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Artikel getagged mit ‘Wirtschaft’

Energiekonzept Baden-Württemberg 2020

20. Mai 2011, Comments (0)

Das Energiekonzept Baden-Württemberg verfehlt, nach eigener Aussage, die nationalen Ausbauziele für Erneuerbare Energien. Anstatt den von der Bundesregierung angestrebten Anteil von 30% an der Stromerzeugung, wird hier mit einem Wert von 20% kalkuliert. Die Differenz wird von den Autoren des Wirtschaftsministeriums mit der Zusammensetzung des Baden-Württembergischen Kraftwerkparks und dem fehlenden Potenzial für Offshore-Windenergieerzeugung begründet. Hier ist anzumerken, dass das Papier aus dem Jahr 2009 – also noch vor der Laufzeitverlängerung durch die Schwarz-Gelbe Koalition – eine Laufzeitverlängerung für AKWs durch die Bundesregierung fordert.

 

 

Erstellt von:

Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg

 

In Auftrag gegeben von:

Landesregierung Baden-Württemberg

 

Zum Konzept (PDF, 1,2MB)

Kurz- und langfristige Auswirkungen des Ausbaus der erneuerbaren Energien auf den deutschen Arbeitsmarkt

17. Mai 2011, Comments (0)

Die vorliegende Studie leistet nicht nur einen Überblick über die vorraussichtliche Bruttobeschäftigung, sondern geht auch ausführlich auf die zu erwartenden Nettoeffekte auf dem Arbeitsmarkt durch den Ausbau Ernerbarer Energien ein. Die Analyse nimmt dabei Rücksicht auf verschiedene Preisentwicklungspfade für die fossilen Energieträger. Für die Untersuchung wurde dabei das PANTA-RHEI-Modell gewählt, das bei der Analyse komplexer umweltökonomischer Dependezen leistungsfähiger als die klassische Input/Output-Tabelle ist.

 

 

 

 

 

Erstellt von:

Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Berlin
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Berlin
Gesellschaft für wirtschaftliche Strukturförderung (GWS) mbH, Osnabrück
Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung (ISI), Karlsruhe
Zentrum für Sonnenernergie- und Wasserstoffforschung, Stuttgart

 

In Auftrag gegeben von:

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

 

Zur Studie (PDF, 3,2MB)

Tübingen: Ökosoziale Studientage. Ideenwerkstatt für eine Zukunftsfähige Gesellschaft

8. Mai 2011, Comments (0)

12. – 14. Mai
Universität Tübingen

Unser gegenwärtiges Gesellschaftsmodell hat sich sowohl in ökologischer als auch ökonomischer Hinsicht als nicht zukunftsfähig erwiesen: Schwindende Ressourcen, Klimawandel und Artensterben, sowie die steigende Staatsverschuldung, Finanzkrisen und der ungebrochene Anstieg sozialer Ungleichheit führen uns deutlich vor Augen, dass ein Umsteuern dringend notwendig ist.

Doch diese Herausforderungen bringen auch neue Chancen und Potentiale mit sich, die jedoch nur mit Hilfe der jungen Generation realisiert werden können. Mit einem bewussteren Umgang im eigenen Konsum und Verhalten, einer neuen Definition von Wohlstand und persönlichem Glück, einer stärkeren Partizipation in Politik oder am Arbeitsplatz und dem allgemeinen Interesse für den „Blick über den Tellerrand“ können wir den Weg in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung einschlagen.

Mit der Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung stellen auch die Vereinten Nationen die junge Generation in den Mittelpunkt des gesellschaftlichen Wandels. Die Ökosozialen Studientage an der Uni Tübingen stehen unter dieser Initiative und öffnen Euch eine Ideenwerkstatt für eine zukunftsfähige Gesellschaft. Diese Studientage bieten Euch eine Plattform zur Information über ökologische und soziale Reformkonzepte und zur Diskussion ganz konkreter politischer Ansätze. Im interdisziplinären Dialog sollen Empfehlungen für das eigene Handeln und an die Politik entwickelt werden. Außerdem sollen Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie und wo Ihr selbst aktiv werden könnt.

