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Buchvorstellung und Gespräch: Intelligent Wachsen – Die grüne Revolution

26. Februar 2013, Comments (0)

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Do. 14. März 2013, 20h

Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, Berlin-Mitte

Ein Livestream wird eingerichtet www.boell.de/stream

 

 

 

 

Einführung Ralf Fücks

anschließend Gespräch mit

Renate Künast, MdB
Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen

Klaus Töpfer
Gründungsdirektor Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS)

Eric Schweitzer
Vorstandsvorsitzender Alba, designierter Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK)

Moderation:
Alexandra Borchardt
Chefin vom Dienst Süddeutsche Zeitung

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

Buch: Intelligent Wachsen – Die grüne Revolution

26. Februar 2013, Comments (0)

Fuecks_Intelligent_wachsen_P04DEF.inddWie vermeiden wir den ökologischen Kollaps einer Welt mit bald 9 Milliarden Menschen? Wenn „weiter so“ ins Desaster führt und der Ruf nach Verzicht hilflos bleibt – was ist dann die Alternative?

Ralf Fücks skizziert die Umrisse einer grünen industriellen Revolution:  vom ökologischen Raubbau zum ‚Wachsen mit der Natur‘. Es geht um den Aufbruch in eine ökologische Moderne, die an der Idee des Fortschritts festhält und sie neu erzählt. Die Konturen einer neuen Produktionsweise tauchen bereits am Horizont auf. Sie basiert auf der Kombination menschlicher Kreativität mit den Produktivkräften der Natur. Europa hat das Potential, zum Vorreiter dieser Transformation zu werden.

Ralf Fücks, Intelligent wachsen. Die grüne Revolution
362 Seiten, 22,90 €, ISBN 978-3-446-43484-4, Hanser Verlag

 

Presseschau:

Deutschlandfunk: Deutschland als grüner Revolutionär (25.02.2013)

Franz Alt Buchtip: Die Schönheit der Moderne oder der Gerechtigkeit? Zu einem Buch über die Ökomoderne

SPD Bundestagsfraktion: Auf der Suche nach dem Momentum des Fortschritts (28.02.2013)

Tagesspiegel: Die Grünen und ihr Wachstum (28.02.2013)

Cicero: 12 Thesen für eine grüne Revolution (28.02.2013)

taz: Bescheidenheit ist nicht die Rettung (01.03.2013)

Frankfurter Rundschau/Berliner Zeitung: Der dritte Weg soll grün sein (01.03.2013)

Die Zeit: Wir können auch anders (07.03.2013)

Deutschlandfunk: Wir sind in einer neuen Gründerzeit (26.03.2013)

Wirtschaftswoche: Wachstum – Die Automobilindustrie wird an Bedeutung verlieren (03.04.2013)

Die Welt: Ja, ich bin für einen grünen Ordoliberalismus (10.04.2013)

Solarify: Wachstum neu besehen (10.04.2013)

Radio Bremen – NordwestRadio: Ralf Fücks im Gespräch (14.04.2013)

Badische Zeitung: Europa darf kein Freilichtmuseum werden (15.04.2013)

Berliner Republik: Rezension Intelligent Wachsen (Heft 2/2013)

taz: Grüner Showdown (20.04.2013)

The European: Mach neu, was dich kaputtmacht (24.04.2013)

taz: Er will nicht im Land der Schlafmützen leben (04.05.2013)

Deutschlandfunk: Freie Fahrt für den Ökokapitalismus (27.05.2013)

Gegenblende: Intelligent Wachsen – Die grüne Revolution (27.05.2013)

ChangeX: Vertikalfarmen und Tomatenfische (07.06.2013)

Rhein-Neckar-Zeitung: Anders Wirtschaften „Das alte Modell ist nicht mehr haltbar“ (24.06.2013)

Blätter für deutsche und internationale Politik: Öko-Biedermeier vs. ökologische Moderne (06.08.2013)

Frankfurter Allgemeine Zeitung: Die Zukunft ist nicht Sack und Asche (10.08.2013)

Mainpost: Eine machbare Utopie (03.09.2013)

taz: Ins Scheitern verliebt (10.12.2013)

Allgemeine Zeitung: Nicht mehr, nicht weniger, sondern anders (19.01.2014)

 

Studie: Nachhaltige Mobilität – Handlungsempfehlungen für eine zukunftsfähige Verkehrsgestaltung

