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Dresden: Lebensqualität und Wohlstand – warum Wachstum nicht mehr viel weiter hilft

12. November 2010, Comments (0)

Im Rahmen der Reihe “Kapitalismus heute – und morgen?

Vortrag von Prof. Dr. Hans Diefenbacher, Uni Heidelberg/ Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft

08.12. 2010, 18.00h
Staatsschauspiel Dresden, Kleines Haus, Glacisstraße 28

Eintritt frei

Für ein nachhaltiges Verständnis von Wachstum scheint auch eine Neujustierung der Wohlstandsmessung notwendig. Der umfassende »Nationale Wohlfahrtsindex« erweitert den traditionellen Indikator »Bruttoinlandsprodukt« (BIP) u.a. um ökologische sowie soziale Variablen und zeigt: Trotz eines Wachstums des BIP ist die Wohlfahrt in Deutschland aufgrund von Umweltschäden und wachsender sozialer Ungleichheit rückläufig.

Veranstalter:
Weiterdenken Heinrich Böll Stiftung Sachsen in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Internationale Politik der TU Dresden und Staatsschauspiel Dresden

Neustrelitz: Wirtschaft ohne Wachstum?

1. November 2010, Comments (0)

Vortrag und Diskussion in Rostock mit Dr. Niko Paech

Datum: Mi, 10.11.2010, 19.30 – 22.00h
Ort: Kachelofenfabrik Neustrelitz

Die “Grenzen des Wachstums” wurden Anfang der siebziger Jahre zum heißen Thema. Nun kehrt die Wachstumsfrage zurück. Wir wissen, dass wirtschaftliches Wachstum negative Auswirkungen auf die ökologischen Lebensgrundlagen hatte und hat. Ein “Weiter so” kann es nicht geben. Wir wissen aber auch, dass es in unserem aktuellen Wirtschaftssystem ohne Wachstum zu massiven Problemen bei den sozialen Sicherungssystemen, den öffentlichen Finanzen und am Arbeitsmarkt kommen kann. Kann also eine Entkoppelung von Ressourcenverbrauch und Wachstum gelingen? Schließt Wachstum Gerechtigkeitslücken? Macht es glücklich? Dr. Niko Paech, Wirtschaftswissenschaftler mit Schwerpunkt Nachhaltigkeitsforschung an der Uni Oldenburg, regt an inne zu halten und empfiehlt ein Zeitalter der Entrümpelung und Entschleunigung. Im Gespräch wollen wir diskutieren, wie das gelingen kann, welche politischen Konzepte und welche Entscheidungen und Veränderungen auch im persönlichen Bereich dafür nötig sind.

Veranstalter: Heinrich Böll Stiftung Mecklenburg-Vorpommern
in Kooperation mit der Evangelischen Akademie MV e.V. und Eutopia e.V.

Rostock: Wirtschaft ohne Wachstum?

22. Oktober 2010, Comments (0)

Vortrag und Diskussion in Rostock mit Dr. Niko Paech

Datum: Dienstag, 9. November 2010, 19.30-22.00h
Ort: Universität Rostock, Ulmenstr. 69, 18057 Rostock, HS 224

Die “Grenzen des Wachstums” wurden Anfang der siebziger Jahre zum heißen Thema. Nun kehrt die Wachstumsfrage zurück. Wir wissen, dass wirtschaftliches Wachstum negative Auswirkungen auf die ökologischen Lebensgrundlagen hatte und hat. Ein “Weiter so” kann es nicht geben. Wir wissen aber auch, dass es in unserem aktuellen Wirtschaftssystem ohne Wachstum zu massiven Problemen bei den sozialen Sicherungssystemen, den öffentlichen Finanzen und am Arbeitsmarkt kommen kann. Kann also eine Entkoppelung von Ressourcenverbrauch und Wachstum gelingen? Schließt Wachstum Gerechtigkeitslücken? Macht es glücklich? Dr. Niko Paech, Wirtschaftswissenschaftler mit Schwerpunkt Nachhaltigkeitsforschung an der Uni Oldenburg, regt an inne zu halten und empfiehlt ein Zeitalter der Entrümpelung und Entschleunigung. Im Gespräch wollen wir diskutieren, wie das gelingen kann, welche politischen Konzepte und welche Entscheidungen und Veränderungen auch im persönlichen Bereich dafür nötig sind.

Veranstalter: Heinrich Böll Stiftung Mecklenburg-Vorpommern
in Kooperation mit der Evangelischen Akademie MV e.V. und Eutopia e.V.