Programm:

Do, 12. Mai
20 Uhr, Schlosscafe Tübingen
Film: Die 4. Revolution – Energy Autonomy

Fr, 13. Mai
17 – 19 Uhr, Uni Tübingen, Kupferbau, HS 22
Auftaktveranstaltung mit den Keynote-Speakern
Anselm Görres (FÖS): Die konkreteste Utopie unserer Zeit: Eine grünere und gerechtere Marktwirtschaft
Thomas Jorberg (GLS Bank): Menschen in den Mittelpunkt – Sozial-ökologisches Wirtschaften aus Sicht eines Unternehmer

im Anschluss gemütlicher Ausklang mit einem Markt der Möglichkeiten

Sa, 14. Mai
9.30 – 15 Uhr, Uni Tübingen, Alte Archäologie

Workshops zu den Themen:

  • Zukunftsfähiges Wirtschaften – Wie gelingt ein Green New Deal?
  • Elektromobilität – Eine Lösung für nachhaltigen Verkehr oder Technologie-Hype?
  • Herausforderungen in der Entwicklungszusammenarbeit: Klimawandel und Migration
  • 100% erneuerbare Energien – Potentiale, Risiken und Herausforderungen an Gesellschaft und Politik
  • Die Grenzen des Wachstums – Ideen für alternative Wachstumskonzepte
    Kritischer Konsum?! Vom Wissen zum Handeln – ein psychologischer Ansatz

15 Uhr: Abschlussreferat mit
F.J. Rademacher (Club of Rome): Welt mit Zukunft – die ökosoziale Perspektive

Eine Veranstaltung der Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg in Kooperation mit

Global Marshall Plan, Lokalgruppe Tübingen
Studierendeninitiative Universität Tübingen
oikos Tübingen (students for sustainable economics and management)
FÖS, forum ökologisch-soziale Marktwirtschaft

Die Teilnahme ist kostenlos.
Wir empfehlen eine Anmeldung für die Workshops, da hier die TN-Zahlen begrenzt sind.

Weitere Infos gibt es unter www.hochschultage.org/tuebingen

Clusterstudie Bioenergie Hessen

3. Mai 2011, Comments (0)

Die Clusterstudie leistet einen Überblick über die Bioenergie-Branche in Hessen. Dazu gehören, unter anderem, Angaben zur Unternehmensstruktur, den Beschäftigtenzahlen, der vorraussichtlichen Branchenentwicklung sowie dem Forschungsaufwand der Unternehmen und den staatlichen Forschungseinrichtungen in Hessen. Besonders auffälig ist hier die große Dyamik der noch jungen Branche: So hat sich zwischen 2002 und 2005 der Umsatz aller in der Branche tätigen Unternehmen in Hessen verhundertfacht (sic!). Es zeigt sich auch ein positives Stimmungsbild in einer Unternehmensbefragung: 68% der Unternehmen rechnen mit einer stabilen oder positiven Marktentwicklung.

 

In Auftrag gegeben von:

Hessisches Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz

 

Erstellt von:

Hessen Agentur GmbH
Kompetenzzentrum HessenRofstoffe e.V.

 

Zur Studie (PDF, 3,3MB)

Erneuerbare Energien: Arbeitsplatzeffekte

1. Mai 2011, Comments (0)

70.000 Arbeitsplätze – das ist nach Ansicht der Autoren das Nettobeschäftigungspotenzial durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland bis 2020. Das Groß wird dabei mittelständischen Betrieben zugerechnet – so wie die Branche insgesamt stark durch KMUs geprägt ist. Die Differenzkosten der Erneurbaren Energien werden – so das vorliegende Papier – schon im Jahr 2020 kleiner gleich Null liegen. Zusätzlich finden sich Aussagen zur regionalen Verteilung der Beschäftigungseffekte, wobei diese aufgrund der schlechten Datenlage nur Annäherungen darstellen.

 

 

 

 

Erstellt von:

Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW), Stuttgart
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Stuttgart
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Berlin
Gesellschaft für wirtschaftliche Strukturforschung (GWS), Osnabrück

 

In Auftrag gegeben von:

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

 

Zur Studie (PDF, 5,1 MB)

Internationale Tagung zur „Ökonomie der Nachhaltigkeit“

27. April 2011, Comments (0)

Mi-Fr, 11.-13. Mai 2011
Fachhochschule Jena

Professorinnen und Professoren der Volkswirtschaftslehre aus Deutschland, Österreich und der Schweiz werden sich bei ihrem Treffen mit dem Forschungsstand einer “Ökonomie der Nachhaltigkeit” auseinandersetzen. Planung und Organisation der Konferenz liegt in den Händen von Prof. Dr. Thomas Sauer, Fachbereich Betriebswirtschaft der FH Jena. Die Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen e.V. unterstützt die Konferenz im Rahmen des bundesweiten Verbundprojektes „Green New Deal“ als Kooperationspartner.

