12. – 14. Mai
Universität Tübingen
Unser gegenwärtiges Gesellschaftsmodell hat sich sowohl in ökologischer als auch ökonomischer Hinsicht als nicht zukunftsfähig erwiesen: Schwindende Ressourcen, Klimawandel und Artensterben, sowie die steigende Staatsverschuldung, Finanzkrisen und der ungebrochene Anstieg sozialer Ungleichheit führen uns deutlich vor Augen, dass ein Umsteuern dringend notwendig ist.
Doch diese Herausforderungen bringen auch neue Chancen und Potentiale mit sich, die jedoch nur mit Hilfe der jungen Generation realisiert werden können. Mit einem bewussteren Umgang im eigenen Konsum und Verhalten, einer neuen Definition von Wohlstand und persönlichem Glück, einer stärkeren Partizipation in Politik oder am Arbeitsplatz und dem allgemeinen Interesse für den „Blick über den Tellerrand“ können wir den Weg in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung einschlagen.
Mit der Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung stellen auch die Vereinten Nationen die junge Generation in den Mittelpunkt des gesellschaftlichen Wandels. Die Ökosozialen Studientage an der Uni Tübingen stehen unter dieser Initiative und öffnen Euch eine Ideenwerkstatt für eine zukunftsfähige Gesellschaft. Diese Studientage bieten Euch eine Plattform zur Information über ökologische und soziale Reformkonzepte und zur Diskussion ganz konkreter politischer Ansätze. Im interdisziplinären Dialog sollen Empfehlungen für das eigene Handeln und an die Politik entwickelt werden. Außerdem sollen Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie und wo Ihr selbst aktiv werden könnt.
Programm:
Do, 12. Mai
20 Uhr, Schlosscafe Tübingen
Film: Die 4. Revolution – Energy Autonomy
Fr, 13. Mai
17 – 19 Uhr, Uni Tübingen, Kupferbau, HS 22
Auftaktveranstaltung mit den Keynote-Speakern
Anselm Görres (FÖS): Die konkreteste Utopie unserer Zeit: Eine grünere und gerechtere Marktwirtschaft
Thomas Jorberg (GLS Bank): Menschen in den Mittelpunkt – Sozial-ökologisches Wirtschaften aus Sicht eines Unternehmer
im Anschluss gemütlicher Ausklang mit einem Markt der Möglichkeiten
Sa, 14. Mai
9.30 – 15 Uhr, Uni Tübingen, Alte Archäologie
Workshops zu den Themen:
- Zukunftsfähiges Wirtschaften – Wie gelingt ein Green New Deal?
- Elektromobilität – Eine Lösung für nachhaltigen Verkehr oder Technologie-Hype?
- Herausforderungen in der Entwicklungszusammenarbeit: Klimawandel und Migration
- 100% erneuerbare Energien – Potentiale, Risiken und Herausforderungen an Gesellschaft und Politik
- Die Grenzen des Wachstums – Ideen für alternative Wachstumskonzepte
Kritischer Konsum?! Vom Wissen zum Handeln – ein psychologischer Ansatz
15 Uhr: Abschlussreferat mit
F.J. Rademacher (Club of Rome): Welt mit Zukunft – die ökosoziale Perspektive
Eine Veranstaltung der Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg in Kooperation mit
Global Marshall Plan, Lokalgruppe Tübingen
Studierendeninitiative Universität Tübingen
oikos Tübingen (students for sustainable economics and management)
FÖS, forum ökologisch-soziale Marktwirtschaft
Die Teilnahme ist kostenlos.
Wir empfehlen eine Anmeldung für die Workshops, da hier die TN-Zahlen begrenzt sind.
Weitere Infos gibt es unter www.hochschultage.org/tuebingen