25. Juni 2012, Comments (0)

Die Stiftung Entwicklung und Frieden hat diese Studie insbesondere mit Blick auf die globale Entwicklung herausgegeben. Die Herausforderung ist, in Entwicklungs- und Schwellenländern den Ausbau der Infrastruktur und das Mobilitätsverhalten so zu beeinflussen, dass nachhaltige Transportmittel den Vorrang erhalten. „Regierungen und Geberorganisationen der Entwicklungszusammenarbeit haben erheblichen Einfluss auf die Art und Weise, wie künftig Transportpolitik und Mobiltätsplanung in den Ländern des globalen Südens gestaltet und umgesetzt wird.“

Studie: Nachhaltige Mobilität – Handlungsempfehlungen für eine zukunftsfähige Verkehrsgestaltung

Buch: Zur Lage der Welt – Nachhaltig zu einem Wohlstand für alle

24. Mai 2012, Comments (0)

Fortschritte sind gemacht, doch sehr viel mehr ist noch zu tun: Die UN-Konferenz in Rio 2012, zwanzig Jahre nach der ersten, ist nur eine Zwischenstation auf dem Weg zu einem nachhaltigen Wohlstand für alle. Die Erschöpfung unserer natürlichen Ressourcen, der desolate Zustand der öffentlichen Haushalte, der Kampf um Nahrung und Energie – dies alles kann nur behoben werden, wenn das Prinzip der Nachhaltigkeit unser Wirtschaften und unser Leben bestimmt. mehr…

Ein Green New Deal für Schleswig-Holstein

21. Dezember 2011, Comments (0)

Autorin: Doris Lorenz, freie Mitarbeiterin der Heinrich-Böll-Stiftung SH

Im Rahmen des 18. Grünen Salons ging es am 23.11.11 in Kiel darum, aus verschiedenen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Perspektiven das Konzept des Green New Deal auf das Land Schleswig-Holstein zu beziehen.

Schleswig-Holstein gilt wahrlich als „Musterländle“ für erneuerbare Energien. Allein deshalb war die Erwartungshaltung an Dr. Tamara Zieschang, Staatssekretärin im CDU-geführten Wirtschaftsministerium groß, dass sie den Ball ‚Green New Deal’ als Steilpass für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung des Landes aufnehmen würde. Dr. Zieschang ging auf diese Herausforderung aber kaum ein. Für sie liegt die Zukunftsperspektive des Landes vor allem im Erhalt und dem Ausbau der Standortqualität: Erreichbarkeit für Güter und Individualverkehr, Qualifikation durch Bildung sowie sichere und bezahlbare Energieversorgung bleiben aus ihrer Sicht die Gewährsträger für das angestrebte  Wirtschaftswachstum.

Auch für Christoph Andreas Leicht, Präsident der IHK Schleswig-Holstein, verbleibt der Fokus der jetzigen und zukünftigen Wirtschaftskraft des Landes auf den drei traditionellen Branchen: Tourismus, Gesundheit und Ernährung. Zwar sei die Branche der erneuerbaren Energien in Schleswig-Holstein in den vergangen Jahren sehr gewachsen. Dies habe aber vor allem mit den Einspeisevergütungen zu tun, die er im Bereich Photovoltaik für überhöht hält. Denn durch die 20-jährige Vergütungsdauer müssten heute noch Milliarden für „veraltete“ Techniken bezahlt werden. (more…)

Frankfurt/ Oder: Alternative Wachstums- und Wohlstandskonzepte

2. Dezember 2011, Comments (0)

Di., 13.12.2011, 18 bis 20 Uhr
Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), Gräfin-Dönhoff-Gebäude (Europaplatz 1), Hörsaal 1

Vortrag von Roland Zieschank im Rahmen der Interdisziplinären Ringvorlesung zum Thema Nachhaltigkeit

Die Erkenntnis setzt sich durch, dass zentrale Ziele einer nachhaltigen Entwicklung durch bisherige Formen des Wirtschaftens untergraben werden. Zugleich tragen wachstumsfixierte Wirtschaftssysteme auch im Zeichen der Finanzkrise immer weniger zur realen gesellschaftlichen Wohlfahrt bei. Vor diesem Hintergrund intensivieren sich auf internationaler wie auch nationaler Ebene die Diskussionen um neue Wachstums- und Wohlstandskonzepte, die zu überraschenden Schlussfolgerungen führen. Deutschland steht erst am Anfang, sich mit eigenen Vorschlägen zu positionieren. Der Vortrag befasst sich mit der Dynamik und den Argumentationslinien neuer Wohlstandskonzepte.

