3,1MB)

Zukunftsfelder Greentech im Maschinen- und Anlagenbau in Baden-Württemberg

18. Februar 2011, Comments (0)

Mo, 28. Februar 2011, 18 – 20 Uhr
Reutlingen; Umweltbildungszentrum Listhof

Anfahrt: Friedrich-List-Hof 1, an der L 383 Richtung Gönningen; Bus Linie 5 Richtung Gönningen, Haltestelle Roßwasen (ca. 500 m bis zum Listhof).

Energie- und Ressourceneffizienz von Produkten und im Produktionsprozess gewinnen zunehmend an Bedeutung. Energie- und Ressourceneffizienz, erneuerbare Energien, nachhaltige Mobilität, Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Wasserwirtschaft sind Schlüsselbegriffe. Für entsprechende neue Technologien ist der Maschinen- und Anlagenbau ein zentrales Innovationszentrum der industriellen Produktion. Wie positioniert sich diese für Baden-Württemberg so wichtige Branche?

Umwelt- und Klimaschutz bestimmen maßgeblich die Zukunftsmärkte und damit die Wettbewerbsfähigkeit. Wie richten sich Unternehmen darauf ein?

Nachhaltige Unternehmensführung etabliert sich immer mehr zu einer Schlüsselkompetenz in Unternehmen. Wie kommen Hochschulen diesen Anforderungen nach?

Energieproduktivität konnte seit Anfang der 1990er Jahre um 20 % gesteigert werden. Um das Ziel einer Verdoppelung bis 2020 zu erreichen, sind jedoch weitere Anstrengungen nötig. Welche politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen braucht ein nachhaltiger Umbau der industriellen Produktion?

Potenziale von Greentech für den Maschinenbau. Energieeffizienz, Erneuerbare Energien, Elektromobilität als Chance und Herausforderung.
Dr. Jürgen Dispan, IMU Institut Stuttgart, Autor der Studie „Greentech im Maschinen- und Anlagenbau Baden-Württembergs“

Greentech-Produkte – Engagement und Leistung aufgezeigt am Beispiel der Bosch-Gruppe
Bernhard Schwager, Leiter der Geschäftsstelle Nachhaltigkeit bei Bosch, Stuttgart

Management-Herausforderung: Ressourceneffizienz
Prof. Dr. Mario Schmidt, Professor für ökologische Unternehmensführung an der Hochschule Pforzheim

Rahmenbedingungen und politische Steuerungsmöglichkeiten
Thomas Poreski, Landtagskandidat Bündnis 90/Die Grünen, Reutlingen

Gesprächsleitung
Annette Goerlich, Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg e.V.

Eine Veranstaltung der Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg e.V.

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