Den Eröffnungsvortrag hält Prof. Dr. Peter Bofinger, Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. zum Thema „Wie nachhaltig ist eine Marktwirtschaft?“.

Weitere Vorträge wird es zu den Themen “Wohlstand, Glück oder Wachstum: Die Anforderungen an eine VGR des 21. Jahrhunderts” sowie zu den “Grundlagen einer nachhaltigen Ökonomie” geben. Von prominenten Forschern werden den Ansätzen der ökologischen und nachhaltigen Ökonomie sowie der Postwachstumsökonomie auch die Ergebnisse der traditionellen neoklassischen Umweltökonomie vorgestellt. Darüber hinaus stehen auch die Glücksforschung, verschiedene Nachhaltigkeits- und Entwicklungsindices sowie die Ergebnisse der Sen-Stiglitz-Fitoussi-Kommission zu neuen Wohlstandsindikatoren zur Diskussion. Auf dem Panel zum Thema “Grundlagen einer Nachhaltigen Ökonomie” werden führende Vertreter der ökologischen Ökonomik wesentliche theoretische und didaktische Grundlagen für eine Neuorientierung der VWL unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit an den Hochschulen diskutieren.
Weiterhin ist eine Podiumsdiskussion zum Thema “Vergangenheit und Zukunft der Europäischen Währungsunion” geplant. Hier soll in kontroversen Vorträgen aus Sicht unterschiedlicher Schulen der Makroökonomie die Ursachen für die Krisen der Eurozone analysiert und bewertet sowie daraus mögliche Schlüsse für notwendige Reformen der EWU gezogen werden.
Die Konferenz schließt mit einer wirtschaftspolitischen Debatte zum Thema „Green New Deal – Strategie für den Übergang zu einer Nachhaltigen Ökonomie?“. Nachdem dieses Thema im Kampf gegen die Auswirkungen der globalen Finanzkrise plötzlich in den Mittelpunkt der wirtschaftspolitischen Debatten rückte, ist nun Zeit für eine Zwischenbilanz. Jakob von Weizsäcker, Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie, die Obfrau von Bündnis 90 / Die Grünen im Finanzausschuss des deutschen Bundestages, Lisa Paus sowie der Kollege Jürgen Blazejczak, Fachhochschule Merseburg und Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, Berlin, werden die folgenden Fragen diskutieren: Welche Beschäftigungseffekte bringt ein ökologischer Umbau der Wirtschaft? Bedeutet „Green New Deal“ mehr als eine „grüne“ Industrie- und Innovationspolitik – und wenn ja, worin besteht das Neue?

Informationen und Kontakt: Prof. Dr. Thomas Sauer (thomas.sauer@fh-jena.de)
Konferenz-Website
Programm

Analyse eines Ausbaus der Kraft-Wärme-Kopplung in Saarbrücken

27. April 2011, Comments (0)

Die vorliegende Studie untersucht das Potenzial und die Wirtschaftlichkeit eines umfangreichen Ausbaus der Kraft-Wärme-Kopplung. Hierbei zeigt sich, dass die Einsparpotenziale zum Teil erheblich sind: Bei maximalem Ausbau lassen sich allein in Saarbrücken ca. 47.000t CO2 jährlich einsparen. Untersucht wird auch die Wirtschaftlichkeit verschiedener Ausbauvarianten – dabei zeigt sich das jede der vier diskutierten Varianten – so die Autoren – die Kriterien für wirtschaftlich sinnvolle Investitionen erfüllt. Mittelfristig prognostiziert die Studie eine abnehmende Bedeutung von Kohlekraftwerken, stattdessen kommt dem Gas als Energieträger auf absehbare Zeit eine große Bedeutung zu – nicht unproblematisch aufgrund der noch immer geringen Wirkungsgrade. Die Studie kommt zu dem Schluss das der Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung unter ökonomischen, ökologischen und energiewirtschaftlichen Gesichtspunkten unbedingt zu empfehlen ist.

