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Artikel getagged mit ‘Wohlstand’

Der Weg zum Energieland Hessen

17. Juni 2011, Comments (0)

Die Studie des Eurosolar e.V. entwirft ein Szenario, in dem der Strombedarf des Landes Hessen im Jahr 2025 zu 100% durch Erneuerbare Energien gedeckt ist. Die Autoren berücksichtigen dabei ausschließlich aktuell verfügbare Technologien. Der Fokus liegt hier auf den Erzeugungsformen Windkraft, Solarkraft und Biomasse. Die größten Potenziale liegen hier in der Windkraft. Im Szenario deckt sie im Jahr 2025 35% am gesamten Strombedarf. Auch Bruttoarbeitsmarkteffekte werden von den Autoren beschrieben – sie sehen für Hessen hier ein Potenzial von bis zu 60.000 Arbeitsplätzen. Zusätzlich findet sich ein Überblick über die Forschungs- und Entwicklungsstandorte in Hessen, sowie ein Fallbeispiel für ein regeneratives Kombikraftwerk.

Erstellt von: Eurosolar e.V.

Zur Studie (PDF, 12,7MB)

Erfassung der Beschäftigungs- und Umsatzentwicklungen durch die Nutzung Erneuerbarer Energien im Freistaat Sachsen für das Jahr 2007

16. Juni 2011, Comments (0)

Die Studie der sächsischen Energieagentur beleuchtet die Umsatz- und Beschäftigungsentwicklung der Unternehmen in der Branche Erneuerbare Energien im Freistaat Sachsen. Die Studie leistet einen Überblick über die in der Branche tätigen Unternehmen, die Anzahl der Beschäftigten für die Jahre 2007 bis 2010 – mit einem Zuwachs von über 30% – und die Umsatzentwicklung der Unternehmen. Außerdem findet sich eine Prognose zur Beschäftigungsentwicklung der Branche.

 

 

 

 

 

Erstellt von:

Sächsische Energieagentur SAENA  GmbH


Zur Studie (PDF, 568KB)

Die Bedeutung der Windenergienutzung für die Region

23. Mai 2011, Comments (0)

Die Studie zeigt den Einfluss der Windenergienutzung auf die regionale Wertschöfung exemplarisch für die Landkreise Cuxhaven bzw. Stade (beide Niedersachsen). Dabei zeigt sich ein  positives Bild: so finden sich zum Beispiel 96% der Betreibergesellschaften für Windenergieanlagen auch tatsächlich vor Ort – und ermöglichen den Gemeindem somit Gewerbesteuereinnahmen. Immerhin ein Drittel der Fremdkapitalbeschaffung für den Bau neuer Anlagen findet außerdem über regionale Finanzinstitute statt. Das Potenzial für den reigionalen Investitionanteil auf der Empfängerseite beziffern die Autoren auf insgesamt 60% der gesamten Investitionsleistungen.

 

 

Erstellt von:

ForWind – Zentrum für Windenergieforschung, Oldenburg

 

Zur Studie (PDF, 905KB)

Stuttgart: Wohlstand ohne Wachstum?

10. Mai 2011, Comments (0)

Eine Debatte mit Tim Jackson und Gerhard Schick


Do, 19. Mai, 19 Uhr
Literaturhaus, Breitscheidstr. 4, Stuttgart

1972 sorgte die Studie des Club of Rome zu den „Grenzen des Wachstums“ für Aufruhr.

Bis heute basieren aber Sozialstaat, Wohlstand und Fortschritt auf Wachstum. Das Wachstumsbeschleunigungsgesetz war die „alternativlose“ Antwort der Bundesregierung auf die schwerste Finanz- und Wirtschaftskrise seit 80 Jahren.

Und doch hat gerade die Krise Zweifel verstärkt, Fukushima gibt neuen Nachdruck und die Proteste um Stuttgart 21 lassen es anklingen: Ist es nicht gerade dieser Wachstumszwang, der die Grundlagen von Wohlstand gefährdet?

Wir diskutieren:

  • Gibt es grünes Wachstum?
  • Was bedeutet Wohlstand ohne Wachstum?
  • Wie leben wir, wie produzieren wir, wie konsumieren wir?