Bremen: Glück und Krise

31. Mai 2010, Comments (0)

Vom Glück

Das durchschnittliche Glücksempfinden bzw. die Zufriedenheit der Menschen in entwickelten Ländern nimmt schon lange nicht mehr zu, obwohl sich die durchschnittlichen Einkommen mit dem Wirtschaftswachstum stets weiter erhöhen. Mathias Binswanger belegte diese These zu Beginn der Tagung mit empirischen Studien für die westliche Welt: die Grenze für den Zusammenhang von Glück und Geld liegt bei einem Jahreseinkommen von etwa 20.000 € (netto). Danach heißt mehr Netto nicht mehr Glücksempfinden.

Im Gegenteil: Viele Menschen streben generell nach einem immer höheren Einkommen, machen freiwillig Überstunden. Sie können sich damit immer mehr Produkte und Dienstleistungen kaufen. Dabei sind es nichtkäufliche Faktoren wie Liebe, Erfolg, Gesundheit oder Schönheit, die das Glücksempfinden und die Zufriedenheit steigern, wie Studien belegen. Die Werbung präsentiert ständig Menschen, die dank neuer Produkte, Seminare, Kurse oder Diäten liebesfähiger, erfolgreicher, schöner und gesünder werden. Die damit geweckten hohen Erwartungen setzten viele unter zusätzlichen Erfolgs- und Leistungsdruck.
Das empfundene Glück ist also nicht allein an wirtschaftlichen Erfolg oder gar ein wachsendes Einkommen geknüpft. Folgt daraus: weniger Geld, weniger Stress, weniger Leistungsdruck führen zu mehr Glück? Weniger ist mehr!

Postwachstumsgesellschaft

Was bedeutet das für unsere auf Wachstum setzende Ökonomie? Brauchen wir ein Wirtschaftswachstum, um der Bevölkerung zu mehr Glück und Zufriedenheit zu verhelfen? Ist mit Wirtschaftswachstum die ökologische Wende und Reduzierung der Treibhausgase möglich?

Jan Priewe, Prof. an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, widerspricht der Schlussfolgerung „weniger ist mehr!“ in Bezug auf das Wachstum. Das Bruttosozialprodukt (BIP) als Indikator für Wachstum, gibt den Gesamtwert aller Güter und Dienstleistungen an, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums innerhalb der Volkswirtschaft hergestellt werden und dem Verbrauch zur Verfügung stehen. Es sagt nichts über die Verteilung von Einkommen oder Arbeitsleistung aus. Damit ist es kein Maß für Wohlstand oder Glück.
Es gilt vielmehr darüber nachzudenken, wie möglichst viele an der wirtschaftlichen Produktion partizipieren können, um ihnen ein geregeltes Einkommen zu geben. Bei einer Stagnation des BIP, also einem „Nullwachstum”, ist die Teilhabe an der wirtschaftlichen Produktion nur durch Umverteilung von Arbeit oder Einkommen möglich. Bei steigender Arbeitsproduktivität wird erwartet, dass ein größerer Anteil der Bevölkerung in Lohn und Brot kommt.

Ein steigendes BIP verspricht zudem steigende Steuereinnahmen, die u.a. den wohlfahrts- und sozialstaatlichen Leistungen zur Verfügung stehen.
Fazit: Es gibt keine ernsthafte Alternative zum Wachstum. Die Frage ist vielmehr, wie ein Wachstum erreicht werden kann, das soziale und ökologische Qualitäten berücksichtigt und die nationale Verteilung der Arbeit und des Einkommens zum Ausdruck bringt.

Die Europäische Union muss bis 2050 ihre CO2-Emissionen um 80 bis 90 Prozent senken. Es sei “unplausibel”, dieses Ziel “auf steigendem Wachstumspfad” zu erreichen, meint Wolfgang Sachs, Wissenschaftler am Wuppertalinstitut für Klima, Umwelt und Energie. Ein Wirtschaftswachstum von 1,5 Prozent pro Jahr führt in 40 Jahren zu einer Verdoppelung der Emissionen, rechnet er vor. Auch Effizienzsteigerungen helfen da wenig: “Natürlich werden wir immer effizienter, aber es entstehen indirekte und direkte Rebound-Effekte.” Das bedeutet, dass die Einsparungen, die durch Effizienz erreicht werden, durch einen höheren Verbrauch kompensiert werden. Sachs verdeutlicht dies am Auto: “Wenn mein Auto weniger Benzin verbraucht, kann ich mir leisten, mehr Kilometer zu fahren.” Was im Kleinen gilt, lässt sich auch auf das Große übertragen: Unternehmen, die durch Effizienzsteigerungen Kapital einsparen, geben es für andere Dinge aus. Daher müsse man “skeptisch gegenüber der Effizienz-Rhetorik” sein