Der Referent Roland Zieschank ist seit 1990 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungszentrum für Umweltpolitik der FU Berlin. Seine Arbeitsschwerpunkte umfassen die Themenfelder Umweltberichterstattung, nationale Nachhaltigkeitsstrategien, Möglichkeiten der Integration von Umweltaspekten in die Entscheidungen gesellschaftlicher Akteursgruppen und politische Konzepte einer Verbesserung der Ressourcenproduktivität in Industriegesellschaften.

Abschied von der Wachstumsgesellschaft – der Weg der Décroissance

1. Dezember 2011, Comments (0)

Autor: Oliver Kossack, Grüne Hochschulgruppe der Universität Viadrina in Frankfurt/Oder

In der zweiten Vorlesung der von der Grünen Hochschulgruppe organisierten Ringvorlesung zum Thema Nachhaltigkeit an der Europa-Universität Viadrina war Julien Deroin vom Lehrstuhl für Politikwissenschaften an der Viadrina zu Gast und stellte seine Sicht auf das Verhältnis von nachhaltigem Wachstum und ökologischer Nachhaltigkeit dar. Eindrucksvoll zeigte er auf, wie die derzeitige Gesellschaft in Deutschland und Europa von dem Mythos eines stetigen, exponentiellen Wirtschaftswachstums geprägt ist und all ihr Handeln darauf ausrichtet.

Allerdings entspricht ein lineares Wirtschaftswachstum viel eher der Realität der letzten 50 Jahre in der Bundesrepublik. Und allein dieses ist momentan und zukünftig nur schwierig aufrecht zu erhalten. Denn mit den endlichen Ressourcen unseres Planeten ein unendliches Wachstum zu produzieren, erscheint allein schon herausfordernd. Zieht man dann den Rückgang der Bevölkerung und damit auch die Arbeitskraft hinzu, wird eine Steigerung der Wirtschaftsleistung noch unwahrscheinlicher. Zuletzt ging Deroin auf die Frage ein, ob stetiges Wachstum, selbst wenn es gelingen sollte, mit dem Ziel der ökologischen Nachhaltigkeit vereinbar ist, wobei er zu dem Schluss kam, dass diese beiden Komponenten, die in der politischen Landschaft über Parteigrenzen hinweg als „nachhaltiges Wachstum“ propagiert werden, nicht miteinander vereinbar sind. (more…)

Frankfurt/Oder: Nachhaltigkeit oder Decroissance?

7. Oktober 2011, Comments (0)

Europa-Universität Viadrina, Raum AM 105, Frankfurt/Oder
Dienstag, 1. November 2011, 18 – 20 Uhr

Am 1. November wird Julien Deroin, Dozent am Lehrstuhl für Politikwissenschaft an der Europa-Universität Viadrina, die 2. Vorlesung im Rahmen der interdisziplinären Ringvorlesung zur Nachhaltigkeit an der Viadrina bestreiten. Dabei wird er der Frage nachgehen, ob das Streben nach einem ewigen Wachstum überhaupt möglich und sinnvoll ist. In seiner Vorlesung mit dem Titel „Abschied von der Wachstumsgesellschaft“ wird er näher auf den Begriff der „décroissance“ eingehen, der etwa mit Schrumpfung oder Wachstumsrücknahme ins Deutsche übersetzt wird. In Frankreich wird dieses Konzept, anders als in Deutschland, schon seit einiger Zeit in weiten Kreisen als Alternative zu immer währendem Wirtschaftswachstum diskutiert.