Die Debatte wird in englischer und deutscher Sprache geführt, Simultanübersetzung wird angeboten.

Tim Jackson
studierte Mathematik, Philosophie und Physik und kam erst über die Umweltbewegung zur Volkswirtschaft. Er ist Professor an der University of Surrey/UK. Sein international beachtetes Buch „Wohlstand ohne Wachstum“ erschien eben in deutscher Übersetzung, herausgegeben von der Heinrich-Böll-Stiftung.

Es kommentiert:
Gerhard Schick, MdB, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.

Gesprächsleitung:
Annette Goerlich, Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg

Interview mit Tim Jackson auf Youtube

Eine Veranstaltung der Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung (Bundesstiftung) und dem British Council.

Auf Einladung des British Council führen Michael Hahn und Simon Straetker vor der Debatte ein Interview mit Tim Jackson. Der 21-jährige Michael Hahn, Jurastudent in Freiburg, nahm 2010 als „British Council Climate Champion“ an einer Fachkonferenz für Wissenschaftsautoren in Kanada teil. Gymnasiast Simon Straetker (17) aus Löffingen beteiligte sich gleichfalls 2010 als „Global Changemaker“ an einer Förderinitiative des British Council, die junge Aktivisten international bei der Umsetzung gemeinnütziger Projekte unterstützt.

Erneuerbare Energien: Arbeitsplatzeffekte

1. Mai 2011, Comments (0)

70.000 Arbeitsplätze – das ist nach Ansicht der Autoren das Nettobeschäftigungspotenzial durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland bis 2020. Das Groß wird dabei mittelständischen Betrieben zugerechnet – so wie die Branche insgesamt stark durch KMUs geprägt ist. Die Differenzkosten der Erneurbaren Energien werden – so das vorliegende Papier – schon im Jahr 2020 kleiner gleich Null liegen. Zusätzlich finden sich Aussagen zur regionalen Verteilung der Beschäftigungseffekte, wobei diese aufgrund der schlechten Datenlage nur Annäherungen darstellen.

 

 

 

 

Erstellt von:

Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW), Stuttgart
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Stuttgart
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Berlin
Gesellschaft für wirtschaftliche Strukturforschung (GWS), Osnabrück

 

In Auftrag gegeben von:

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

 

Zur Studie (PDF, 5,1 MB)

Arbeiten und Leben in gesicherter Existenz – ACHTUNG, MUSS WEGEN ERKRANKUNG DES REFERENTEN LEIDER AUSFALLEN

23. März 2011, Comments (0)

Do, 13. Oktober 2011, 19.30 Uhr
München, DGB-Haus, Schwanthalerstraße 64

Wer heute von „Arbeit“ spricht, denkt nicht mehr nur an die klassische Erwerbsarbeit. Das liegt zum einen daran, dass nur rund die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland einer solchen Erwerbsarbeit nachgeht. Die andere Hälfte sind Kinder, SchülerInnen, Studierende, RentnerInnen, Arbeitssuchende… Zum anderen gibt es viele Formen der Arbeit, die von vornherein nicht dem Broterwerb dienen: Kindererziehung, Pflege von Familienangehörigen, ehrenamtliches Engagement aller Art usw.
Weniger Abhängigkeit von bezahlter Arbeit und mehr Zeit für die wichtigen Dinge im Leben bedeutet aber auch: Es muss auf andere Weise dafür gesorgt sein, dass die Menschen ihr Leben in gesicherter Existenz führen können.
Welche Konzepte und Leitbilder gibt es für die überfällige Neudefinition des Arbeitsbegriffs? Wie kann die Existenzsicherung der Menschen tragfähig gestaltet werden?
Unsere Veranstaltung geht diesen Fragen nach vor dem Hintergrund eines Konzepts der Ökologisierung des modernen Wohlfahrtsstaats.

Prof. Dr. habil. Michael Opielka, Fachhochschule Jena, Professur für Sozialpolitik und Geschäftsführer des Instituts für Sozialökologie in Siegburg

Die Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe „Welche Wirtschaft wollen wir?“ der Petra Kelly Stiftung e.V.