 

Erstellt von:

Institut für Zukunftsenergiesysteme gGmbH, Saarbrücken

 

In Auftrag gegeben von:

Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft Saarbrücken mbH

 

Zur Studie (PDF, 700KB)

Die Wirtschaft wird grün!

23. März 2011, Comments (0)

Eine Bildungsreise durch Bayern und Baden-Württemberg

Mi-Fr, 31. August – 2. September 2011

Die Bildungsreise zeigt anhand von konkreten Projekten aus verschiedensten Wirtschaftsbereichen, wie eine “grüne Wirtschaft” aussehen kann. Dabei steht der ländliche Raum im Mittelpunkt.

Themen sind: Bildung für Nachhaltigkeit, Produktion und Vermarktung ökologischer Lebensmittel, Solarwirtschaft, umweltfreundlicher Verkehr, grüne Finanzdienstleistungen, ökologische Holzhäuser. Die Reise führt zu kommunalen Initiativen ebenso wie zu mittelständischen Unternehmen und macht Station in der Oberpfalz, in Mittelfranken, in Schwaben und im Allgäu.

Das detaillierte Programm der Reise können Sie sich hier als PDF-Datei herunterladen.

Beginn:
Mittwoch, 31. August 2011, 10:15 Uhr
Neumarkt i. d. Oberpfalz, Bahnhof
Ende:
Freitag, 2. September 2011
Augsburg, Hauptbahnhof (ca. 17 Uhr) bzw. Nürnberg,
Hauptbahnhof (ca. 19 Uhr)

Für die Anfahrt nach Neumarkt sowie die Heimfahrt (von Augsburg bzw. Nürnberg) sorgen die Teilnehmenden selbst.

Kosten:
Die Teilnahmegebühr beträgt 220 EUR, ermäßigt 190 EUR (für GRIBS-Mitglieder, Studierende, Wehr- und Zivildienstleistende, Schüler/innen).
Die Teilnahmegebühr beinhaltet neben dem Besuchsprogramm die Bustransfers, Abendessen und Übernachtung im Einzelzimmer (Mittwoch und Donnerstag), Frühstück (Donnerstag und Freitag) sowie Mittagessen (Mittwoch bis Freitag).

Anmeldung:
GRIBS-Bildungswerk, Letzengasse 13a, 96052 Bamberg
Tel. 0951/9230388, Fax 0911-3084492303
E-mail bildungswerk@gribs.net

Eine Veranstaltung der Petra Kelly Stiftung e.V. in Kooperation mit dem GRIBS-Bildungswerk e.V. und der Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg

Arbeiten und Leben in gesicherter Existenz – ACHTUNG, MUSS WEGEN ERKRANKUNG DES REFERENTEN LEIDER AUSFALLEN

23. März 2011, Comments (0)

Do, 13. Oktober 2011, 19.30 Uhr
München, DGB-Haus, Schwanthalerstraße 64

Wer heute von „Arbeit“ spricht, denkt nicht mehr nur an die klassische Erwerbsarbeit. Das liegt zum einen daran, dass nur rund die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland einer solchen Erwerbsarbeit nachgeht. Die andere Hälfte sind Kinder, SchülerInnen, Studierende, RentnerInnen, Arbeitssuchende… Zum anderen gibt es viele Formen der Arbeit, die von vornherein nicht dem Broterwerb dienen: Kindererziehung, Pflege von Familienangehörigen, ehrenamtliches Engagement aller Art usw.
Weniger Abhängigkeit von bezahlter Arbeit und mehr Zeit für die wichtigen Dinge im Leben bedeutet aber auch: Es muss auf andere Weise dafür gesorgt sein, dass die Menschen ihr Leben in gesicherter Existenz führen können.
Welche Konzepte und Leitbilder gibt es für die überfällige Neudefinition des Arbeitsbegriffs? Wie kann die Existenzsicherung der Menschen tragfähig gestaltet werden?
Unsere Veranstaltung geht diesen Fragen nach vor dem Hintergrund eines Konzepts der Ökologisierung des modernen Wohlfahrtsstaats.

Prof. Dr. habil. Michael Opielka, Fachhochschule Jena, Professur für Sozialpolitik und Geschäftsführer des Instituts für Sozialökologie in Siegburg

Die Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe “Welche Wirtschaft wollen wir?” der Petra Kelly Stiftung e.V.