Es gibt verschiedene Aspekte, warum Wirtschaftswachstum problematisch ist. Ganz zentral ist der ökologische Aspekt, meint Matthias Schmelzer vom Attac Koordinierungskreis. Die CO2-Reduktion ist mit wachsendem Bruttosozialprodukt nicht möglich. Die derzeitigen technischen Innovationen reichen bei Weitem nicht aus, um eine derartige Reduktion des CO2-Ausstoßes bei gleichzeitigem Wirtschaftswachstum zu ermöglichen. Wenn wir bis 2050 eine Wirtschaft wollen, die ein gerechtes Leben für alle Menschen auf diesem Planeten ermöglicht, müssen wir jetzt damit anfangen, emanzipatorische Konzepte für eine Ökonomie jenseits des Wachstums zu entwickeln.

Nullwachstum und Innovation

Können Unternehmen unter den Bedingungen eines Nullwachstums überleben? Dazu waren Hannes Koch, Wirtschaftsjournalist, und Rainer Knoll, mittelständischer Unternehmer aus Bremen, in Teilen unterschiedlicher Meinung.

Aktiengeführte Unternehmen streben nach Wachstum und Gewinnsteigerungen. Sie sind den Aktionären gegenüber verpflichtet, deren Kapital zu vermehren. Für die meisten Personenunternehmen stellte ein Nullwachstum kein Problem dar. Nicht das Wachstum ist entscheidend für die Sicherung des Unternehmens sondern die Innovationsfähigkeit, waren sich Koch und Knoll einig.

Dennoch ist die Frage zu klären, wie die Innovation finanziert wird. Forschung, die Weiterentwicklung technischer Anlagen und die Fortbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Kosten, die berücksichtigt werden müssen. Sie gehören in die kaufmännische Kalkulation, benötigen aber keineswegs immer neues Wachstum.
Zur Tagung wurden zahlreiche mittelständische Unternehmen vorgestellt, die nach sozial-ökologischen Maßstäben wirtschaften. Dazu gehörte auch das Wirtschaftsmagazin „Enorm – Wirtschaft für den Menschen“. Es widmet sich “der laufenden Debatte um eine moderne, sozial und ökologisch nachhaltige Ökonomie”. Im Mittelpunkt der Berichterstattung stehen dabei Macher, Projekte und Unternehmen, die sich Social-Business-Modellen und ethischem Wirtschaften verpflichtet fühlen. Ein Beitrag, Glück und Arbeit auch in wirtschaftlichen und ökologischen Krisenzeiten zusammenzubringen.

Nachhaltiges Wachstum – Wachstum der Zukunft?

29. Mai 2010, Comments (0)

Podiumsdiskussion im Rahmen der Konferenz “Die Große Transformation – Greening the Economy”
Berlin, 29.05.2010 Heinrich-Böll-Stiftung

Das Abschlusspodium der Konferenz “Die große Transformation – Greening the Economy” ist der Auftakt der Debattenreihe zum Thema “Wohlstand, Wachstum und Gemeingüter“.

Die Welt steht vor einem enormen Bevölkerungswachstum. Bis 2050 wird die Weltbevölkerung auf ca. 9 Milliarden Menschen anwachsen, die ihre materiellen Grundbedürfnisse allerorts befriedigt wissen wollen. Das generiert ein enormes Wachstum. Die Herausforderung ist, dieses Wachstum vom Naturverbrauch abzukoppeln. Bei einer nahezu Verdopplung der Weltwirtschaft ist dabei gleichzeitig der CO2 Verbrauch zu halbieren.

Wie sollen unsere nationalen Herausforderungen ohne Wachstum finanziert werden beispielsweise: Haushaltskonsolidierung und steigende Ausgaben im Gesundheitssystem aufgrund der demografischen Entwicklung? Werden die Mittel knapper, wird der soziale Frieden gefährdet – der Verteilungskampf um die knappen Budgets würde eröffnet.

Aber: Haben die bestehenden Krisen nicht gezeigt, dass unser Model von Wachstum überholt ist? Wie können wir ein neues Kapitel zu nachhaltigem, grünen Wachstum aufschlagen? Welche Akteure und Allianzen sind notwendig, diesen Prozess in Gang zu bringen?