Zum Programm der Ringvorlesung

Nachhaltiges Wachstum

7. September 2011, Comments (0)

Mittwoch, 28. 9. 2011, 19:30 bis 21:30 Uhr
T-Werk, 14467 Potsdam, Schiffbauergasse 4e

mit Dr. Hermann Ott, MdB und Mitglied der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“, BÜNDNIS 90/Die Grünen

Wer nicht wächst, verliert, so das Mantra allerorten. In Zeiten kollabierender Tragwerke der Weltwirtschaft soll Deutschland als Wachstumslokomotive das schwächelnde Europa und auch gleich den globalen (Finanz-)Markt aus der Krise zerren. Doch schon seit längerem formiert sich Kritik an der einseitigen Fixierung auf Wirtschaftswachstum und hinterlässt ihre Spuren im internationalen Diskurs. Steigert der stetige Zuwachs an materiellen Gütern wirklich die individuelle Lebensqualität und lässt sich diese Strategie angesichts von Klimawandel, globalen Hungerkrisen und Verteilungskämpfen um Ressourcen rechtfertigen? Ein grundsätzliches Nachdenken hat begonnen: Liegt in der Verbindung von Ökonomie und Ökologie die Lösung? Und wie können wir uns auf nachhaltiges Wirtschaften umstellen – wenn wir wissen, was das ist?

Mit diesen Grundsatzfragen beschäftigt sich seit Anfang 2011 auch die Enquete-Kommission des Bundestages „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“. Sie soll den Stellenwert von Wachstum in Wirtschaft und Gesellschaft ermitteln, einen ganzheitlichen Wohlstands- und Fortschrittsindikator als Alternative zum BIP entwickeln und Perspektiven für ein nachhaltiges Wirtschaften aufzeigen. An diese Diskussionsstränge werden wir im Gespräch mit Dr. Hermann Ott, Mitglied des Bundestages für BÜNDNIS 90/Die Grünen und Mitglied der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“, anknüpfen.

Moderation: Inka Thunecke und Joachim Gessinger

Der Eintritt ist frei.

Eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung (Berlin) statt.

Wächst du noch oder lebst du schon? Wachstum, Bruttoinlandsprodukt, Lebensqualität

29. August 2011, Comments (0)

Workshop
1.10.2011, 10.00-13.00h
Kiel, Pumpe

im Rahmen der Konferenz „Eine andere Welt ist nötig! Wie wollen wir leben?“ unter Federführung von attac

Der kritische Blick auf Wirtschaftswachstum schärft die Diskussion um Wohlstand, Lebensqualität und Zukunftsperspektiven und führt auch zu Überlegungen, wie neue Parameter zu ihrer Berechnung und Bewertung aussehen können. Hier gibt es mittlerweile eine ganze Reihe unterschiedlicher Vorschläge, beispielhaft auch für die Region Schleswig-Holstein. Sie können wichtige Impulse für eine gesellschaftliche Debatte und Leitlinie für zukunftsgerichtetes politisches Handeln sein. Das setzt voraus, dass sie globale Erfordernisse mit reflektieren und eine kritische Diskussion zu den alten – und zentralen – Fragen der Diskussion über ökonomisches Handeln initiieren oder weitertreiben. Es geht darum, wie, was und wo produziert wird, wer welchen individuellen Nutzen davon hat und was die gesellschaftlichen Folgewirkungen sind.

Diese Debatten wollen wir in unserem Workshop aufnehmen und weiterführen. Das wollen wir machen aus den Perspektiven der drei Organisationen, die diesen Workshop veranstalten:
– Bündnis Eine Welt (BEI)
– Nordelbisches Missionszentrum (NMZ)
– Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein

Wir haben als unsere Gesprächsgäste eingeladen:

  • Prof. Dr. Hartmut Rosenau, Sprecher des Zentrums für Ethik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
  • Dr. Andreas Tietze, MdL wirtschaftspolitischer Sprecher der grünen Landtagsfraktion in Kiel

Moderation: Sabine Haft und Martin Haasler

Vom 4. bis 6. Oktober findet das 4. Global Economic Symposium (GES) des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel statt (www.global-economic-symposium.org). Im Vorfeld, am 30. September und 1. Oktober, wird in der Kieler Pumpe die Konferenz „Eine andere Welt ist nötig! Wie wollen wir leben?“ unter Federführung von attac veranstaltet (www.andereweltistnoetig.de).

Für die Heinrich-Böll-Stiftung ist das Anlass und Option, Diskussionen und Verständigungsprozesse aktiv zu fördern und eigene Kompetenzen und Sichtweisen in die Debatten einzubringen. Wir beteiligen wir uns an dem GES und sind Kooperationspartner der Konferenz von attac.

Neben diesen beiden Veranstaltungen wird es zahlreiche weitere Projekte in Kiel geben, die internationale Fragen und unsere globale Verantwortung thematisieren werden. Weitere Informationen finden Sie im >> Flyer

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