Infos und Kontakt:
Petra-Kelly-Stiftung
Reichenbachstraße 3A, 80469 München
Tel.: 089/24 22 67-30, Fax: 089/24 22 67-47
info@petra-kelly-stiftung.de

„Wohlstand“ – was ist das und wie können wir ihn messen?

23. März 2011, Comments (0)

Di, 24. Mai 2011, 19.30 Uhr
München, Teamtheater Comedy, Am Einlaß 4

Wohlstand ist ein schillernder Begriff: er umfasst materielle Aspekte, aber gleichzeitig auch das subjektive Wohlbefinden. Ist es also schon bei einer einzelnen Person schwierig zu sagen, ob sie im „Wohlstand“ lebt, um so problematischer ist dies zu beurteilen, wenn es um eine ganze Volkswirtschaft geht.
Die heute übliche „Messlatte“ dafür ist das sogenannte Bruttoinlandsprodukt (BIP), die Summe der in einem Staat erzeugten Produkte und Dienstleistungen. Wie fragwürdig dieser Indikator ist, zeigt sich schnell: So tragen z. B. die durch Verkehrsunfälle erzeugten Kosten (Krankenhausaufenthalte, Reparaturen) ebenso zum BIP bei wie die Arbeiten, die zum Beseitigen der Folgen von Naturkatastrophen notwendig sind.
Wie also könnte der „Wohlstand“ einer Nation anders definiert werden? Welche Indikatoren gibt es dafür und wie können diese gemessen werden?

Prof. Dr. Hans Diefenbacher, Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) – Institut für interdisziplinäre Forschung, Universität Heidelberg, Alfred-Weber-Institut für Wirtschaftswissenschaften

Die Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe “Welche Wirtschaft wollen wir?” der Petra Kelly Stiftung e.V.

Infos und Kontakt:
Petra-Kelly-Stiftung
Reichenbachstraße 3A, 80469 München
Tel.: 089/24 22 67-30, Fax: 089/24 22 67-47
info@petra-kelly-stiftung.de

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Green New Deal – Debatten

Von Dresden bis Mainz, von Greifswald bis Freiburg diskutieren wir aufeinander aufbauend die Schlüsselthemen des Grünen New Deal. Eine gemeinsame Moderation sorgt für den roten Faden, und kurze Videos tragen die Ergebnisse und Fragestellungen von Veranstaltung zu Veranstaltung, von Land zu Land.

Green New Deal – Vor Ort

Mit Filmen, Theater, Vorträgen und Informationsbörsen, Fachgesprächen, Zukunftswerkstätten und Studienreisen füllen wir Green New Deal mit Inhalten und diskutieren Möglichkeiten der Umsetzung vor Ort. Wir informieren über positive Beispiele, zeigen Ansatzpunkte auf und bieten ein Forum für Austausch und Auseinandersetzung.

Green New Deal – Konkret

Green New Deal konkret stellt vielfältige unternehmerische, kommunale, zivilgesellschaftliche und wissenschaftliche Initiativen vor, die neue Lösungswege betreten. Die Vielzahl solcher innovativen Ideen aus allen Bundesländern zeigt, dass überall in der Republik die Zeichen auf Aufbruch stehen. Die bei weitem nicht vollständige Sammlung guter Ideen und Praxis soll zum Nach- und Weitermachen anregen.

Green New Deal – Investieren in die Zukunft

Die Heinrich-Böll-Stiftungen bieten ein Forum für Vernetzung und Auseinandersetzung mit dem Ziel, Ökologie und Ökonomie zusammen zu denken und das ökonomische Handeln an gesellschaftlicher und globaler Verantwortung auszurichten.

Hier dokumentieren wir unsere Konferenz "Great Transformation", die Debattenreihen in Kurzvideos, Zusammenfassungen der Vor-Ort-Veranstaltungen und konkrete Beispiele für einen Grünen New Deal.

Außerdem finden Sie hier einen Überblick über das Verbundprojekt sowie Sachtexte zum Hintergrund des Green New Deal.

Video

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Dossier

Ein umfangreiches Dossier mit Studien, Hintergrundberichten und Positionen zum Thema finden sie auf deutsch und englisch auf boell.de.

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