Infos und Kontakt:
Petra-Kelly-Stiftung
Reichenbachstraße 3A, 80469 München
Tel.: 089/24 22 67-30, Fax: 089/24 22 67-47
info@petra-kelly-stiftung.de

„Wohlstand“ – was ist das und wie können wir ihn messen?

23. März 2011, Comments (0)

Di, 24. Mai 2011, 19.30 Uhr
München, Teamtheater Comedy, Am Einlaß 4

Wohlstand ist ein schillernder Begriff: er umfasst materielle Aspekte, aber gleichzeitig auch das subjektive Wohlbefinden. Ist es also schon bei einer einzelnen Person schwierig zu sagen, ob sie im „Wohlstand“ lebt, um so problematischer ist dies zu beurteilen, wenn es um eine ganze Volkswirtschaft geht.
Die heute übliche „Messlatte“ dafür ist das sogenannte Bruttoinlandsprodukt (BIP), die Summe der in einem Staat erzeugten Produkte und Dienstleistungen. Wie fragwürdig dieser Indikator ist, zeigt sich schnell: So tragen z. B. die durch Verkehrsunfälle erzeugten Kosten (Krankenhausaufenthalte, Reparaturen) ebenso zum BIP bei wie die Arbeiten, die zum Beseitigen der Folgen von Naturkatastrophen notwendig sind.
Wie also könnte der „Wohlstand“ einer Nation anders definiert werden? Welche Indikatoren gibt es dafür und wie können diese gemessen werden?

Prof. Dr. Hans Diefenbacher, Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) – Institut für interdisziplinäre Forschung, Universität Heidelberg, Alfred-Weber-Institut für Wirtschaftswissenschaften

Die Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe „Welche Wirtschaft wollen wir?“ der Petra Kelly Stiftung e.V.

Infos und Kontakt:
Petra-Kelly-Stiftung
Reichenbachstraße 3A, 80469 München
Tel.: 089/24 22 67-30, Fax: 089/24 22 67-47
info@petra-kelly-stiftung.de

Dresden: Debatte – Wohlfahrt für alle? Wohlstandsillusionen und neue Wachstumskonzepte

21. Mai 2010, Comments (0)

Di. 1. Juni 2010,
Dresden, Kleines Haus – Foyer, Glacisstraße 28

Wohlfahrt für alle?
Wohlstandsillusionen und neue Wachstumskonzepte

In unserer Reihe diskutieren wir die Zusammenhänge von Wohlstand, Wachstum und Gemeingütern. Für ein nachhaltiges Verständnis von Wachstum scheint auch eine Neujustierung der Wohlstandsmessung notwendig. Der umfassende „Nationale Wohlfahrtsindex“ erweitert den traditionellen Indikator „Bruttoinlandsprodukt“ (BIP) u.a. um ökologische sowie soziale Variablen und zeigt: Trotz eines Wachstums des BIP ist die Wohlfahrt in Deutschland aufgrund von Umweltschäden und wachsender sozialer Ungleichheit rückläufig. Wie helfen diese Erkenntnisse bei der Neuausrichtung der Wirtschafts- und Sozialpolitik? Wie könnte ein nachhaltiges Zusammenspiel von Wachstum, Wohlstand und Wohlfahrt aussehen?

20.00 Vortrag Roland Zieschank, FU Berlin

Podiumsdiskussion:

  • Ronald Zieschank, er arbeitet als Projektleiter an der Forschungsstelle für Umweltpolitik der Freien Universität Berlin; zu seinem Schwerpunkt gehört die Entwicklung nationaler Umweltindikatoren sowie Nachhaltigkeitsstrategien; zusammen mit dem Wirtschaftswissenschaftler Hans Diefenbacher entwarf er den Nationalen Wohlfahrtsindex für Deutschland.
  • Reinhard Bütikofer, MdEP Bündnis 90/Die Grünen, macht den Green New Deal zu einem europäischen Thema.

Moderation: Vera Gaserow, freie Journalistin

Eine Videozusammenfassung der Debatte finden Sie hier.

Die Veranstaltung ist Teil der Debattenenreihe Wohlstand, Wachstum, Gemeingüter

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