Jiahua Pan, Senior Fellow und Vizedirektor, Research Centre for Sustainable Development
(RCSD) an der Chinese Academy of Social Sciences (CASS)
Michael Ettlinger, Vizepräsident für Wirtschaftspolitik, Center for American Progress
Derek Eaton, Programme Officer, UNEP / DTIE – Economics & Trade Branch
Ralf Fücks, Vorstand, Heinrich-Böll-Stiftung

Moderation: Gerhard Schick, Mitglied des Bundestages BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Dresden: Debatte – Wohlfahrt für alle? Wohlstandsillusionen und neue Wachstumskonzepte

21. Mai 2010, Comments (0)

Di. 1. Juni 2010,
Dresden, Kleines Haus – Foyer, Glacisstraße 28

Wohlfahrt für alle?
Wohlstandsillusionen und neue Wachstumskonzepte

In unserer Reihe diskutieren wir die Zusammenhänge von Wohlstand, Wachstum und Gemeingütern. Für ein nachhaltiges Verständnis von Wachstum scheint auch eine Neujustierung der Wohlstandsmessung notwendig. Der umfassende “Nationale Wohlfahrtsindex” erweitert den traditionellen Indikator “Bruttoinlandsprodukt” (BIP) u.a. um ökologische sowie soziale Variablen und zeigt: Trotz eines Wachstums des BIP ist die Wohlfahrt in Deutschland aufgrund von Umweltschäden und wachsender sozialer Ungleichheit rückläufig. Wie helfen diese Erkenntnisse bei der Neuausrichtung der Wirtschafts- und Sozialpolitik? Wie könnte ein nachhaltiges Zusammenspiel von Wachstum, Wohlstand und Wohlfahrt aussehen?

20.00 Vortrag Roland Zieschank, FU Berlin

Podiumsdiskussion:

  • Ronald Zieschank, er arbeitet als Projektleiter an der Forschungsstelle für Umweltpolitik der Freien Universität Berlin; zu seinem Schwerpunkt gehört die Entwicklung nationaler Umweltindikatoren sowie Nachhaltigkeitsstrategien; zusammen mit dem Wirtschaftswissenschaftler Hans Diefenbacher entwarf er den Nationalen Wohlfahrtsindex für Deutschland.
  • Reinhard Bütikofer, MdEP Bündnis 90/Die Grünen, macht den Green New Deal zu einem europäischen Thema.

Moderation: Vera Gaserow, freie Journalistin

Eine Videozusammenfassung der Debatte finden Sie hier.

Die Veranstaltung ist Teil der Debattenenreihe Wohlstand, Wachstum, Gemeingüter

Mainz: Qualitatives Wachstum – Zauberformel oder Scheinlösung?

18. Mai 2010, Comments (0)

Qualitatives Wachstum – Zauberformel oder Scheinlösung?
Wieviel Wachstum erträgt die Erde?

Do., 17. Juni 2010, 19 – 21Uhr

Mainz, Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN
Albert-Schweitzer-Straße 113-115

In den vergangenen Jahrzehnten galt Wirtschaftswachstum meist ganz selbstverständlich als Garant für zunehmenden Wohlstand und Beschäftigung, obwohl die Endlichkeit von Rohstoffen und die Belastungsgrenzen der Natur längst bekannt sind (siehe Bericht des Club of Rome 1972).

Heute sehen nur noch wenige Fachleute ein ungesteuertes Wachstum als reales Ziel der wirtschaftlichen Entwicklung an. Diskutierte Alternativen sind ein Wachstumsstopp oder -rückgang, immaterielles Wachstum im Dienstleistungsbereich oder qualitatives Wachstum. Letzteres fördert gezielt bestimmte Wirtschaftsbereiche oder –aktivitäten, während andere eher reduziert werden. Dabei gibt es unterschiedliche Ansätze. Viele davon zielen auf Umwelt- und Klimaschutz ab.

Der Green New Deal stellt ein Konzept vor, durch das gleichzeitig Klimaschutz, sozialer Ausgleich und neue Arbeitsplätze realisiert werden. Dazu sollen die Finanzmärkte strenger reguliert und überwacht werden, es soll massiv in Klimaschutz und Bildung investiert und die sozialen Dienstleistungen ausgebaut werden. Insbesondere soll durch Effizienztechniken der Energie- und Rohstoffverbrauch vom Wirtschaftswachstum abgekoppelt werden.

Ist die Entwicklung einer energieeffizienten, an Dauerhaftigkeit und Wiederverwertbarkeit orientieren Wirtschaftsweise, die gute Arbeitsplätze schafft, schnell genug möglich? Reicht dies aus, um die ökologische Selbstzerstörung zu verhindern? Oder macht gesteigerter Konsum die Effizienzgewinne in den Industrieländern wieder zunichte? Wie könnte qualitatives Wachstum aussehen? Bislang bot Wachstumsgewinn die Chance zur Änderung gesellschaftlicher Einkommensverteilung, ohne dass eine Gruppe relevant verzichten musste. Wie kann es ohne Wirtschaftswachstum einen sozialen Ausgleich geben?

