23. März 2011,
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Do, 13. Oktober 2011, 19.30 Uhr
München, DGB-Haus, Schwanthalerstraße 64
Wer heute von „Arbeit“ spricht, denkt nicht mehr nur an die klassische Erwerbsarbeit. Das liegt zum einen daran, dass nur rund die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland einer solchen Erwerbsarbeit nachgeht. Die andere Hälfte sind Kinder, SchülerInnen, Studierende, RentnerInnen, Arbeitssuchende… Zum anderen gibt es viele Formen der Arbeit, die von vornherein nicht dem Broterwerb dienen: Kindererziehung, Pflege von Familienangehörigen, ehrenamtliches Engagement aller Art usw.
Weniger Abhängigkeit von bezahlter Arbeit und mehr Zeit für die wichtigen Dinge im Leben bedeutet aber auch: Es muss auf andere Weise dafür gesorgt sein, dass die Menschen ihr Leben in gesicherter Existenz führen können.
Welche Konzepte und Leitbilder gibt es für die überfällige Neudefinition des Arbeitsbegriffs? Wie kann die Existenzsicherung der Menschen tragfähig gestaltet werden?
Unsere Veranstaltung geht diesen Fragen nach vor dem Hintergrund eines Konzepts der Ökologisierung des modernen Wohlfahrtsstaats.
Prof. Dr. habil. Michael Opielka, Fachhochschule Jena, Professur für Sozialpolitik und Geschäftsführer des Instituts für Sozialökologie in Siegburg
Die Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe “Welche Wirtschaft wollen wir?” der Petra Kelly Stiftung e.V.
Infos und Kontakt:
Petra-Kelly-Stiftung
Reichenbachstraße 3A, 80469 München
Tel.: 089/24 22 67-30, Fax: 089/24 22 67-47
info@petra-kelly-stiftung.de
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23. März 2011,
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Di, 24. Mai 2011, 19.30 Uhr
München, Teamtheater Comedy, Am Einlaß 4
Wohlstand ist ein schillernder Begriff: er umfasst materielle Aspekte, aber gleichzeitig auch das subjektive Wohlbefinden. Ist es also schon bei einer einzelnen Person schwierig zu sagen, ob sie im „Wohlstand“ lebt, um so problematischer ist dies zu beurteilen, wenn es um eine ganze Volkswirtschaft geht.
Die heute übliche „Messlatte“ dafür ist das sogenannte Bruttoinlandsprodukt (BIP), die Summe der in einem Staat erzeugten Produkte und Dienstleistungen. Wie fragwürdig dieser Indikator ist, zeigt sich schnell: So tragen z. B. die durch Verkehrsunfälle erzeugten Kosten (Krankenhausaufenthalte, Reparaturen) ebenso zum BIP bei wie die Arbeiten, die zum Beseitigen der Folgen von Naturkatastrophen notwendig sind.
Wie also könnte der „Wohlstand“ einer Nation anders definiert werden? Welche Indikatoren gibt es dafür und wie können diese gemessen werden?
Prof. Dr. Hans Diefenbacher, Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) – Institut für interdisziplinäre Forschung, Universität Heidelberg, Alfred-Weber-Institut für Wirtschaftswissenschaften
Die Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe “Welche Wirtschaft wollen wir?” der Petra Kelly Stiftung e.V.
Infos und Kontakt:
Petra-Kelly-Stiftung
Reichenbachstraße 3A, 80469 München
Tel.: 089/24 22 67-30, Fax: 089/24 22 67-47
info@petra-kelly-stiftung.de
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21. Mai 2010,
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Di. 1. Juni 2010,
Dresden, Kleines Haus – Foyer, Glacisstraße 28
Wohlfahrt für alle?
Wohlstandsillusionen und neue Wachstumskonzepte
In unserer Reihe diskutieren wir die Zusammenhänge von Wohlstand, Wachstum und Gemeingütern. Für ein nachhaltiges Verständnis von Wachstum scheint auch eine Neujustierung der Wohlstandsmessung notwendig. Der umfassende “Nationale Wohlfahrtsindex” erweitert den traditionellen Indikator “Bruttoinlandsprodukt” (BIP) u.a. um ökologische sowie soziale Variablen und zeigt: Trotz eines Wachstums des BIP ist die Wohlfahrt in Deutschland aufgrund von Umweltschäden und wachsender sozialer Ungleichheit rückläufig. Wie helfen diese Erkenntnisse bei der Neuausrichtung der Wirtschafts- und Sozialpolitik? Wie könnte ein nachhaltiges Zusammenspiel von Wachstum, Wohlstand und Wohlfahrt aussehen?
20.00 Vortrag Roland Zieschank, FU Berlin
Podiumsdiskussion:
- Ronald Zieschank, er arbeitet als Projektleiter an der Forschungsstelle für Umweltpolitik der Freien Universität Berlin; zu seinem Schwerpunkt gehört die Entwicklung nationaler Umweltindikatoren sowie Nachhaltigkeitsstrategien; zusammen mit dem Wirtschaftswissenschaftler Hans Diefenbacher entwarf er den Nationalen Wohlfahrtsindex für Deutschland.
- Reinhard Bütikofer, MdEP Bündnis 90/Die Grünen, macht den Green New Deal zu einem europäischen Thema.
Moderation: Vera Gaserow, freie Journalistin
Eine Videozusammenfassung der Debatte finden Sie hier.
Die Veranstaltung ist Teil der Debattenenreihe Wohlstand, Wachstum, Gemeingüter
Posted in Debatte, Sachsen, Termine Tags: Gerechtigkeit, Soziales, Video, Wachstum, Wohlstand