In unserer Diskussion soll die Problematik aus verschiedenen Blickwinkeln diskutiert werden. Nach einem ersten Austausch der ReferentInnen ist auch die Beteiligung des Publikums willkommen.

Vortrag
apl. Prof. Dr. Niko Paech, Universität Oldenburg, Institut für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftspädagogik

Podiumsdiskussion
apl. Prof. Dr. Niko Paech, Universität Oldenburg, Institut für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftspädagogik
Bernhard Braun, Bündnis 90/Die Grünen
Mehrdad Payandeh, DGB, Referatsleiter Wirtschafts- und Steuerpolitik/Wachstumsfragen

Moderation: Vera Gaserow, freie Journalistin (taz, Frankfurter Rundschau, die ZEIT)

In der ZEIT ist ein interessanter Artikel von Wolfgang Uchatius erschienen, der die Notwendigkeit von Wirtschaftswachstum hinterfragt.

Video der Debatte[youtube width="550" height="344"]http://www.youtube.com/watch?v=qZWPziCQ3QI[/youtube]

Sind wirtschaftliches Wachstum und Klimaschutz vereinbar?

18. Mai 2010, Comments (0)

Unser Emissionsbudget ist bald verbraucht. Weltweit stehen laut WBGU (Wissenschaftlicher Beirat Globale Umweltveränderung, der die Bundesregierung berät) bis 2050 nur noch Emissionsrechte von 750 Milliarden Tonnen zur Verfügung. Auf der Basis gleicher globaler Pro-Kopf-Emissionsrechte ergibt sich daraus allein für Deutschland ein Emissionsbudget von neun Milliarden Tonnen. (weiterlesen …)

Bremen / Tagung: Glück und Krise

19. April 2010, Comments (0)

Freitag, 30. April 2010 von 14 – 20:00
Zur Dokumentation der Veranstaltung

Auch wenn aus heutiger Sicht, die Wirtschafts- und Finanzkrise uns in Deutschland noch nicht so getroffen hat, wie von vielen vorausgesagt, hat das Bewusstsein der Krise doch Denkbewegungen in verschiedene Richtungen neu belebt. Die Jahre des immer mehr und mehr brachten an der Spitze Menschen hervor, deren zentrale Eigenschaft die „Gier“ zu sein schien. Aber auch die vielen kleinen Leute, die Geld verloren haben, sind nicht frei davon geblieben. Die Suche nach dem höchste Gewinnversprechen hat auch sie gelockt, weil nur der Mensch ist, der viel hat und kauft. (weiterlesen …)

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Green New Deal – Debatten

Von Dresden bis Mainz, von Greifswald bis Freiburg diskutieren wir aufeinander aufbauend die Schlüsselthemen des Grünen New Deal. Eine gemeinsame Moderation sorgt für den roten Faden, und kurze Videos tragen die Ergebnisse und Fragestellungen von Veranstaltung zu Veranstaltung, von Land zu Land.

Green New Deal – Vor Ort

Mit Filmen, Theater, Vorträgen und Informationsbörsen, Fachgesprächen, Zukunftswerkstätten und Studienreisen füllen wir Green New Deal mit Inhalten und diskutieren Möglichkeiten der Umsetzung vor Ort. Wir informieren über positive Beispiele, zeigen Ansatzpunkte auf und bieten ein Forum für Austausch und Auseinandersetzung.

Green New Deal – Konkret

Green New Deal konkret stellt vielfältige unternehmerische, kommunale, zivilgesellschaftliche und wissenschaftliche Initiativen vor, die neue Lösungswege betreten. Die Vielzahl solcher innovativen Ideen aus allen Bundesländern zeigt, dass überall in der Republik die Zeichen auf Aufbruch stehen. Die bei weitem nicht vollständige Sammlung guter Ideen und Praxis soll zum Nach- und Weitermachen anregen.

Green New Deal – Investieren in die Zukunft

Die Heinrich-Böll-Stiftungen bieten ein Forum für Vernetzung und Auseinandersetzung mit dem Ziel, Ökologie und Ökonomie zusammen zu denken und das ökonomische Handeln an gesellschaftlicher und globaler Verantwortung auszurichten.

Hier dokumentieren wir unsere Konferenz "Great Transformation", die Debattenreihen in Kurzvideos, Zusammenfassungen der Vor-Ort-Veranstaltungen und konkrete Beispiele für einen Grünen New Deal.

Außerdem finden Sie hier einen Überblick über das Verbundprojekt sowie Sachtexte zum Hintergrund des Green New Deal.

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